FreeNAS Corral: Debian als Virtual Maschine

Mit FreeNAS 10 „Corral“ ist ein neues System für virtuelle Maschinen integriert worden. Ein Template: Debian 8.4.0.

FreeNAS „Corral“ virtuelle Maschine Debian 8.4.0
FreeNAS „Corral“ virtuelle Maschine Debian 8.4.0

Da ein FreeNAS-Server eh die meiste Zeit aktiv ist, kann man mittels der Funktion für virtuelle Maschinen ein Raspberry Pi einfach ersetzt werden. Zudem lassen sich auch leistungsfordernde Anwendungen wie ein OpenVPN-Server oder ein VPN-Gateway einfach umsetzen.

Die Einrichtung ist einfach: es gibt eine Liste von Templates für verschiedene Betriebssysteme, darunter auch grafische Distributionen wie Linux Mint. Auch Windows als Gast wäre möglich, dafür ist aber ein externes Medium nötig und die Installation ist nicht mit einem fertigen Template möglich. Aus der Möglichkeit, virtuelle Maschinen zu verwenden, ergeben sich die verschiedensten Anwendungs-Szenarien: Weiterlesen…

Congstar: kein „All Inclusive“-Roaming absehbar

Waren Fyve und Congstar vor einigen Jahren spannende Alternativen in den Netzen von Vodafone und Telekom. Ohne aktuelle Optionen werden diese Anbieter jedoch zunehmend unattraktiver.

Mit Congstar LTE in Italien nutzen
Mit Congstar LTE in Italien nutzen
War es zumindest bei Congstar eine zeitlang möglich, in Postpaid-Tarifen LTE zu nutzen, bot der im Vodafone-Netz arbeitende Anbieter Fyve diese Möglichkeit nie. Auch andere Prepaid-Anbieter, die nicht direkt den Marken der großen Netzbetreiber können derzeit noch kein LTE anbieten, obwohl es mittlerweile eine Vielzahl an Endgeräten gibt, selbst für unter 100,- EURO gibt es zum Beispiel Geräte wie das Lumia 550.

Ebenfalls nicht verfügbar – und auch nicht absehbar – ist die Unterstützung von verschiedenen Komfort-Features wie Visual Voicemail bei Congstar oder den neu eingefügten „All Inclusive“-Optionen, die sowohl bei den Magenta-5.0-Tarifen der Telekom als auch beim Vodafone Callya Smartphone Special Prepaid-Tarif die Nutzung der gebuchten Einheiten auch im EU-Ausland erlaubt. Congstar hat hier auch auf Nachfrage hin keine Pläne bzw. Informationen, ob diese Möglichkeit ebenfalls eingeführt wird:
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Internet der Dinge fürs Auto: TankTaler im Test

Mittels eines kleinen Adapter für den Diagnose-Port kann man verschiedene Daten auslesen und auf das eigene Handy übertragen. TankTaler bietet einen entsprechenden Adapter, den ich ausprobiert habe.

Tanktaler-App
Tanktaler-App

Die Idee der ThinxNet GmbH aus München, die das Produkt „Tanktaler“ vermarktet, ist eigentlich ganz simpel: mittels eines OBD-Adapters werden die gefahrenen Kilometer ermittelt und ob man an besonderen Orten (wie z.B. Tankstellen) gewesen ist. Pro gefahrenem Kilometer werden die Tanktaler gesammelt, die dann gegen Prämien eingetauscht werden können.

Für den Nutzer ergeben sich daraus einige Vorteile: zudem kann man sich immer zum geparkten Auto leiten lassen, man sieht den aktuellen Ladestand der Batterie (gerade im Winter praktisch, damit man weiß ob die Batterie vielleicht schon unter der Kälte gelitten hat) sowie (je nach Auto) den aktuellen Füllstand des Tanks. Zudem gibt es allerlei Statistiken: wie viele Kilometer wurden tagsüber bzw. nachts gefahren, wie viele Kilometer wurden unter oder über einer definierten Schwelle gefahren wurden. Zudem kann man sich die Daten als CSV per Mail zuschicken lassen, um sie auch außerhalb der App nutzen zu können.
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Routerzwang endet am 01. August 2016

Das bereits verabschiedete Gesetz gegen den Routerzwang wird Freitag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht – damit endet die Übergangszeit von sechs Monaten am 01. August 2016

Spätestens zu diesem Datum müssen alle Prodiver, also sowohl DSL- als auch Kabelanbieter, die zur Internet-Einwahl benötigten Daten bereitstellen. Für beide Netzvarianten wird ein passiver Netzabschlusspunkt vorgeschrieben, es darf also kein extra Gerät vom Netzbetreiber vorgeschrieben werden. Gerade die Kabelnetzbetreiber wie Vodafone (vormals Kabel Deutschland) hatten gegen diese Änderung protestiert, da es angeblich Probleme mit der Qualität des Netzes geben würde.

Nginx: ngx_pageespeed aktuell halten

Wer – wie ich auf tech-blogger.net und routerzwang.de – das Nginx-Pagespeed Modul verwendet, sollte dieses auch aktuell halten. Damit kann man sich etliches an Fehlersuche sparen.

Wenn man schon Nginx selbst kompiliert, und das Module „ngx_pagespeed“ verwendet, muss man nicht nur Nginx aktuell halten, was in den letzten Versionen HTTP/2-Support gebracht hat, sondern auch die entsprechende Module. Nachdem ich dies eine zeitlang vernachlässigt habe, konnte ich mich nicht mehr in das WordPress-Backend einloggen. Die dann nötige Fehlersuche sollte anderen erspart bleiben, deswegen hier die wesentlichen Schritte:

cd
NPS_VERSION=<span style="color: #ff0000;">1.9.32.10</span>
wget https://github.com/pagespeed/ngx_pagespeed/archive/release-${NPS_VERSION}-beta.zip
unzip release-${NPS_VERSION}-beta.zip
cd ngx_pagespeed-release-${NPS_VERSION}-beta/
wget https://dl.google.com/dl/page-speed/psol/${NPS_VERSION}.tar.gz
tar -xzvf ${NPS_VERSION}.tar.gz

Die jeweils aktuelle Version bekommt man direkt bei Google, am 29.11.2015 war dies Version 1.9.32.10-beta. Nachdem man die oberen Schritte durchgeführt hat, kann man Nginx „regulär“ installieren, wobei man bei der Konfiguration darauf achten muss, auch die neue Version des ngx_pagespeed-Moduls verwendet wird.

Wer also unerklärliche Probleme mit seiner Webseite hat und Nginx 1.9.x mit ngx_pagespeed verwendet, sollte – wie eigentlich bei jeder Software – darauf achten, dass die jeweils aktuelle Version verwendet wird. Durch die einfachen Installationsschritte lässt sich dies einfach erreichen.

FreeNAS: Synology DS215j als Backup-Ziel

Wer ein FreeNAS betreibt, ist vielleicht auch auf der Suche nach einer Offsite-Backup-Möglichkeit. Neben der Verwendung einer Cloudlösung bietet sich hier auch ein zweites NAS an, welches an einem anderen Ort untergebracht wird.

Meine Wahl fiel auf eine Synology Diskstation DS215j. Die Eckdaten des rund 150,- Euro teuren Geräts: 800 Mhz Dualcore-Prozessor, 512 MB RAM, Platz für zwei 3,5″-Festplatten (für RAID1) sowie ein wirklich leiser 92mm-Lüfter. Als Software verwendet Synology ein angepasstes Linux mit einer eigenen Oberfläche, Disk Station Manager (DSM) 5.2 ist die aktuelle Version.

DS215J Sicherungsdienste aktivieren
DS215J Sicherungsdienste aktivieren
Der Vorteil des Diskstation: man kann ohne weiteres einen rsync-Daemon auf ihr laufen lassen. Dazu einfach in den Einstellungen für „Datensicherung & Replikation“ den Haken bei „Netzwerksicherungsdienst aktivieren“ setzen.

Durch die Aktivierung gibt es auch einen neuen Ordner „NetBackup“ – unter dieser Bezeichnung kann dann die Diskstation mit rsync angesprochen werden.
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Auch vor Druckern macht der Fortschritt nicht Halt

Moderne Drucker sind eigentlich schon kleine Computer. Mit verschiedenen Schnittstellen, einem großen Arbeitsspeicher und einem schnellen Prozessor handelt es sich um leistungsfähige Geräte, die sich in verschiedene Arbeitsumgebungen, sei es das Großbüro, das Home-Office oder einfach der Schreibtisch eines Studenten, einfügen können. Was bieten also aktuelle Geräte?

LAN- und W-LAN-Unterstützung

CC BY 2.0/Liz West
CC BY 2.0/Liz West
Es war schon eine erhebliche Erleichterung im Büroalltag, als die klobigen parallelen Schnittstellen der alten Drucker nach und nach durch praktische kompakte USB-Ports ersetzt worden sind. Heutzutage verfügen die meisten Menschen aber über viele verschiedene Geräte, vom Desktop-Rechner über das Notebook bis hin zum Tablet, E-Book-Reader oder Smartphone. Sofern diese eine Möglichkeit zum Drucken bieten und auch die entsprechenden Treiber mitbringen, dann ist es praktisch, einfach das W-LAN zu nutzen, um Dokumente an den Drucker zu übermitteln. Wer den Aufwand scheut, ein weiteres Gerät in das W-LAN-Netzwerk zu integrieren, der kann einen Netzwerkdrucker in der Regel einfach per Ethernet-Kabel an den Router anschließen.
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iPhone 3GS: geplatzter Akku vom rumliegen?

Smartphones sollte man nicht tiefentladen – die Auswirkungen auf den Akku können dabei verheerend sein. Genau das ist jetzt meinem alten iPhone 3GS widerfahren.

iPhone 3GS - defekter Akku
iPhone 3GS – defekter Akku
Nach einer Weile des Rumliegens hat sich das iPhone 3GS (welches bis dahin ohne Probleme funktionierte und eigentlich als „Einsteiger“-Smartphone dienen sollte) deutlich gewölbt und das Display ist in einzelnen Lagen auseinander gesprungen.

Zu 100% lässt es sich natürlich nicht sagen, ob es an der Tiefentladung lag oder ob ein anderer Defekt vorhanden war – auf jeden Fall schadet es nicht, Smartphones ab und zu im Auge zu behalten und sie auch mal zu laden. Immerhin hat es, abgesehen vom defekten iPhone, keine weiteren Schäden gegeben: ein Akku, der in Flammen aufgeht und dabei unbeobachtet ist, kann zu ernsthaften Problemen führen. Entsprechende Videos gibt es unter anderem bei Youtube.

Das iPhone ist auf jeden Fall so demoliert, dass auch eine Reparatur nicht mehr möglich wäre – ein Fall für die Wertstofftonne. Immerhin können beim Recycling noch die Materialen wieder verwendet werden.

kadder.de beim „Liebster“-Award nominiert

Beim „Liebster“-Award geht es darum, zum eigenen Blog 11 Fragen zu beantworten, die von demjenigen, der einen nominiert hat, gestellt wurden. Dafür darf man wieder weitere Blog nominieren, die dann wiederum meine Frage beantworten.

Liebster-Award-Logo
Liebster-Award-Logo
Auch wenn ich kein Freund solcher Aktionen bin, habe ich mich entschlossen, hier doch einmal mitzumachen. Nominiert hat mich Martin Stäbe, der auf www.frankreich-fan.de über unser Nachbarland bloggt. Er hat auch die folgenden Fragen formuliert, zu denen ich hier eine kurze Antwort finden will.

Am Ende des Beitrags habe ich wiederum weitere Blogs nominiert, die herzlich dazu eingeladen sind, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Auch wenn es ein wenig etwas von einem Kettenbrief hat, schadet es wahrscheinlich nichts, wenn sich Blogger untereinander stärker vernetzen. So, genug der Einleitung, zu den Fragen:
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Apple: iOS 8.3 erschienen

Kurz vor dem Start der Apple Watch hat die Firma aus Cupertino noch eine neue iOS-Version veröffentlicht: iOS 8.3. Dieses Release soll vor allem mehr Geschwindigkeit bringen.

Apple bringt mit iOS 8.3 vor allem bessere Performance
Apple bringt mit iOS 8.3 vor allem bessere Performance
Die Liste der Fehlerbehebungen und Änderungen ist durchaus recht lang – vor allem wurden Fehler mit WLAN-Verbindungen, CarPlay, Safari behoben. Interessant für viele Kunden: bei einigen Providern ist es jetzt möglich, zwischen 2G, 3G und LTE explizit zu wählen, ersten Berichten zu folge klappt dies bei Vodafone und der Telekom. Bei Congstar ist die Wahl ebenfalls möglich, sofern man einen Tarif mit LTE-Support hat.

iOS 8.3 bringt die Wahl des Netzstandards
iOS 8.3 bringt die Wahl des Netzstandards
Das Update auf iOS 8.3 wird wie bei Apple gewohnt Over-the-Air (OTA) ausgeliefert und steht für iPhone ab 4s, iPad (ab 2) und iPod touch (ab 5G) zur Verfügung – Apple unterstützt damit auch relativ alte Geräte, das iPhone 4S wurde 2011 eingeführt und ist damit fast vier Jahre alt – ohne gegen Android sticheln zu wollen, entsprechend alte Geräte werden nur selten mit aktuellen Android-Versionen versorgt.

Neben den offensichtlichen Änderungen wird Apple auch wieder Sicherheitslücken geschlossen haben – gerade wer einen Jailbreak einsetzen will, sollte wie immer mit dem Update warten: ohne bekannte Lücken ist ein Jailbreak nicht möglich, wie immer dauert es wahrscheinlich wieder einige Tage, bis die „Befreiung“ der aktuellen iOS-Version verfügbar ist.