Fyve oder Congstar: Discounter im D-Netz

D-Netze müssen nicht teuer sein: mit Congstar (einer Telekom-Tochter) und Fyve (ein Produkt der ProSiebenSat.1 Media AG) gibt es zwei günstige Anbieter, die jeweils im Telekom (Congstar) bzw. Vodafone-Netz funken.

Fyve ist dabei ein klassischer Prepaid-Anbieter, wogegen Congstar auch Postpaid-Verträge sowie DSL und VDSL im Programm hat. Beide bieten Gespräche und SMS für je 9 Cent/Einheit sowie Datenübertragung mit bis zu 7,2 Mbit/s. Also: Fyve oder Congstar?

Update 28.12.2014
Ich bin die letzten Jahre bei Congstar geblieben – und habe es nicht bereut. Dank Telekom-Netz ist Congstar wirklich sehr gut ausgebaut, die Preise sind ebenfalls nach wie vor konkurrenzfähig. Bei Fyve würde mir die Möglichkeit fehlen, LTE zu benutzen, auch wenn es von der Bandbreite limitiert ist bietet es bessere Pings und damit schnelleres Internet als eine vergleichbare UMTS-Verbindung.
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o² zu congstar – mein Wechsel

Nachdem ich mit o² zunehmend unzufrieden bin und congstar als Telekom-Tochter im D1-Netz arbeitet (was gemeinhin als deutlich zuverlässiger angesehen wird) wage ich meinen ersten Anbieterwechsel mit Rufnummernportierung. Eigentlich sollte dies ohne Probleme funktionieren, bisher habe ich jedoch nur die Bestätigung von o², dass mein Kündigungsschreiben eingetroffen ist. Die Preise sind bei congstar durchaus ähnlich verglichen mit meinem bisherigen o²o-Vertrag, gerade das Datenpaket mit 12,90 Euro für 1 GB (mit 7,2 MBit/s, danach Drossellung auf GPRS) ist attraktiv. Die Minuten/SMS-Preise sind mit 9 Cent ebenfalls angenehm niedrig, und außer Internet, wenigen Telefonie-Minuten und ein paar SMS im Monat brauche ich keine Komfort-Funktionen.

Warum ich mich für congstar und nicht für fyve entscheide: im Gegensatz zu Vodafone rüstet die Telekom die Basisstation flächendeckend mit EDGE aus, was zumindest gefühlt bei Vodafone nicht der Fall ist. Wenn dann UMTS nicht funktioniert, ist dies durchaus ein Vorteil. Bleibt zu hoffen, dass die Portierung ohne Probleme abläuft – sonst kommt im Notfall doch fyve zum Zuge für den Übergang. Natürlich werde ich hier festhalten, wie sich congstar im Vergleich zu o² im Alltag schlägt.

Eine All-Net-Flat (ein Vergleich verschiedener All-Net-Flatrate-Tarife ist auf flat.de möglich) wäre für mich persönlich nicht passend gewesen, dafür telefoniere ich schlicht zu wenig – egal in welches Netz.

Fyve verbessert myfyve.de: Pakete können online verwaltet werden

Fyve, was ich als Provider für mein iPad genutzt habe, hat es endlich geschafft, dass man auch als iPad-Nutzer seine Pakete verwalten kann: die neue myFyve-Webseite ermöglicht das Verwalten der gebuchten Pakete, des Aufladens des Guthaben und Einsicht in die Einzelverbindungsnachweise. Fyve funkt nach wie vor im Vodafone-Netz, sodass schnelle Datenverbindungen und eine gute Netzabdeckung gewährleistet sind.

Dieser Schritt wurde überfällig, schließlich entfällt so der nervige Wechsel der SIM-Karte in ein Handy, um über dei Hotline einfach Pakete buchen zu können. Das i-Tüpfelchen wäre jetzt noch eine App für iOS und Android, mit der sich die Pakete noch leichter verwalten ließen – aber bis dahin reicht auch die Webseite, die unter www.myfyve.de für alle Fyve-Kunden zu erreichen ist.

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 3: Internet

Nach dem die Störung dann doch nach ein paar Tagen behoben war, funktioniert die Internet-Verbindung nun wieder reibungslos seit ein paar Tagen. Was auffällt: zumindest rund um meinen Wohnort gibt es entweder HSDPA (was super läuft) oder GPRS – EDGE ist zumindest hier nicht drin. Das mag sich in anderen Teilen der Republik anders verhalten, zumindest im Süden Fürths sollte man das Handy nicht in den 2G-Modus zwingen.

Morgen gibt es noch einen „Stresstest“ in Form einer Zugfahrt nach München – die Strecke ist zumindest mit o2 eigentlich unbrauchbar, was das Internet angeht. Mal schauen, ob Vodafone hier einen besseren Job gemacht hat. Ansonsten bliebe nur T-Mobile, die ja zum Teil auch in ICEs Hotspots anbieten – nur einem nicht zu den selben Preisen wie Fyve sie bietet 😉

Die bisherigen Teile dieser Serie:
Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 2: kein Internet
Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 1

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 2: kein Internet

Nachdem das ZTE Blade/San Francisco angekommen ist (zugegeben ein gebrauchtes Gerät, aber mit OLED sind eigentlich keine neuen mehr zu bekommen) sollte es eigentlich daran gehen, mal zu schauen, wie gut das über Vodafone abgewickelte mobile Internet-Angebot von Fyve funktioniert. Bisheriges Ergebnis nach zwei Tagen: gar nicht. Am Samstag hatte ich für ca. 45min in der Nürnberger Innenstadt eine funktionierende Datenverbindung, aktuell kommt wieder keine Verbindung zu stande.

Damit scheine ich nicht alleine zu sein, auf der Facebook-Seite von Fyve und im Telefon-Treff.de-Forum gibt es verschiedene Berichte, die von Problemen mit der Datenverbindung bei Fyve zeugen. Es bleibt zu hoffen, dass Fyve bzw. Vodafone die Probleme schnell in den Griff bekommt und vor allem den Zeitraum der Datenpakete um die Zeit des Ausfalls verlängert. Das wäre das mindeste.

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 1

Der o2o mit Kostenairbag ist zwar schon ein günstiger Tarif, aber nachdem ich kaum telefoniere/simse dachte ich mir: probier doch mal mit Fyve einen Discounter im Vodafone-Netz aus – laut eigener Aussage dem besten Datennetz in Deutschland – und schau, ob man für 15,-€/Monat für 1 GB tatsächlich die versprochene 7,2 Mbit/s HSDPA-Leistung bekommt.

Grundlegend hat die Bestellung schon einmal problemlos geklappt. Leider bietet das „Vielsurfer Paket“ nur UMTS-Geschwindigkeit, und das „Upgrade“ auf die Surflat XL zieht sich leider hin – trotz vorhandenem Guthaben. Zudem: an meinem Standort gibt es kein Edge – ohne UMTS kaum zu gebrauchen.

Ich werde Fyve die nächsten Tage parallel benutzen (mit einem ZTE Blade) und dann entscheiden, ob ich meine o2-Nummer portiere (dann auf eine neue Fyve-Karte). Mehr Info zu Fyve: www.fyve.de – Fyve ist echtes Prepaid und wird direkt von Vodafone betrieben – als Netzbetreiber wird mir auf zwei Geräten auch Vodafone angezeigt.

Hat jemand hier sonst Erfahrungen mit Fyve? Meine Erfahrung gehen weiter in Teil 2: kein Internet.