FreeNAS 11.1 erschienen

Das auf FreeBSD basierende NAS-System FreeNAS ist in der neuen Version 11.1 erschienen, die etliche Neuerungen mit sich bringt.

Die Änderungen im Changelog betreffen OpenZFS, welches vor allem beim verarbeiten von Snapshots und großen Dateien schneller geworden sein soll. Außerdem wurde der Hardware-Support verbessert sowie Funktionen zum Cloud-Sync mit Amazon S3, Microsoft Azure Blob Storage, Backblaze B2 und Google Cloud Storage hinzugefügt. Dateien können ohne weiteres mit den genannten Diensten abgeglichen werden, was für Offsite-Backups sinnvoll ist. Viele Änderungen betreffen auch die Möglichkeiten für virtuelle Maschinen, angefangen bei Support für Nicht-US-Tastatur-Layouts bis hin zu RancherOS Docker-Instanzen.

Nach dem Corral-Experiment scheint FreeNAS noch einmal die Kurve gekriegt zu haben und ist wie gewohnt leicht zu installieren gewesen. Natürlich sollte beim bei OS-Updates auf einem NAS immer ein Backup zur Verfügung haben, in meinem Fall habe ich das zweite FreeNAS, welches die Daten spiegelt, noch nicht aktualisiert. 

FreeNAS 11.1 gibt es auf der Projekt-Seite zum Download, es werden 8 Gigabyte RAM empfohlen und ein 64-Bit-Prozessor ist pflicht.

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FreeNAS: Pi-Hole & PiVPN in Ubuntu-VM

Wer FreeNAS 11 als NAS- bzw. Homeserver-Software verwendet, kann pi-hole sowie pi-vpn verwenden und sowohl auf das eigene Netzwerk zugreifen als auch Werbung zuverlässig blockieren.

PiVPN (http://www.pivpn.io/) ist ein Installations- und Verwaltungsscript für OpenVPN. Eigentlich gedacht für die Verwendung auf einem Raspberry Pi, funktioniert die Installation auch ohne Probleme auf einem Ubuntu 17.04, welches in einer bhyve-VM läuft. Der Ablauf ist der selbe wie beim „Bastelrechner“:

curl -L https://install.pivpn.io | bash

Das Installationsscript beschwert sich zwar, dass die verwendete Linux-Version gegebenenfalls nicht kompatibel ist und verweigert das automatische konfigurieren von einigen Dingen, am Ende läuft aber alles soweit problemlos durch. Wichtig: damit das deutleiten der VPN-Verbindung klappt, muss unter Ubuntu die Firewall „ufw“ (uncomplicated firewall – ein Commandozeilen-Tool für das einfache Einstellen von iptables-Regeln) installiert sein und der entsprechende Port freigegeben sein.
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devolo GigaGate Bridge: Erfahrungsbericht

Um eine längere Strecke per WLAN zu überbrücken, bietet devolo mit GigaGate eine Lösung an. Ich habe diese mit dem Repeater von AVM verglichen.

GigaGate Monitor
GigaGate Monitor
Das GigaGate-Set besteht aus zwei Geräten: der Base, die an den Router angeschlossen wird, und einem Satelliten. Letzterer verfügt über einen Gigabit-LAN-Port und vier 100-Mbit/s-Ports. Außerdem kann der Satellit selbst ein WLAN aufbauen, leider nur im 2,4-GHz-Band.

Die Konfiguration ist einfach: beide Geräte mit Strom versorgen, Konfigurations-Knopf drücken und abwarten, bis die Status-LEDs signalisieren, dass die Verbindung hergestellt wurde. Danach kann der Satellit zu seinem eigentlichen Aufstellungsort gebracht werden.
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AVM bringt Mesh-Funktion

Nachdem Google jetzt sein Wifi-System auch in Deutschland auf den Markt bringt, hat AVM mit einer Labor-Firmware „gekontert“.

Fritz!Box 7490 Mesh-Funktion
Fritz!Box 7490 Mesh-Funktion
Installiert man die Labor-Firmware 6.88 BETA (Download auf der AVM-Webseite), ändert sich die Netzwerk-Übersicht – ein ebenfalls im Netzwerk vorhandener Fritz!Repeater 1750E bekommt automatisch ebenfalls ein Update.

Neben dem 1750E Repeater kann auch der FRITZ!Powerline 1240E Adapter verwendet werden. Wie bei einem Mesh üblich, können mehrere Repeater zusammengeschaltet werden und dann zusammen arbeiten. Ebenfalls sinnvoll ist es, für das 2,4 GHz Band sowie für 5 GHz Geräte die selbe WLAN-SSID zu verwenden – das AVM-Mesh kann dann Dual-Band-fähige Geräte das Band zuweisen, welches für die besten Datenraten sorgt.

Hinweis: Ein Pop-Up-Blocker sollte für die IP der Fritz!Box deaktiviert werden, da sich sonst z.B. der SSID-Name nicht ändern lässt.

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Raspberry Pi: WM 2018 selbst aufs Handy streamen

Gerade wer Sportereignisse wie die Fußball Weltmeisterschaft 2018 auch auf dem Handy verfolgen will, kann das bequem mit Hilfe eines Raspberry Pi mit tvheadend und VPN via PPTPD tun.

Alles was man für dieses Setup braucht ist bereits vorhanden, wenn man tvheadend auf einem Raspberry Pi mit DVB-C einsetzt. Ist dies nicht der Fall, sollte erst der genannten Anleitung gefolgt werden, damit der Fernsehempfang selbst schon einmal funktioniert. Ist dies geschafft, geht es weiter mit der Einrichtung des PPTPD-Servers.
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Miniot iWood 7: Eiche fürs iPhone 7

Nachdem ich bereits beim iPhone 6s auf die Miniot-Hülle gesetzt habe (in Mahagoni) habe ich mich beim iPhone 7 für die Eichen-Version entschieden.

iWood 7 Oak
iWood 7 „Oak“
Die Miniot iWood 7 „Oak“-Hülle wird sehr präzise in Holland gefertigt. Egal für welches Holz man sich entscheidet, es wird immer aus zertifizierten Quellen bezogen – man muss also keine Sorgen haben, dass der Regenwald leidet. Gegenüber der Hülle für das iPhone 6 / 6s hat Miniot die Stabilität verbessert.

Dennoch gibt es ein spürbares „Spiel“, wenn man auf die Seiten der Hülle drückt – zudem ist der Übergang zwischen den beiden Hälften trotz aller Präzision bei der Fertigung spürbar. Dies lässt sich wahrscheinlich durch die Verwendung von Holz als Werkstoff nie vollständig vermeiden.
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CarbonROM: Android 7.1.2 für Sony Z3 Compact

Wer ein Sony Z3 Compact sein eigen nennt, ist seitens der offiziellen Sony-Updates auf Android 6.0.1 beschränkt – Abhilfe schaffen alternative ROMs wie das CarbonROM.

CarbonROM: Android 7.1.2 für Sony Z3 Compact
CarbonROM: Android 7.1.2 für Sony Z3 Compact
Sony selbst wird für das Z3 sowie das Z3 Compact keine weiteren Updates bereitstellen – Android 6.0.1 bleibt also die aktuellste Version. Sony erlaubt zum Glück das einfache Entsperren des Bootloaders, sodass andere ROMs installiert werden können.

Bevor CarbonROM installiert werden kann, muss ein Custom Recovery System installiert werden: TWRP ist ein gängiges System dafür. Die jeweils aktuelle Version von CarbonROM gibt es auf der Webseites des Projekts unter get.carbonrom.org

Nach dem Flashen, wobei alle Daten verloren gehen, steht das neue ROM zur Verfügung. Nachdem die erste Version noch etwas „holperig“ war (so funktionierte die Kamera nicht auf anhieb), sind mit dem aktuellen Stand die meisten Probleme ausgemerzt. Vorteil der wöchentlichen Updates: die Security Fixes sind ebenfalls immer aktuell.
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FreeNAS: 9p Volume/Dataset in VM mounten

Wer FreeNAS mit virtuellen Maschinen nutzt (ich habe z.B. die Entwicklungsumgebung für das Blog-Theme in einer Ubuntu-VM) wird früher oder später Daten des NAS nutzen wollen. FreeNAS bietet hier VT9P als Möglichkeit an.

Das Plan9-Filesystem benötigt ein paar mount-Optionen, die nicht dem Standard entsprechen. Zwar lässt es sich in der Console ohne weiteres mounten, sobald man es in die fstab einträgt, verlangt es einen etwas ausführlicheren Eintrag. Bei meinem Setup funktioniert:

data /mnt/data 9p rw,sync,dirsync,relatime,trans=virtio,version=9p2000.L 0 0

Damit wird das Volume “data”, welches in FreeNAS konfiguriert ist, am Mount “/mnt/data” beim booten bereitgestellt.

FreeNAS: .AppleDouble / .DS_Store löschen

Wenn man eine FreeNAS-Freigabe mit macOS benutzt, legt dieses verschiedene Finder-Metadaten-Verzeichnisse für jedes reguläre Verzeichnis an. Um ein Backup auf ein externes Medium möglichst schlank zu halten, können diese Daten gelöscht werden, was am leichtesten mittels eines Kommandos auf der Linux-Eingabeaufforderung geht:

find . -name ".Apple*" -type d -prune -exec rm -r {} +

Damit werden alle Verzeichnisse gelöscht, die mit “.Apple” beginnen. Bei “.DS_Store” handelt es sich um Dateien, sodass wir den obigen Befehl etwas abwandeln müssen:

find . -name ".DS_Store" -type f -prune -exec rm -r {} +

Auf gar keinen Fall mit Daten vor dem Backup ausprobieren.

Mein Setup ist so aufgebaut, dass die Daten erst mittel rsync auf ein Synology-NAS kopiert werden und von dort aus auf ein Amazon Drive. Auf dem Synology wird dann auch diese Bereinigung durchgeführt, um möglichst wenig Dateien übertragen zu müssen.

Apple: iOS 10.3 erschienen / Update: 10.3.2

Apple hat heute iOS 10.3 veröffentlicht. Die offiziellen Neuerungen fallen recht überschaubar aus, Nutzer eines iDevice sollten das Update aber alleine aus Sicherheitsgründen installieren.

Nicht in der Updatebeschreibung enthalten ist das neue Dateisystem APFS (“Apple File System”), welches letzten Endes auf allen Apple-Geräten verwendet werden soll. Das neue Dateisystem soll speziell für Flash-Speicher optimiert sein und deutlich schneller arbeiten als bisher. Wesentliche Neuerungen betreffen zum Beispiel die Verschlüsselung. Hintergründe zum neuen Dateisystem gibt es bei Mac & i.

Die offiziellen Neuerungen:
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