ASUS Zenbook UX32Vd-R4002V – nerviges Touchpad

ASUS UX32VD R4002
ASUS UX32VD mit Full-HD IPS-Panel
ASUS will mit dem Zenbook UX32Vd einen ernsthaften Macbook-Air-Konkurrenten positionieren. Dabei mangelt es an einem ganz wesentlichen Punkt: der Touchpad-Treiber kann die Eingaben bei weitem nicht so flüssig verarbeiten, wie Apple das bei seinen Geräten realisiert bekommt. Da frage ich mich unweigerlich: was für Leute testen die Treiber, bevor sie auf den Kunden losgelassen werden? Zudem: mit einer neueren Treiberversion sind bisher verfügbare Einstellungsmöglichkeiten verschwunden, die bis zum aktuellen Tag (25.05.2014) auch nicht wieder aktiviert wurden.

Geht es nur mir so, oder sind es wirklich die kleinen Sachen, die Apple tatsächlich immer wieder einen Vorsprung verschaffen? Windows selbst wird ja wahrscheinlich in der Lage sein, vernünftig auf ein Touchpad zu reagieren. Vielleicht wird es zwar mit Windows 8 besser, aber letzten Endes muss ASUS hier liefern. Basics wie ein sich deaktivierendes Touchpad, wenn man gerade tippt, oder scrolling mit mehreren Fingern sollten einfach sauber und zuverlässig Funktionären – der Nutzer sollte nicht gezwungen sein, das Touchpad zu deaktivieren und ggf. ein externes Gerät zu verwenden.

Die Leser hier mögen mir den emotionalen Ton dieses Postings verzeihen – vielleicht geht es anderen ja genauso. Und vielleicht hat ja jemand gute Tipps, wie das Touchpad besser konfiguriert werden kann.

Update: keine Besserung in Sicht

Leider scheint Asus nicht willens oder in der Lage, die Touchpad-Treiber wesentlich zu verbessern: auch nach fast drei Jahren gibt es immer noch Probleme mit dem Touchpad. Ob es für Windows 10 bessere Treiber gibt, ist noch offen – ein Update auf die neue Windows-Version werde ich vorerst nicht durchführen.

ASUS Zenbook UX32Vd offen (Video)

ASUS UX32VD R4002
ASUS UX32VD mit Full-HD IPS-Panel
Als ich den RAM von 4 Gigabyte auf 10 Gigabyte erweitert habe, bot sich auch die Gelegenheit, ein kurzes Video vom Innenleben des ASUS UX32Vd zu erstellen. Deutlich zu sehen: die zwei Lüfter, die dafür sorgen, dass das Flache Gerät nicht überhitzt sowie der einzelne RAM-Slot des Ultrabooks. Die Festplatte kann einfach getauscht werden, die SSD des Caches (siehe mein erstes Hands-On des UX32Vd) ist dagegen fest verlötet.

Das auf dem Video kein Torx-5-Schraubendreher zu sehen ist, ist mir leider erst im Nachhinein aufgefallen 😉 Diesen braucht man, um die vielen Schrauben der dünnen Metall-Bodenplatte zu lösen. Diese sollte man auch sicher aufbewahren, da sie wirklich sehr klein sind. Am oberen Rand (bei den Lüftern) musste ich etwas sanfte Gewalt anwenden, da es hier verklebt war mit einer Art Gummidichtung.

ASUS Zenbook UX32Vd-R4002V vs. Ubuntu 12.04

ASUS UX32VD R4002
ASUS UX32VD mit Full-HD IPS-Panel
Nachdem es ja anscheinend von Interesse ist habe ich auf die Schnelle einen USB-Stick mit Ubuntu-Linux 12.04 “Precise Pangolin” fertig gemacht und gestartet. Die gute Nachricht: im Wesentlichen funktioniert alles, WLAN, Touchpad, Sound, Bluetooth – alles da. Ansonsten: die Funktionstasten sind ohne ihre Funktion und die Stromspar-Funktionen scheinen nicht zu arbeiten. Dies lässt sich womöglich mit den richtigen cpufreqd-Settings beheben, aber im “out-of-the-box”-Zustand wird eine Akku-Laufzeit von nicht einmal drei Stunden “vorhergesagt”. Die CPU-Taktrate wird aber ohne weiteres auch von Ubuntu-Linux heruntergesetzt, dass scheint aber nicht die einzige Stromspar-Methode zu sein, die ASUS implementiert hat – und die Windows-Treiber benötigt.

Zur Ehrenrettung von Ubuntu muss gesagt werden, dass mit Ivy Bridge eine neue Prozessor-Generation zum Einsatz kommt und auch der HM67-Chipsatz von Intel neue Funktionen bietet und ggf. nicht optimal vom Linux-Kernel angesprochen wird – hier ist also noch Potential. Auch das aktivieren/deaktivieren der Geforce GT 620M funktioniert womöglich nicht, wie es gedacht ist.

Da das Gerät in meinem Fall aber eh als Windows-Ultrabook angeschafft wurde, werde ich keine weitere Zeit in Linux auf dem ASUS Zenbook UX32Vd stecken – eher gibt es ein Update, wie Spiele auf dem Gerät funktionieren, als erstes wird ein älterer 3DMark zum Einsatz kommen.

ASUS UX32vd-R4002V: erstes Hands-On

ASUS UX32VD R4002
ASUS UX32VD mit Full-HD IPS-Panel

Gestern hat DHL das ASUS UX32vd in der Variante mit Full-HD-IPS-Panel und Nvidia GT 620M geliefert. Nachdem das installierte Windows 7 Home Premium seine Einrichtung abgeschlossen hatte und die wesentlichen Einstellungen gemacht sind (vor allem die vorinstallierten Demo-Versionen deinstalliert) ist nun Zeit für einen kurzen Erfahrungsbericht – für ein Review ist es noch ein wenig früh, nach wenigen Stunden im Einsatz konnte ich mir aber schon einmal einen ersten Eindruck machen.

Zuerst: das Display ist wirklich sehr gut. Blickwinkelstabil (Nachteil: der Sitznachbar im Zug kann leicht auf den Bildschirm gucken), mit einer sehr hohen Pixeldichte (1.920×1.080 auf 13,3″). Letztere führt dazu, dass man die Textdarstellung in Browsern etc. auf mindestens 125% erhöhen muss – dann ist aber alles wirklich sehr gut lesbar und gestochen scharf.

Express Cache
Express Cache

Über den SSD-Cache (eine SanDisk i100 mit 32 GB, von denen 4 GB ungenutzt sind) gibt ein Tool von Diskeeper Aufschluss, mit dem der Cache auch komplett gelöscht werden kann. Nach ein paar Stunden kommen gut 60% der Lesezugriffe aus dem Cache, mit der Zeit dürfte dieser Wert steigen.

Ansonsten ist die Leistung durchaus gut, für die typischen Arbeitsbereiche reicht es locker. Befreit von Zusatzsoftware ist auch der Lüfter nicht aktiv, sodass das ASUS UX32vd-R4002V angenehm leise bleibt. Die Tastatur hat ebenfalls einen angenehmen Druckpunkt, man kann ohne weiteres schnell tippen (diese Zeilen entstehen gerade auf der Tastatur).

Nett sind Gimmicks wie die automatisch arbeitende Display-Helligkeitsregelung, Dinge wie Face-Logon habe ich noch nicht ausprobiert. Als nächstes steht in der kommenden Woche ein Upgrade auf 10 GB RAM an – vorausgesetzt, der Chipsatz erkennt das zusätzliche 8-GB-Modul. Dann werde ich auch ein paar Bilder vom Innenleben machen.

Update: mein Corsair Vengeance 8 GB DDR3 SO-DIMM ist angekommen, am Wochenende werde ich dann auch mal auf 10 GB aufrüsten.

Technische Daten des U32Vd
Da es doch ein paar Detailfragen gibt hier ein paar technische Eckdaten, die nicht in jedem Shop stehen:

  • die Festplatte ist 7mm hoch, eine austausch SSD muss die selbe Bauhöhe haben. Ansonsten Standard SATA 6 Gb (Preisvergleich entsprechender SSD)
  • zum RAM-Aufrüsten funktioniert DDR3 mit 1.600 MHz als SO-DIMM (204 Pins), mit einem 8-GB-Modul (kein Kit) kommt man auf 10 GB
  • zwei kleine Lüfter arbeiten im UX32Vd – wann diese anspringen ist mir noch nicht ganz klar, manchmal drehen sie ohne Vorwarnung hoch
  • Der Akku ist zwar nicht durch ein Garantiesiegel geschützt, aber die Bodenplatte muss entfernt werden
  • Zum Öffnen braucht man einen Torx-5-Schraubendreher, die einzelnen Schrauben sind sehr klein

In einem kurzen Video des UX32Vd-Innenleben gibt es Einblicke, wie viel Platz der Akku in Anspruch nimmt und wie die Lüfter untergebracht sind. Hat man alle Schrauben gelöst ist der Einbau von zusätzlichem Arbeitsspeicher nur ein Handgriff, ich habe alles in allem unter 30 Minuten gebraucht, um von 4 auf 10 Gigabyte zu kommen.

Update 2:
Wer einen Vergleich mit einem aktuellen MacBook Air 13,3 (Mid 2012) sucht: MacBook Air vs. Asus Zenbook UX32Vd: Ultrabooks im Vergleich. Ich habe jetzt beide Geräte zur Verfügung.

Update 3:
Wer die SSD, die eigentlich für den transparenten ExpressCache gedacht ist, anders nutzen will oder wichtige Software vorab in den ExpressCache laden will findet in meinem entsprechenden Eintrag eine Hilfestellung: ASUS Zenbook UX32vd: ExpressCache-SSD besser nutzen.

ASUS Zenbook UX31A und UX32Vd gelistet – Update 2

ASUS UX32VD R4002
ASUS UX32VD mit Full-HD IPS-Panel
Das – vor allem wegen des Displays – sehr interessante Zenbook Prime UX31A und das Zenbook UX32Vd (mit Nvidia GeForce 620M) ist mittlerweile bei ersten Händlern gelistet. Das UX32Vd ist dabei das etwas günstigere Modell, ASUS verzichtet bei diesem Modell auf ein Unibody-Gehäuse und eine große SSD – dafür liegt der Preis bei knapp über 1.000 Euro. Das UX31A ist da “Luxusmodell”, hier gibt es ein Unibody-Aluminium-Gehäuse sowie eine 256 Gigabyte große SSD.

Bei beiden Geräten gibt es Modelle mit Full-HD-Display, welches in IPS-Technik ausgeführt ist. Dadurch gibt sehr geringe Blickwinkelabhängigkeit, zudem ist das Display ersten Tests zufolge ausgesprochen hell. Außerdem immer vorhanden: eine beleuchtete Tastatur sowie USB 3.0 sowie der Zenbook-Look, der gemeinhin als sehr edel angesehen wird. ASUS bringt gleich verschiedene Modelle zum Release, bisher in den Shops genannt werden folgende Varianten, die sich im wesentlichen bei Display und CPU unterscheiden:

  • UX32Vd-R3001V (Core i5-3317U, 1.366×768, matt)
  • UX32Vd-R4002V (Core i7-3517U, 1.920×1.080, matt)
  • UX31A-R4002V (Core i5-3317U, 1.600×900, spiegelnd 1.920×1.080, matt)
  • UX31A-R4003V (Core i7-3517U, 1.920×1.080, matt)
  • UX31A-R4004V (Core i7-3517U, 1.600×900, spiegelnd 1.920×1.080, matt)
    (ob diese Daten tatsächlich alle stimmen wird sich zeigen, wenn ASUS die Notebooks tatsächlich auf der Homepage auflistet, bis dahin sind sie unter vorbehalt zu genießen).

Die derzeitigen Preis bewegen sich zwischen 1.000 Euro für die einfachste Ausführung und 1.399 Euro für die Top-Version mit Full-HD-Display, Core i7 und 256 GB SSD.

Update: Nachdem die neuen Zenbooks nun bei mehr Shops gelistet sind, sind auch mehr Details, insbesondere zur Display-Auflösung bekannt: alle UX31A “Zenbook Prime” verfügen über das Full-HD IPS-Display und unterscheiden sich nur durch CPU- und SSD-Ausstattung.

Update 2: In der Zwischenzeit hat DHL mit ein Exemplar geliefert (UX32Vd-R4002V), sodass ich einen kurzen Erfahrungsbericht verfassen konnte: ASUS Zenbook UX32Vd-R4002V Hands-On.

 

 

Wo bleibt das Asus UX32Vd?

ASUS UX32VD R4002
ASUS UX32VD mit Full-HD IPS-Panel
Ich bin im Moment auf der Suche nach einem Ultrabook – klein (13,3″-Display), leicht (unter 1,5kg) und schnell (also mindestens Core i5) sind die Anforderungen. Dann noch ein mattes Display sowie eine Auflösung über den üblichen 1.366×768. Klingt alles soweit nach dem Asus UX32 bzw. UX32Vd, welches einen dezidierten Nvidia Grafikchip bringen soll.

Die Betonung liegt auf “soll”. Im Web war zuerst im März 2012 von der neuen Generation von Asus-Ultrabooks zu lesen, nun heißt es, dass auf der Computex im Juni die Geräte vorgestellt werden und dann in absehbarer Zeit verfügbar sein werden. Sicher, Ivy Bridge von Intel hat auch etwas auf sich warten lassen – jetzt bleibt zu hoffen, dass nach der offiziellen Vorstellung die Geräte auch schnell lieferbar werden, ansonsten ist Apples MacBook Air immer noch eine Alternative, die auch die meisten Anforderungen erfüllt.

Immerhin sind die Daten, die bisher zum Asus UX32Vd bekannt sind (wenn sie denn stimmen) wirklich recht beeindruckend – vor allem das matte Display wäre mal erfrischend, nachdem die meisten Notebook-Hersteller der Meinung sind, dass ultra-portable Geräte die meiste Zeit unter definierten Lichtbedingungen benutzt werden. Zwar ist jedes Display in direktem Sonnenlicht nicht zu gebrauchen, spiegelnde Anzeigen (böse Zungen sagen: Schminkspiegel) disqualifizieren sich in dieser Disziplin aber vollkommen.

Wenn das Asus UX32 irgendwann mal verfügbar sein wird und geliefert wird, wird es hier im Blog einen kurzen Test bzw. ein Hands-On-Review des Ultrabooks Asus UX32 geben.