Schlagwort: Market

Google löscht Android-App via Remote-Zugriff

Bisher war es eher eine hypothetische Möglichkeit, nun hat Google zum ersten mal davon gebrauch gemacht und eine Anwendung auf den Handys der Nutzer aus der Ferne gelöscht. Auch wenn User mit hang zur Paranoia nun Sturm laufen, war das Löschen berechtigt: bei der Anwendung handelt es sich um eine Forschungsapplikation, mit der die mögliche Verbreitung von Malware geprüft werden sollte.

Aus dem Android-Market ist die Software schon bereits seit längerer Zeit verschwunden, von den Handys der User jetzt dank Google ebenfalls. Ein fader Nachgeschmack bleibt aber, ist das Löschen aus der Ferne doch keine hypothetische Möglichkeit mehr, sondern durchaus real – bleibt zu hoffen, das Google mit dieser Macht weise umgeht und keine Anwendungen löscht, die z.B. den Providern missfallen, den Kunden aber nützen.

Über die Hälfte der Android-Geräte läuft mit 2.1

Wie wired.com berichtet fallen 50% der Zugriffe auf den Android Market auf Android 2.1, je rund 25% auf Android 1.5 und 1.6 – entweder die Hersteller haben also Updates für ihre Geräte auf den Markt gebracht oder die Kunden sind auf neuere Geräte umgestiegen.

Das Problem des segmentierten Marktes ist dadurch aber trotzdem nicht kleiner geworden – immer noch gibt es drei verschiedene, sehr große Blöcke innerhalb der Android-Software-Version. Für Software-Entwickler macht es diese Entwicklung nicht einfach, da für alle drei Varianten tests und Resourcen eingesetzt werden müssen, will man nicht ein viertel der Kunden aussperren.

Android Market mit über 10.000 Apps

Wie die Seite AndroLib ermittelt hat beinhaltet der Android Market mittlerweile über 10.000 Anwendungen, von denen gut zwei Drittel kostenlos sind. Google selbst gibt keine Daten zur Zahl der Applikationen heraus (und hält den Store auch nicht auf dem PC durchsuchbar), sodass es bisher nur geschätzte Werte gab.

Von Apple mit über 60.000 Apps ist man aber noch ein Stück entfernt – mit zunehmender Verbreitung von Android-Apps werden hoffentlich aber auch die Programmierer auf diese Plattform aufmerksam. Es wird Zeit für ein Android-Handy, welches es mit dem Iphone aufnehmen kann…

Android-Market mit Bezahlanwendungen in Deutschland

Ab sofort können auch im deutschen Android-Market Anwendungen gekauft werden – bisher war dies nur in den USA möglich. Dadurch ergibt sich für die Entwickler ein weiterer Anreiz, Applikationen für das G1 zu erstellen, und auch aufwendigere Anwendungen werden wahrscheinlich in nächster Zeit auf den Markt kommen.

Einzige Einschränkung derzeit noch: nur US-Entwickler können derzeit Bezahl-Anwendungen einstellen – deutsche Entwickler müssen sich noch etwas gedulden, bis sie Geld mit ihren Anwendungen verdienen können, laut Golem.de dauert es noch ein paar Wochen bis dies möglich ist. Damit schließt Googles Android Market weiter in Richtung App-Store auf.

Google nimmt Tethering-Apps wieder in den Market auf – Mit Einschränkungen

Auf Crunchgear.com gibt es die aktuelle Meldung,das Google sich anscheinend dazu entschlossen, die Tethering-Apps wieder in den Android Market aufzunehmen. Allerdings: dieser Sinneswandel ist nicht ohne Einschränkungen. Laut Crunchgear.com verbieten es die Nutzungsbedingungen, die Tethering-Apps im T-Mobile US (was wahrscheinlich auch für T-Mobile Deutschland gilt) anzubieten. Damit können anscheinend nur G1-Nutzer ohne T-Mobile als Netzbetreiber in den Genuß der Tethering-Apps kommen.

Crunchgear stellt zudem die Vermutung auf, das T-Mobile vielleicht selbst eine entsprechende Anwendung entwickelt, die das G1 in einen Mini-WLAN-Hotspot mit 3G-UMTS-Internet macht. Nur: wenn eine solche Funktion vom Netzbetreiber kommt kann es durchaus passieren, das eine monatliche Gebühr dafür fällig wird.

Bleibt zu hoffen, das nach Google es sich auch T-Mobile anders überlegt und Android doch eine offene Plattform wird.

Google beginnt mit Zensur von Android-Market

Googles Android ist eigentlich ein offenes Betriebssystem für Handys und andere mobile Geräte. Die Offenheit endet allerdings beim Market. Verschiedene Tethering-Anwendungen (mit denen z.B. ein Android-Handy wie das T-Mobile G1 zum Wlan-Accesspoint wird) sind aus dem Android-Market verschwunden.

Dailytech.com und Techcrunch.com berichten, das Google diese Maßnahme auf Drängen von T-Mobile ergriffen haben – logisch, denn mit Tethering kann einfach die Internetverbindung des Handys genutzt werden, um mit einem (oder selbst mehreren) Notebooks online zu gehen – obwohl dies eigentlich nicht vorgesehen ist.

Damit folgt Google dem schlechten Beispiel Apples. Auch der Hersteller des Iphones Zensiert das Software-Angebot, welches über den offiziellen App-Store erhältlich ist und hat damit überhaupt erst einen Markt für alternative Software-Quellen wie Cydia geschaffen – abzuwarten, ob so etwas auch für Googles Android entstehen wird.