Moto G: CyanogenMod 13.0 bringt Android 6.0.1

Wer noch ein Motorola Moto G der ersten Generation von 2013 verwendet, kann jetzt mit CyanogenMod 13 auf Android 6.0.1 upgraden.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld - auch 2016 noch!
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld

Verwendet man bereits CyanogenMod 12.x, wird das Update auf die neue Version direkt über die OTA-Update-Funktion eingespielt. Nachteil: sind die Google Play Services installiert müssen diese ebenfalls auf den neuen, mit Android 6.0.x kompatiblen Stand gebracht werden. Dies geht zwar einfach über das Angebot von Opengapps.org, man muss jedoch darauf achten, dass man nur die “micro” oder “nano”-Version herunterlädt – für die größeren Pakete kann es nötig sein, die Systempartition zu vergrößern, was mit einem kompletten Datenverlust einher geht.

Ist die neue Version jedoch installiert, läuft sie wirklich auch auf dem etwas älteren Gerät noch angenehm flüssig.
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Moto G LTE (2013) bekommt direkt Android 5.1

Für die LTE-Variante des Moto G LTE (1st Gen., 2013) kommt anscheinend kein Android 5.0.2, sondern Motorola geht direkt zu Android 5.2 über – das Update kommt dafür wahrscheinlich etwas später.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
So soll es zwar in verschiedenen Regionen Tests mit Android 5.0.x auf dem Moto G LTE geben, Motorola hat sich aber laut Androidpolice.com dazu entschlossen, diese Version auszulassen und sofort auf die aktuelle Version 5.1 zu setzen.

Leider ist offen, wann das Update erscheinen wird – Motorola ist zwar immer noch unter den Android-Smartphone-Herstellern mit den schnellsten Updates, aber auch diese ziehen sich im Vergleich zu Googles Nexus-Geräten deutlich hin. Aus Nutzersicht wäre es von Vorteil, wenn die Updates wie bei Apple an einem Tag für alle Geräte aufgespielt würden – wenigstens wenn es um die Geräte eines Herstellers geht, wenn man schon nicht alle Android-Devices auf einen Stand bringen kann. Android hat hier nach wie vor Nachteile bezüglich des Ökosystems.

Für Moto-G-Nutzer heißt es aber zugleich: Android 5.1 wird sowohl für das Moto G LTE als auch für die normale Version kommen. Prinzipiell nicht schlecht für ein Gerät, welches 2013 auf den Markt gekommen ist und damit immerhin schon fast zwei Jahre alt ist – auf dem Smartphone-Markt ist das fast eine Ewigkeit. Erste Schatten voraus wirft außerdem das Moto G der 3. Generation, welches in diesem Jahr erscheinen soll und einen deutlich stärkeren Prozessor bekommen soll.

Moto G: Android 5.0.2 in Deutschland verfügbar

Bereits einige Zeit wurde das Android „Lollipop“-Update für das Moto G (2013) weltweit ausgerollt, nun scheint es auch flächendeckend in Deutschland verfügbar zu sein.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Motorola setzt dabei direkt auf Android 5.0.2 und erspart damit den Kunden die ersten – meist fehlerhaften – Versionen. Mit „Lollipop“ kommt auch die neue Grundoptik im „Material Design“ auf das Moto G der ersten Generation. Da Motorola weitgehend auf die optische Anpassung verzichtet und keinen wesentlich veränderten Launcher einsetzt bekommt man Android 5.0 weitgehend Vanilla.
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Moto G bekommt Android 5.0.1

Motorola gehört zu den ersten, die das Update auf Android 5.0.1 „Lollipop“ verteilen. Damit behält der Hersteller seine Linie mit frühen Updates auf „sauberes“ Android bei.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die ursprünglich schon im November gestartete Verteilung von Android 5.0 für das Moto G der ersten und zweiten Generation wurde zwischenzeitlich gestoppt, nun läuft anscheinend die Verteilung auf Android 5.0.1, die einige Fehler beheben soll, jedenfalls laut telekom-presse.at. Wie bei solchen Updates üblich, verteilt Motorola das Update nicht an alle Kunden gleichzeitig, sondern rollt es nach und nach aus – aus Deutschland sind bisher noch keine Geräte mit Android 5.0.1 bekannt.

Android 5.0.1 bringt dann auch alles, was der Android „Lollipop“ Release ausmacht: Material Design, bessere Akkulaufzeit und bessere Sicherheit.

Update 21.02.2015

Anscheinend ist das Update auf Android 5.0.2 „Lollipop“ in Deutschland angekommen, zumindest gibt es erste Userberichte. Parallel berichtet Golem.de, dass es beim 2014er Moto G Probleme mit dem Update gibt und die mobile Datennetzwerke nicht mehr korrekt funktionieren. Wann es hier eine Lösung gibt ist noch offen.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 3

Nachdem ich mittlerweile auf ein Sony Xperia Z1 Compact umgestiegen bin, soll das Moto G ein iPhone 3GS ablösen – eigentlich eine klare Sache, ist der Einstiegs-Androide doch deutlich schneller.

Motorola Moto G - fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Motorola Moto G – fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Zunächst aber der Vergleich zwischen Sony Xperia Z1 Compact und Motorola Moto G. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Gerät, dem 4,3″-Display beim Sony steht ein 4,5″-Display bei Motorola gegenüber, beide mit 1.280×720 Pixel Auflösung. Beide Geräte verzichten zudem auf physikalische Buttons sondern setzen komplett auf die Android-Funktionen.

Damit Enden dann aber auch die Gemeinsamkeiten: während im Moto G ein Quadcore-A7-SoC mit 1,2 GHz arbeitet, kommt der mit ebenfalls vier Kernen ausgerüstete Snapdragon 800 im Sony Xperia Z1 Compact auf 2,15 GHz.
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Motorola Moto G – Tagebuch Teil 1

Wer auf der Suche nach einem Android-Smartphone ist und nicht mehr als 200,- Euro ausgeben will, stolpert früher oder später über das Motorola Moto G. Ich habe es mir zugelegt und werde meine Erfahrungen in einem mehrteiligen Tagebuch festhalten.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: auf 4,5″-Displaydiagonale bringt Motorola 1280×720 Pixel unter, was einer Punktdichte von 329ppi entspricht. Angetrieben wird das Moto G von einem Qualcomm MSM8x26 Quad-Core A7 mit 1,2 GHz und einer Adreno-305-GPU mit 450 MHz – soweit ich es am ersten Tag beurteilen kann langt das, um alle wichtigen Funktionen ausreichend schnell zu erledigen.

Abgerundet wird die Ausstattung mit folgenden Eckpunkten: HSPA+ mit 21,1 Mbps download und 5,76 Mbps upload, GPS und GLONASS, 1 GB LPDDR2 RAM, 5-Megapixel-Kamera mit Fotolicht sowie einem 2070-mAh-Akku.
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Motorola will kleines High-End-Android bringen

Vielen Nutzern (auch mir) sind die aktuellen Android-Smartphones mit Diagonalen ab 4,5 Zoll aufwärts schlicht zu groß. Kleinere Geräte sind leider nicht so gut ausgestattet, sodass für mich das iPhone 5 noch das ideale Gerät ist (wenngleich das HTC One wirklich sehr interessant ist). Motorola – die mitlerweile zu Google gehören – will das in diesem Jahr ändern: Laut Design-Chef Jim Wicks soll das nächste Motorola-Phone “just right” sein, und nicht dem Motto “bigger is better” folgen, wie es im Moment eigentlich alle Hersteller machen.
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Google kauft Handysparte von Motorola

Eine etwas überraschende Mitteilung hat Google heute gemacht: man beabsichtigt, die Mobilfunksparte von Motorola zu kaufen. Der Kaufpreis soll 12,5 Milliarden US-Dollar betragen, der Deal soll – sofern die zuständigen Behörden zustimmen – bis zum Ende des Jahres abgewickelt werden. Google verspricht sich davon natürlich in erster Linie eine bessere Position bei den Patenstreitigkeiten um Android, kann aber so auch selbst eigene Handys herstellen.

Wie Golem berichtet hat Google die fünf größten Hersteller von Android-Geräten vorab informiert – diese sollen den Deal positiv aufgenommen haben, denn in der Praxis kommt kein Mitbewerber dazu. Bis Google tatsächlich ein wirklich komplett selbst entwickeltes Handy auf den Markt bringen dürfte die zweite Jahreshälfte 2012 erreicht sein. Trotzdem ist es gut, dass nun ein weiterer Player auf dem Mobilfunktmarkt auftritt, der sowohl Hardware als auch Software wirklich aus einer Hand anbieten kann. Ansonsten kann dies nur Apple sowie Microsoft/Nokia.

Es bleibt also spannend, wie sich der Handy/Smartphone-Markt weiter entwickelt – als nächstes wird Apple erst einmal sein iPhone 5 vorstellen, bevor dann die Windows Phones von Nokia auf den Markt kommen.

Android-Update für Motorola XT720 – vom Provider

Endkunden kennen das Problem, dass die Hersteller etwas “mühsam” sind, was Updates für Android-Smartphones angeht. Nun hat mit Cincinnati Bell ein Provider einen ungewöhnlichen Weg gewählt und selbst ein Update für das Motorola XT720 herausgebracht – inklusive Anleitung, wie die Sperren des Herstellers zu umgehen sind. Möglich ist dies, da Android Open-Source ist und jeder ambitionierte Entwickler in der Lage ist, das System anzupassen.

Für die Kunden ist es natürlich von Vorteil (auch wenn nur auf Android 2.2 geupdatet wird), für Motorola ist es blamabel: den Job, der vom Hersteller hätte erledigt werden sollen, wurde vom Netzbetreiber übernommen. Dieser übernimmt auch die Garantie für Geräte, die mit dem alternativen Update versehen wurden. Wenn dieser Ansatz Schule macht, geraten die Smartphone-Hersteller vielleicht unter Druck und bequemen sich, auch regelmäßiger Updates für “ältere” Geräte zu bringen.