Apple: Updates für iOS und macOS

Sowohl für iOS als auch für macOS Sierra hat Apple heute Updates veröffentlicht. Diese dienen vor allem der Fehlerbehebung und Security.

macOS Sierra 10.12.3
macOS Sierra 10.12.3
macOS Sierra 10.12.3 bringt neben Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen folgende Updates, die Apple besonders hervorhebt:

  • Verbessert den automatischen Grafikwechsel auf Macbook Pro (Late 2016)
  • Behebt ein Grafikproblem beim Codieren von Adobe Premiere Pro-Projekten auf Macbook Pro mit Touchbar (Late 2016)
  • Behebt ein Problem, durch das eingescannte PDF-Dokumente in der Vorschau nicht durchsucht werden konnten.

Das Update ist auf einem Macbook Pro mit Touchbar (Late 2016) etwas über ein Gigabyte groß und wird in ca. 20 Minuten installiert.
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Apple: macOS 10.12.2 veröffentlicht

Nach iOS 10.2 hat Apple nun auch macOS „Sierra“ auf Version 10.12.2 aktualisiert. Damit sollen auch Fehler mit dem Macbook Pro (Late 2016) behoben werden.

macOS „Sierra“ 10.12.2
macOS „Sierra“ 10.12.2
Bei einigen Nutzern soll es beim aktuellen Macbook Pro zu Grafikfehlern kommen. Zudem sollen Fehler mit dem Timemaschine-Backup behoben worden sein – ob dies auch die kleineren Probleme beim Backup auf eine FreeNAS-Installation behebt, die ich mit macOS „Sierra“ 10.12.1 habe. Hier bricht das Backup gerne mal ab bzw. das Backup-Volume wird nicht gefunden.

Neben Fehlerbehebungen gibt es auch Sicherheitsupdates, die Apple ebenfalls auflistet. Ob das Update wirklich alle Probleme mit dem neuen Macbook behebt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
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Apple Macbook Pro 2016 vs. Macbook Air 2012

Mit dem Macbook Pro 2016 hat Apple nach langer Wartezeit Ende Oktober 2016 neue Macbooks vorgestellt. Nachdem mein Macbook Air von 2012 meinen aktuellen Anforderungen nicht mehr erfüllt, gibt es jetzt die Möglichkeit eines direkten Vergleichs.

Macbook Pro 2016 (Touchbar) neben Macbook Air 2012
Macbook Pro 2016 (Touchbar) neben Macbook Air 2012
Das neue Macbook Pro 2016 gibt es wie bisher in einer 13- und eine 15-Zoll-Variante. Beide sind mit Intel-Prozessoren der Skylake-Generation ausgestattet – wie Microsoft beim Surface Book setzt Apple noch nicht auf die neuesten Kaby-Lake-Prozessoren, da diese zum einen noch nicht als Quadcore und zum anderen noch nicht mit der Iris-Grafiklösung verfügbar sind.

Die größte Neuerung verbirgt sich jedoch in den Schnittstellen. Dies zeichnete sich schon beim Macbook 12 ab, welches mit einem einzigen USB-C-Anschluss auskommen muss. Bei der 2016er Macbook Pro Generation setzt Apple jetzt wieder auf USB-C als Steckerformat, verwendet jedoch statt USB als Übertragungsstandard Thunderbolt 3. Je nach Variante gibt es bis zu vier dieser Anschlüsse, die von zwei „Alpine Ridge“-Controllern angesprochen werden. Apple hat die Ports zudem so konfiguriert, dass jeder Anschluss zum Laden verwendet werden kann und die selben Standards unterstützt.
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Macbook Pro 2016: System Integrity Protection überprüfen

Mit Mac OS X „El Capitan“ hat Apple die sogenannte „System Integrity Protection“ eingeführt, mit der für mehr Sicherheit gesorgt wird. Bei einigen jetzt ausgelieferten Macbooks ist dieses System jedoch deaktiviert.

Warum Apple das Sicherheits-System nicht konsequent aktiviert bzw. ob hier ein Fehler vorliegt ist offen, man kann es jedoch einfach selbst aktivieren. Zuerst muss dafür das Macbook mit „cmd + R“ in den Recovery Mode gebootet werden. Dort kann man dann über die Dienstprogramme ein Terminal starten.
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Wie Apple mich davon abhält, einen neuen Mac zu kaufen

Eigentlich würde ich gerne auf einen aktuellen Mac (egal ob Macbook oder Mac Mini oder iMac) – dort verschiedenste Einschränkungen halten mich immer wieder davon ab.

Aktuell verwende ich einen 2012er Mac Mini (mit 2,3 GHz Core i7 Quadcore-Prozessor, 8 GB RAM und 250 GB SSD) sowie ein 13″ Macbook Air mit 1,8 GHz Core i5, 8 GB RAM und 128 GB SSD aus dem selben Jahr. Nun hat Apple einen neuen iMac vorgestellt: 4k-Retina-Display, Quadcore Core i5 mit 3,1 GHz, 8 GB RAM und verschiedenen große Festplatten. Eigentlich ein sehr spannendes Gerät – eigentlich.

Eine wesentliche Voraussetzung für mich: ich möchte den iMac auch als externes Display benutzen – was theoretisch auch möglich ist, vorausgesetzt man verwendet einen PC, der über einen Thunderbolt-Ausgang verfügt. Das Problem: es gibt weder von Nvidia noch von AMD eine entsprechende Grafikkarte. Damit fällt die Variante, einen der neuen Retina-iMacs als Ablösung für den Mac Mini zu kaufen, aus.
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MacMini Late 2012 Upgrade mit SSD

Wer einen MacMini besitzt, dem wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass die Standard-HDD nicht sonderlich schnell ist – und zudem deutlich zu hören ist. Die Lösung: der Einbau einer SSD. Leider nicht von Apple vorgesehen, deswegen etwas komplizierter.

Bei mir handelt es sich um einen MacMini Late 2012 mit 2,3 GHz Quadcore (Core i7) und 8 Gigabyte RAM – also das mittlere Modell. Leider war er als ich ihn gebraucht gekauft habe nur mit der Standard-HDD ausgerüstet und nicht mit dem von Apple angebotenen FusionDrive, welches eine SSD und eine HDD zu einem logischen Laufwerk zusammenfasst und so für mehr Leistung sorgt. Leider ist der MacMini aufgrund des kleinen Gehäuses nicht ohne weiteres Aufzurüsten, wenn man vom RAM absieht. Prinzipiell passen aber zwei 2,5-Zoll-Festplatten in das Gehäuse, beim MacMini Server wird das auch so verbaut.
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Roger Router: Faxen unter Linux mit der Fritz!Box

Roger Router Einstellungen: die MSN und der Kontroller muss richtig sein
Roger Router Einstellungen: die MSN und der Kontroller muss richtig sein
Wer eine Fritz!Box verwendet und unter Linux Faxe oder MacOS X verschicken will, kann ffgtk oder die Weiterentwicklung „Roger Router“ verwenden.

Damit wird ein neuer Drucker hinzugefügt, der das verschicken von Faxen sehr erleichtert. Ich habe das mit Ubuntu 13.04 einmal ausprobiert (nachdem Fritz!Fax unter Windows 8 meine Fritz!Box 7390 nicht finden wollte, habe ich Ubuntu in einer VM installiert). Die Installation von Roger Router ist denkbar einfach: zuerst die passenden Pakete herunterladen (über den OpenBuild-Service stehen fertige Pakete für die verschiedenen Ubuntu-Variationen bereit). Weiterlesen…

Mac OS X "Mountain Lion" erschienen

Der Berglöwe: Symbol für Mac OS X 10.8

Apple hat heute Version 10.8 seines Betriebssystem Mac OS X veröffentlicht. Das Upgrade, welches den Vogänger Lion (10.7.x) oder Snow Leopard in der letzten Version (10.6.8) voraussetzt, kann über den App-Store heruntergeladen werden – eine DVD-Fassung ist derzeit nicht in aussicht. Kunden, die seit dem 11. Juli einen Mac gekauft haben, können kostenlos auf Mountain Lion upgraden, alle anderen müssen dafür im App-Store rund 16,- Euro berappen. Apple bietet das neue OS, welches gut 200 neue Funktionen bringen soll, also sehr günstig an – gut für die Verbreitung.

Die wichtigsten Neuerungen betreffen die iClound-Einbindung (die laut Golem.de nicht unbedingt einfacher geworden ist), iMessage (sodass man jetzt auch Nachrichten vom Mac an Kontakte mit iPhone schicken kann), Powernap (womit der Mac seine Updates und Backups auch durchführt, wenn er „ausgeschaltet“ ist) sowie AirPlay – damit kann der Bildschirminhalt zu Apple-TV-Boxen gestreamt werden und wird dort gespiegelt. Twitter ist ebenfalls tiefer im System integriert, eine verbesserte (oder eher verstärkte) Facebook-Einbindung soll im Herbst folgen.

Das Upgrade wird wie beschrieben über den App-Store heruntergeladen und dann installiert – dabei werden die Einstellungen und Daten übernommen. Apple geht mit Mountain Lion den Weg der Angleichung zwischen Mac OS X und iOS weiter. So sorgt Gatekeeper dafür, dass nur signierte Software installiert werden kann – ein Zwang, den App-Store zu benutzen gibt es jedoch auch. Auch die Integration von iMessage deutet in diese Richtung. Wie sich die Änderungen in der Praxis auswirken, muss sich zeigen – der Vorgang, am „Up-to-Date“-Programm teilzunehmen, scheint etwas langwieriger sein als der einfache Download über den App-Store. Aber mein Macbook Air wird früher oder später auch Mac OS X 10.8 „Mountain Lion“ bekommen. Mehr Informationen gibt es bei Apple.