Schlagwort: minidlna

FreeNAS 9.3 bekommt neue Funktionen

Aktuell arbeitet das FreeNAS-Team an Version 9.3, die aktuell in der Beta-Phase ist. Die nächste FreeNAS-Version wird einige spannende Funktionen beinhalten.

FreeNAS 9.3 mit GRUB

FreeNAS 9.3 mit GRUB

Dazu zählt die Verwendung von GRUB als Bootloader und die damit einhergehende Möglichkeit, verschiedene FreeNAS-Version zu starten – praktisch, wenn bei einem Update noch einmal etwas daneben gegangen ist und das System nicht mehr korrekt starten will.

Der aktuellen Version 9.2 fehlt diese Möglichkeit. Plugins für FreeNAS wie CrashPlan oder Wake-On-LAN werden natürlich auch mit FreeNAS 9.3 funktionieren, vielleicht kommen auch neue FreeNAS-Plugins dazu.

myGICA ATV1200: Android-TV-Box mit Dual-Core-CPU

Android-TV-Box mit Dual-Core CPU

Android-TV-Box mit Dual-Core CPU

Anstatt eines HTPCs als DLNA-Client für FreeNAS kann man als günstigere Variante auch eine Android-TV-Box verwenden.

Meine Wahl fiel auf die myGica ATV1200, welche mit Android 4.1.2 arbeitet und vor allem verschiedene Anschlüsse bietet: optischer Digital-Ausgang, Coax-Ausgang und vier mal USB. Die Einrichtung ist relativ einfach, da es sich weitgehend um ein Standard-Android handelt und die Box zudem gerootet ist, also über einen offenen Bootloader verfügt.

HTPC als DLNA-Client für FreeNAS-Server: Zusammenstellung 1

Nachdem mein FreeNAS-Server zuverlässig läuft und Daten via DLNA bereitstellt (in Form des minidlna-Plugins) fehlt es nun noch an einem Abspielgerät im Wohnzimmer – ein HTPC (Home Theater PC). Im Schlafzimmer setze ich auf ein AppleTV 2, im Wohnzimmer mit Beamer sollte es aber eine etwas leistungsstärkere Lösung sein, sprich: ein HTPC muss her. Wichtigste Vorgabe: lautlos muss es sein, am Besten keine beweglichen Teile. Als Surf- und Arbeits-PC benutze ich einen Core i3 in einem Impactics-Gehäuse, eine ähnliche Lösung schwebt mir auch für das Wohnzimmer vor.

Das Impactics C3LH-B hat jedoch einen Nachteil: es ist nicht erweiterbar und auf Mini-ITX-Mainboard beschränkt. Als Alternative bietet sich das Streacom ST-FC95 an. Auf einer ähnlichen Technik basierend wie bei Impactics sorgen auch hier Heatpipes für die Wärmeabfuhr an Kühlrippen, doch das Gehäuse ist geräumiger: es passen Micro-ATX-Mainboard und es gibt Platz für Low-Profile-Steckkarten, was für eine zusätzliche Soundkarte praktisch ist.

FreeNAS 8.3.0-BETA 3 verfügbar

Auf FreeNAS.org ist bereits die 3. Beta-Version der kommenden FreeNAS-Version 8.3.0 erschienen, die als wesentliche Neuerung eine neue ZFS-Version mit bringt. Das Update auf die neue Dateisystem-Version ist allerdings optional und muss manuell angestoßen werden; Einmal durchgeführt, versteht sich das ZFS nicht mehr mit älteren FreeNAS bzw. FreeBSD-Versionen, sodass das Upgrade eine Einbahnstraße ist und wohlüberlegt sein will. Die Plugins wie minidlna liegen ebenfalls in einer aktualisierten Version vor – minidlna in Version 1.0.24, firefly in Version 1696 und transmission in Version 2.61. Auch das Plugin-Jail hat ein Update erfahren in der Beta 3.

Da eine Software wie FreeNAS am ehesten auf einem System eingesetzt wird, das wichtige Daten enthält, ist von einem Update auf eine Beta-Version abzuraten – außer man verfügt über ein komplettes zusätzliches Backup. Gerade Änderungen am Dateisystem können zu Datenverlust führen. FreeNAS 8.3.0 ist zudem wieder mehr Evolution denn Revolution: mit 8.2.0 eingeführte Funktionen wie die Plugins werden verbessert und fortgeführt, außerdem wird das ZFS-Dateisystem auf eine aktuelle Version gebracht. Wirklich Nachteile, wenn man auf die finale Version wartet, hat man jedoch nicht.

FreeNAS 8.2.0: minidlna.conf um Medien-Verzeichnisse erweitern

Konfigurations-GUI für minidlna in FreeNAS 8.2.0

Mit FreeNAS 8.2.0 ist die Unterstützung für minidlna als Plugin gekommen. Leider sind die Einstellungsmöglichkeiten eingeschränkt, so lässt sich über das GUI nur ein Medien-Pfad definieren. Allerdings ist es sehr einfach, mit ein paar Änderungen in der minidlna.conf Ordner für Videos, Bilder und Filme zu definieren. Im folgenden gehe ich davon aus, dass das Plugin-Jail erfolgreich installiert und konfiguriert wurde und auch das minidlna-PBI geladen ist.

Hinweis: der Medien-Pfad (hier /Musik) muss als Mountpoint im Jail angelegt werden, dieses wird ebenfalls über die Plugin-Konfiguration gesteuert. Drückt man auf „Browse“ in diesem Menü, kommt man in den Verzeichnisbaum des Host und nicht des Jails. Die Pfade sind relativ zum Jail, wenn dieses in „/mnt/pool/jail/Jail“  abgelegt ist, entspricht „/Musik“ also „/mnt/pool/jail/Jail/Musik“. Dieses Verzeichnis muss angelegt werden und auf das eigentliche Datenverzeichnis gemountet werden.

FreeNAS 8.2.0 erschienen

Die kostenlose Software zum Aufsetzen eines Network Attached Storage (NAS) FreeNAS (von „free NAS“) ist in der Version 8.2.0 erschienen. Sie kann sowohl auf 64- als auch auf 32-Bit-Systemen installiert werden und bringt als wichtigste Neuerung (neben allerlei Bugfixes und Verbessungen die Möglichkeit, Plugins im PBI-Format in einem eigenen Jail zu betreiben (sodass die eigentliche NAS-Funktionalität nicht von den Plugins beeinträgtigt werden sollte.

Stand heute gibt es als Plugins minidlna (um einen DLNA-Server aufzusetzen), transmission (ein Bittorrent-Client) sowie firefly (ein iTunes-Server). Diese Funktionen ließen sich zwar schon mit FreeNAS 8.0.4-Multimedia erreichen, mit 8.2.0 ist es aber deutlich einfacher geworden.

Ich werde mein NAS (bestehend aus einem HP Proliant Microserver N36L mit vier 2 Terabyte-HDDs im RAIDZ) wahrscheinlich anfang kommender Woche upgraden, sofern nicht noch erhebliche Bugs gemeldet werden. Dann gibt es hier auch ein Update bezüglich des Upgrade-Prozesses von FreeNAS 8.0.4 auf FreeNAS 8.2.0 sowie neue Benchmarks, wie sich die Samba, AFP und iSCSI-Performance entwickelt hat. Wer sofort upgrade will oder ein neues NAS-Projekt starten, findet hier den Downloads bei Sourceforge:

Was man bei der minidlna-Konfiguration besser man kann und beachte sollte habe ich in einem eigenen Beitrag zusammengefasst: FreeNAS 8.2.0: minidlna.conf um Medien-Verzeichnisse erweitern

Freenas 8.0.4-p2: Update bringt Samba 3.6.5

Freenas ist in Version 8.0.4-p2 erschienen, damit gibt es eine weiter Version vor Freenas 8.2, welche dann Plugin-Support mitbringt. Das gestern erschienene Update behebt eine Sicherheitslücke in Samba (CVE-2012-2011) und bringt den CIFS-Server auf Version 3.6.5. Das Update ist einfach durchzuführen, es reicht die entsprechende Datei von Sourceforge herunterzuladen und über die Freenas-Oberfläche einzuspielen.

Wer auf minidlna setzt und daher Freenas 8.0.4 Multimedia benutzt muss auch die entsprechenden Update verwenden, die ebenfalls bereitstehen. Nun bleibt nur die Frage: wann kommt Freenas 8.2 – Plugins sind etwas, was gerade Privatuser sehnlich erwarten dürften, auch wenn das nicht direkt im Fokus der Freenas-Entwickler stand bisher.

Freenas 8.2 Beta 3 mit neuer Plugin-Struktur

Am 19. April ist die 3. Beta für FreeNAS 8.2 erschienen, die eine neue Plugin-Struktur mitbringt. Diese soll nun Stabil bleiben, sodass Plugins auch nach FreeNAS-Updates ohne Anpassungen weiter verwendet werden können. Für Produktivsysteme ist es immer noch nicht geeignet, wenn man aber eigene Plugins schreiben will, ist es nun langsam Zeit, es sich genauer anzuschauen. Fertige Plugins gibt es laut Releasenotes für Bittorrent, DLNA/uPNP (dafür gibt es auch mit FreeNAS 8.0.4 MM schon eine Lösung) sowie iTunes, die in der Beta bereits installiert werden können.

Mit FreeNAS 8.2 gibt es auch Neuerung an der ZFS-Einbindung sowie Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. FreeNAS erreicht damit weitgehend den Stand der Version 0.7.x, welches auch schon mehr Multimedia-Funktionen beinhaltete und nicht so rein auf den NAS-Einsatz ausgelegt ist wie FreeNAS 8.0.2. Wer FreeNAS 8.2 Beta 3 ausprobieren möchte, bekommt den Download auf der Webseite des FreeNAS-Projekts.

Freenas 8.2.x: Beta, neue Funktionen, Plugin-System

Transmission als Plugin in FreeNAS

Transmission als Plugin in FreeNAS

Freenas 8.2 liegt derzeit in einer zweiten Beta-Version vor und soll voraussichtlich im Mai final erscheinen. Wesentliche Änderung neben des wechsels auf FreeBSD 8.2 als Unterbau ist die Unterstützung von Plugins, sodass verschiedene Software (darunter auch minidlna für Medien-Support). Ein Upgrade von einer bestehenden Freenas 8.0.4-Installation soll problemlos möglich sein, von der Verwendung der Beta-Version auf einer produktiven Maschine mit Daten ist abzuraten.

Ich habe mir das neue System schon einmal angeschaut. Plugins werden als PBI-Dateien verteilt, zuerst muss jedoch das Plugin-System aktiviert werden. Eine Anleitung dazu gibt es im Freenas-Wiki, weswegen ich das hier nicht noch einmal ausführe. Derzeit gibt es nur drei Plugins: minidlna (für DLNA-Support), transmission (als Bittorrent-Client) und firefly als iTunes-Server (auch wenn die Versionen anscheinend nicht mehr weiter entwickelt wird).

Ich habe zuerst einmal versucht, transmission einzurichten – aber anscheinend gibt es allgemein noch Probleme, zumindest in meiner Testinstallation (realisiert via VirtualBox 4.1.10) hat es nicht funktioniert (kein Zugriff auf transmission), was allerdings auch an der Installation selbst liegen kann. Das wird man auf einem Live-System sehen müssen – aber gerade bei einem NAS sollte man nicht mit dem Betriebssystem herumspielen, wenn einem die Daten lieb sind 😉

Transmission als Plugin in FreeNAS

Freenas 8.0.x Multimedia: DLNA einrichten

Im Gegensatz zu Freenas 0.7.x bringt Freenas 8.0.x bisher keinen DLNA-Spport. Dies hat sich jetzt zwar mit dem „Multimedia“-Build. Vom regulären Freenas kann ohne weiteres auf „Multimedia“ geupdatet werden (auch wenn vorher die gleiche Version eingesetzt wurde, z.B. von Freenas 8.0.3-p1 auf 8.0.3-p1-Multimedia. Wenn das geschafft ist (also eine Variante mit Multimedia-Support läuft) muss DLNA nur noch aktiviert werden – eingesetzt wird minidlna.

Zuerst muss das System auf dem USB-Stick (oder wo auch immer Freenas installiert ist), mit Schreibzugriff gemountet werden:

mount -wu /

Nun muss auf dem Datenpool ein entsprechendes Verzeichnis angelegt werden, in dem später die minidlna-Config untergebracht wird und wo die Caches für Vorschaubilder liegen etc. „pool“ muss dabei an die Gegenbenheiten des eigenen Systems angepasst werden (in meinem Fall heißt das Laufwerk „Daten“).

mkdir -p /mnt/pool/dlna/var/db/minidlna
cd /mnt/pool/dlna

Nun die Grundkonfiguration in das neu erstelle Verzeichnis kopieren und im Editor öffnen:

cp /conf/base/etc/local/minidlna.conf .
ee minidlna.conf

In der minidlna.conf gibt es verschiedene Einträge, für Bilder, Videos und Musik (oder einer Kombination daraus). Dort muss jeweils das richtige Verzeichnis angegeben werden sowie ein Name für den DLNA-Server konfiguriert werden (weitere Möglichkeiten kann man der Datei entnehmen), z.B.:

media_dir=V,/mnt/pool/movies
media_dir=A,/mnt/pool/music
media_dir=P,/mnt/pool/photos
friendly_name=Media Server

Um minidlna bei jedem Start zu laden, muss es in der rc.conf aktiviert werden:

cd /conf/base/etc
ee rc.conf

Dort den entsprechenden Eintrag von „NO“ auf „YES“ ändern:

minidlna_enable="YES"
minidlna_flags="-f /mnt/pool/dlna/minidlna.conf"

Das wars – wenn alles richtig gelaufen ist, taucht nach einem Neustart ein DLNA-Server im Netzwerk auf. Leider erkennt minidlna neue Dateien nicht automatisch und muss deshalb regelmäßig neu gestartet werden. Der Befehl dafür:

service minidlna restart

Ich habe mir das in einen Cronjob gepackt, einmal pro Tag um 04:30 ausgeführt wird – wenn man einen neu hinzugefügten Film sofort sehen will, muss man minidlna von Hand neu starten, lässt man den Cronjob jedoch häufiger laufen unterbricht das den Film/Musikgenuss. Ob dies in Zukunft geändert werden kann, ist noch offen. Außerdem soll es in zukünftigen Freenas-Version (ab 8.2.x) möglich sein, DLNA direkt über das Webinterface zu konfigurieren. Quelle für diese kurze Anleitung ist der entsprechende Thread im Freenas-Forum: dort wird auch beschrieben, wie man Bittorrent und iTunes-Support aktivieren kann.

Update:FreeNAS 8.2.0 ist erschienen, welches minidlna als Plugin mitbringt. Wie dies am besten Konfiguriert werden kann beschreibe ich im entsprechenden Blog-Eintrag: minidlna.conf-Tuning unter FreeNAS.

Update 2: Wer ein komplett neues FreeNAS-System aufsetzen will, findet vielleicht eine hilfreiche Anregung in meiner Einkaufsliste für ein NAS auf Basis des HP N40L Microservers. Für rund 500 Euro bekommt man ein erweiterbares System, welches genug Leistung für verschiedene Anwendungen hat – darunter auch einen minidlna-Server.