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Vodafone will ISDN-Kunden früher loswerden

Nicht nur die Telekom will alle Kunden auf All-IP-Anschlüsse umstellen: auch Vodafone hat angekündigt, dies bis 2022 realisieren zu wollen. Nun scheinen die Roten den Vorgang beschleunigen zu wollen.

Wie heise.de berichtet, haben einige Nutzer ein entsprechendes Anschreiben von Vodafone bekommen, in dem mehr oder weniger direkt mit Kündigung gedroht wird – sollten die Nutzer nicht auf einen All-IP-Anschluss umstellen.

Für Vodafone, deren Internet-Geschäft zwischenzeitlich mit Kabel Deutschland fusioniert, bedeutet jeder Kunde der wechselt niedrigere Kosten: die All-IP-Anschlüsse realisiert Vodafone mit dem eigenen Netz und muss daher kein Geld an die Telekom für die letzte Meile zum Kunden zahlen. Golem.de zitiert Vodafone wie folgt: „Es geht darum, dass einzelnen Kunden, die in Kabelgebieten wohnen, der Wechsel angeboten wurde. An der Zusage, dass wir ISDN bis zum Jahr 2022 anbieten, ändert sich nichts. Es wurden nur Privatkunden angeschrieben.“

O2 und E-Plus legen 3G-Netz zusammen

Früher als geplant legen O2 und E-Plus das UMTS-Netz zusammen – dies hatte Telefónica angekündigt, nachdem es den Wettbewerber E-Plus gekauft hatte. Gelöst wird das über national Roaming im 3G-Netz.

In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz

In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz

Der Vorteil für die Kunden: die Netzabdeckung wird für Telefónica- und E-Plus-Kunden gerade im Bezug auf Datenanwendungen deutlich besser. Im städtischen Raum verfügt Telefónica durch das Roaming über das dichteste Datennetz – nach eigenen Angaben. Im ländlichen Raum soll die Abdeckung durch das Roaming ebenfalls verbessert werden.

Für die Kunden ist die Umstellung simpel: es werden nach und nach alle Kunden umgestellt. Damit beide Netze genutzt werden können, muss das Handy einmal aus- und angeschaltet werden, danach sollte das jeweils andere Netz (also O2 bei E-Plus-Kunden und umgekehrt) genutzt werden können. Die Umschaltung selbst läuft dann für den Kunden ohne weiteres Eingreifen. Eigentlich war das Zusammenlegen der UMTS-Netze erst zum 15.04.2015 geplant – Telefónica liegt also mit dem Start des nationalen UMTS-Roaming deutlich vor dem eigenen Zeitplan.

Fyve oder Congstar: Discounter im D-Netz

D-Netze müssen nicht teuer sein: mit Congstar (einer Telekom-Tochter) und Fyve (ein Produkt der ProSiebenSat.1 Media AG) gibt es zwei günstige Anbieter, die jeweils im Telekom (Congstar) bzw. Vodafone-Netz funken.

Fyve ist dabei ein klassischer Prepaid-Anbieter, wogegen Congstar auch Postpaid-Verträge sowie DSL und VDSL im Programm hat. Beide bieten Gespräche und SMS für je 9 Cent/Einheit sowie Datenübertragung mit bis zu 7,2 Mbit/s. Also: Fyve oder Congstar?

Update 28.12.2014
Ich bin die letzten Jahre bei Congstar geblieben – und habe es nicht bereut. Dank Telekom-Netz ist Congstar wirklich sehr gut ausgebaut, die Preise sind ebenfalls nach wie vor konkurrenzfähig. Bei Fyve würde mir die Möglichkeit fehlen, LTE zu benutzen, auch wenn es von der Bandbreite limitiert ist bietet es bessere Pings und damit schnelleres Internet als eine vergleichbare UMTS-Verbindung.

o² zu congstar – mein Wechsel

Nachdem ich mit o² zunehmend unzufrieden bin und congstar als Telekom-Tochter im D1-Netz arbeitet (was gemeinhin als deutlich zuverlässiger angesehen wird) wage ich meinen ersten Anbieterwechsel mit Rufnummernportierung. Eigentlich sollte dies ohne Probleme funktionieren, bisher habe ich jedoch nur die Bestätigung von o², dass mein Kündigungsschreiben eingetroffen ist. Die Preise sind bei congstar durchaus ähnlich verglichen mit meinem bisherigen o²o-Vertrag, gerade das Datenpaket mit 12,90 Euro für 1 GB (mit 7,2 MBit/s, danach Drossellung auf GPRS) ist attraktiv. Die Minuten/SMS-Preise sind mit 9 Cent ebenfalls angenehm niedrig, und außer Internet, wenigen Telefonie-Minuten und ein paar SMS im Monat brauche ich keine Komfort-Funktionen.

Warum ich mich für congstar und nicht für fyve entscheide: im Gegensatz zu Vodafone rüstet die Telekom die Basisstation flächendeckend mit EDGE aus, was zumindest gefühlt bei Vodafone nicht der Fall ist. Wenn dann UMTS nicht funktioniert, ist dies durchaus ein Vorteil. Bleibt zu hoffen, dass die Portierung ohne Probleme abläuft – sonst kommt im Notfall doch fyve zum Zuge für den Übergang. Natürlich werde ich hier festhalten, wie sich congstar im Vergleich zu o² im Alltag schlägt.

Eine All-Net-Flat (ein Vergleich verschiedener All-Net-Flatrate-Tarife ist auf flat.de möglich) wäre für mich persönlich nicht passend gewesen, dafür telefoniere ich schlicht zu wenig – egal in welches Netz.

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 2: kein Internet

Nachdem das ZTE Blade/San Francisco angekommen ist (zugegeben ein gebrauchtes Gerät, aber mit OLED sind eigentlich keine neuen mehr zu bekommen) sollte es eigentlich daran gehen, mal zu schauen, wie gut das über Vodafone abgewickelte mobile Internet-Angebot von Fyve funktioniert. Bisheriges Ergebnis nach zwei Tagen: gar nicht. Am Samstag hatte ich für ca. 45min in der Nürnberger Innenstadt eine funktionierende Datenverbindung, aktuell kommt wieder keine Verbindung zu stande.

Damit scheine ich nicht alleine zu sein, auf der Facebook-Seite von Fyve und im Telefon-Treff.de-Forum gibt es verschiedene Berichte, die von Problemen mit der Datenverbindung bei Fyve zeugen. Es bleibt zu hoffen, dass Fyve bzw. Vodafone die Probleme schnell in den Griff bekommt und vor allem den Zeitraum der Datenpakete um die Zeit des Ausfalls verlängert. Das wäre das mindeste.

HTC Desire: Android 2.2 für Vodafone-Kunden – jetzt wirklich

Nachdem Vodafone sich schon ein mittelgroßes PR-Desaster geleistet hatte, als es statt des von den Kunden erhofften Android 2.2-Update nur Android 2.1, dafür mit Branding gab, soll nun am Montag alles gut werden. Vodafone hat angekündigt, ab Montag, dem 23.08.2010, Android 2.2 Over-the-Air auf das HTC Desire zu bringen.

Und – das ist vielleicht das wichtigste – hat man bei den Roten dazugelernt: das Update kommt ohne Branding und ohne installierte Vodafone-360-Anwendungen. Manchmal bewirkt ein Aufschrei der Kunden (mit Hilfe der Medien) eben doch etwas. Und im Zeitalter des Internets sollte man das gerade in der Käuferschicht der High-End-Smartphones nicht unterschätzen.

HTC Desire: Vodafone mit Android-Update – aber nicht auf 2.2

Vodafone hatte angefangen, ein Update für das HTC Desire zu verteilen. Freudige Erwartung der Kunden: endlich Android 2.2. Doch weit gefehlt: Statt der aktuellen Version des Android-Betriebssystems gab es nur ein Betreiber-Update, welches zu allem überfluss auch noch ein Software-Branding einführte (die Vodafone-360-Anwendungen kamen unlöschbar hinzu). Nicht genug, dass diese Anwendungen von den meisten Kunden nicht gewünscht waren – sie führten auch noch zu Problemen wie doppelt angezeigten SMS und einer erheblich verkürzten Akkulaufzeit.

Die Kunden fühlen sich natürlich – freundlichen ausgedrückt – veräppelt. Nachdem es für „freie“ (also nicht bei einem Netzbetreiber gekaufte) HTC Desire bereits Android 2.2 gibt, glaubten viele Kunden, mit dem Update würde Vodafone gleichziehen. Kritisiert wird auch die Informations-Politik Vodafones: beim Kauf wurde vielen Kunden versichert, dass das Gerät brandingfrei sei. Dies war bei zum aktuellen Update auch der Fall, die Kunden sehen es natürlich als Frechheit, das Vodafone anscheinend nachträglich ein Branding einführen will.

Wann es das Android 2.2 Update für bei Vodafone gekaufte HTC Desire geben wird ist derzeit ebenso offen wie die Frage, ob dann wieder die Vodafone-360-Software enthalten sein wird – und damit ein Branding und eine Verschlechterung des Produktes gegenüber dem Kaufzeitpunkt.

Nexus One immer noch nicht (offiziell) in Deutschland verfügbar

Im Januar ging noch das Gerücht um, das Nexus One würde ab Februar bei Vodafone für 149,00 € inklusive Vertrag verfügbar sein. Anscheinend hat das nicht geklappt, weder die Vodafone noch die Google-Seite geben einen Hinweis darauf, wann das Nexus One in Deutschland verfügbar sein wird.

Freie Händler bieten das Gerät aber an, die Preis starten hier bei 688 Euro ohne Vertrag und bei 160 Euro mit Vodafone-Vertrag (Quelle: Geizhals.at). Insgesamt scheint Googles Initiative mit einem „eigenen“ (eigentlich von HTC produzierten) Gerät ins Stocken zu kommen. Für eine deutliche Stärkung der Android-Plattform müsste die Verfügbarkeit deutlich besser sein.

Immerhin, die Wertungen in den Tests schneiden fast durchweg gut ab, die Seite Testfreaks.com hat dazu eine Übersicht: HTC (Google) Nexus One Reviews. Ein Hype wie um das Iphone kann Google aber nicht erzeugen.

HTC Magic kommt am 17. April

Vodafones Antwort auf das T-Mobile G1, das HTC Magic, kommt anscheinend erst am 17. April. Dies berichten verschiedene Blogs, darunter mobilegear.com, engadget.com und talkandroid.com. Auf letzterem gibt es auch einen Screenshot, der das Datum bestätigen soll. Dies gilt zwar erst einmal nur für das Vodafone-Heimland England, wahrscheinlich wird das HTC Magic aber in anderen Ländern nicht früher auf den Markt kommen.

Das HTC Magic ähnelt durchaus dem G1, allerdings gibt es keine Volltastatur und die Bedienung muss komplett über den Touchscreen erfolgen. Ob die Bildschirm-Tastatur das Niveau des iPhones erreicht, wo die Eingaben sehr einfach ohne Stift erledigt werden können, muss die Zeit und die Erfahrung der User zeigen.

Auf jeden Fall verliert T-Mobile damit das Monopol auf das Android-System in Deutschland, was vielleicht etwas Bewegung in den Markt bringt. Vorausgesetzt, Vodafone verfolgt z.B. in Sachen Tethering nicht die gleiche restriktive Politik wie T-Mobile. Hier bietet sich für die Roten die Chance, sich von T-Mobile abzusetzen.