Moto G bekommt Android 5.0.1

Motorola gehört zu den ersten, die das Update auf Android 5.0.1 „Lollipop“ verteilen. Damit behält der Hersteller seine Linie mit frühen Updates auf „sauberes“ Android bei.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die ursprünglich schon im November gestartete Verteilung von Android 5.0 für das Moto G der ersten und zweiten Generation wurde zwischenzeitlich gestoppt, nun läuft anscheinend die Verteilung auf Android 5.0.1, die einige Fehler beheben soll, jedenfalls laut telekom-presse.at. Wie bei solchen Updates üblich, verteilt Motorola das Update nicht an alle Kunden gleichzeitig, sondern rollt es nach und nach aus – aus Deutschland sind bisher noch keine Geräte mit Android 5.0.1 bekannt.

Android 5.0.1 bringt dann auch alles, was der Android „Lollipop“ Release ausmacht: Material Design, bessere Akkulaufzeit und bessere Sicherheit.

Update 21.02.2015

Anscheinend ist das Update auf Android 5.0.2 „Lollipop“ in Deutschland angekommen, zumindest gibt es erste Userberichte. Parallel berichtet Golem.de, dass es beim 2014er Moto G Probleme mit dem Update gibt und die mobile Datennetzwerke nicht mehr korrekt funktionieren. Wann es hier eine Lösung gibt ist noch offen.

Netflix & Amazon FireTV: die perfekte Kombination?

Noch im Herbst soll auch in Deutschland Netflix auf die Amazon FireTV-Box kommen. Damit kommen gleich zwei Neuerungen für Film- und Fernsehfans in einem Halbjahr.
Mit der Amazon FireTV-Box scheint ein Gerät in Deutschland auf den Markt zu kommen, mit dem man auf ein großes Angebot an Filmen und Serien zurückgreifen kann: Nicht nur Amazon Prime Instant Video wird auf der Box funktionieren, sondern auch Netflix. Dienste wie Watchever werden es dagegen schwer haben, zumindest bei Nutzern mit FireTV.

Amazon Fire TV: ab 49,- Euro für Prime-Kunden

Nachdem Apple schon seit einigen Jahren den AppleTV verkauft und Google mit dem Chromecast-Stick ebenfalls eine Erweiterung für den Fernseher anbietet zieht Amazon nun nach: die Fire-TV-Box soll das Prime-Instant-Video-Angebot einfach verfügbar machen.

Amazon FireTV in Deutschland ab dem 25.09.

Amazon hat bekannt gegeben, dass die FireTV-Streaming-Box in Deutschland ab dem 25.09.2014 verfügbar ist und vorbestellt werden kann. Die Preise beginnen bei 49,- Euro für Prime-Kunden (was sich zur Nutzung von Amazon Instant Video eh anbietet), Nicht-Prime-Kunden müssen 99,- Euro berappen. In den USA unterstützt der FireTV auch Netflix – ob das auch in Deutschland nach dem absehbaren Start des Services der Fall sein wird ist noch offen.

Update 08.09.2014: Lieferung erst 2015
Wer jetzt ein Amazon FireTV bestellt, bekommt ihn erst nach dem 01. Januar 2015 geliefert – Amazon hat sich anscheinend deutlich verschätzt, was die Nachfrage angeht. Die Möglichkeit für Prime-Kunden, den FireTV für 49,- Euro zu bestellen, besteht noch bis heute, 23:59 Uhr.

Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Optisch ähnelt die Amazon Fire-TV-Box durchaus dem AppleTV 2. und 3. Generation, ist jedoch etwas flacher. Anders als bei Apple wird ein externes Netzteil benötigt.

Genau wie ein AppleTV oder Googles ChromeCast ist Amazons FireTV darauf ausgelegt, Inhalt aus dem Internet zu streamen. Eine Quelle im lokalen Netzwerk (z.B. ein DLNA-Server) wird nicht unterstützt, dies wäre ein Ziel eines möglichen roots für das Gerät.

Sony Xperia Z1 Compact bekommt Android 4.4.4

Sony bringt Android 4.4.4 für das Z1 Compact – damit ist Sony was Updates angeht recht vorbildlich und liefert die aktuelle Android-Version für das kleine High-End-Smartphone vor dem entsprechenden Update für das Flaggschiff Z2.

Android 4.4.4 auf Sony Xperia Z1 Compact
Android 4.4.4 auf Sony Xperia Z1 Compact
Aktuell wird das Update ausgerollt – nach und nach wird es auf allen Geräten Over-the-Air verfügbar sein, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wann das der Fall sein wird und was genau eigentlich die Änderungen der neuen Version sind. Wie Android 4.4.3 ist auch 4.4.4 eine Bug-Fix-Version, mit der verschiedene Fehler behoben werden sollen.

Sony liefert das Update laut dem XperiaBlog zuerst in Italien, Russland und Indonesien aus – es ist aber davon auszugehen, dass es auch nach Deutschland kommt, entsprechende Meldungen aus dem Telefon-Treff.de-Forum legen dies auch Nahe. Mutige können das Update auch selbst aus dem XDA-Forum beziehen und dann mit dem Flash-Tool auf das Handy übertragen. Damit können jedoch die Daten verloren gehen, sodass ein Backup wichtig ist. Die Software-Version 14.4.A.0.108 wurde auch für das Xperia Z1 sowie das Xperia Z Ultra zertifiziert, allerdings ist hier noch nichts davon bekannt, wann es ausgerollt wird.

Es bleibt zu hoffen, das Sony auch bei kommenden Android-Version so schnell ist was die Updates angeht: schließlich geht es nicht nur um Bugfixing, sondern auch um neue Funktionen. Mehr über das Sony Xperia Z1 Compact zu erfahren gibt es in meinem Hands-On.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 3

Nachdem ich mittlerweile auf ein Sony Xperia Z1 Compact umgestiegen bin, soll das Moto G ein iPhone 3GS ablösen – eigentlich eine klare Sache, ist der Einstiegs-Androide doch deutlich schneller.

Motorola Moto G - fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Motorola Moto G – fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Zunächst aber der Vergleich zwischen Sony Xperia Z1 Compact und Motorola Moto G. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Gerät, dem 4,3″-Display beim Sony steht ein 4,5″-Display bei Motorola gegenüber, beide mit 1.280×720 Pixel Auflösung. Beide Geräte verzichten zudem auf physikalische Buttons sondern setzen komplett auf die Android-Funktionen.

Damit Enden dann aber auch die Gemeinsamkeiten: während im Moto G ein Quadcore-A7-SoC mit 1,2 GHz arbeitet, kommt der mit ebenfalls vier Kernen ausgerüstete Snapdragon 800 im Sony Xperia Z1 Compact auf 2,15 GHz.

Google Chromecast in Deutschland verfügbar

Googles Chromecast-HDMI-Stick, mit dem aus eigentlich jedem Fernseher ein Smart-TV gemacht werden kann, ist seit heute auch in Deutschland regulär verfügbar.

Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Die verfügbaren Dienste wurde an den deutschen Markt angepasst: statt Netflix, was in Deutschland immer noch nicht verfügbar ist, gibt es Watchever und Maxdome. Ansonsten sind die Funktionen gleich geblieben: Youtube-Videos können direkt abgespielt werden, Chrome kann Browsertabs mit der passenden Erweiterung „casten“.

Google Chromecast ist aber nicht direkt vergleich mit Android-TV-Boxen wie der MyGICA ATV1200, sondern benötigt immer noch ein zusätzliches Gerät zur Steuerung. Dies kann zum Beispiel ein Android-Handy sein oder auch ein iOS-Device – Google macht da keine grundlegenden Einschränken. Apps für Chromecast können auf Basis des entsprechenden SDK erstellt werden.

Interessierte können Chromecast für günstige 35,- Euro bei Amazon bestellen. Alternativ dazu gibt es Googles Chromecast auch beim MediaMarkt (ebenfalls für 35,- Euro). Es bleibt abzuwarten, wie sich das Ökosystem rund um den Chromecast entwickelt und welche Apps noch davon profitieren werden.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 1

Wer auf der Suche nach einem Android-Smartphone ist und nicht mehr als 200,- Euro ausgeben will, stolpert früher oder später über das Motorola Moto G. Ich habe es mir zugelegt und werde meine Erfahrungen in einem mehrteiligen Tagebuch festhalten.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: auf 4,5″-Displaydiagonale bringt Motorola 1280×720 Pixel unter, was einer Punktdichte von 329ppi entspricht. Angetrieben wird das Moto G von einem Qualcomm MSM8x26 Quad-Core A7 mit 1,2 GHz und einer Adreno-305-GPU mit 450 MHz – soweit ich es am ersten Tag beurteilen kann langt das, um alle wichtigen Funktionen ausreichend schnell zu erledigen.

Abgerundet wird die Ausstattung mit folgenden Eckpunkten: HSPA+ mit 21,1 Mbps download und 5,76 Mbps upload, GPS und GLONASS, 1 GB LPDDR2 RAM, 5-Megapixel-Kamera mit Fotolicht sowie einem 2070-mAh-Akku.

Netflix in Deutschland mit ATV1200-Android-Box

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar – wer trotzdem US-Serien genießen will, kann es simpel mit einer Android-Box wie der myGICA ATV1200 realisieren.

Zuerst benötigt man einen Netflix-Account. Bei mir hat es mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, dafür gibt es aber im Zweifelsfall Anleitungen und Lösungen. Hat man das geschafft, besteht immer noch das Problem, dass Netflix nicht ohne weiteres nach Deutschland streamt. VPN mit Ausgangserver in den USA wäre eine Lösung, kostet aber meist Geld. Der einfache Ansatz: Hola (hola.org) auf der Android-Box installieren und den Hola-Unlocker verwenden. Der Service ist kostenlos, und im Gegensatz zu klassischen VPN-Lösungen wird nicht der gesamte Datenverkehr umgeleitet sondern nur die Anfragen, die für das Funktionieren des Streaming nötig sind.

Google: Nexus 5 vorgestellt

Nexus 5 schwarz
Nexus 5 schwarz
Bereits am Donnerstag Abend hat Google das Nexus 5 vorgestellt, welches das Nexus 4 ablöst. Das neue Smartphone von Google wird wieder von LG hergestellt und entspricht von der Hardware weitgehend dem LG G2: 4,95 Zoll Display mit 1920×1080 Pixel, Snapdragon 800 mit 2,3 GHz und 2 GB RAM. Da wie vom Vorgänger ein Speicherkarten-Slot fehlt, muss man sich zwischen der 16-GB- und 32-GB-Version entscheiden. Preislich platziert Google das Nexus 5 wieder zu einem Kampfpreis: die 16-GB-Version des Nexus 5 ist für 349 Euro zu bekommen, für das 32-GB-Nexus 5 werden 399 Euro fällig.