Rootserver vs. Cloud-Server

Die letzten Jahre lief kadder.de auf einer JiffyBox von Domainfactory – bis ich jetzt wieder auf einen „richtigen“ Server von Hetzner gewechselt habe.

Die Kosten sind praktisch die selben: das Cloud-Level-2 mit SSD bei Domainfactory kostet im Monat maximal 37,20 Euro – der Hetzner-Server aus der Server-Auktion 39,- Euro. Doch was bekommt man für unter 40 Euro an Hosting? Ein Vergleich:

Rootserver vs. Cloudserver im Vergleich
Rootserver vs. Cloudserver im Vergleich
Auf dem Papier gibt es also beim Rootserver – zumindest wenn man ein Schnäppchen wie bei der Server-Auktion schießen kann. Regulär starten die Root-Server bei Anbietern wie Hetzner bei 49,- Euro/Monat, bieten dann aber etwas weniger Leistung als das von mir verwendete „Gebraucht-Modell“: Hetzner bietet über die Auktion Server an, die bereits im Einsatz waren. Dadurch gibt es kostengünstig auch Extra-Merkmale wie Intel-Netzwerkkarten oder ECC-RAM mit Fehlerkorrektur. Weiterlesen…

Managed vServer – die Vor- und Nachteile im Überblick

Wer seinen eigenen Server nicht selbst warten und auf dem neusten Stand halten möchte, kann zu einem Managed vServer greifen. Immer mehr Privatpersonen oder auch Unternehmen greifen zu solch einer Lösung.

Dabei handelt es sich um einen Service, bei welchem eine externe Firma die Kapazitäten für einen virtuellen Server stellt und sich als Käufer lediglich um die Nutzung gekümmert werden muss. Worauf bei einem Managed vServer geachtet werden sollte und was ihn im Detail ausmacht, verrät der folgende Artikel.
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FreeNAS 9.2.1.2-RELEASE erschienen

Aktuell sind die FreeNAS-Entwickler sehr aktiv und bringen regelmäßig neue Updates. Nun ist FreeNAS 9.2.1.2-RELEASE erschienen, womit wieder einige Probleme behoben werden.

FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen
FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen
Die wichtigsten Änderungen der neuen Version: Samba

  • SMB/CIFS support upgrade auf Version 4.1.5
  • Linux Mails unterstützen nun UFS
  • NFS lockd startet korrekt beim Booten
  • die serielle Konsole kann einfacher konfiguriert werden
  • logging auf .system-Dataset ist nun optional

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FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen

FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen
FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen
Recht kurz nach dem ersten und einzigen Release-Candidate ist noch vor Weihnachten der finale FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen.

Die wesentlichen Änderungen sind bereits von der RC-Version bekannt, die komplette Liste der Neuerungen gibt es auf der FreeNAS-Webseite. Hier nur die wichtigsten (aus meiner Sicht), FreeNAS-Plugins werden natürlich weiterhin unterstützt:
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Backup mit Strongspace.com und sshfs

Wer einen Blog oder eine andere Webseite betreibt, steht früher oder später vor dem “Problem”, eine Backup-Strategie zu benötigen. Hier sind verschiedene Ansätze denkbar, hier will ich eine Variante vorstellen. Folgende Voraussetzungen: zum Hosting wird ein vServer mit Root-Zugriff eingesetzt (Debian 6.0), das Backup soll unabhängig vom Anbieter stattfinden. Meine Wahl fiel auf den Anbieter Strongspace.com, welcher für 3,99 US-Dollar im Monat 15 GB Platz anbietet, auf den per SSH und rsync zugegriffen werden kann. Vorteil am Ende: egal welches Backup-Programm tatsächlich eingesetzt wird, das Backup wird direkt auf Strongspace.com gesichert – ohne Umwege in Form von rsync.
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Neue Plugins für FreeNAS

Joshua Parker Ruehlig, ein Mitglied des FreeNAS-Forums, hat einige neue Plugins für FreeNAS ab 8.2.0 veröffentlicht, die im Plugin-Jail einer FreeNAS-Intallation funktonieren. Folgende Plugins können heruntergeladen werden (kostenlos, die Installation und Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr):

  • headphones, Musik-Download für SABnzbd
  • games, Video-Game-Download für SABnzbd
  • lazylibrarian, eBook-Downloading
  • sabnzbd, Usenet-Automatisierung
  • sickbeard, Internet PVR für TV-Show
  • maraschino, ein XBMC-Frontend
  • couchpotato

Die meisten dieser Plugins für FreeNAS zielen darauf ab, Inhalts aus Newsgroups herunter zu laden – urheberrechtsgeschütztes Material sollte darüber natürlich nicht bezogen werden. Auf jeden Fall lässt sich damit der Funktionsumfang der eigenen FreeNAS-Installation deutlich aufwerten. Wer noch Ideen sucht, wie ein FreeNAS-System zusammengestellt werden kann, wird in meiner Einkaufsliste für FreeNAS auf HP Proliant N36L, N40L und N54L fündig. Ähnliches habe ich auch für einen High-End-HTPC zusammengestellt, die Luxusvariante gegenüber einer Android-TV-Box wie der ATV1200, die bei mir mit XBMC recht problemlos ihren Dienst versieht.

Update: für FreeNAS 9.1.x ist der Plex Media Service als Plugin erschienen, was neben minidlna einen weiteren Service bringt, welcher Medien im Netzwerk verteilen kann.

FreeNAS 8.0.4 iSCSI-Performance

Mein HP-N36L-NAS dient nicht nur als Datenspeicher für Fotos, sondern auch als Speicherort für Virtual-Disk-Images, die von VirtualBox verwendet werden: auf meinem Surf- und Arbeits-PC ist dank SSD einfach nicht genug Platz. Nachdem die Konfiguration von iSCSI im FreeNAS-Wiki schon beschrieben wird, hier nur ein paar Performance-Daten meines Setups:

Crystal Disk Mark 3.0.4, iSCSI, HP N36L

Erreicht wird es mit vier Hitachi 2-Terabyte-Festplatten mit 5.400rpm, welche mit ZFS als RAIDZ konfiguriert sind. Ferner sind 8 Gigabyte RAM verbaut, um dem ZFS genug Platz zum Arbeiten zu lassen. Für ISCSI sind 100 GB reserviert, für meine Zwecke genug. Damit lässt sich Ubuntu 12.04 LTS in einer virtuellen Maschine ohne Problem nutzen, die Startzeit ist zwar vielleicht nicht so gut wie nativ auf einem schnellen System, reicht aber vollkommen aus. Die SSD im Host-Rechner erreicht natürlich noch deutlich andere Leistungsregionen.