Xiaomi Redmi Note 5: günstige Mittelklasse?

Mit dem Redmi Note 5 hat Xiaomi ein durchaus interessantes Gerät auf dem Markt, welches mit Snapdragon 636 flüssiges Arbeiten verspricht. Ob der Preis von gut 185 Euro gerechtfertigt ist, soll hier geklärt werden.

Xiaomi Redmi 5
Xiaomi Redmi Note 5
Das Redmi Note 5 ist vom Format durchaus vergleichbar mit dem Xiaomi Mi A1 mit Android One – etwas moderner mit den üblichen Android-Tasten auf dem Display. Der Rahmen fällt angenehm schmal aus, auch oben und unten.

Xiaomi verbaut ein Display mit 2.160×1.080 Pixel Auflösung und einem Seitenverhältnis von 18:9 (2:1). Die IPS-Anzeige ist ausreichend hell, kommt jedoch nicht an die Leuchtstärke von Geräten wie dem iPhone X heran – der Vergleich ist natürlich auch angesichts des Preisunterschieds unfair.

Auf meinem Gerät war bei Lieferung Android 8.1 „Oreo“ mit aktuellen Sicherheitspatches installiert. Darauf läuft MIUI 9.5, ein von Xiaomi entwickelter Launcher, der ähnlich der iOS-Oberfläche die Apps auf verschiedenen Bildschirmen verteilt. Andere Launcher lassen sich natürlich problemlos installieren.

Snapdragon 636: genug Leistung

Redmi Note 5: Geekbench
Redmi Note 5: Geekbench
Das Redmi Note 5 verwendet einen Qualcomm Snapdragon 636 – gefertigt in 14nm liefern die acht Kerne genug Leistung für alle Alltagsanwendungen. Gegenüber dem Snapdragon 625 spürt man einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs, gerade Webseiten laden schneller und das Scrollen läuft trotz der hohen Auflösung des Displays flüssig.

Erreicht werden 1.341 Zähler im Singlecore und 4.937 im Geekbench-4-Multi-Core-Benchmark (zum Vergleich, das Mi A1 erreicht 875 Punkte im Single-Core und 4.279 in der Multi-Core-Messung).

Redmi Note 5: Kamera

Xiaomi Redmi Note 5: Kamera
Xiaomi Redmi Note 5: Kamera
Auch wenn es nach einer Dual-Kamera aussieht, eine Zoom-Funktion gibt es nicht: der zweite Sensor sorgt für die Erkennung der Tiefenschärfe, sodass Aufnahmen mit Bokeh-Effekt möglich sind. Funktionen wie HDR gehören mittlerweile ebenfalls zum Standard.

Videos nimmt die Kamera in Full-HD auf. Mit der App „Open Camera“ aus dem Play Store lassen sich die Möglichkeiten des SoC ausreizen und auch Videos mit 3.840×2.160 Pixel aufgenommen werden. Ob Xiaomi diese Funktion auch in der offiziellen App kommen wird, ist noch offen – aber Xiaomi entwickelt seine ROMs durchaus auch weiter.

Redmi Note 5: Beispielfoto
Redmi Note 5: Beispielfoto

Sonstige Funktionen

Xiaomi verbaut vom Redmi Note 5 auf der Rückseite einen Fingerabdrucksensor, der wirklich sehr schnell anspricht und leicht zu erreichen ist. Dazu kommt ein Infrarot-Transmitter, der mit der passenden App eine Fernbedienung ersetzen kann.

Der nächste Schritt wird sein, auf meinem Redmi Note 5 LineageOS 15.1 zu installieren. Um den Bootloader entsperren zu können, muss man einen Account bei Xiaomi erstellen und dann 350 Stunden abwarten (15 Tage), danach kann man andere ROMs installieren.

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