Schlagwort: tvheadend

Verdrängt Streaming das normale Fernsehen?

Streamingdienste werde immer populärer – ich persönlich nutze kaum noch „normales“ Fernsehen, wenn es um die Abendunterhaltung geht. Wie geht es anderen Lesern hier?

Amazon FireTV Stick

Amazon FireTV Stick

Ob Netflix, Watchever oder Amazon Instant Video – Streaming-Dienste gibt es jede Menge. Netflix & Amazon setzen auf selbst produzierte Inhalte, um neue Kunden zu gewinnen. Dieses Geschäftsmodell, welches in den USA bereits erfolgreich von Kabelnetzbetreibern (hier vor allem HBO mit Serien wie „Game of Thrones“) verwendet wird, soll auch den Streaming-Diensten zum endgültigen Durchbruch verhelfen: Netflix setz dabei auf „House of Cards“ mit Kevin Spacey, Amazon hält mit Serien wie „Bosch“ dagegen.

Raspberry Pi: EM 2016 selbst aufs Handy streamen

Gerade wer Sportereignisse wie die Fußball Europameisterschaft 2016 auch auf dem Handy verfolgen will, kann das bequem mit Hilfe eines Raspberry Pi mit tvheadend und VPN via PPTPD tun.

Alles was man für dieses Setup braucht ist bereits vorhanden, wenn man tvheadend auf einem Raspberry Pi mit DVB-C einsetzt. Ist dies nicht der Fall, sollte erst der genannten Anleitung gefolgt werden, damit der Fernsehempfang selbst schon einmal funktioniert. Ist dies geschafft, geht es weiter mit der Einrichtung des PPTPD-Servers.

Cubietruck: TVHeadend und BitTorrent Sync

Da mir mein Raspberry Pi für einige Aufgaben zu langsam war, musste etwas schnelleres, aber dennoch stromsparendes her: ein Cubietruck bzw. Cubieboard 3 war die Lösung für mich.

Der Vorteil: durch einen Dualcore Allwinner A20 Cortex A7 SoC mit 1 GHz sowie 2 GB RAM hat das Cubietruck-System deutlich mehr Leistung als der Raspberry Pi. Für den Einsatz mit BitTorrent Sync ist der SATA-Port ideal: in meinem Fall habe ich eine Hitachi HDD mit einem Terabyte angeschlossen.

Cubietruck im "Gehäuse" mit 2,5"-HDD

Cubietruck im „Gehäuse“ mit 2,5″-HDD

Das Cubieboard 3 bzw. Cubietruck ist wie alle ARM-basierten Mini-PCs sehr genügsam, was den Stromverbrauch angeht. Zwar wird ein Netzteil mit 15 Watt empfohlen beim Einsatz einer Festplatte, das Apple-Netzteil vom iPad 3 mit 10 Watt schafft es aber, das System stabil zu betreiben.

Als Betriebssystem setze ich auf Cubieez Server in der aktuellen Version 1.5 – der RAM-bedarf ist per Default sehr niedrig, ideal um weitere Dienste auszuführen.

Geniatech ATV1200: jetzt mit Linux XBMC

Linux XBMC auf ATV1200

Linux XBMC auf ATV1200

Für die Geniatech bzw. myGICA ATV1200-Android-TV-Box ist nun ein Linux-XBMC-Image erschienen. Damit kommt eine auf XBMC reduzierte Oberfläche, wer aber sowieso keine Android-Apps benutzen will bekommt eine schnelle XBMC-Box, die auch mit Full-HD-Videos keinerlei Probleme hat.

Der Umstieg von Android zu Linux ist einfach zu bewerkstelligen: das aktuelle Linux-XBMC-Image gibt es bei Geniatech zum Download (vom 02.01.2014), im XBMC-Forum gibt es eine Diskussion dazu. Die Schritte, um das Linux-Image auf die Box zu bekommen sind einfach.

Raspberry Pi: Live-Fernsehen mit tvheadend

Für den Raspberry Pi gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon: das Streaming eines DVB-Signals ins Netzwerk, um z.B. in Räumen ohne guten DVB-T-Empfang live Fernsehen zu können.

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi

Was man dafür braucht: einen Raspberry Pi, einen DVB-T-Stick der von Linux unterstützt wird sowie einen passenden Client (wenn man nicht direkt XBMC auf dem Raspberry verwenden will) und einen USB-Hub, da die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht genug Strom liefern. In meinem Fall verwende ich die Lösung, um meinen DVB-T-Stick mit Mac-OS-X nutzen zu können, wo er leider nicht direkt unterstützt wird.

Mittlerweile habe ich das Setup um DVB-C-Support erweitert, da der Kabelanschluss ungünstig im Wohnzimmer gelegen ist. So lässt sich digitales Kabelfernsehen einfach in mehreren Zimmern verteilen – zumindest wenn man sich auf unverschlüsselte Sender beschränkt. Man benötigt gar nicht mal viele Teile, die Kosten entstehen vor allem durch den USB-Stick für DVB-T oder noch teurer DVB-C. Wichtig ist vor allem der Linux-Support, sonst bekommt man ein Problem wenn man TVHeadend einsetzen will.