WLAN über den Wolken – mit Norwegian

WLAN im Flugzeug führt immer noch ein Nischendasein, nur weniger Airlines bieten diesen Service an. Norwegian bietet diesen Service für alle Fluggäste auf vielen Verbindungen bereits an.

WLAN auf einem Norwegian-Flug
WLAN auf einem Norwegian-Flug

Während die Lufthansa und AirBerlin WiFi während des Fluges erst einführen bzw. nur auf einzelnen Strecken anbieten, bietet die „billig“ Airline Norwegian dies bereits an auf vielen Strecken an (ausgenommen sind die Transatlantik-Verbindungen). WLAN wird nach dem Start freigeschaltet und kann dann ohne weiteres genutzt werden. Meldet man sich am WLAN an, bekommt man zuerst die Daten des aktuellen Fluges sowie ein Angebot an kostenlosen Medien.

Die Geschwindigkeit der Verbindung ist dabei für „entspanntes“ surfen ausreichend – neue Geschwindigkeitsrekorde werden nicht gebrochen, aber um die Nachrichten zu lesen, ein Facebook-Update zu posten oder sich sonst wie die Zeit zu vertreiben reicht es locker aus. Wer will, kann natürlich auch produktiv sein und zum Beispiel E-Mails bearbeiten.
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Smartwatch: Ticwatch 2 Hands-On

Mit der TicWatch 2 ist eine Kickstarter-Kampagne erfolgreich abgeschlossen worden, die Auslieferung der Smartwatches an die Unterstützer läuft. Ich habe mein Modell „Oak“ schon erhalten und ein kurzes Hands-On erstellt.

TicWatch 2 Display im Ruhemodus
TicWatch 2 Display im Ruhemodus
Die TicWatch 2 wird von Mobvoi herstellt – die Firma wurde in China von ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet. Das entsprechende Betriebssystem TicWear OS ist auch an Android OS angelehnt. Dabei entspricht der Bedienung einer Mischung zwischen dem aktuellen Android Wear 1.5 und dem kommenden Android Wear 2.0. Dazu kommen eigene Ansätze was die Bedienung betrifft, zum Beispiel über einen Sensor im Rahmen.

Bei Kickstarter ist das Projekt innerhalb kürzester Zeit gebacked worden. In den sozialen Medien wie Facebook gibt es ebenfalls aktive Gruppen, in denen sich über die TicWatch 2 ausgetauscht wird.
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Apple: iOS 10.1 erschienen

Apple hat heute iOS 10.1 für alle unterstützten Geräte veröffentlicht – der Porträtmodus für das iPhone 7 Plus ist weiterhin als Beta gekennzeichnet.

iOS 10.1 veröffentlich
iOS 10.1 veröffentlicht
Abgesehen vom Porträt-Modus, der sowieso nur für das iPhone 7 Plus zur Verfügung stehen wird, gibt es einiges an Fehlerkorrekturen. So wurde zum Beispiel der Fehler behoben, der bei einigen iPhone-7-Nutzern verhinderte, dass die Kamera zuverlässig bei jedem Start scharf stellte. Von diesem Problem war mein Gerät ebenfalls betroffen, seit dem Update auf iOS 10.1 ist der Fehler bisher nicht zu reproduzieren gewesen.

Abgesehen von der Kamera-Unterstützung hat Apple Maps nun auch verbesserten Support für ÖPNV-Navigation – gerade in Großstädten kann dies sehr praktisch sein. Zusätzlich zur offiziellen Liste der Updates wird Apple auch wieder einiges im Bereich Sicherheit getan haben – Jailbreaks sind aber eh mit den letzten iOS-Versionen aus der Mode gekommen.
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4K Smart TV Box: Mini M8S II Hands-On

Mit der Mini M8S II Smart-TV-Box kann man einen beliebigen Fernseher mit HDMI-Anschluss um ein Kodi-Media-Center erweitern. Die aktuelle Generation ist dabei mit 4K-fähig.

Mini M8S II 4K Smart TV Box
Mini M8S II 4K Smart TV Box

Das Format der Mini M8S Smart-TV-Box entspricht dabei grob dem Amazon Fire TV: etwas über einen Zentimeter hoch, flach und schwarz. In Sachen Anschlüsse gibt es das übliche: zweimal USB, einmal Ethernet mit 100 Mbit/s sowie ein HDMI 2.0b.
Features:

  • Amlogic S905X Quadcore-Prozessor mit 2 GHz
  • Penta-Core ARM Mali-450 Grafik-Einheit
  • 64-bit Android 6.0
  • 2GB DDR3 + 8GB eMMC Flash Memory mit mircoSD-Card-Slot
  • 2.4GHz WiFi (IEEE 802.11b / g / n)
  • H.265 HEVC Support
  • Optischer SPDIF-Ausgang

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Apple iPhone 7: ohne Klinkenanschluss, dafür IP67-Zertifiziert

Apple hat am gestrigen 07. September das iPhone 7 vorgestellt – mit einigen Neuerungen, darunter der Wegfall der 3,5mm-Klinkenbuchse.

iPhone 7 mit besserem Display

Wie bisher gibt es auch weiterhin zwei Varianten: das iPhone 7 sowie das iPhone 7 Plus. Die wesentlichen Neuerungen betreffen beide Varianten: der Homebutton ist nun kein mechanisches Element mehr, sondern der Klick wird mittels „Taptic Engine“ wie bei neueren Apple-Touchpads simuliert. Und: der 3,5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und andere Audiogeräte ist weggefallen. Apple selbst bezeichnet diesen Schritt als „mutig“, das bisherige Feedback im Netz ist eher negativ.

Immerhin: Apple legt einen Adapter Lightning-zu-Klinke bei, mit dem wie bisher gängige Kopfhörer verwendet werden können. Leider ist es mit dem aktuellen Adapter nicht möglich, gleichzeitig Musik zu hören und das iPhone 7 zu laden. Gerade bei Verwendung als Navigationsgerät im Auto oder als Musikplayer an einer Anlage kann dies kritisch werden, was auch die Kunden so sehen.
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Congstar LTE: 20 GB „Flatrate“ für zuhause

Lange Zeit war LTE bei Congstar nicht zu bekommen, jetzt tut sich zumindest bei einem Tarif etwas in diese Richtung: Congstar Homespot bietet 20 GB im Monat – mit Einschränkungen.

Congstar LogoBeim Tarif „Homespot“ handelt es sich um einen reinen Datentarif, der über das LTE-Netz der Telekom 20 Mbit/s im Downstream bieten wird. Anders als bei den bisherigen Sprachtarifen von Congstar, die LTE nur inoffiziell ermöglichen, scheint LTE direkt Bestandteil des neuen Angebots zu sein.

Wesentliche Einschränkung: die Nutzung ist nur in einem festgelegten Bereich möglich. Ein Wechsel dieses Bereichs wird möglich sein, dafür jedoch gut 20,- EURO kosten. Zudem gibt es Meldungen, nach denen die Nutzung ausschließlich im LTE-Netz möglich ist – UMTS und EDGE-Verbindungen werden wohl nicht unterstützt, die offizielle Pressemitteilung geht darauf jedoch nicht weiter ein. Einschränkungen bei der Nutzung gibt es – abgesehen von nur 20 GB Volumen – nicht: VoIP und Instant Messaging ist anders als in anderen Tarifen explizit erlaubt.

Spannend bleibt, ob Congstar jetzt irgendwann noch grünes Licht bekommt, auch in den restlichen Tarifen offiziell das LTE-Netz der Telekom anbieten zu dürfen. Bei Verträgen, in denen es funktioniert, ist die LTE-Leistung trotz der Drosselung auf 7,2 Mbit/s sehr angenehm, da gerade auch die Latenzen deutlich geringer ausfallen. Mit 20 MBit/s ist bei ausreichendem Empfang sicherlich ein angenehmes Benutzen des Internets möglich.

Moto G: CyanogenMod 13.0 bringt Android 6.0.1

Wer noch ein Motorola Moto G der ersten Generation von 2013 verwendet, kann jetzt mit CyanogenMod 13 auf Android 6.0.1 upgraden.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld - auch 2016 noch!
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld

Verwendet man bereits CyanogenMod 12.x, wird das Update auf die neue Version direkt über die OTA-Update-Funktion eingespielt. Nachteil: sind die Google Play Services installiert müssen diese ebenfalls auf den neuen, mit Android 6.0.x kompatiblen Stand gebracht werden. Dies geht zwar einfach über das Angebot von Opengapps.org, man muss jedoch darauf achten, dass man nur die „micro“ oder „nano“-Version herunterlädt – für die größeren Pakete kann es nötig sein, die Systempartition zu vergrößern, was mit einem kompletten Datenverlust einher geht.

Ist die neue Version jedoch installiert, läuft sie wirklich auch auf dem etwas älteren Gerät noch angenehm flüssig.
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Schadsoftware "Pegasus": Apple reagiert mit iOS 9.3.5

In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass eine Software namens „Pegasus“ unter Ausnutzung verschiedener Schwachstellen die Kontrolle über ein iPhone bis inkl. iOS 9.3.4 übernehmen konnte. Apple reagiert mit iOS 9.3.5

ios_935„Pegasus“ hat potentiell alle nicht aktualisierten iOS-Geräte gefährdet: durch einen einfachen Klick auf einen Link kam die Software auf das Gerät, danach wurde ein „Jailbreak“ ohne das Wissen des Users durchgeführt. Danach war es der Software möglich, verschiedene Funktionen des iPhones zu steuern, auf Kontakte zuzugreifen, Daten auszulesen (wie E-Mails, Passwörter, Chat-Verläufe o.ä.). Die Schadsoftware setzte dabei auf einen Zero-Day-Exploit, der von Apple innerhalb von zwei Wochen gefixt wurde. Entdeckt wurde sie von der Sicherheitsfirma „Lookout“ und des Citizen Labs der Universität von Toronto. Gefährdet sind alle iOS-Versionen ab 7.0, die vor drei Jahren erschienen ist.

Nutzern von betroffenen Apple-Geräten ist nur zu raten, das aktuelle Update baldmöglichst zu installieren. Apple verteilt das rund 38 Megabyte große Update über iTunes oder über die Update-Funktion des Geräts selbst.

Trotz dieser gravierenden Sicherheitslücke kann ein iPhone immer noch als relativ sicher gelten – 100 % Sicherheit ist natürlich nie gewährleistet in einem vernetzten System, Apple hat aber relativ schnell reagiert und die aufgedeckte Lücke gefunden. Auch Android-Geräte können unter ähnlichen und vor allem bisher unentdeckten Sicherheitslücken leiden. Gerade der größere Marktanteil macht das Android-System eigentlich noch interessanter für die Entwicklung solcher Zero-Day-Exploits.

Weitere Informationen zu „Pegasus“ und iOS:

Telekom-Nutzer zum Passwort-Wechsel aufgefordert

Im Darknet geistern anscheinend funktionierende Zugangsdaten von Telekom-Kunden umher. Kunden ruft der Bonner Konzern auf, ihre Passwörter zu ändern, verneint aber einen Server-Hack.

Die Telekom rät zum Wechsel der Passwörter
Die Telekom rät zum Wechsel der Passwörter
Der Seitens der Telekom vermutete Ursprung der Daten sind Phishing-Angriffe – ein Angriff auf die Server soll nicht stattgefunden haben. In den Darknet-Daten sollen laut der Mitteilung der Telekom auch die Zugangsdaten zu Konten bei anderen Unternehmen gehandelt werden. Welche dies sind lässt die Telekom offen – hat jedoch Anzeige erstattet und die zuständigen Behörden informiert.

Anhand von 90 Datensätzen hat die Telekom überprüft, dass die Zugangsdaten echt sind. Wie dies von statt ging wurde nicht erklärt, vielleicht handelt es sich dabei um Daten von Telekom-Mitarbeitern, die ihre Daten für eine entsprechende Überprüfung zur Verfügung gestellt haben. Eine andere Möglichkeit wäre der Abgleich von Hashes, diese können auch ohne Kenntnis des korrekten Passwortes abgeglichen werden.
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BayernWLAN: 20.000 WLAN-Hotspots entstehen mit Vodafone

Das BayernWLAN, in dem 20.000 Wifi-Access-Points im ganzen Bundesland verfügbar gemacht werden sollen, wird mit Hilfe von Vodafone weiter ausgebaut.

BayernWLAN mit 20.000 Hotspots bis 2020
BayernWLAN mit 20.000 Hotspots bis 2020

In Bayern sollen bis 2020 WLAN-Hotspots an Hochschulen, Tourismuszielen und Behörden entstehen – insgesamt 20.000 Stück. Dies gab der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) bekannt. Die Hotspots, die zum Teil bereits installiert sind und genutzt werden können, werden in Zusammenarbeit mit Vodafone realisiert. Hier kommt die bei Vodafone seit der Übernahme von Kabel Deutschland vorhandene Netzwerk-Struktur zum Tragen, die sich natürlich auch für diesen Zweck gut einsetzen lässt.
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