Schlagwort: HTPC

Netflix: Deutschlandstart im Herbst bestätigt

Lange Zeit musste man auf verschiedenste Mittel zurückgreifen, um Netflix in Deutschland zu nutzen. Damit ist im Herbst Schluss: der Deutschland-Start des beliebten Streaming-Anbieters ist bestätigt.

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist

Kein VPN und keine Proxies mehr: Netflix kommt offiziell nach Deutschland, mit der Funkausstellung in Berlin (IFA) im September soll der Dienst starten. Preise gibt es bisher noch nicht, es ist aber davon auszugehen, dass Netflix ähnliche Preise wie in den USA und wie andere Anbieter in Deutschland aufrufen wird – also etwas unter 10 Euro.

Raspberry Pi Model B+: mehr USB-Ports

Der beliebte Raspberry Pi ist in der Version B+ erschienen: neben einer besseren Spannungsversorgung ist die wichtigste Neuerung die Anzahl der USB-Ports.

Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports

Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports

Statt wie bisher zwei USB-2.0-Ports gibt es nun derer vier – praktisch, wenn man neben Maus und Tastatur auch WLAN-Adapter und externe Festplatte anschließen will. Die anderen Eckdaten bleiben gleich: der SoC taktet mit 700 MHz, der Speicher ist 512 MB groß. Statt eines SD-Card-Slots wird nun ein Micro-SD-Card-Slot verwendet, sodass bestehende Installation zwar verwendet werden können, müssen aber auf eine andere Speicherkarte übertragen werden.

Wer bereits einen Raspberry Pi verwendet, muss nicht unbedingt auf das neue Modell wechseln. Bei Amazon gibt das neue Raspberry Pi B+-Modell für 40 Euro und damit etwas teurer als das bisherige Modell, die bisherigen Gehäuse passen durch die geänderten Anschlüsse nicht mehr. Auch hier gibt es passende Lösungen auf Amazon.

Wer jedoch jetzt erst einen Raspberry Pi kaufen will, sollte gleich zum B+-Modell greifen. Wer den Pi als Mediaplayer einsetzt, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, dass das neue Modell nicht über mehr Takt verfügt.

Amazon Prime Instant Video – erster Eindruck

Amazon hat für alle Prime-Kunden das Instant-Video-Angebot freigeschaltet. Für bestehende Prime-Kunden bleibt der Preis bis zu nächsten Verlängerung gleich, sodass das Videoangebot für diese Kunden kostenlos ist. Da ich auch zu diesen Kunden zähle hier mein erster Eindruck.

Amazon Prime Instant Video

Amazon Prime Instant Video

Nachdem Amazon Prime Instant Video in Amazon Prime integriert wurde, finden sich die neuen Funktionen einfach unter dem entsprechenden Menüpunkt, nachdem man sich bei Amazon angemeldet hat. Auch wenn Amazon mit gut 12.000 Filmen und Serien wirbt, werden mir derzeit (Stand 09.03.2014) 2.108 Inhalte zum direkten Streaming angeboten.

Intel NUC DC3217IYE: Idealer HTPC?

Platine des Intel NUC DC3217IYE

Platine des Intel NUC DC3217IYE

Mit dem Intel NUC DC3217IYE (von Intel unter dem Namen „NUC“, Next Unit of Computing verkauft) ist ein Kleinstrechner auf dem Markt, der genug Leistung für einen HTPC (Home Theater PC) haben sollte: ein Intel Core i3-3217U ULV mit zwei Mal 1,8 GHz sowie eine HD4000 Grafikeinheit haben auf dem Papier mehr als genug Leistung. Ausgehend von meinem FreeNAS-System, welches die Daten via miniDLNA bereit stellt, sollte ein Systemn auf dieses Basis den idealen Mediaplayer abgeben – der zugleich extrem flexibel ist.

Folgende Komponenten werden benötigt, um mit dem Intel NUC DC3217IYE einen kompletten HTPC mit WLAN zu konfigurieren:

Wer es komplett lautlos will (was bei einem solchen System durchaus sinnvoll sein kann) bestellt bei Caseking noch das Impactics D1NU-USB-S-Gehäuse, welches die Wärme über Aluminium-Rippen ableitet. Für WLAN wird noch ein entsprechender Adapter benötigt, hier bietet sich die Lösung von Intel an: Centrino WiFi Link 6300 (802.11 a/g/n, 2,4 und 5 GHz) sowie entsprechende Antennen.

Softwareseitig gibt es die freie Auswahl, dank x86-Plattform und genug Leistung kann man z.B. auf Windows setzen (dann mit XBMC), OpenELEC (wo XBMC direkt integriert ist) oder auf eine beliebige Linux-Distribution.

HTPC als DLNA-Client für FreeNAS-Server: Zusammenstellung 1

Nachdem mein FreeNAS-Server zuverlässig läuft und Daten via DLNA bereitstellt (in Form des minidlna-Plugins) fehlt es nun noch an einem Abspielgerät im Wohnzimmer – ein HTPC (Home Theater PC). Im Schlafzimmer setze ich auf ein AppleTV 2, im Wohnzimmer mit Beamer sollte es aber eine etwas leistungsstärkere Lösung sein, sprich: ein HTPC muss her. Wichtigste Vorgabe: lautlos muss es sein, am Besten keine beweglichen Teile. Als Surf- und Arbeits-PC benutze ich einen Core i3 in einem Impactics-Gehäuse, eine ähnliche Lösung schwebt mir auch für das Wohnzimmer vor.

Das Impactics C3LH-B hat jedoch einen Nachteil: es ist nicht erweiterbar und auf Mini-ITX-Mainboard beschränkt. Als Alternative bietet sich das Streacom ST-FC95 an. Auf einer ähnlichen Technik basierend wie bei Impactics sorgen auch hier Heatpipes für die Wärmeabfuhr an Kühlrippen, doch das Gehäuse ist geräumiger: es passen Micro-ATX-Mainboard und es gibt Platz für Low-Profile-Steckkarten, was für eine zusätzliche Soundkarte praktisch ist.