Neues Apple TV soll im Sommer kommen

Wie Golem.de berichtet soll die neue Generation von Apples Set-Top-Box im Sommer zum WWDC erscheinen. Insbesondere die Fernbedienung soll neu gestaltet werden.

Netflix auf Apple TV in Deutschland
Netflix auf Apple TV in Deutschland
So soll die neue Fernbedienung über ein Touchpad verfügen, ähnlich dem des aktuellen MacBooks oder der Apple Watch. Apple legt laut der New York Times besonders viel Wert auf die einfache Bedienbarkeit legen. Die Tastatur wurde demnach schon exzessiv getestet, ein Debakel wie es mit Google TV und 78 Tasten auf der Fernbedienung will Apple unbedingt vermeiden.
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Apple TV: Netflix auch in Deutschland

Nachdem Netflix offiziell in Deutschland gestartet ist, kann man auch die entsprechende App auf der Apple-TV-Box nutzen. Inklusive Wechsel der Sprachversion.

Netflix auf Apple TV in Deutschland
Netflix auf Apple TV in Deutschland
Der Deutschlandstart von Netflix bringt anscheinend auch Neuerungen für Nutzer des Apple TV – wenn die App angezeigt wird, kann man sich mit seinen Zugangsdaten einloggen und bekommt dann Zugriff das Netflix-Angebot. Die Umstellung auf eine andere Sprachversion (Englisch oder Deutsch sofern vorhanden) funktioniert über die Optionen während der Wiedergabe, es wird direkt in der jeweils anderen Sprache weiter abgespielt.
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AppleTV 3: ohne Jailbreak eigene Medien abspielen

Die AppleTV-Box in der zweiten und dritten Generation kann nicht ohne weiteres eigene Mediendateien abspielen. Für die AppleTV 2 gibt es einen Jailbreak, nach dem Software wie XBMC installiert werden kann, für die dritte Generation der kleinen schwarzen Box gibt es noch keinerlei Jailbreak (und ein Jailbreak für das AppleTV 3 ist auch nicht abzusehen). Über einen Lösungsansatz mit der Software PlexConnect berichtet jetzt t3n.de, dauerhafte Veränderungen an der AppleTV-3-Box sind nicht nötig.

Der Trick: über einen eigenen DNS-Server beantwortet PlexConnect Anfragen, die eigentlich an die iTunes-Server gestellt wurden, mit eigenen Inhalten. Die Inhalte kommen dabei von einem PlexServer, welcher parallel auf einem anderen Rechner im Netzwerk laufen laufen muss. Leider gibt es bisher anscheinend kein Plex-Plugin für FreeNAS, sobald es da etwas Neues gibt wäre es die ideale Kombination (ein zusätzlicher PC wäre nicht mehr nötig). Auf jeden Fall ist es ein spannender Weg, Mediendateien abseits von iTunes mit einem AppleTV 3 wiederzugeben.
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AppleTV 3,2: kleiner und schneller

Golem.de berichtet darüber, dass Apple eine neue AppleTV-Box, intern mit der Nummer 3,2 nummeriert, auf den Markt bringen wird. Ausgehend von den FCC-Dokumenten wird das nächste AppleTV über eine Kantenlänge von 93,78mm verfügen – das bisherige Modell misst 99mm. Außerdem soll die Leistung steigen: statt des bisherigen Single-Core SoC A5 wird wahrscheinlich der Dual-Core A5X zum Einsatz kommen, der auch im iPad 3 arbeitet. Damit wäre zumindest genug Leistung für Full-HD-Streaming vorhanden (was die aktuelle AppleTV-Box allerdings auch schon schafft).

Am beliebtesten ist jedoch immer noch die zweite AppleTV-Generation bzw. die erste Version, die in schwarz daherkommt: nur hier ist ein Jailbreak möglich. Für AppleTV 3 ist noch kein entsprechendes Tool veröffentlich worden – man ist hier also auf das iTunes-Angebot angewiesen und kann keine Medien via DLNA streamen. Dies ist mit einem AppleTV 2 und einem FreeNAS mit minidlna problemlos möglich – allerdings nur bis zu Videos in 720p, 1080p kann die kleine schwarze leider nicht darstellen. Ob es einen Jailbreak für die kommende neue Version von Apples TV-Box geben wird, ist noch offen.

Mac OS X "Mountain Lion" erschienen

Der Berglöwe: Symbol für Mac OS X 10.8

Apple hat heute Version 10.8 seines Betriebssystem Mac OS X veröffentlicht. Das Upgrade, welches den Vogänger Lion (10.7.x) oder Snow Leopard in der letzten Version (10.6.8) voraussetzt, kann über den App-Store heruntergeladen werden – eine DVD-Fassung ist derzeit nicht in aussicht. Kunden, die seit dem 11. Juli einen Mac gekauft haben, können kostenlos auf Mountain Lion upgraden, alle anderen müssen dafür im App-Store rund 16,- Euro berappen. Apple bietet das neue OS, welches gut 200 neue Funktionen bringen soll, also sehr günstig an – gut für die Verbreitung.

Die wichtigsten Neuerungen betreffen die iClound-Einbindung (die laut Golem.de nicht unbedingt einfacher geworden ist), iMessage (sodass man jetzt auch Nachrichten vom Mac an Kontakte mit iPhone schicken kann), Powernap (womit der Mac seine Updates und Backups auch durchführt, wenn er „ausgeschaltet“ ist) sowie AirPlay – damit kann der Bildschirminhalt zu Apple-TV-Boxen gestreamt werden und wird dort gespiegelt. Twitter ist ebenfalls tiefer im System integriert, eine verbesserte (oder eher verstärkte) Facebook-Einbindung soll im Herbst folgen.

Das Upgrade wird wie beschrieben über den App-Store heruntergeladen und dann installiert – dabei werden die Einstellungen und Daten übernommen. Apple geht mit Mountain Lion den Weg der Angleichung zwischen Mac OS X und iOS weiter. So sorgt Gatekeeper dafür, dass nur signierte Software installiert werden kann – ein Zwang, den App-Store zu benutzen gibt es jedoch auch. Auch die Integration von iMessage deutet in diese Richtung. Wie sich die Änderungen in der Praxis auswirken, muss sich zeigen – der Vorgang, am „Up-to-Date“-Programm teilzunehmen, scheint etwas langwieriger sein als der einfache Download über den App-Store. Aber mein Macbook Air wird früher oder später auch Mac OS X 10.8 „Mountain Lion“ bekommen. Mehr Informationen gibt es bei Apple.

Mediaplayer am TV: Android-Selbstbau oder AppleTV 2?

Wenn man verschiedene Medien am Fernseher abspielen will, führt kein Weg an einem entsprechenden Mediaplayer vorbei. Dies kann entweder ein kompletter HTPC sein, oder – wenn man die Daten bereits eh auf einem NAS vorliegen hat – ein Mediaplayer. Der bekannteste Vertreter dieser Gattung ist das AppleTV der zweiten Generation (Black). Leider mit dabei: die Einschränkungen, die Apple seinen Geräten auferlegt. Zum Glück gibt es für AppleTV genau wie für iPhone 4s und iPad 2 passende Jailbreaks, sodass die abspielbaren Formate drastisch erhöht werden können – ein vollwertiger Mediaplayer ist das Ergebnis, die iOS-Features bleiben erhalten.

Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit, mit einem Pandaboard selbst einen Mediaplayer zusammenzustellen, der entweder mit Android 4.0.x oder Ubuntu läuft. Vorteil dieser Lösung: da komplett auf Open-Source-Software gesetzt werden kann, ist man frei, was die Konfiguration und die Möglichkeiten angeht. Dafür steigt der Aufwand, den man betreiben muss, bis man ein fertiges System hat, welches Multimedia-Dateien abspielen kann. Interessanterweise ist freie Lösung teurer. Die Kostenaufstellung:

AppleTV2:

  • AppleTV 2: 119,-€
  • HDMI-Kabel: ~4,-€
  • Gesamt: rund 130,-€ mit Versand

Pandaboard:

  • Pandaboard: ~175,-€
  • Netzteil: ~12,-€
  • RS232-USB-Adapter: ~16€
  • bessere Antenne: ~5,-€
  • ggf. USB-Maus und Tastatur
  • ggf. Bluetooth Fernbedienung

Für das Pandaboard gibt es auf linaro.org fertige Android-Binaries sowie Ubuntu + XMBC. Ubuntu ist für ARM-Prozessoren (wie es der OMAP4430 auf dem Pandaboard ist) angepasst worden, auch die Hardware soll gut funktionieren. Von daher dürfte es kein Problem geben, das Pandaboard mit seinem 1-GHz-Dualcore-ARM-Prozessor ans laufen zu bekommen. Trotzdem, es bleibt der Aufwand der Einrichtung, die mich davon abgehalten hat, zu dieser Lösung zu greifen.

So kommt nun erstmal ein AppleTV der 2. Generation ins Haus, welches mit einem Jailbreak (seas0npass) befreit wird und dann wahrscheinlich mit aTV Flash (auch wenn es nicht kostenlos ist) für Dateiformate wie .MKV freigeschaltet. Sollte das nicht wie gewünscht funktionieren, bleibt mir immer noch, doch ein Pandaboard zu bestellen.

Als weitere Alternative gibt es fertige Android-TV-Boxen, zum Beispiel die myGICA ATV1200 mit Dual-Core-CPU und Android 4.1.2 als Basis-Betriebssystem und XBMC-Support.

iPad 3 und Apple TV – die aktuellen Gerüchte

Zu Apple gibt es aktuell wieder eine aktive Gerüchteküche. Die neuesten Gerichte: das iPad 3 soll am 7. März 2012 vorgestellt werden und dann ca. eine Woche danach direkt in den Handel kommen. Neben einem Retina-Display (2.048×1.536 Pixel Auflösung) soll es auch eine LTE-Version geben, die von entsprechenden Mobilfunknetzen profitieren soll. Eher unwahrscheinlich ist das Gerücht, dass das neue iPad (3 oder 2S) etwas dicker werden soll als das iPad 2 – einen Rückschritt bei einem solch wichtigen Punkt wird Apple nicht zulassen.

Weitere Gerüchte betreffen Apple TV – und damit ist keine kleine Box gemeint, die an den Fernseher angeschlossen wird, sondern ein kompletter Fernseher. Schon länger hält sich die Annahme, Apple würde an einem entsprechenden Gerät arbeiten (welches natürlich in der Lage wäre, Apps auszuführen und sich in Apples bestehende Infrastruktur integrieren würde). Nun hat Tim Cook mit einer Äußerung zum Thema Nachfolgegeräte zum Apple TV die Gerüchte wieder angeheizt.