Raspberry Pi: Temperatur und Luftfeuchte messen

Wer Luftfeuchte und Temperatur messen und protokollieren will, kann dazu einen Raspberry Pi mit einem SHT21-Sensor benutzen. Hier wird der Aufbau und die Funktionsweise dargestellt.

SHT21 am RaspberryPi
SHT21 am RaspberryPi
Herzstück des Projektes ist der SHT21-Sensor, der sowohl Temperatur (von -20 bis +127°C) sowie Luftfeuchte (von 0 bis 100%) messen kann. Angeschlossen wird das ca. 13,- Euro teure Bauteil über die GPIO-Pins des Raspberry Pi, die Daten werden mittels i2c übertragen (der entsprechende Treiber muss geladen sein). Als Basis verwende ich Raspbian, prinzipiell würde es aber auch mit jedem anderen Linux funktionieren. Damit man starten kann, ist noch das herunterladen der Software für den SHT21-Sensor nötig: diese gibt es als Beispielprogramm auf der emsystech-Webseite.
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FreeNAS: Automatisch aufwecken mit Raspberry Pi

Wer einen FreeNAS-Server zuhause hat will diese vielleicht passend zu den jeweiligen anderen Rechnern im Netzwerk an- und ausschalten. Mit zwei Scripts und einem Raspberry Pi ist sowohl automatisch Wake-on-LAN als auch automatischer Shutdown für FreeNAS möglich.

Grundvoraussetzung ist, dass Wake-on-LAN mit FreeNAS funktioniert. Außerdem sollte sich FreeNAS automatisch abschalten. Das ist der Fall, wenn keine anderen Geräte im Netzwerk mehr online sind, die eine Datenanfrage an FreeNAS stellen können. Außerdem benötigt man einen Rasberry Pi: dieser scannt in diesem Setup das Netzwerk nach aktiven Geräten und sendet das WOL-Packet an FreeNAS, sobald ein Rechner gefunden wird.
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Raspberry Pi Model B+: mehr USB-Ports

Der beliebte Raspberry Pi ist in der Version B+ erschienen: neben einer besseren Spannungsversorgung ist die wichtigste Neuerung die Anzahl der USB-Ports.

Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports
Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports
Statt wie bisher zwei USB-2.0-Ports gibt es nun derer vier – praktisch, wenn man neben Maus und Tastatur auch WLAN-Adapter und externe Festplatte anschließen will. Die anderen Eckdaten bleiben gleich: der SoC taktet mit 700 MHz, der Speicher ist 512 MB groß. Statt eines SD-Card-Slots wird nun ein Micro-SD-Card-Slot verwendet, sodass bestehende Installation zwar verwendet werden können, müssen aber auf eine andere Speicherkarte übertragen werden.

Wer bereits einen Raspberry Pi verwendet, muss nicht unbedingt auf das neue Modell wechseln. Bei Amazon gibt das neue Raspberry Pi B+-Modell für 40 Euro und damit etwas teurer als das bisherige Modell, die bisherigen Gehäuse passen durch die geänderten Anschlüsse nicht mehr. Auch hier gibt es passende Lösungen auf Amazon.

Wer jedoch jetzt erst einen Raspberry Pi kaufen will, sollte gleich zum B+-Modell greifen. Wer den Pi als Mediaplayer einsetzt, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, dass das neue Modell nicht über mehr Takt verfügt.

Raspberry Pi: EM 2016 selbst aufs Handy streamen

Gerade wer Sportereignisse wie die Fußball Europameisterschaft 2016 auch auf dem Handy verfolgen will, kann das bequem mit Hilfe eines Raspberry Pi mit tvheadend und VPN via PPTPD tun.

Alles was man für dieses Setup braucht ist bereits vorhanden, wenn man tvheadend auf einem Raspberry Pi mit DVB-C einsetzt. Ist dies nicht der Fall, sollte erst der genannten Anleitung gefolgt werden, damit der Fernsehempfang selbst schon einmal funktioniert. Ist dies geschafft, geht es weiter mit der Einrichtung des PPTPD-Servers.
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Raspberry Pi: Schnelleres Internet mit DNS-Caching

Zwar ist DNS-Auflösung ein Thema, über das sich die meisten wahrscheinlich keine Gedanken machen, dennoch hat der Vorgang, der aus einer Domain eine IP-Adresse auflöst einen erheblichen Anteil an der Geschwindigkeit beim Surfen. Etwas Linderung kann ein DNS-Cache auf einem Raspberry Pi bieten.

Nachdem ich den Internet-Provider gewechselt habe und nun über eine VDSL-Leitung mit einem Sync von 51,4 Mbit/s downstream und 10 Mbits/s upstream verfüge habe ich mich daran gemacht, die letzten Bremsen zu lösen. Weiterlesen…

Raspberry Pi als VPN-Gateway

Nach Verwendung als Proxy und TV-Client hier nun eine weitere Verwendungsmöglichkeit für einen Raspberry Pi: als VPN-Gateway, im konkreten Fall um mehrere Geräte eine VPN-Verbindung bereitzustellen. Praktisch, wenn nicht jedes Gerät direkt VPN unterstützt.

Update vom 14.05.2015: Ich habe das Setup zum VPN-Gateway für die Verwendung des Raspberry Pi 2 noch einmal aktualisiert. Die Geschwindigkeit hängt natürlich immer noch vom verwendeten VPN-Anbieter bzw. vielen weiteren Faktoren ab.

Platine des Raspberry Pi 2: Dank Quadcore und 1 GB RAM mehr Leistung
Platine des Raspberry Pi 2: Dank Quadcore und 1 GB RAM mehr Leistung
Es gibt zwar bereits ein fertiges Image, welches einen Raspberry Pi als OpenVPN-Gateway bereitstellt, die komplette Einrichtung hat sich am Ende allerdings nicht als so kompliziert herausgestellt, dass ich es nicht auf dem bereits bestehenden Raspberry Pi zusätzlich einrichten könnte.
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Raspberry Pi: Live-Fernsehen mit tvheadend

Für den Raspberry Pi gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon: das Streaming eines DVB-Signals ins Netzwerk, um z.B. in Räumen ohne guten DVB-T-Empfang live Fernsehen zu können.

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
Was man dafür braucht: einen Raspberry Pi, einen DVB-T-Stick der von Linux unterstützt wird sowie einen passenden Client (wenn man nicht direkt XBMC auf dem Raspberry verwenden will) und einen USB-Hub, da die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht genug Strom liefern. In meinem Fall verwende ich die Lösung, um meinen DVB-T-Stick mit Mac-OS-X nutzen zu können, wo er leider nicht direkt unterstützt wird.

Mittlerweile habe ich das Setup um DVB-C-Support erweitert, da der Kabelanschluss ungünstig im Wohnzimmer gelegen ist. So lässt sich digitales Kabelfernsehen einfach in mehreren Zimmern verteilen – zumindest wenn man sich auf unverschlüsselte Sender beschränkt. Man benötigt gar nicht mal viele Teile, die Kosten entstehen vor allem durch den USB-Stick für DVB-T oder noch teurer DVB-C. Wichtig ist vor allem der Linux-Support, sonst bekommt man ein Problem wenn man TVHeadend einsetzen will.
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Raspberry Pi: Squid & Privoxy im Heimnetz

Raspberry Pi Logo
Raspberry Pi Logo

Wer einen kleinen Rechner für verschiedene Aufgaben im Heimnetzwerk sucht, sollte sich mit dem Raspberry Pi beschäftigen. Für um die 50 Euro kann man ein komplettes System bekommen, welches als Firewall, Mediaplayer, Webserver oder Wetterstation mit entsprechenden Sensoren. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, es gibt viele verschiedene Projekte.

Der Raspberry Pi ist ein kleiner Ein-Platinen-Rechner, der auf einem ARM-SoC basiert: ein BCM 2825, dessen Hauptprozessor ARM1176JZF-S mit 700 MHz getaktet ist (und sich problemlos auf 900 MHz übertakten lässt). Das System verfügt über zwei USB-Ports, einen LAN-Anschluss sowie einen SD-Card-Slot. Das Betriebssystem wird auf einer SD-Card installiert, in meinem Fall verwende ich Raspbian, welches auf Debian basiert.
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Android 4 für Raspberry Pi

Die Raspberry Pi-Platine, die einen einfachen Einstieg in die Programmierung bieten soll, wird bald auch von Android 4 unterstützt. Laut Entwickler Eben Upton läuft Android auf der Bildplatine schon flüssig, hardwarebeschleunigte Video-Decodierung und Darstellung ist schon möglich – leider nur mit proprietären Treibern.

In dem Video von Golem.de sieht man, dass die eigentlich schwache Hardware (700 Mhz ARM-11-CPU mit ARMv6-Architektur, 256 MB RAM) reicht, um Android 4 flüssig darzustellen. Der Videocore IV von Broadcom ist in der Lage, 1080p-Videos mit 30fps zu decodieren. Da es im Moment noch Audio-Probleme gibt und Codezweige müssen zusammengeführt werden – aber dann können auch andere mit Android 4 arbeiten und eine funktionierende Fassung für die Raspberry-Pi-Platine ist in Reichweite.

Ich werde selbst darüber nachdenken, ob ein Media-Player auf Raspberry-Pi-Basis mit Android 4 nicht eine interessante und günstige Alternative zu meinem aktuellen Apple TV 2 wäre – um das Thema “Apple TV 2 oder selbstbau Android-Medienplayer” aus einem neuen Winkel zu betrachten.