Verdrängt Streaming das normale Fernsehen?

Streamingdienste werde immer populärer – ich persönlich nutze kaum noch „normales“ Fernsehen, wenn es um die Abendunterhaltung geht. Wie geht es anderen Lesern hier?

Amazon FireTV Stick
Amazon FireTV Stick
Ob Netflix, Watchever oder Amazon Instant Video – Streaming-Dienste gibt es jede Menge. Netflix & Amazon setzen auf selbst produzierte Inhalte, um neue Kunden zu gewinnen. Dieses Geschäftsmodell, welches in den USA bereits erfolgreich von Kabelnetzbetreibern (hier vor allem HBO mit Serien wie „Game of Thrones“) verwendet wird, soll auch den Streaming-Diensten zum endgültigen Durchbruch verhelfen: Netflix setz dabei auf „House of Cards“ mit Kevin Spacey, Amazon hält mit Serien wie „Bosch“ dagegen.
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Netflix & Amazon FireTV: die perfekte Kombination?

Noch im Herbst soll auch in Deutschland Netflix auf die Amazon FireTV-Box kommen. Damit kommen gleich zwei Neuerungen für Film- und Fernsehfans in einem Halbjahr.
Mit der Amazon FireTV-Box scheint ein Gerät in Deutschland auf den Markt zu kommen, mit dem man auf ein großes Angebot an Filmen und Serien zurückgreifen kann: Nicht nur Amazon Prime Instant Video wird auf der Box funktionieren, sondern auch Netflix. Dienste wie Watchever werden es dagegen schwer haben, zumindest bei Nutzern mit FireTV.
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Amazon Fire TV: ab 49,- Euro für Prime-Kunden

Nachdem Apple schon seit einigen Jahren den AppleTV verkauft und Google mit dem Chromecast-Stick ebenfalls eine Erweiterung für den Fernseher anbietet zieht Amazon nun nach: die Fire-TV-Box soll das Prime-Instant-Video-Angebot einfach verfügbar machen.

Amazon FireTV in Deutschland ab dem 25.09.

Amazon hat bekannt gegeben, dass die FireTV-Streaming-Box in Deutschland ab dem 25.09.2014 verfügbar ist und vorbestellt werden kann. Die Preise beginnen bei 49,- Euro für Prime-Kunden (was sich zur Nutzung von Amazon Instant Video eh anbietet), Nicht-Prime-Kunden müssen 99,- Euro berappen. In den USA unterstützt der FireTV auch Netflix – ob das auch in Deutschland nach dem absehbaren Start des Services der Fall sein wird ist noch offen.

Update 08.09.2014: Lieferung erst 2015
Wer jetzt ein Amazon FireTV bestellt, bekommt ihn erst nach dem 01. Januar 2015 geliefert – Amazon hat sich anscheinend deutlich verschätzt, was die Nachfrage angeht. Die Möglichkeit für Prime-Kunden, den FireTV für 49,- Euro zu bestellen, besteht noch bis heute, 23:59 Uhr.

Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Optisch ähnelt die Amazon Fire-TV-Box durchaus dem AppleTV 2. und 3. Generation, ist jedoch etwas flacher. Anders als bei Apple wird ein externes Netzteil benötigt.

Genau wie ein AppleTV oder Googles ChromeCast ist Amazons FireTV darauf ausgelegt, Inhalt aus dem Internet zu streamen. Eine Quelle im lokalen Netzwerk (z.B. ein DLNA-Server) wird nicht unterstützt, dies wäre ein Ziel eines möglichen roots für das Gerät.
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Raspberry Pi: EM 2016 selbst aufs Handy streamen

Gerade wer Sportereignisse wie die Fußball Europameisterschaft 2016 auch auf dem Handy verfolgen will, kann das bequem mit Hilfe eines Raspberry Pi mit tvheadend und VPN via PPTPD tun.

Alles was man für dieses Setup braucht ist bereits vorhanden, wenn man tvheadend auf einem Raspberry Pi mit DVB-C einsetzt. Ist dies nicht der Fall, sollte erst der genannten Anleitung gefolgt werden, damit der Fernsehempfang selbst schon einmal funktioniert. Ist dies geschafft, geht es weiter mit der Einrichtung des PPTPD-Servers.
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Google Chromecast in Deutschland verfügbar

Googles Chromecast-HDMI-Stick, mit dem aus eigentlich jedem Fernseher ein Smart-TV gemacht werden kann, ist seit heute auch in Deutschland regulär verfügbar.

Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Die verfügbaren Dienste wurde an den deutschen Markt angepasst: statt Netflix, was in Deutschland immer noch nicht verfügbar ist, gibt es Watchever und Maxdome. Ansonsten sind die Funktionen gleich geblieben: Youtube-Videos können direkt abgespielt werden, Chrome kann Browsertabs mit der passenden Erweiterung “casten”.

Google Chromecast ist aber nicht direkt vergleich mit Android-TV-Boxen wie der MyGICA ATV1200, sondern benötigt immer noch ein zusätzliches Gerät zur Steuerung. Dies kann zum Beispiel ein Android-Handy sein oder auch ein iOS-Device – Google macht da keine grundlegenden Einschränken. Apps für Chromecast können auf Basis des entsprechenden SDK erstellt werden.

Interessierte können Chromecast für günstige 35,- Euro bei Amazon bestellen. Alternativ dazu gibt es Googles Chromecast auch beim MediaMarkt (ebenfalls für 35,- Euro). Es bleibt abzuwarten, wie sich das Ökosystem rund um den Chromecast entwickelt und welche Apps noch davon profitieren werden.

Amazon Prime Instant Video – erster Eindruck

Amazon hat für alle Prime-Kunden das Instant-Video-Angebot freigeschaltet. Für bestehende Prime-Kunden bleibt der Preis bis zu nächsten Verlängerung gleich, sodass das Videoangebot für diese Kunden kostenlos ist. Da ich auch zu diesen Kunden zähle hier mein erster Eindruck.

Amazon Prime Instant Video
Amazon Prime Instant Video
Nachdem Amazon Prime Instant Video in Amazon Prime integriert wurde, finden sich die neuen Funktionen einfach unter dem entsprechenden Menüpunkt, nachdem man sich bei Amazon angemeldet hat. Auch wenn Amazon mit gut 12.000 Filmen und Serien wirbt, werden mir derzeit (Stand 09.03.2014) 2.108 Inhalte zum direkten Streaming angeboten.
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Geniatech ATV1200: jetzt mit Linux XBMC

Linux XBMC auf ATV1200
Linux XBMC auf ATV1200

Für die Geniatech bzw. myGICA ATV1200-Android-TV-Box ist nun ein Linux-XBMC-Image erschienen. Damit kommt eine auf XBMC reduzierte Oberfläche, wer aber sowieso keine Android-Apps benutzen will bekommt eine schnelle XBMC-Box, die auch mit Full-HD-Videos keinerlei Probleme hat.

Der Umstieg von Android zu Linux ist einfach zu bewerkstelligen: das aktuelle Linux-XBMC-Image gibt es bei Geniatech zum Download (vom 02.01.2014), im XBMC-Forum gibt es eine Diskussion dazu. Die Schritte, um das Linux-Image auf die Box zu bekommen sind einfach.
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FreeNAS-Plugin: Plex Media Server

Plex Media Server Plugin für FreeNAS
Plex Media Server Plugin für FreeNAS: einfache Installation
Mit den aktuellen FreeNAS-Version 9.1.x hat sich die Plugin-Installation deutlich vereinfacht, damit sind auch neue Plugins dazugekommen. Ganz frisch: Plex Media Server als Plugin für FreeNAS. Damit können Medien-Dateien einfach im Netzwerk verteilt und auf passende Clients gebracht werden.

Die Installation ist denkbar einfach: wenn bereits ein Plugin-Jail unter FreeNAS konfiguriert ist kann das Plex-Media-Server-Plugin einfach heruntergeladen werden und direkt installiert werden. Danach muss nur noch ein Medien-Verzeichnis (oder mehrere) im Jail gemountet werden, damit der Plex Media Server die Dateien seiner Datenbank hinzufügen kann. Aktuell steht die Version 0.9.8.5 zur Verfügung, was der aktuellen Plex-Media-Server-Version entspricht.

Mehr Informationen zum Plex Media Server (die auch für das FreeNAS-Plugin gelten) gibt es auf der Homepage des Projekts. Im FreeNAS-Forum gibt es ebenfalls einen Thread zum Thema. Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr gut auf anderen Systemen.

Update 01.09.2014
Auf den bisherigen HP Microservern G7 kann es mit Transcoding unter Plex schon einmal eng werden. Mehr Leistung bietet die neuere G8-Version des Microservers, welche sich auch mit einem kleinen Xeon-Prozessor aufrüsten lässt. Dafür sind diese Systeme derzeit noch deutlich teurer.

myGICA ATV1200: Android-TV-Box mit Dual-Core-CPU

Android-TV-Box mit Dual-Core CPU
Android-TV-Box mit Dual-Core CPU
Anstatt eines HTPCs als DLNA-Client für FreeNAS kann man als günstigere Variante auch eine Android-TV-Box verwenden.

Meine Wahl fiel auf die myGica ATV1200, welche mit Android 4.1.2 arbeitet und vor allem verschiedene Anschlüsse bietet: optischer Digital-Ausgang, Coax-Ausgang und vier mal USB. Die Einrichtung ist relativ einfach, da es sich weitgehend um ein Standard-Android handelt und die Box zudem gerootet ist, also über einen offenen Bootloader verfügt.
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Android 4 für Raspberry Pi

Die Raspberry Pi-Platine, die einen einfachen Einstieg in die Programmierung bieten soll, wird bald auch von Android 4 unterstützt. Laut Entwickler Eben Upton läuft Android auf der Bildplatine schon flüssig, hardwarebeschleunigte Video-Decodierung und Darstellung ist schon möglich – leider nur mit proprietären Treibern.

In dem Video von Golem.de sieht man, dass die eigentlich schwache Hardware (700 Mhz ARM-11-CPU mit ARMv6-Architektur, 256 MB RAM) reicht, um Android 4 flüssig darzustellen. Der Videocore IV von Broadcom ist in der Lage, 1080p-Videos mit 30fps zu decodieren. Da es im Moment noch Audio-Probleme gibt und Codezweige müssen zusammengeführt werden – aber dann können auch andere mit Android 4 arbeiten und eine funktionierende Fassung für die Raspberry-Pi-Platine ist in Reichweite.

Ich werde selbst darüber nachdenken, ob ein Media-Player auf Raspberry-Pi-Basis mit Android 4 nicht eine interessante und günstige Alternative zu meinem aktuellen Apple TV 2 wäre – um das Thema “Apple TV 2 oder selbstbau Android-Medienplayer” aus einem neuen Winkel zu betrachten.