Moto G LTE (2013) bekommt direkt Android 5.1

Für die LTE-Variante des Moto G LTE (1st Gen., 2013) kommt anscheinend kein Android 5.0.2, sondern Motorola geht direkt zu Android 5.2 über – das Update kommt dafür wahrscheinlich etwas später.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
So soll es zwar in verschiedenen Regionen Tests mit Android 5.0.x auf dem Moto G LTE geben, Motorola hat sich aber laut Androidpolice.com dazu entschlossen, diese Version auszulassen und sofort auf die aktuelle Version 5.1 zu setzen.

Leider ist offen, wann das Update erscheinen wird – Motorola ist zwar immer noch unter den Android-Smartphone-Herstellern mit den schnellsten Updates, aber auch diese ziehen sich im Vergleich zu Googles Nexus-Geräten deutlich hin. Aus Nutzersicht wäre es von Vorteil, wenn die Updates wie bei Apple an einem Tag für alle Geräte aufgespielt würden – wenigstens wenn es um die Geräte eines Herstellers geht, wenn man schon nicht alle Android-Devices auf einen Stand bringen kann. Android hat hier nach wie vor Nachteile bezüglich des Ökosystems.

Für Moto-G-Nutzer heißt es aber zugleich: Android 5.1 wird sowohl für das Moto G LTE als auch für die normale Version kommen. Prinzipiell nicht schlecht für ein Gerät, welches 2013 auf den Markt gekommen ist und damit immerhin schon fast zwei Jahre alt ist – auf dem Smartphone-Markt ist das fast eine Ewigkeit. Erste Schatten voraus wirft außerdem das Moto G der 3. Generation, welches in diesem Jahr erscheinen soll und einen deutlich stärkeren Prozessor bekommen soll.

Moto G: Android 5.0.2 in Deutschland verfügbar

Bereits einige Zeit wurde das Android „Lollipop“-Update für das Moto G (2013) weltweit ausgerollt, nun scheint es auch flächendeckend in Deutschland verfügbar zu sein.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Motorola setzt dabei direkt auf Android 5.0.2 und erspart damit den Kunden die ersten – meist fehlerhaften – Versionen. Mit „Lollipop“ kommt auch die neue Grundoptik im „Material Design“ auf das Moto G der ersten Generation. Da Motorola weitgehend auf die optische Anpassung verzichtet und keinen wesentlich veränderten Launcher einsetzt bekommt man Android 5.0 weitgehend Vanilla.

Moto G bekommt Android 5.0.1

Motorola gehört zu den ersten, die das Update auf Android 5.0.1 „Lollipop“ verteilen. Damit behält der Hersteller seine Linie mit frühen Updates auf „sauberes“ Android bei.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die ursprünglich schon im November gestartete Verteilung von Android 5.0 für das Moto G der ersten und zweiten Generation wurde zwischenzeitlich gestoppt, nun läuft anscheinend die Verteilung auf Android 5.0.1, die einige Fehler beheben soll, jedenfalls laut telekom-presse.at. Wie bei solchen Updates üblich, verteilt Motorola das Update nicht an alle Kunden gleichzeitig, sondern rollt es nach und nach aus – aus Deutschland sind bisher noch keine Geräte mit Android 5.0.1 bekannt.

Android 5.0.1 bringt dann auch alles, was der Android „Lollipop“ Release ausmacht: Material Design, bessere Akkulaufzeit und bessere Sicherheit.

Update 21.02.2015

Anscheinend ist das Update auf Android 5.0.2 „Lollipop“ in Deutschland angekommen, zumindest gibt es erste Userberichte. Parallel berichtet Golem.de, dass es beim 2014er Moto G Probleme mit dem Update gibt und die mobile Datennetzwerke nicht mehr korrekt funktionieren. Wann es hier eine Lösung gibt ist noch offen.

Netflix & Amazon FireTV: die perfekte Kombination?

Noch im Herbst soll auch in Deutschland Netflix auf die Amazon FireTV-Box kommen. Damit kommen gleich zwei Neuerungen für Film- und Fernsehfans in einem Halbjahr.
Mit der Amazon FireTV-Box scheint ein Gerät in Deutschland auf den Markt zu kommen, mit dem man auf ein großes Angebot an Filmen und Serien zurückgreifen kann: Nicht nur Amazon Prime Instant Video wird auf der Box funktionieren, sondern auch Netflix. Dienste wie Watchever werden es dagegen schwer haben, zumindest bei Nutzern mit FireTV.

Amazon Fire TV: ab 49,- Euro für Prime-Kunden

Nachdem Apple schon seit einigen Jahren den AppleTV verkauft und Google mit dem Chromecast-Stick ebenfalls eine Erweiterung für den Fernseher anbietet zieht Amazon nun nach: die Fire-TV-Box soll das Prime-Instant-Video-Angebot einfach verfügbar machen.

Amazon FireTV in Deutschland ab dem 25.09.

Amazon hat bekannt gegeben, dass die FireTV-Streaming-Box in Deutschland ab dem 25.09.2014 verfügbar ist und vorbestellt werden kann. Die Preise beginnen bei 49,- Euro für Prime-Kunden (was sich zur Nutzung von Amazon Instant Video eh anbietet), Nicht-Prime-Kunden müssen 99,- Euro berappen. In den USA unterstützt der FireTV auch Netflix – ob das auch in Deutschland nach dem absehbaren Start des Services der Fall sein wird ist noch offen.

Update 08.09.2014: Lieferung erst 2015
Wer jetzt ein Amazon FireTV bestellt, bekommt ihn erst nach dem 01. Januar 2015 geliefert – Amazon hat sich anscheinend deutlich verschätzt, was die Nachfrage angeht. Die Möglichkeit für Prime-Kunden, den FireTV für 49,- Euro zu bestellen, besteht noch bis heute, 23:59 Uhr.

Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Optisch ähnelt die Amazon Fire-TV-Box durchaus dem AppleTV 2. und 3. Generation, ist jedoch etwas flacher. Anders als bei Apple wird ein externes Netzteil benötigt.

Genau wie ein AppleTV oder Googles ChromeCast ist Amazons FireTV darauf ausgelegt, Inhalt aus dem Internet zu streamen. Eine Quelle im lokalen Netzwerk (z.B. ein DLNA-Server) wird nicht unterstützt, dies wäre ein Ziel eines möglichen roots für das Gerät.

Sony Xperia Z1 Compact bekommt Android 4.4.4

Sony bringt Android 4.4.4 für das Z1 Compact – damit ist Sony was Updates angeht recht vorbildlich und liefert die aktuelle Android-Version für das kleine High-End-Smartphone vor dem entsprechenden Update für das Flaggschiff Z2.

Android 4.4.4 auf Sony Xperia Z1 Compact
Android 4.4.4 auf Sony Xperia Z1 Compact
Aktuell wird das Update ausgerollt – nach und nach wird es auf allen Geräten Over-the-Air verfügbar sein, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wann das der Fall sein wird und was genau eigentlich die Änderungen der neuen Version sind. Wie Android 4.4.3 ist auch 4.4.4 eine Bug-Fix-Version, mit der verschiedene Fehler behoben werden sollen.

Sony liefert das Update laut dem XperiaBlog zuerst in Italien, Russland und Indonesien aus – es ist aber davon auszugehen, dass es auch nach Deutschland kommt, entsprechende Meldungen aus dem Telefon-Treff.de-Forum legen dies auch Nahe. Mutige können das Update auch selbst aus dem XDA-Forum beziehen und dann mit dem Flash-Tool auf das Handy übertragen. Damit können jedoch die Daten verloren gehen, sodass ein Backup wichtig ist. Die Software-Version 14.4.A.0.108 wurde auch für das Xperia Z1 sowie das Xperia Z Ultra zertifiziert, allerdings ist hier noch nichts davon bekannt, wann es ausgerollt wird.

Es bleibt zu hoffen, das Sony auch bei kommenden Android-Version so schnell ist was die Updates angeht: schließlich geht es nicht nur um Bugfixing, sondern auch um neue Funktionen. Mehr über das Sony Xperia Z1 Compact zu erfahren gibt es in meinem Hands-On.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 3

Nachdem ich mittlerweile auf ein Sony Xperia Z1 Compact umgestiegen bin, soll das Moto G ein iPhone 3GS ablösen – eigentlich eine klare Sache, ist der Einstiegs-Androide doch deutlich schneller.

Motorola Moto G - fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Motorola Moto G – fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Zunächst aber der Vergleich zwischen Sony Xperia Z1 Compact und Motorola Moto G. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Gerät, dem 4,3″-Display beim Sony steht ein 4,5″-Display bei Motorola gegenüber, beide mit 1.280×720 Pixel Auflösung. Beide Geräte verzichten zudem auf physikalische Buttons sondern setzen komplett auf die Android-Funktionen.

Damit Enden dann aber auch die Gemeinsamkeiten: während im Moto G ein Quadcore-A7-SoC mit 1,2 GHz arbeitet, kommt der mit ebenfalls vier Kernen ausgerüstete Snapdragon 800 im Sony Xperia Z1 Compact auf 2,15 GHz.

Google Chromecast in Deutschland verfügbar

Googles Chromecast-HDMI-Stick, mit dem aus eigentlich jedem Fernseher ein Smart-TV gemacht werden kann, ist seit heute auch in Deutschland regulär verfügbar.

Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Die verfügbaren Dienste wurde an den deutschen Markt angepasst: statt Netflix, was in Deutschland immer noch nicht verfügbar ist, gibt es Watchever und Maxdome. Ansonsten sind die Funktionen gleich geblieben: Youtube-Videos können direkt abgespielt werden, Chrome kann Browsertabs mit der passenden Erweiterung „casten“.

Google Chromecast ist aber nicht direkt vergleich mit Android-TV-Boxen wie der MyGICA ATV1200, sondern benötigt immer noch ein zusätzliches Gerät zur Steuerung. Dies kann zum Beispiel ein Android-Handy sein oder auch ein iOS-Device – Google macht da keine grundlegenden Einschränken. Apps für Chromecast können auf Basis des entsprechenden SDK erstellt werden.

Interessierte können Chromecast für günstige 35,- Euro bei Amazon bestellen. Alternativ dazu gibt es Googles Chromecast auch beim MediaMarkt (ebenfalls für 35,- Euro). Es bleibt abzuwarten, wie sich das Ökosystem rund um den Chromecast entwickelt und welche Apps noch davon profitieren werden.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 1

Wer auf der Suche nach einem Android-Smartphone ist und nicht mehr als 200,- Euro ausgeben will, stolpert früher oder später über das Motorola Moto G. Ich habe es mir zugelegt und werde meine Erfahrungen in einem mehrteiligen Tagebuch festhalten.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: auf 4,5″-Displaydiagonale bringt Motorola 1280×720 Pixel unter, was einer Punktdichte von 329ppi entspricht. Angetrieben wird das Moto G von einem Qualcomm MSM8x26 Quad-Core A7 mit 1,2 GHz und einer Adreno-305-GPU mit 450 MHz – soweit ich es am ersten Tag beurteilen kann langt das, um alle wichtigen Funktionen ausreichend schnell zu erledigen.

Abgerundet wird die Ausstattung mit folgenden Eckpunkten: HSPA+ mit 21,1 Mbps download und 5,76 Mbps upload, GPS und GLONASS, 1 GB LPDDR2 RAM, 5-Megapixel-Kamera mit Fotolicht sowie einem 2070-mAh-Akku.