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FreeNAS 10 BETA – neue Oberfläche & Docker-Support

Mit FreeNAS 10 gibt es einige Grundlegende Änderungen, unter anderem Docker-Support. Die neue Version ist jetzt im Beta-Stadium: noch nicht bereit für den produktiven Einsatz, aber weit genug um die wesentlichen Features abzuschätzen.

FreeNAS 10 Beta Oberfläche (Quelle: FreeNAS-Blog)

FreeNAS 10 Beta Oberfläche (Quelle: FreeNAS-Blog)

FreeNAS 10 ist schon seit über einem Jahr in der Entwicklung und immer noch in der BETA-Phase – Grund dürfte die reine Menge an Neuerungen sein, die das Entwicklerteam einfließen lassen will. Neben einer aktualisierten Basis wird auch der Umgang mit „Plugins“ neu gestaltet, anders als bisher setzt man dabei nicht mehr auf Jails, sondern auf Docker-Container bzw. virtuelle Maschinen. Letztere können dann auch Desktop-Betriebssysteme wie Debian oder Ubuntu ausführen und bieten darüber die Möglichkeit, eine Vielzahl von Software zu verwenden. Entsprechende Templates für unterstützte VMs finden sich bei GitHub.

FreeNAS 10 – die wichtigsten Neuerungen

Nach der aktuellen Version 9.3 wird FreeNAS 10 folgen. Mit der kommenden Version wird es auch wieder einige Neuerungen geben, die das kostenlose NAS-Betriebssystem weiter verbessern.

FreeNAS 10 Architektur

FreeNAS 10 Architektur

FreeNAS 10, welches das zweite Milestone-Release (M2) am 06. Juli 2015 hinter sich gebracht hat, wird nicht einfach nur eine Weiterentwicklung des bisherigen FreeNAS 9.x sein, sondern über eine komplett neue Architektur und Struktur verfügen. Die bekannten Features wie das OpenZFS-Dateisystem, die Möglichkeit die Funktionalität mit Plugins zu verbessern.

Wesentliche Neuerungen werden die Benutzeroberfläche betreffen, welche laut den FreeNAS-Entwicklern in Version 10 eher eine Web-App als eine UI sein soll. Durch die Änderungen an der Architektur soll es auch für die FreeNAS-Entwickler leichter werden, das System weiter zu entwickeln, neue Releases werden damit also leichter werden.

HP Proliant N54L: perfekt für FreeNAS

Wer auf der Suche nach einem System für FreeNAS ist (aktuell ist FreeNAS 9.3.0 erschienen) sollte sich den HP Proliant N54L Microserver einmal genauer anschauen.

Mit 2,2 GHz ist das System immer noch schnell genug, um auch für mehrere Clients mit Daten zu versorgen und die mit Hilfe von ZFS zu verschlüsseln. Vier Festplatteneinschübe bieten genug Platz, um ein großes NAS aufzubauen, die Festplattengröße ist der einzige limitierende Faktor. Das Problem, dass Wake-On-LAN unter FreeNAS mit der Onboard-Netzwerkkarte nicht funktioniert, hat auch der N54L, sodass man eine Intel Netzwerk-Karte mit bestellen sollte. Vier Gigabyte RAM sind ebenfalls etwas knapp, hier sollten es 8 oder gleich 16 Gigabyte sein – zu viel RAM kann ZFS nicht bekommen.

Leider ist der N54L nicht mehr ohne weiteres zu bekommen – abgelöst wurde er von neueren Microserver Gen8, der auf Intel-Basis deutlich mehr Leistung zur Verfügung stellt. Geblieben ist das kleine Gehäuse und die Unterstützung für vier Festplatten. Zusammen mit der aktuellen FreeNAS-Version ergibt sich damit eine gute Alternative zu bekannten Fertig-NAS-Systemen.

Einkaufsliste für HP Proliant N54L & FreeNAS (alles Amazon, Preis vom 09.03.2014):

FreeNAS 9.3 bekommt neue Funktionen

Aktuell arbeitet das FreeNAS-Team an Version 9.3, die aktuell in der Beta-Phase ist. Die nächste FreeNAS-Version wird einige spannende Funktionen beinhalten.

FreeNAS 9.3 mit GRUB

FreeNAS 9.3 mit GRUB

Dazu zählt die Verwendung von GRUB als Bootloader und die damit einhergehende Möglichkeit, verschiedene FreeNAS-Version zu starten – praktisch, wenn bei einem Update noch einmal etwas daneben gegangen ist und das System nicht mehr korrekt starten will.

Der aktuellen Version 9.2 fehlt diese Möglichkeit. Plugins für FreeNAS wie CrashPlan oder Wake-On-LAN werden natürlich auch mit FreeNAS 9.3 funktionieren, vielleicht kommen auch neue FreeNAS-Plugins dazu.

FreeNAS: Einkaufsliste für HP Microserver G8

Lange Zeit waren die HP Microserver HP N36L, N40L und N54L Mittel der Wahl, wenn man einen FreeNAS-Server zusammenstellen wollte. Hier nun eine Einkaufsliste auf Basis des Nachfolgers.

HP Microserver G8

HP Microserver G8

Der Hewlett Packard MICROSERVER Gen8 bietet deutlich mehr Leistung als die Vorgängerversionen. Statt wie bisher eine AMD-CPU kommt nun ein Intel Celeron G1610T mit 2,3 GHz und zwei Kernen zum Einsatz. Dazu kommen 2 GB RAM und eine 1 TB große Festplatte. Um einen sinnvollen Homeserver zusammen zu stellen sind dennoch noch einige weitere Komponenten nötig, die in dieser Liste zusammenstellt sind (Alle Preise von Amazon).

FreeNAS 9.2.1.2-RELEASE erschienen

Aktuell sind die FreeNAS-Entwickler sehr aktiv und bringen regelmäßig neue Updates. Nun ist FreeNAS 9.2.1.2-RELEASE erschienen, womit wieder einige Probleme behoben werden.

FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen

FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen

Die wichtigsten Änderungen der neuen Version: Samba

  • SMB/CIFS support upgrade auf Version 4.1.5
  • Linux Mails unterstützen nun UFS
  • NFS lockd startet korrekt beim Booten
  • die serielle Konsole kann einfacher konfiguriert werden
  • logging auf .system-Dataset ist nun optional

FreeNAS 9.2.1 erschienen

FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen

FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen

FreeNAS ist heute in der finalen Version 9.2.1 erschienen, die einige Neuerungen mitbringt. Darunter Support für SMB3 und einiges an Bugfixing.

Das komplette Changelog gibt es wie immer auf FreeNAS.org, hier nur die wichtigsten Neuerungen:

  • Samba 4.1.3 mit SMB3-Support
  • Wechsel von Avahi zu mDNSResponder, was das Auffinden von Freigaben für Macs erleichtert
  • Verbesserungen an der Web-GUI
  • Neuerungen für ZFS: enabled_txg hole_birth, extensible_dataset, bookmarks
  • Fehlerbehebung, allgemeine Leistungsverbesserung

Ich selbst werde ein paar Tage abwarten, bis ich mein NAS upgrade – vielleicht geht dann auch Wake-On-LAN wieder, welches mit der letzten FreeNAS-Version 9.2.0 leider seinen Betrieb eingestellt hatte.

Den Download von FreeNAS 9.2.1 (sowohl Neuinstallation als auch update) gibt es wie immer auf FreeNAS.org.

Wer Wake-On-LAN mit dieser FreeNAS-Version benutzen will, sollte sich die dazugehörige Anleitung durchlesen – leider funktioniert es nicht mehr auf allen Systemen ohne weiteres, ggf. ist eine Änderung in einer Konfigurationsdatei nötig.

FreeNAS 9.2.1-BETA erschienen

FreeNAS 9.2.0 ist noch gar nicht so lange verfügbar, da kündigt sich die Version 9.2.1 in Form einer BETA an. Die wichtigste Neuerung: Samba 4.1.4.

Damit hält laut Release-Notes für FreeNAS 9.2.1-BETA das SMB3-Protokoll Einzug sowie die Möglichkeit, FreeNAS als Windows Domain Controller zu nutzen. Weitere spannende Punkte aus dem Changelog (Auszug):

  • Bugfixing für Netatalk, wodurch ein Fehler beim Betrachten von Freigaben unter MacOS X behoben wird
  • Wechsel von Avahi zu mDNSResponder
  • Neue ZFS-Funktionen: enabled_txg hole_birth, extensible_dataset bookmarks
  • Fixed Kernel-Module loading für fuse, welches für den Import von NTFS-Volumes gebraucht wird
  • Behebung von verschiedenen Fehlern, die in 9.2.0 nicht mehr gefixt werden konnten

Wie immer bei BETA-Version und insbesondere bei Beta-Version für eine NAS-Software gilt: nicht auf produktiv genutzten Systemen installieren, die Datensicherheit kann nicht garantiert werden. Wer auf seine Daten angewiesen ist sollte sich über die hoffentlich bald erscheinenden Neuerungen freuen und die Beta auf einer Testmaschine installieren.

Eine Liste von offenen und bekannten Bugs für dieses Release findet sich hier, wer den Entwicklern helfen will kann FreeNAS 9.2.1-BETA hier herunterladen.

FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen

FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen

FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen

Recht kurz nach dem ersten und einzigen Release-Candidate ist noch vor Weihnachten der finale FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen.

Die wesentlichen Änderungen sind bereits von der RC-Version bekannt, die komplette Liste der Neuerungen gibt es auf der FreeNAS-Webseite. Hier nur die wichtigsten (aus meiner Sicht), FreeNAS-Plugins werden natürlich weiterhin unterstützt: