Günstiger LTE-Einstieg: Microsoft Lumia 550

Wer auf der Suche nach einem günstigen LTE-Smartphone ist, sollte sich das Microsoft Lumia 550 genauer anschauen. Der Einstieg in die Windows 10 Mobile-Welt bietet für unter 90,- EURO alles Wichtige.

Microsoft Lumia 550
Microsoft Lumia 550
Die meisten Einstiegshandys arbeiten mit Android – Apple ist klar im Hochpreissegment zu sehen, Microsoft bietet hier eine spannende Alternative mit einem Betriebssystem, welches ein deutlich anderes Bedienkonzept bietet: Microsoft setzt auf Kacheln, die mit Windows 8 auf dem Desktop eingeführt wurden (und dort zum Glück nur noch im Startmenü überlebt haben). Die Idee hinter den Kacheln: sie können auch direkt Informationen anzeigen, z.B. die zuletzt aufgerufenen Fotos oder Benachrichtigungen über neue E-Mails, Tweets etc. Damit können die Kacheln (oder “Tiles”) deutlich mehr als die App-Icons unter iOS oder Android, die nur die Anzahl der Benachrichtigungen anzeigen, aber keine wirklich Dynamik bieten.
Weiterlesen…

Congstar zu Telekom – warum ich gewechselt bin

Lange Jahre war ich mit Congstar als Mobilfunk-Anbieter zufrieden, auch wenn LTE bei Congstar nie offiziell zu haben war. Mit den aktuellen Magenta-5.0-Tarifen plus 10,-€ Vorteil hat mich die Telekom jedoch bekommen.

Telekom-Techniker bei der Arbeit an einer LTE-Basisstation
Telekom-Techniker bei der Arbeit an einer LTE-Basisstation (Bild: Telekom)
Bisher war der 9-Cent-Tarif von Congstar (mit LTE) ideal für mich: rund 17,- EURO im Monat waren mit 1 GB Datenvolumen (zu 12,95 EURO) fällig – dazu kamen noch jeweils einige Einheiten Telefonie und SMS. Vorweg: Preislich bekommt man man selbst mit den günstigsten Telekom-Tarif nicht an Congstar heran, regulär werden 34,95 EURO/Monat fällig. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei 24 Monaten, hier hat die Telekom sich noch nicht bewegt.

Vorteile Telekom vs. Congstar

Sowohl der Telekom MagentaMobil S als auch der Congstar 9-Cent-Tarif verwenden das wirklich gute Telekom Netz. Dennoch gibt es bei der Telekom noch einige Features mehr, wobei jeder für sich selbst entscheiden muss, welche Funktionen benötigt werden und ob sie den Aufpreis wert sind:

  • LTE mit 150 Mbit/s
  • Allnet-Flat für Telefonie und SMS
  • Visual Voicemail (mit iPhone)
  • Hotspot-Flat für Telekom-Wifi-Hotspots

Weiterlesen…

Vodafone will ISDN-Kunden früher loswerden

Nicht nur die Telekom will alle Kunden auf All-IP-Anschlüsse umstellen: auch Vodafone hat angekündigt, dies bis 2022 realisieren zu wollen. Nun scheinen die Roten den Vorgang beschleunigen zu wollen.

Wie heise.de berichtet, haben einige Nutzer ein entsprechendes Anschreiben von Vodafone bekommen, in dem mehr oder weniger direkt mit Kündigung gedroht wird – sollten die Nutzer nicht auf einen All-IP-Anschluss umstellen.

Für Vodafone, deren Internet-Geschäft zwischenzeitlich mit Kabel Deutschland fusioniert, bedeutet jeder Kunde der wechselt niedrigere Kosten: die All-IP-Anschlüsse realisiert Vodafone mit dem eigenen Netz und muss daher kein Geld an die Telekom für die letzte Meile zum Kunden zahlen. Golem.de zitiert Vodafone wie folgt: “Es geht darum, dass einzelnen Kunden, die in Kabelgebieten wohnen, der Wechsel angeboten wurde. An der Zusage, dass wir ISDN bis zum Jahr 2022 anbieten, ändert sich nichts. Es wurden nur Privatkunden angeschrieben.”
Weiterlesen…

Aquaero 4 auf Z170-Mainboards

Wer eine Aquaero 4.0 von Aquacomputer mit einem Z170-Mainboard verwenden will, steht vor dem Problem, dass die Lüftersteuerung nicht erkannt wird. Die Lösung ist einfach.

Mit der zwar schon etwas älteren, aber immer noch leistungsfähigen Lüftersteuerung Aquaero 4.0 lassen sich vier Lüfter abhängig von bis zu sechs Temperatursensoren steuern – perfekt für eine Wasserkühlung, nachdem die meisten Mainboard mit der sauberen Steuerung überfordert sind. Weiterer Vorteil: alle Einstellungen können in der Aquaero gespeichert werden und funktionieren völlig unabhängig vom Mainboard oder Betriebssystem. Mittlerweile gibt es auch neue Versionen, ein Upgrade für bestehende Aquaero 4.0 Nutzer ist aber nicht zwingend notwendig.

Aquaero 4.0 läuft an USB 3.1-Anschluss
Aquaero 4.0 läuft an USB 3.1-Anschluss
Weiterlesen…

FreeNAS 9.10-RELEASE mit neuer FreeBSD-Basis

Bevor mit FreeNAS 10 eine komplett neue Version erscheint, ist jetzt FreeNAS 9.10 erschienen. Wichtigste Neuerung: FreeBSD 10.3-RC3 als Basis.

Die Oberfläche wurde nicht aktualisiert, dies wird erst mit FreeNAS 10 passieren. Das Upgrade von FreeNAS 9.3 ist denkbar einfach: den entsprechende „Train“ unter dem Menüpunkt „Aktualisierungen“ wählen und dann das Update starten. Danach dauert es etwas, und das System startet die neue FreeNAS-Version:

Upgrade von FreeNAS 9.3 auf 9.10 über die Auswahl eines neuen „Train“
Upgrade von FreeNAS 9.3 auf 9.10 über die Auswahl eines neuen „Train“

Die wichtigsten Punkte aus den FreeNAS 9.10 Release Notes:

  • Support für Intel I219-V & I219-LM Gigabit Ethernet Chipset
  • Support für Intel Skylake Architekture
  • Verbesserter Support für USB-Geräte (z.B. Netzwerk-Adapter)
  • USB 3.0 Geräte werden unterstützt
  • Samba (SMB filesharing) von Version 4.1 auf 4.3.4 aktualisiert
  • verschiedene Bug-Fixes, die mit FreeBSD10 einher gehen

Die kompletten Release-Notes zu FreeNAS 9.10 sowie den Download gibt es auf der Webseite des Projekts:

Wer ein neues Gerät mit FreeNAS aufsetzen will, kann dies z.B. auf Basis des beliebten Proliant Microserver Gen8 von HP machen – hier lassen sich bequem vier 3,5″-HDDs unterbringen zusammen mit den 8 Gigabyte RAM, die für FreeNAS 9.x empfohlen werden.

iPhone SE: Apple aktualisiert 4" iPhones

Für Freunde des 4″-iPhones, denen das iPhone 6S zu groß ist, hat die heutige Apple-Keynote eine spannende Neuerung gebracht: das iPhone SE

iPhone SE: volle Leistung im 4" Format
iPhone SE: volle Leistung im 4″ Format
Das iPhone SE sieht dem bekannten iPhone 5s zum verwechseln ähnlich – die Gerüchte, dass Apple ein Design angelehnt an das iPhone 6s verwenden würde, haben sich nicht bewahrheitet. Dafür packt Apple recht viel von der Technik des großen Bruders in das kleine Gehäuse:

  • 16 oder 64 Gigabyte Speicher
  • 4″-Display mit 1.136×640 Pixel Auflösung (326ppi) mit vollem sRGB Farbstandard
  • A9 Chip mit 64‑Bit Architektur und M9 Co-Prozessor
  • 12 Megapixel Kamera mit 4k Videoaufnahme
  • LTE mit bis zu 150 Mbps und Voice over LTE (wenn es das Netz unterstützt)
  • NFC-Chip für Apple Pay (welches in Deutschland nach wie vor nicht angeboten wird)

Weiterlesen…

Internet der Dinge fürs Auto: TankTaler im Test

Mittels eines kleinen Adapter für den Diagnose-Port kann man verschiedene Daten auslesen und auf das eigene Handy übertragen. TankTaler bietet einen entsprechenden Adapter, den ich ausprobiert habe.

Tanktaler-App
Tanktaler-App

Die Idee der ThinxNet GmbH aus München, die das Produkt „Tanktaler“ vermarktet, ist eigentlich ganz simpel: mittels eines OBD-Adapters werden die gefahrenen Kilometer ermittelt und ob man an besonderen Orten (wie z.B. Tankstellen) gewesen ist. Pro gefahrenem Kilometer werden die Tanktaler gesammelt, die dann gegen Prämien eingetauscht werden können.

Für den Nutzer ergeben sich daraus einige Vorteile: zudem kann man sich immer zum geparkten Auto leiten lassen, man sieht den aktuellen Ladestand der Batterie (gerade im Winter praktisch, damit man weiß ob die Batterie vielleicht schon unter der Kälte gelitten hat) sowie (je nach Auto) den aktuellen Füllstand des Tanks. Zudem gibt es allerlei Statistiken: wie viele Kilometer wurden tagsüber bzw. nachts gefahren, wie viele Kilometer wurden unter oder über einer definierten Schwelle gefahren wurden. Zudem kann man sich die Daten als CSV per Mail zuschicken lassen, um sie auch außerhalb der App nutzen zu können.
Weiterlesen…

Routerzwang endet am 01. August 2016

Das bereits verabschiedete Gesetz gegen den Routerzwang wird Freitag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht – damit endet die Übergangszeit von sechs Monaten am 01. August 2016

Spätestens zu diesem Datum müssen alle Prodiver, also sowohl DSL- als auch Kabelanbieter, die zur Internet-Einwahl benötigten Daten bereitstellen. Für beide Netzvarianten wird ein passiver Netzabschlusspunkt vorgeschrieben, es darf also kein extra Gerät vom Netzbetreiber vorgeschrieben werden. Gerade die Kabelnetzbetreiber wie Vodafone (vormals Kabel Deutschland) hatten gegen diese Änderung protestiert, da es angeblich Probleme mit der Qualität des Netzes geben würde.

Netflix erschwert Zugriff via VPN

Netflix war bisher eine beliebte Wahl, wenn man US-Serien möglichst früh nach erscheinen legal sehen wollte – mittels Proxy oder VPN konnte man dem Dienst vorgaukeln, dass man ein US-Nutzer sei.

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: VPN-Zugriff erschwert
Auf Druck der Filmindustrie will Netflix in Zukunft verstärkt den Zugriff über VPN-Anbieter ausschließen. Zuerst scheinen die neuen Sperren in Australien umgesetzt zu werden – zumindest gibt es einen entsprechenden Bericht des Sydney Morning Heralds, der auf einen VPN-Anbieter Bezug nimmt.
Weiterlesen…

Upgrade: von Nehalem zu Skylake (Teil 1)

Auch ein High-End-PC kommt irgendwann einmal in die Jahre – nach mehreren „Upgrades“ war es jetzt einmal an der Zeit für einen größeren Sprung: von Nehalem zu Skylake.

Asrock Z170m Extreme4 UEFI
Asrock Z170m Extreme4 UEFI
In Generation gesprochen: von der ersten Generation von Intels „Core i7“, Codename „Bloomfield“ für Socket 1366 hin zur 6. Inkarnation in Form des Core i7 6700K („Skylake“). Selbst ohne die Verbesserungen bei der Effizienz ergibt sich schon aus dem gestiegenen Takt (ohne Overclocking) von 2,66 GHz auf glatte 4,0 GHz eine sehr solide Mehrleistung.

Natürlich lässt sich ein solch grundlegender Wechsel des Prozessors nicht ohne weitere neue Hardware-Komponenten bewerkstelligen. Daher habe ich mich für folgendes Setup entschieden, welches in naher Zukunft auch noch durch eine neue Grafikkarte ergänzt werden soll:
Weiterlesen…