Android 2.2 für Motorola Milestone mit Fehlern?

Wie Golem.de berichtet hat Motorola recht überraschend Android 2.2 für das Motorola Milestone freigegeben. Das Update muss über einen PC installiert werden und wird nicht „Over-the-Air“ verteilt, die entsprechende Software steht nur für Windows zur Verfügung. Anscheinend ist das Update, welches das Milestone nocht einmal auf die aktuelle Version 2.3 bringt, recht halbherzig: Nutzer berichten von Problemen, die womöglich auf Fehler im verwendeten Linux-Kernel zurückzuführen sind: so soll es bei UMTS- und WLAN-Verbindungen immer wieder zu Aussetzern kommen und auch die GPS-Ortung nicht richtig funktionieren. Ebenfalls problematisch: das Gerät wechselt nicht mehr korrekt in den Standby-Modus, sodass der Akku auch ohne Benutzung nach 10 Stunden leer ist.

Eigentlich sollte das Update erst am 23. März erscheinen, Motorola hat es dann ohne weiteren Kommentar vorgezogen. Warum es allerdings nicht fehlerfrei ist bleibt Motorolas Geheimnis – gute Produktpflege sieht anders aus. Auch ob bald nachgebessert wird ist noch unklar. Testberichte zum Motorola Milestone gibt es auf Testfreaks.com.

Motorola Xoom zuerst exklusiv bei der Telekom

Anscheinend wird es auch bei den kommenden Android-3.0-Tablets exklusive Deals geben. So hat die Telekom bekannt gegeben, dass das Motorola Xoom ab April erst einmal nur beim Bonner Konzern verfügbar sein wird – für 699,95€ (allerdings noch unklar, ob mit oder ohne Vertrag). Auch ob es einen Net- bzw. SIM-Lock geben wird ist noch nicht klar, technisch wären die Möglichkeiten dafür wahrscheinlich gegeben.

Damit liegt der Preis ungefähr auf dem Niveau des US-Marktes, wo das Xoom für 800 US-Dollar angeboten wird. Auf der Cebit können Interessenten das Tablet am Telekom-Stand ausprobieren – im April kann man es dann auch kaufen. Wie sich der Markt der Tablets entwickelt ist damit weiter offen – ob die anderen Hersteller wie Samsung oder HTC auch exklusive Deals mit Netzbetreibern abschließen ist ebenfalls noch offen.

Motorola Droid 2 mit verbesserter Tastatur und mehr Takt

Der Nachfolger des Motorola Droids (hierzulande Milestone) soll dem ersten Android Smartphones ähneln, aber das Kundenfeedback insbesondere zur Tastatur mit einbeziehen. So ist auf den Bildern zu erkennen, dass die Tasten nun leicht gewölbt sind und nicht mehr absolut flach wie bisher.

Der Prozessor soll mit 750 MHz arbeiten (damit immer noch etwas langsamer als bei Googles Nexus One), das Display 3,7 Zoll in der Diagonalen messen. Betriebssystem soll laut Droid-life.com erst einmal Android 2.1 sein, außer Verizon entscheidet sich dazu, auf den letzten Drücker noch Android 2.2 zu bringen. Ebenfalls mit dabei: Motoblur in einer neuen Version.

Motorola Backflip für 440,- Euro bei Amazon vorbestellen

Das Motorola Backflip mag ein interessantes Design verfolgen, für 440,-€ kann man es jetzt bei Amazon vorbestellen – ein stolzer Preis für ein Gerät, welches zwar über ein interessantes Bedienkonzept mit Touchfläche auf der Rückseite des Displays verfügt, aber immer noch mit Android 1.5 ausgeliefert wird.

Warum die Handy-Hersteller sich so schwer damit tun, neue Android-Versionen zu übernehmen, bleibt ein Rätsel – warum bringt man ein Gerät auf den Markt, das schon beim Launch veraltet ist? Google geht immer mehr dazu über, Anwendungen nur noch mit Android 2.x kompatibel zu halten (aus Google-Sicht auch kein Problem, da das Nexus One mit einer passenden Version läuft). Aber was machen die Kunden der anderen Hersteller?

Apple geht das Problem etwas geschickter an, selbst das erste Iphone läuft mit der aktuellen Software-Version – und solange die Programme keine Extra-Hardware wie den Kompass oder GPS verlangen gibt es auch keine Probleme.

Motorola Devour: weiteres Android-Handy mit Tastatur

Motorola hat anscheinend erkannt, dass das Milestone/Droid auch wegen der Volltastatur so beliebt ist: mit dem Devour kommt jetzt eine weiteres Gerät, welches ein komplettes Tastenfeld bietet – und dazu noch besser aussieht. Außerdem kommt die Motoblur-Oberfläche für Android zum Einsatz, welche Status-Updates aus Social Networks wie Facebook direkt auf dem Homescreen anzeigt.

Das Display fällt dafür etwas kleiner aus, und das Devour kommt vorerst nur bei Verizon in den USA – und ist damit inkompatibel zu europäischen GSM- und UMTS-Netzen. Bei Erfolg in den USA ist aber davon auszugehen, das Motorola sich den europäischen Kuchen nicht entgehen lassen wird.

Technische Details und eine 360°-Rundumansicht gibt es auf der Motorola-Webseite zum Devour.

Motorola Backflip auf CES 2010 gezeigt

Auf der CES 2010 in Las Vegas hat Motorola ein weiteres Android-Gerät gezeigt: das Backflip. Der Name ist bei diesem Gerät Programm: statt wie bei einem klassischen Aufklapp-Design im Querformat das Display und die Tastatur innenliegend unterzubringen ist sind diese Elemente beim Backflip auf der Außenseite. Damit kann man den Touchscreen zwar gut bedienen, die Rückseite des Gerätes ist aber nicht wie gewohnt einfach der Akku-Deckel, sondern die Qwertz-Tastatur, welche in Form von Sensor-Tasten ausführt ist, die erst beim Aufklappen zum Leben erweckt werden. Ein wirkliches Feedback wird dann wahrscheinlich nicht gegeben sein, was den Tipp-Komfort beinträchtigen könnte.

Ansonsten fällt auf, das Motorola noch auf Android 1.6 setzt, und nicht auf das im Motorola Milestone/Droid verwendete Android 2.0 Eclair. Ob dies damit zu begründen ist, das Motorola ein Alleinstellungsmerkmal für das Milestone haben wollte oder ob die Moto-Blur-Oberfläche, welches auf dem Backflip zum Einsatz kommt noch nicht mit 2.0 läuft, ist offen – ein Update auf Android 2.0 (oder dann vielleicht gleich 2.1?) soll nachgereicht werden. Trotzdem ist es schwach, wenn im Jahr 2010 noch Geräte mit einem veralteten Software-Stand auf den Markt kommen.

Die restlichen Daten, soweit bekannt:

  • Display: 3,1-Zoll, Auflösung: 320×480 Pixel
  • Alle vier GSM-Netze sowie UMTS/HSDPA
  • GPS-Empfänger
  • Akku: 1.400 mAh
  • Gewicht: 133g mit Akku

Der Marktstart soll noch im ersten Quartal 2010 erfolgen, Preise oder Details zur Verfügbarkeit nannte Motorola noch nicht.