FreeNAS: .AppleDouble / .DS_Store löschen

Wenn man eine FreeNAS-Freigabe mit macOS benutzt, legt dieses verschiedene Finder-Metadaten-Verzeichnisse für jedes reguläre Verzeichnis an. Um ein Backup auf ein externes Medium möglichst schlank zu halten, können diese Daten gelöscht werden, was am leichtesten mittels eines Kommandos auf der Linux-Eingabeaufforderung geht:

find . -name ".Apple*" -type d -prune -exec rm -r {} +

Damit werden alle Verzeichnisse gelöscht, die mit „.Apple“ beginnen. Bei „.DS_Store“ handelt es sich um Dateien, sodass wir den obigen Befehl etwas abwandeln müssen:

find . -name ".DS_Store" -type f -prune -exec rm -r {} +

Auf gar keinen Fall mit Daten vor dem Backup ausprobieren.

Mein Setup ist so aufgebaut, dass die Daten erst mittel rsync auf ein Synology-NAS kopiert werden und von dort aus auf ein Amazon Drive. Auf dem Synology wird dann auch diese Bereinigung durchgeführt, um möglichst wenig Dateien übertragen zu müssen.

Apple: iOS 10.3 erschienen / Update: 10.3.2

Apple hat heute iOS 10.3 veröffentlicht. Die offiziellen Neuerungen fallen recht überschaubar aus, Nutzer eines iDevice sollten das Update aber alleine aus Sicherheitsgründen installieren.

Nicht in der Updatebeschreibung enthalten ist das neue Dateisystem APFS („Apple File System“), welches letzten Endes auf allen Apple-Geräten verwendet werden soll. Das neue Dateisystem soll speziell für Flash-Speicher optimiert sein und deutlich schneller arbeiten als bisher. Wesentliche Neuerungen betreffen zum Beispiel die Verschlüsselung. Hintergründe zum neuen Dateisystem gibt es bei Mac & i.

Die offiziellen Neuerungen:
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FreeNAS Corral: Debian als Virtual Maschine

Mit FreeNAS 10 „Corral“ ist ein neues System für virtuelle Maschinen integriert worden. Ein Template: Debian 8.4.0.

FreeNAS „Corral“ virtuelle Maschine Debian 8.4.0
FreeNAS „Corral“ virtuelle Maschine Debian 8.4.0

Da ein FreeNAS-Server eh die meiste Zeit aktiv ist, kann man mittels der Funktion für virtuelle Maschinen ein Raspberry Pi einfach ersetzt werden. Zudem lassen sich auch leistungsfordernde Anwendungen wie ein OpenVPN-Server oder ein VPN-Gateway einfach umsetzen.

Die Einrichtung ist einfach: es gibt eine Liste von Templates für verschiedene Betriebssysteme, darunter auch grafische Distributionen wie Linux Mint. Auch Windows als Gast wäre möglich, dafür ist aber ein externes Medium nötig und die Installation ist nicht mit einem fertigen Template möglich. Aus der Möglichkeit, virtuelle Maschinen zu verwenden, ergeben sich die verschiedensten Anwendungs-Szenarien: Weiterlesen…

HyperDrive-Adapter für Macbook Pro 2016 Hands-On

Die aktuelle Macbook Pro Generation ist nur noch mit Thunderbolt-3-Anschlüssen im USB-C-Format ausgestattet. Der HyperDrive-Adapter schafft abhilfe.

Entstanden aus einer Kickstarter-Kampagne bietet der HyperDrive-USB-C-Dongle eine einfache Erweiterung mit allen nötigen Schnittstellen, ohne das die Anzahl an USB-C-Anschlüssen reduziert wird:

  • HDMI für 1080p@60Hz, 4K@30Hz
  • Thunderbolt 3 mit Video-Support bis zu 5K@60Hz oder 2x4K@60Hz, 40Gb/s Daten sowie 100W Power-Delivery zum Laden
  • USB-C 3.1 Gen1 (5Gb/s)
  • SD (UHS-I 104MB/s)
  • micro SD (UHS-I 104MB/s)
  • 2 x USB 3.1 Gen 1 (5Gb/s)
  • Anschluss ans Macbook: 2 x Thunderbolt 3 USB-C

Das HyperDrive ist kompatibel mit dem Macbook Pro 13″, dem Macbook Pro 13″ (Touchbar) sowie dem Macbook Pro 15″ – jeweils Jahrgang 2016. An älteren Modellen oder am Macbook 12 mit nur einem USB-C-Anschluss funktioniert das Gerät nicht.

Das ganze in einem einzelnen, 34 Gramm schweren Adapter verpackt – gerade wer sein Macbook auch als stationären Rechner verwendet bekommt hier eine Vielzahl an Anschlüssen, die sonst mit einzelnen Dongles bereitgestellt werden müssten.
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FreeNAS 10: „Corral“ erschienen

Nach mehrjähriger Entwicklung ist nun die Version 10 von FreeNAS erschienen, Name: „Corral“.

iXsystems hat mit FreeNAS 10 „Corral“ eine neue Version des beliebten Betriebssystem für Selbstbau-NAS-Systeme veröffentlicht. Die Oberfläche wurde komplett überarbeitet und kommt jetzt deutlich moderner daher, der Unterbau ist ebenfalls modernisiert worden.

Linux Mint als virtuelle Maschine in FreeNAS Corral
Linux Mint als virtuelle Maschine in FreeNAS Corral
Statt wie bisher auf Erweiterungen durch Plugins zu setzen, gibt es nun Support für virtuelle Maschinen (worüber auch Windows als Gast ausgeführt werden kann) und Docker-Container, womit die Auswahl an Software-Erweiterungen deutlich vergrößert wurde. Damit sind auch die Systemanforderungen etwas gestiegen, wobei gegenüber FreeNAS 9.10.x der Sprung nicht so groß ist. Wer z.B. auf einen HP Microserver Gen8 setzt, sollte zumindest mit dem Maximalausbau von 16 GB RAM und einer schnelleren CPU (der CPU-Tausch ist sehr einfach) arbeiten.
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HP Microserver Gen8: CPU-Tausch

Wer einen HP Microserver Gen8 kauft, setzt meist auf das Einstiegsmodell mit Celeron G1610T-Prozessor. Da die CPU gesockelt ist, kann sie einfach ausgetauscht werden.

HP Microserver Gen8: Celeron G1610T
Der Celeron G1610T ist eine Dualcore-CPU mit 2,3 GHz Takt und einer TDP von 35 Watt – daher lässt sie sich ohne Problem passiv kühlen. Wichtig ist es, eine passende CPU zum Tausch zu finden.

Nach etwas Recherche, unter anderem im sehr guten Sammelthread des Hardwareluxx-Forum fiel meine Wahl auf einen Core i5 3470T: 2 Kerne, 2,9 GHz Basistakt und Hyperthreading-Support (4 Threads). Die TDP liegt ebenfalls bei 35 Watt, sodass das selbe Kühlsystem zum Einsatz kommen kann.
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Let’s encrypt: Fallstricke bei Domainwechsel

Vor einiger Zeit habe ich die Domain meines Blogs gewechselt – von www.kadder.de auf www.techblogger.net. Dabei gab es einen Fallstrick durch die Verwendung von Let’s encrypt.

Der Ansatz: beim Wechsel der Domain soll natürlich von der alten Domain auf die neue weitergeleitet werden. Das Problem: läuft das Zertifikat der alten Domain ab, führen SSL-Aufrufe zu einem Zertifikatsfehler. Dadurch gehen dann auch Rankings und Besucher verloren, die bisher die alte Seite aufgerufen haben.

Nach einigen Experimenten mit den Nginx-Weiterleitungs-Regeln (um zu verhindern, dass das Verzeichnis .well-known, welches für die webroot-Zertifizierung von Let’s encrypt benötigt wird auf die neue Domain umgeleitet wird) ist die Lösung doch naheliegend.

Um die automatische Aktualisierung des Zertifikats weiterhin nutzen zu können (eine sehr gute Anleitung dafür gibt es bei Digitalocean) ist ein Ansatz die Erweiterung des bestehenden Zertifikats für die neue Domain. Dieses muss zusätzlich auch die bisherige Domain beinhalten.

Ist das erledigt, wird für die alte Domain das gleiche Zertifikat konfiguriert wie für die Neue, mit dem Ergebnis dass die Weiterleitungen auch wieder für SSL-Verbindungen funktionieren.

Apple: Updates für iOS und macOS

Sowohl für iOS als auch für macOS Sierra hat Apple heute Updates veröffentlicht. Diese dienen vor allem der Fehlerbehebung und Security.

macOS Sierra 10.12.3
macOS Sierra 10.12.3
macOS Sierra 10.12.3 bringt neben Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen folgende Updates, die Apple besonders hervorhebt:

  • Verbessert den automatischen Grafikwechsel auf Macbook Pro (Late 2016)
  • Behebt ein Grafikproblem beim Codieren von Adobe Premiere Pro-Projekten auf Macbook Pro mit Touchbar (Late 2016)
  • Behebt ein Problem, durch das eingescannte PDF-Dokumente in der Vorschau nicht durchsucht werden konnten.

Das Update ist auf einem Macbook Pro mit Touchbar (Late 2016) etwas über ein Gigabyte groß und wird in ca. 20 Minuten installiert.
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Staubsauger-Roboter: Ecovacs DEEBOT DR95 Hands-On

Staubsauger-Roboter gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Eine bisher eher unbekannte Marke ist Ecovacs, deren DEEBOT DR95 sich in diesem Hands-On beweisen muss.

Ecovacs DEEBOT R95
Ecovacs DEEBOT R95
Die Rahmenbedingungen: eine ~80qm große Wohnung mit Parkettfußboden, aufgeteilt in 3 Zimmer, Küche, Bad – durchaus eine durchschnittliche Wohnung und damit ein gutes Testfeld für einen Staubsauger-Roboter. Die technischen Daten des DR95 lesen sich durchaus gut:

  • Smartphone-Steuerung von Zuhause und unterwegs
  • Intelligenter Reinigungsweg mit Speicher
  • 5-Stufen-Reinigung mit zusätzlichem Wassertank zum Andocken
  • Automatisches Laden

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Android: CynogenMod gibt auf und wird LineageOS

Das beliebte Android-Custom-ROM CyanogenMod gibt auf: zum Jahreswechsel wurden die Dienste eingestellt, weitere Updates wird es nicht mehr geben.

LineageOS 14.1 (Android 7.1.1) auf Moto G (falcon)
LineageOS 14.1 (Android 7.1.1) auf Moto G (falcon)
Ursprünglich war CyanogenMod und das daraus entstandene CyanogenOS angetreten, um ein besseres Android zu schaffen. Mit CyanogenOS wurden auch Smartphones ab Werk ausgeliefert, zum Beispiel das OnePlus 3 – diese Hersteller müssen jetzt auf andere Android-Varianten setzen.

CyanogenMod war auch beliebt, da es eine breite Unterstützung für verschiedene auch ältere Android-Smartphones wie das Moto G. CyanogenMod 13 brachte hier Android 6.0.2. Weiterlesen…