Flash 10.2 für Android 2.x – als Beta auch für Android 3.0

Die versprochene Flash-Integration für Android 3.0 “Honeycomb”-Tablets scheint Formen anzunehmen: im Android Market gibt es nun die Version 10.2, welche unter Android 3.0 eine bessere Integration in den Browser bringen soll sowie Unterstützung für Dual-Core-CPUs, wie sie in vielen Tablets eingesetzt werden. Unter Android 2.2 und 2.3 fallen die Änderungen kleiner aus, aber auch hier soll das Scrolling in Webseiten, die Flash verwenden, verbessert worden sein. Eine Einschränkung gibt es aber: für Android 3.0 steht nur eine Beta-Version zur Verfügung – liest man die Testberichte des Motorola Xoom, scheint das ein allgemeines Problem des Tablets zu sein.

Bleibt eigentlich nur die Frage, wo die Android-3.0-Tablets bleiben: das Motorola Xoom soll zwar im April auf den Markt kommen, aber von den angekündigten Geräten der Mitbewerber wie HTC oder Samsung ist noch nichts zu sehen. Schade, denn so bleibt Apple mehr Zeit, das iPad 2 zu etablieren, welches ab dem 25. März auch in Deutschland verkauft wird.

Flash 10.1 für Android und andere Plattformen

Der lange angekündigte “Flash Player 10.1 for Mobile” ist jetzt offiziell fertig und steht für Hersteller bereit – für End-User heißt das, das sie sich noch etwas gedulden müssen, den der Player ist nicht frei verfügbar. Neben Android gibt es Flash Player for Mobile auch für WebOS (HP/Palm) und Blackberrys. Versionen für Symbian und Windows Mobile sollen folgen.

Apple verwehrt sich immer noch gegen Flash, sodass hier auch keine Version geplant ist. Ob das so bleibt, wenn die ersten Geräte mit Flash tatsächlich bei den Kunden ankommen (oder wenn der Player zum Download freigegeben wird), ist noch offen. Auf jeden Fall haben die Android-Smartphones nun einen weiteren Vorteil gegenüber iOS von Apple.

Google I/O: Android 2.2 vorgestellt – kein Support für G1

Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O Android 2.2 “Froyo” vorgestellt. Die neue Version bringt neue Funktionen wie Tethering sowie eine Hotspot-Funktion sowie deutliche Leistungsverbesserungen: so ist die von Google Chrome bekannte Javascript-Engine V8 in den Android-Browser integriert werden, was die Ausführung von Javascript um den Faktor 2-3 beschleunigen soll. Außerdem wird Flash 10.1 unterstützt, eine entsprechende Beta-Version wurde von Adobe veröffentlicht.

Weitere Verbesserungen sollen zu einer allgemein besseren Performance führen. Desweiteren lassen sich Anwendungen im Paket updaten und nun auch offiziell auf Speicherkarten installieren (bisher war dies nur mit Tools wie App2SD möglich).

Ein Problem bleibt die Unterstützung älterer Modelle: das ursprüngliche Android-Handy, das T-Mobile G1, wird kein offizielles Update auf Version 2.2 bekommen. Auch für andere Geräte sieht es zumindest bei HTC schlecht aus: nur Smartphones, die 2010 auf den Markt kamen, sollen ein Update bekommen, für ältere Modelle ist die Unterstützung noch offen. Damit verspielt Google die Möglichkeit, eine einheitliche Plattform zu schaffen, wie es bisher bei Apple der Fall ist.

Android 2.2 mit Tethering und WiFi-Hotspot?

Anscheinend will Google bei Android 2.2 (Froyo) nicht nur mit Flash ein Zeichen gegen Apple setzen, sondern auch zwei weitere, spannende Funktionen einbauen: Tethering (benutzen des Handys als Modem) und eine WiFi-Hotspot-Funktion, mit der andere Geräte via WLAN die Internet-Verbindung des Android-Handys mitbenutzen können. Diese beiden Funktionen sollen mit Android 2.2 (Froyo) kommen. Bleibt nur offen, ob die Netzbetreiber die Möglichkeit haben werden, Geld für diese Funktionalität zu verlangen oder sie gar ganz zu deaktivieren – Begeisterung wird diese Funktion sicherlich nicht auslösen, denkt man an die Vorkehrungen, die T-Mobile getroffen hat um mit Tethering auf dem Iphone Geld zu verdienen.

Für Android als Plattform wäre es natürlich perfekt, dadurch hätte man in allen wichtigen Punkten Apple und Iphone OS überholt: Multitasking, Tethering, teilen der Internetverbindung, Flash.

Video zeigt Flash 10.1 auf Android 2.2

Das Android 2.2 über Flash-Unterstützung verfügen wird ist ja mittlerweile bekannt. Wie diese genau aussieht allerdings nicht. Nun ist ein Video eines Adobe-Mitarbeiters bei Youtube erschienen, welches verschiedene Flash-Anwendungen auf einem Nexus One zeigt. Offensichtlich wird Flash regulär in den Browser integriert, sodass man Flash nutzen kann wie auf einem normalen PC/Mac. Das ist natürlich die ideale Variante, Alternativen wären eine getrennte Einbindung gewesen, die dann aber nur spezielle Flash-Anwendungen unterstützt hätte.

Was offen bleibt die Reaktion Apples: nachdem schon mehr Android-Geräte als Apple-Geräte verkauft worden sind im ersten Quartal ist nun die Frage, ob Apple es sich leisten kann/will, Flash weiterhin auszusperren.

Android 2.2 kommt mit Flash 10.1 – nur wie?

Andy Rubin hat der New York Times erklärt, das Android 2.2 mit Flash-Unterstützung kommen wird. Zwar ist noch unklar, ob Flash ab Werk integriert ist oder nachinstalliert werden muss, trotzdem ist es eine interessante Entwicklung – Apple verweigert sich nach wie vor gegenüber Flash.

Dies will Google offensichtlich anders handhaben – für die User kann es nur gut sein, wenn die Smartphone-Anbieter auch über Features versuchen, Kunden zu gewinnen. Ob Apple bei wachsendem Erfolg der Android-Plattform (Android kann ja bekanntermaßen auf fast jedem Gerät laufen) dies weiter ignorieren kann und weiter auf eine geschlossene Plattform setzen kann wird sich zeigen.

Erstes Android 2.2-Handy: Dell Flash

Dell bereitet anscheinend ein Android-2.2-Smartphone vor, unter dem Titel “Flash” soll es auf den Markt kommen. Die technischen Daten lesen sich vielversprechend: 800 MHz Qualcomm-Prozessor, 5 Megapixel Kamera und ein 11 Millimeter dünnes Gehäuse.

Android 2.2 (Codename “Froyo” – Frozen Yogourt) wird auf dem Linux Kernel 2.6.32 basieren und damit weniger speicher verbrauchen. Außerdem ist ein JIT-Kompiler, OpenGL ES 2.0 sowie Flash 10.1-Support mit an Bord.

Von den Bildern her hat Dell ein heißes Eisen im Feuer – es bleibt abzuwarten, wann das Gerät auf den Markt kommt und zu welchen Preis: