Telekom-Nutzer zum Passwort-Wechsel aufgefordert

Im Darknet geistern anscheinend funktionierende Zugangsdaten von Telekom-Kunden umher. Kunden ruft der Bonner Konzern auf, ihre Passwörter zu ändern, verneint aber einen Server-Hack.

Die Telekom rät zum Wechsel der Passwörter
Die Telekom rät zum Wechsel der Passwörter
Der Seitens der Telekom vermutete Ursprung der Daten sind Phishing-Angriffe – ein Angriff auf die Server soll nicht stattgefunden haben. In den Darknet-Daten sollen laut der Mitteilung der Telekom auch die Zugangsdaten zu Konten bei anderen Unternehmen gehandelt werden. Welche dies sind lässt die Telekom offen – hat jedoch Anzeige erstattet und die zuständigen Behörden informiert.

Anhand von 90 Datensätzen hat die Telekom überprüft, dass die Zugangsdaten echt sind. Wie dies von statt ging wurde nicht erklärt, vielleicht handelt es sich dabei um Daten von Telekom-Mitarbeitern, die ihre Daten für eine entsprechende Überprüfung zur Verfügung gestellt haben. Eine andere Möglichkeit wäre der Abgleich von Hashes, diese können auch ohne Kenntnis des korrekten Passwortes abgeglichen werden.
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Congstar zu Telekom – warum ich gewechselt bin

Lange Jahre war ich mit Congstar als Mobilfunk-Anbieter zufrieden, auch wenn LTE bei Congstar nie offiziell zu haben war. Mit den aktuellen Magenta-5.0-Tarifen plus 10,-€ Vorteil hat mich die Telekom jedoch bekommen.

Telekom-Techniker bei der Arbeit an einer LTE-Basisstation
Telekom-Techniker bei der Arbeit an einer LTE-Basisstation (Bild: Telekom)
Bisher war der 9-Cent-Tarif von Congstar (mit LTE) ideal für mich: rund 17,- EURO im Monat waren mit 1 GB Datenvolumen (zu 12,95 EURO) fällig – dazu kamen noch jeweils einige Einheiten Telefonie und SMS. Vorweg: Preislich bekommt man man selbst mit den günstigsten Telekom-Tarif nicht an Congstar heran, regulär werden 34,95 EURO/Monat fällig. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei 24 Monaten, hier hat die Telekom sich noch nicht bewegt.

Vorteile Telekom vs. Congstar

Sowohl der Telekom MagentaMobil S als auch der Congstar 9-Cent-Tarif verwenden das wirklich gute Telekom Netz. Dennoch gibt es bei der Telekom noch einige Features mehr, wobei jeder für sich selbst entscheiden muss, welche Funktionen benötigt werden und ob sie den Aufpreis wert sind:

  • LTE mit 150 Mbit/s
  • Allnet-Flat für Telefonie und SMS
  • Visual Voicemail (mit iPhone)
  • Hotspot-Flat für Telekom-Wifi-Hotspots

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Fax via VoIP & VDSL: Cisco SPA112 an Fritz!Box 7490

Wer an einem VoIP-Anschluss ein Hardware-Fax betreiben will, muss dies entweder an der Fritz!Box direkt anschließen oder einen Adapter wie den Cisco SPA112 verwenden.

Das Betreiben eines analogen Fax-Gerätes ist für Kunden mit einem „All-IP“-Anschluss (oder wie der jeweilige Anbieter das Produkt auch nennt) nicht unbedingt einfach. An die Fritz!Box lassen sich zwar Analoge Geräte anschließen, manchmal ist der Platz für das Faxgerät (wenn es sich wie in meinem Fall um einen Multifunktionsdrucker handelt) jedoch deutlich von der Fritz!Box entfernt, in meinem Fall wäre es unmöglich oder zumindest sehr unschön ein entsprechendes Kabel quer durch die Wohnung zu legen. Die Lösung: ein Cisco SPA112-Adapter, der auf die Fritz!Box als SIP-Proxy zugreift.

Der Vorteil: das Fax-Gerät (in meinem Fall ein HP All-in-One OfficeJet 5610) kann im Arbeitszimmer stehen bleiben, die Fritz!Box in der Nähe des Telefonanschlusses. Für gelegentliches Faxen reicht auch die Variante über Roger Router, nur wenn man häufiger über den VoIP-Anschluss Faxe versenden will sollte man diese Alternative in betracht ziehen. Der Trick: dadurch, dass die Fritz!Box als Proxy fungiert, braucht man keine mühevolle und komplizierte Einstellung, um den SPA112 direkt als Gerät bei der Telekom einzubinden.
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O2 und E-Plus legen 3G-Netz zusammen

Früher als geplant legen O2 und E-Plus das UMTS-Netz zusammen – dies hatte Telefónica angekündigt, nachdem es den Wettbewerber E-Plus gekauft hatte. Gelöst wird das über national Roaming im 3G-Netz.

In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz
In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz
Der Vorteil für die Kunden: die Netzabdeckung wird für Telefónica- und E-Plus-Kunden gerade im Bezug auf Datenanwendungen deutlich besser. Im städtischen Raum verfügt Telefónica durch das Roaming über das dichteste Datennetz – nach eigenen Angaben. Im ländlichen Raum soll die Abdeckung durch das Roaming ebenfalls verbessert werden.

Für die Kunden ist die Umstellung simpel: es werden nach und nach alle Kunden umgestellt. Damit beide Netze genutzt werden können, muss das Handy einmal aus- und angeschaltet werden, danach sollte das jeweils andere Netz (also O2 bei E-Plus-Kunden und umgekehrt) genutzt werden können. Die Umschaltung selbst läuft dann für den Kunden ohne weiteres Eingreifen. Eigentlich war das Zusammenlegen der UMTS-Netze erst zum 15.04.2015 geplant – Telefónica liegt also mit dem Start des nationalen UMTS-Roaming deutlich vor dem eigenen Zeitplan.
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FCC setzt Netzneutralität in den USA durch

Während in Deutschland über den Routerzwang gestritten wird, sind uns die USA in einem Punkt schon voraus: dort hat die FCC nun für Netzneutralität gesorgt.

Netzneutralität in den USA von der FCC beschlossen - keine zwei Schienen für Daten
Netzneutralität in den USA von der FCC beschlossen – keine zwei Schienen für Daten
Das berichtet der Spiegel. Mit der Vorgabe der Netzneutralität gibt es keine Möglichkeit, Datenpakete unterschiedlich zu behandeln. Es dürfen in den USA nun keine Datenpakete aus finanziellem Interesse bevorzugt werden oder bestimmte Web-Angebote gedrosselt werden.

Internet gehört mit der Neuregelung durch die FCC nun zur Grundversorgung wie Wasser, Strom oder Telefon und darf damit kaum noch eingeschränkt werden. Die neue Regelung der Netzneutralität war nötigt geworden, nachdem Verizon – ein großer Provider in den USA – gegen die bisher geltenden Regelungen zur Netzneutralität geklagt hatte. Die neue Regulierung dürfe bei den Providern nun ebenfalls nicht auf viel Gegenliebe stoßen und wahrscheinlich wieder zu klagen führen – schließlich ist es gerade für Kabelnetzprovider ärgerlich, Traffic von potentiellen Wettbewerben wir Netflix ohne die Möglichkeit einer zusätzlichen Gebühr durchleiten zu müssen.

In Deutschland gibt es seit den Überlegungen der Telekom, Internet-Anschlüsse nach dem erreichen eines Bestimmten Datenvolumens zu drosseln, ebenfalls eine Rege Diskussion zum Thema Netzneutralität – schließlich sollten Telekom-eigene Netzdienste wie Entertain davon ausgenommen werden. Ein so klares Bekenntnis zur Netzneutralität wie es jetzt in den USA gegeben wurde fehlt in Deutschland aber noch.

Gesetz gegen Routerzwang soll kommen

Für viele Internet-Nutzer aktuell wichtig: die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf gegen Routerzwang vorgelegt. Kernelement: die Definition eines passiven Netzabschlusspunktes.

Damit würde zuerst einmal festgelegt, dass kein „aktives“ Gerät – zum Beispiel eben ein Router – den Übergang zwischen Netz des Providers und dem Kunden darstellt. Für Telekom-Kunden ist das nicht so ungewohnt, hier gibt es meist eine TAE-Dose in der Wohnung, und auch nur bis da übernimmt die Verantwortung. Was der Kunde dann anschliesst ist ihm überlassen, jedenfalls bei der Telekom. Andere Provider schränken die Wahl eines Routers für den Kunden dagegen ein, z.B. indem sie die Zugangsdaten nicht zur Verfügung stellen.
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Fyve oder Congstar: Discounter im D-Netz

D-Netze müssen nicht teuer sein: mit Congstar (einer Telekom-Tochter) und Fyve (ein Produkt der ProSiebenSat.1 Media AG) gibt es zwei günstige Anbieter, die jeweils im Telekom (Congstar) bzw. Vodafone-Netz funken.

Fyve ist dabei ein klassischer Prepaid-Anbieter, wogegen Congstar auch Postpaid-Verträge sowie DSL und VDSL im Programm hat. Beide bieten Gespräche und SMS für je 9 Cent/Einheit sowie Datenübertragung mit bis zu 7,2 Mbit/s. Also: Fyve oder Congstar?

Update 28.12.2014
Ich bin die letzten Jahre bei Congstar geblieben – und habe es nicht bereut. Dank Telekom-Netz ist Congstar wirklich sehr gut ausgebaut, die Preise sind ebenfalls nach wie vor konkurrenzfähig. Bei Fyve würde mir die Möglichkeit fehlen, LTE zu benutzen, auch wenn es von der Bandbreite limitiert ist bietet es bessere Pings und damit schnelleres Internet als eine vergleichbare UMTS-Verbindung.
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Congstar: Komprimierung mit Speed-Manager beeinflussen

Einstellung der Komprimierung mit Congstar
Congstar nutz das T-Mobile-Netz, sodass auch einige Funktionen zur Verfügung stehen. Eine spannende: der Speed-Manager unter http://speed.telekom.de (funktioniert nur mit einer congstar oder anderen SIM-Karte im T-Mobile-Netz), mit dem die Bild- und HTML-Komprimierung beeinflusst werden kann. Per Default ist die On-The-Fly-Komprimierung des Codes, aber nicht der Bilder gewählt. Will man schnellere Übertragung der Daten ohne Rücksicht auf Kompressionsartefakte, kann “Komprimierte Bild- und Videoübertragung” gewählt werde, für Datenübertragung ohne Eingriff durch T-Mobile “keine Optimierung”. Letztere Option kann auf Seiten wie Facebook helfen, wenn Javascripte nicht korrekt ausgeführt werden.

Sich den Datenverbrauch des aktuellen Monats über pass.telekom.de anzeigen zu lassen funktioniert dagegen leider nicht – hier ist man bei Congstar anscheinend derzeit noch im Blindflug, genauso wie Features wie Visual Voicemail fehlen. Aber vielleicht bessert hier die Telekom-Tochter noch nach, die reine Leistung (Telefonie und Datenübertragung) sowie die Preise passen schon.

Update 2013

Telekom Speed-Manager deaktiviert
Telekom Speed-Manager wurde deaktiviert
Anscheinend hat die Telekom den Speedmanager bzw. die Möglichkeit diesen zu beeinflussen deaktiviert – zumindest kommt eine entsprechende Meldung, wenn man mit einer Congstar-SIM versucht die entsprechende Seite aufzurufen.

Im Zeitalter von LTE und ähnlich schnellen mobilen Datenverbindungen ist ein Service wie das Speedmanager auch nicht mehr wirklich nötig. Wer jedoch dennoch Daten komprimieren will kann mittels Raspberry Pi, Privoxy & Ziproxy selbst etwas ähnliches wie den Speed-Manager zusammenstellen – auch wenn dies nicht so einfach ist wie die Verwendung des Speedmanagers.

Telekom kombiniert LTE und DSL

Mit dem neuen Angebot „MagentaZuhause Hybrid“ stellt die Telekom eine Kombination als DSL und LTE vor – die Bandbreiten werden bei Bedarf kombiniert.

DSL/LTE-Hybrid-Router der Telekom
DSL/LTE-Hybrid-Router der Telekom
Voraussetzung ist ein VoIP-Anschluss der Telekom, über den dann die Sprachtelefonie auf jeden Fall abgewickelt werden kann. Der Hybrid-Turbo verdoppelt immer die Leistungsdaten des zugrunde liegenden DSL-Anschlusses: bei 16 MBit/s gibt es entsprechend 16 Mbit/s LTE-Speed, bei 50 Mbit/s und 100 Mbit/s gibt es ebenfalls eine Verdoppelung. Dies gilt sowohl für den Download als auch für den Upstream.

Nötig ist dazu ein Router, der die Bandbreiten entsprechend kombinieren kann. Die Telekom bietet dafür ein Hybrid-Modell von Huawei an, welches entweder 9,95 Euro im Monat oder 400 Euro einmalig kostet – viel Geld, eine Fritz!Box 7490 gibt es für die Hälfte (allerdings ohne Hybrid-Funktion). Die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Routern gibt man mit einem solchen Tarif aber weitgehend auf. Weiterlesen…

LTE-Roaming in Europa auch mit Congstar

Die Telekom ermöglich ihren Kunden die Nutzung von LTE-Datennetzen im europäischen Ausland. Dies ist zumindest in Italien auch mit Congstar möglich.

Mit Congstar LTE in Italien nutzen
Mit Congstar LTE in Italien nutzen
Wenn man über einen Congstar-Tarif verfügt, der in Deutschland die Nutzung des 4G-Netzes der Telekom möglich macht, kann man damit anscheinend auch das von der Telekom angebotene Roaming nutzen. Die Geschwindigkeit wird auf das gleiche Limit begrenzt wie in Deutschland – mehr als 7,2 Mbit/s sind also auch im Ausland nicht möglich. Ansonsten ist der Ablauf wie gewohnt, man bucht ein Datenpaket (z.B. 50 MB für 24 Stunden) welches dann relativ schnell aufgebraucht wird.

Was jetzt noch fehlt sind größere Datenpakete – mit 50 Megabyte kommt man selbst wenn man vorsichtig surft und Google Chrome mit Datenkomprimierung benutzt nicht sonderlich weit. Aber um mal ein Bild auf Facebook hochzuladen reicht es durchaus aus, hier profitiert man dann auch von der höheren Geschwindigkeit. Im Ausland ist es aber nach wie vor ratsamer, eine Wifi-Verbindung zu nutzen – diese dann natürlich geschützt von einer VPN-Verbindung, ansonsten könnte man ja gleich Aufkleber mit seinen Passwörtern verteilen. Oder man verzichtet, wenn es eine Urlaubsreise ist, gleich ganz auf Internet – der Entspannung hilft das meist am Besten.

Auf der Congstar-Webseite gibt es, wie zur Lte-Nutzung in Deutschland, keine Informationen, es dürften aber die selben Regeln gelten die die Telekom auf ihrer Homepage veröffentlicht hat: “Mit LTE auch im Ausland schneller surfen“.