Xiaomi Redmi Note 5: günstige Mittelklasse?

Mit dem Redmi Note 5 hat Xiaomi ein durchaus interessantes Gerät auf dem Markt, welches mit Snapdragon 636 flüssiges Arbeiten verspricht. Ob der Preis von gut 185 Euro gerechtfertigt ist, soll hier geklärt werden.

Xiaomi Redmi 5
Xiaomi Redmi Note 5
Das Redmi Note 5 ist vom Format durchaus vergleichbar mit dem Xiaomi Mi A1 mit Android One – etwas moderner mit den üblichen Android-Tasten auf dem Display. Der Rahmen fällt angenehm schmal aus, auch oben und unten.

Xiaomi verbaut ein Display mit 2.160×1.080 Pixel Auflösung und einem Seitenverhältnis von 18:9 (2:1). Die IPS-Anzeige ist ausreichend hell, kommt jedoch nicht an die Leuchtstärke von Geräten wie dem iPhone X heran – der Vergleich ist natürlich auch angesichts des Preisunterschieds unfair.

Auf meinem Gerät war bei Lieferung Android 8.1 „Oreo“ mit aktuellen Sicherheitspatches installiert. Darauf läuft MIUI 9.5, ein von Xiaomi entwickelter Launcher, der ähnlich der iOS-Oberfläche die Apps auf verschiedenen Bildschirmen verteilt. Andere Launcher lassen sich natürlich problemlos installieren.

Xiaomi Mi A1: Android One Einstieg

Xiaomi bietet mit dem Mi A1 ein Mittelklasse-Gerät mit Android One – Updates & LTE-Band 20 inklusive.

Xiaomi Mi A1 - Android One
Xiaomi Mi A1 – Android One
Bisher war bei Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi die Unterstützung des in Deutschland von vielen Netzbetreiber LTE Band 20 ein Problem. Mit dem A1 gibt es jetzt auch eine internationale Version, die direkt in Deutschland verkauft wird.

Technische Daten

  • Octa-core Snapdragon 625 Prozessor, max 2.0 GHz
  • Adreno 506 graphics 650 MHz
  • 4 GB RAM, 64 GB Speicher
  • WiFi 802.11a/b/g/n/ac, 2.4GHz & 5 GHz
  • GPS, AGPS, GLONASS, BEIDOU


Android: Umgehen Hersteller „Project Treble“?

Mit „Project Treble“ soll sich die Update-Problematik in der Android-Welt verbessern – leider gibt es die volle Funktionalität nur für Geräte, die mit Android 8.0 „Oreo“ ausgeliefert wurden.

Sony Z3 Compact mit Android 7.1.2 - nur über Custom-ROMs möglich
Sony Z3 Compact mit Android 7.1.2 – nur über Custom-ROMs möglich
Fast entsteht der Eindruck, die Hersteller versuchen Treble absichtlich zu bremsen: selbst Geräte, die erst im Jahr 2018 (und damit nach erscheinen von Android 8.1) vorgestellt werden, werden vom Hersteller zuerst mit Android 7.x ausgeliefert – nur um dann zeitnah mit einem Android 8.x-Update versorgt zu werden.

Damit profitieren Käufer dieser Geräte zwar von der neuen Android-Version, bekommen jedoch nicht die die restlichen Vorzüge, vor allem schnellere Updates auf folgende Android-Versionen. Schnellere Updates – gerade auch für Geräte unterhalb der High-End-Modelle – wären für viele Kunden eine positive Entwicklung. Aus Hersteller-Sicht scheint dies nicht ganz so wünschenswert zu sein: ansonsten würden die Hersteller wie HMD Global ihre Geräte direkt mit „Oreo“ ausliefern.

Dies betrifft nur noch den Hersteller der Nokia-Smartphones: auch Motorola oder Samsung haben ihre Modelle nicht mit der dazu aktuellen Android-Version auf den Markt gebracht. Gerade abseits der Top-Modelle kann „Project Treble“ helfen.


CarbonROM: Android 7.1.2 für Sony Z3 Compact (Update: 8.1 „Oreo“)

Wer ein Sony Z3 Compact sein eigen nennt, ist seitens der offiziellen Sony-Updates auf Android 6.0.1 beschränkt – Abhilfe schaffen alternative ROMs wie das CarbonROM.

CarbonROM: Android 7.1.2 für Sony Z3 Compact
CarbonROM: Android 7.1.2 für Sony Z3 Compact
Sony selbst wird für das Z3 sowie das Z3 Compact keine weiteren Updates bereitstellen – Android 6.0.1 bleibt also die aktuellste Version. Sony erlaubt zum Glück das einfache Entsperren des Bootloaders, sodass andere ROMs installiert werden können.

Bevor CarbonROM installiert werden kann, muss ein Custom Recovery System installiert werden: TWRP ist ein gängiges System dafür. Die jeweils aktuelle Version von CarbonROM gibt es auf der Webseites des Projekts unter get.carbonrom.org

Nach dem Flashen, wobei alle Daten verloren gehen, steht das neue ROM zur Verfügung. Nachdem die erste Version noch etwas „holperig“ war (so funktionierte die Kamera nicht auf anhieb), sind mit dem aktuellen Stand die meisten Probleme ausgemerzt. Vorteil der wöchentlichen Updates: die Security Fixes sind ebenfalls immer aktuell.

Android: CynogenMod gibt auf und wird LineageOS

Das beliebte Android-Custom-ROM CyanogenMod gibt auf: zum Jahreswechsel wurden die Dienste eingestellt, weitere Updates wird es nicht mehr geben.

LineageOS 14.1 (Android 7.1.1) auf Moto G (falcon)
LineageOS 14.1 (Android 7.1.1) auf Moto G (falcon)
Ursprünglich war CyanogenMod und das daraus entstandene CyanogenOS angetreten, um ein besseres Android zu schaffen. Mit CyanogenOS wurden auch Smartphones ab Werk ausgeliefert, zum Beispiel das OnePlus 3 – diese Hersteller müssen jetzt auf andere Android-Varianten setzen.

CyanogenMod war auch beliebt, da es eine breite Unterstützung für verschiedene auch ältere Android-Smartphones wie das Moto G. CyanogenMod 13 brachte hier Android 6.0.2.

Smartwatch: Ticwatch 2 Hands-On

Mit der TicWatch 2 ist eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich abgeschlossen worden, die Auslieferung der Smartwatches an die Unterstützer läuft. Ich habe mein Modell „Oak“ schon erhalten und ein kurzes Hands-On erstellt.

TicWatch 2 Display im Ruhemodus
TicWatch 2 Display im Ruhemodus
Die TicWatch 2 wird von Mobvoi herstellt – die Firma wurde in China von ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet. Das entsprechende Betriebssystem TicWear OS ist auch an Android OS angelehnt. Dabei entspricht der Bedienung einer Mischung zwischen dem aktuellen Android Wear 1.5 und dem kommenden Android Wear 2.0. Dazu kommen eigene Ansätze was die Bedienung betrifft, zum Beispiel über einen Sensor im Rahmen.

Bei Kickstarter ist das Projekt innerhalb kürzester Zeit gebacked worden. In den sozialen Medien wie Facebook gibt es ebenfalls aktive Gruppen, in denen sich über die TicWatch 2 ausgetauscht wird.

4K Smart TV Box: Mini M8S II Hands-On

Mit der Mini M8S II Smart-TV-Box kann man einen beliebigen Fernseher mit HDMI-Anschluss um ein Kodi-Media-Center erweitern. Die aktuelle Generation ist dabei mit 4K-fähig.

Mini M8S II 4K Smart TV Box
Mini M8S II 4K Smart TV Box

Das Format der Mini M8S Smart-TV-Box entspricht dabei grob dem Amazon Fire TV: etwas über einen Zentimeter hoch, flach und schwarz. In Sachen Anschlüsse gibt es das übliche: zweimal USB, einmal Ethernet mit 100 Mbit/s sowie ein HDMI 2.0b.
Features:

  • Amlogic S905X Quadcore-Prozessor mit 2 GHz
  • Penta-Core ARM Mali-450 Grafik-Einheit
  • 64-bit Android 6.0
  • 2GB DDR3 + 8GB eMMC Flash Memory mit mircoSD-Card-Slot
  • 2.4GHz WiFi (IEEE 802.11b / g / n)
  • H.265 HEVC Support
  • Optischer SPDIF-Ausgang


Moto G: CyanogenMod 13.0 bringt Android 6.0.1

Wer noch ein Motorola Moto G der ersten Generation von 2013 verwendet, kann jetzt mit CyanogenMod 13 auf Android 6.0.1 upgraden.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld - auch 2016 noch!
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld

Verwendet man bereits CyanogenMod 12.x, wird das Update auf die neue Version direkt über die OTA-Update-Funktion eingespielt. Nachteil: sind die Google Play Services installiert müssen diese ebenfalls auf den neuen, mit Android 6.0.x kompatiblen Stand gebracht werden. Dies geht zwar einfach über das Angebot von Opengapps.org, man muss jedoch darauf achten, dass man nur die „micro“ oder „nano“-Version herunterlädt – für die größeren Pakete kann es nötig sein, die Systempartition zu vergrößern, was mit einem kompletten Datenverlust einher geht.

Ist die neue Version jedoch installiert, läuft sie wirklich auch auf dem etwas älteren Gerät noch angenehm flüssig.

Moto G LTE (2013) bekommt direkt Android 5.1

Für die LTE-Variante des Moto G LTE (1st Gen., 2013) kommt anscheinend kein Android 5.0.2, sondern Motorola geht direkt zu Android 5.2 über – das Update kommt dafür wahrscheinlich etwas später.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
So soll es zwar in verschiedenen Regionen Tests mit Android 5.0.x auf dem Moto G LTE geben, Motorola hat sich aber laut Androidpolice.com dazu entschlossen, diese Version auszulassen und sofort auf die aktuelle Version 5.1 zu setzen.

Leider ist offen, wann das Update erscheinen wird – Motorola ist zwar immer noch unter den Android-Smartphone-Herstellern mit den schnellsten Updates, aber auch diese ziehen sich im Vergleich zu Googles Nexus-Geräten deutlich hin. Aus Nutzersicht wäre es von Vorteil, wenn die Updates wie bei Apple an einem Tag für alle Geräte aufgespielt würden – wenigstens wenn es um die Geräte eines Herstellers geht, wenn man schon nicht alle Android-Devices auf einen Stand bringen kann. Android hat hier nach wie vor Nachteile bezüglich des Ökosystems.

Für Moto-G-Nutzer heißt es aber zugleich: Android 5.1 wird sowohl für das Moto G LTE als auch für die normale Version kommen. Prinzipiell nicht schlecht für ein Gerät, welches 2013 auf den Markt gekommen ist und damit immerhin schon fast zwei Jahre alt ist – auf dem Smartphone-Markt ist das fast eine Ewigkeit. Erste Schatten voraus wirft außerdem das Moto G der 3. Generation, welches in diesem Jahr erscheinen soll und einen deutlich stärkeren Prozessor bekommen soll.

Moto G: Android 5.0.2 in Deutschland verfügbar

Bereits einige Zeit wurde das Android „Lollipop“-Update für das Moto G (2013) weltweit ausgerollt, nun scheint es auch flächendeckend in Deutschland verfügbar zu sein.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Motorola setzt dabei direkt auf Android 5.0.2 und erspart damit den Kunden die ersten – meist fehlerhaften – Versionen. Mit „Lollipop“ kommt auch die neue Grundoptik im „Material Design“ auf das Moto G der ersten Generation. Da Motorola weitgehend auf die optische Anpassung verzichtet und keinen wesentlich veränderten Launcher einsetzt bekommt man Android 5.0 weitgehend Vanilla.