LTE-Roaming in Europa auch mit Congstar

Die Telekom ermöglich ihren Kunden die Nutzung von LTE-Datennetzen im europäischen Ausland. Dies ist zumindest in Italien auch mit Congstar möglich.

Mit Congstar LTE in Italien nutzen
Mit Congstar LTE in Italien nutzen
Wenn man über einen Congstar-Tarif verfügt, der in Deutschland die Nutzung des 4G-Netzes der Telekom möglich macht, kann man damit anscheinend auch das von der Telekom angebotene Roaming nutzen. Die Geschwindigkeit wird auf das gleiche Limit begrenzt wie in Deutschland – mehr als 7,2 Mbit/s sind also auch im Ausland nicht möglich. Ansonsten ist der Ablauf wie gewohnt, man bucht ein Datenpaket (z.B. 50 MB für 24 Stunden) welches dann relativ schnell aufgebraucht wird.

Was jetzt noch fehlt sind größere Datenpakete – mit 50 Megabyte kommt man selbst wenn man vorsichtig surft und Google Chrome mit Datenkomprimierung benutzt nicht sonderlich weit. Aber um mal ein Bild auf Facebook hochzuladen reicht es durchaus aus, hier profitiert man dann auch von der höheren Geschwindigkeit. Im Ausland ist es aber nach wie vor ratsamer, eine Wifi-Verbindung zu nutzen – diese dann natürlich geschützt von einer VPN-Verbindung, ansonsten könnte man ja gleich Aufkleber mit seinen Passwörtern verteilen. Oder man verzichtet, wenn es eine Urlaubsreise ist, gleich ganz auf Internet – der Entspannung hilft das meist am Besten.

Auf der Congstar-Webseite gibt es, wie zur Lte-Nutzung in Deutschland, keine Informationen, es dürften aber die selben Regeln gelten die die Telekom auf ihrer Homepage veröffentlicht hat: „Mit LTE auch im Ausland schneller surfen„.

Congstar und LTE: bald nicht mehr möglich?

Aktuell häufen sich die Meldungen, nach denen Congstar in den Vertragstarifen dazu übergeht, LTE nicht mehr stillschweigend zu erlauben. Damit würde ein spannendes Merkmal der Postpaid-Tarife der Telekom-Tochter verloren gehen.

Congstar liefert auch mit LTE gute Datenraten
Congstar liefert auch mit LTE gute Datenraten

Zwar war LTE nie Vertragsbestandteil bei Congstar, dennoch konnte man es bisher mit einem Postpaid-Vertrag innerhalb der angegebenen Geschwindigkeiten (7,2 Mbit/s) nutzen – praktisch, wenn der UMTS-Empfang schlecht war. Dies scheint sich nun zu ändern, sowohl im Telefon-Treff.de-Forum als auch auf Teltarif.de gibt es entsprechende Meldungen. Etwas offizielles von Congstar oder der Telekom gibt es zu dem Thema nicht. Bisher war Congstar als Telekom-Tochter in der besonderen Situation, LTE mit anbieten zu können – anderen Discountern ist dies ansonsten verwehrt gewesen.

Urteil gegen Drosselung der Telekom

Nachdem die Telekom bekannt gegeben hatte, ab 2016 DSL- und VDSL-Anschlüsse drosseln zu wollen (Telekom bringt Drosselung ins Festnetz) gab es nun ein Urteil, welches vom Landgericht Köln gefällt wurde und zumindest in den Call&Surf-Tarifen die Drosselung der Telekom verbietet. Geklagt hatten die Verbraucherschützer in NRW, die dafür sorgen wollen, dass „Kunden über die gesamte Laufzeit die Sicherheit haben, dass das versprochene Surftempo nicht reduziert wird„.

Die Entscheidung des Landgerichts Köln (Aktenzeichen 26 O 211/13) kann laut Golem.de noch angefochten werden – es ist davon auszugehen, dass die Telekom sich nicht so einfach von ihren Drossel-Plänen abzubringen sein wird.

Interessanterweise betrifft das Urteil nur eine Tarifgruppe eines Providers: andere, wie congstar oder o2, wollen ebenfalls Drosselungen bei DSL einführen – dabei werden sie jetzt sicherlich auf die genaue Formulierung achten. Auf jeden Fall interessant, dass Gerichte der Argumentation der Verbraucherschützer gefolgt sind und eine Drosselung von Internet-Anschlüssen nicht ohne weiteres Umzusetzen ist – vielleicht führt es ja doch noch zu einem Umdenken bei den Providern.

Telekom: Preise für ungedrosseltes DSL

Nachdem es immer noch negatives Feedback aufgrund der angekündigten Drosselung nach erreichen bestimmter Volumen gibt, hat die Telekom nun darüber gesprochen, für wie viel Geld man eine echte Flatrate bekommt. Zwischen 10 und 20 Euro wird man aus heutiger Sicht mehr zahlen müssen – ein DSL-Tarif, der heute 50 Euro kostet, würde dann zwischen 60 und 70 Euro kosten bei gleicher Leistung (vorausgesetzt, man hat aktuell noch einen Altvertrag). Wie die Telekom diese Preissteigerung den Kunden verkaufen will, wird noch spannend – aber erst 2016 ein Thema, wenn man der Telekom glaubt.

Derweil gibt es allerlei Diskussion zum Thema Volumen-abhängige Geschwindigkeitsdrosseln beim Internet – auf der einen Seite gibt es die „Digital Natives“, die alle Internet-Dienste selbstverständlich nutzen und ohne Probleme und illegale Nutzung die Grenzen erreichen würden. Auf der anderen Seite stehen die – laut Telekom – 97% der „normalen“ Nutzer, die das Internet nur für wenig Traffic-intensive Anwendungen nutzen. Dienste wie Watchever wären ab 2016 für solche Kunden tabu – wenn man jeden Abend statt des normalen Fernsehprogramms solche Dienste nutzt, ist es recht einfach, die Limits zu erreichen.

Das Thema Drosselung wird uns im Internet auf jeden Fall noch weiter beschäftigen – bis 2016 ist noch viel Zeit, in der noch viele Bits und Bytes die Backbones hinunterfließen werden.

o² zu congstar – mein Wechsel

Nachdem ich mit o² zunehmend unzufrieden bin und congstar als Telekom-Tochter im D1-Netz arbeitet (was gemeinhin als deutlich zuverlässiger angesehen wird) wage ich meinen ersten Anbieterwechsel mit Rufnummernportierung. Eigentlich sollte dies ohne Probleme funktionieren, bisher habe ich jedoch nur die Bestätigung von o², dass mein Kündigungsschreiben eingetroffen ist. Die Preise sind bei congstar durchaus ähnlich verglichen mit meinem bisherigen o²o-Vertrag, gerade das Datenpaket mit 12,90 Euro für 1 GB (mit 7,2 MBit/s, danach Drossellung auf GPRS) ist attraktiv. Die Minuten/SMS-Preise sind mit 9 Cent ebenfalls angenehm niedrig, und außer Internet, wenigen Telefonie-Minuten und ein paar SMS im Monat brauche ich keine Komfort-Funktionen.

Warum ich mich für congstar und nicht für fyve entscheide: im Gegensatz zu Vodafone rüstet die Telekom die Basisstation flächendeckend mit EDGE aus, was zumindest gefühlt bei Vodafone nicht der Fall ist. Wenn dann UMTS nicht funktioniert, ist dies durchaus ein Vorteil. Bleibt zu hoffen, dass die Portierung ohne Probleme abläuft – sonst kommt im Notfall doch fyve zum Zuge für den Übergang. Natürlich werde ich hier festhalten, wie sich congstar im Vergleich zu o² im Alltag schlägt.

Eine All-Net-Flat (ein Vergleich verschiedener All-Net-Flatrate-Tarife ist auf flat.de möglich) wäre für mich persönlich nicht passend gewesen, dafür telefoniere ich schlicht zu wenig – egal in welches Netz.

Motorola Xoom zuerst exklusiv bei der Telekom

Anscheinend wird es auch bei den kommenden Android-3.0-Tablets exklusive Deals geben. So hat die Telekom bekannt gegeben, dass das Motorola Xoom ab April erst einmal nur beim Bonner Konzern verfügbar sein wird – für 699,95€ (allerdings noch unklar, ob mit oder ohne Vertrag). Auch ob es einen Net- bzw. SIM-Lock geben wird ist noch nicht klar, technisch wären die Möglichkeiten dafür wahrscheinlich gegeben.

Damit liegt der Preis ungefähr auf dem Niveau des US-Marktes, wo das Xoom für 800 US-Dollar angeboten wird. Auf der Cebit können Interessenten das Tablet am Telekom-Stand ausprobieren – im April kann man es dann auch kaufen. Wie sich der Markt der Tablets entwickelt ist damit weiter offen – ob die anderen Hersteller wie Samsung oder HTC auch exklusive Deals mit Netzbetreibern abschließen ist ebenfalls noch offen.

Iphone 4 kann vorbestellt werden – T-Mobile überrascht vom Kundeninteresse

Offensichtlich war T-Mobile etwas überrascht vom Kundeinteresse zum Iphone 4 – anders ist es nicht zu erklären, dass der Bonner Konzern nicht für mehr Rechenpower auf der eigenen Webseite gesorgt hat. Zeitweise (gerade am Vormittag) war die Seite heute kaum zu erreichen.

Dabei sind die Preise für das Iphone 4 alles andere als günstig – verglichen selbst mit teuren Android Geräten wie dem Nexus One. Bei rund 969 Euro liegt die günstigte Kombination aus Vertrag (29,- Euro im Monat) und Iphone 4 mit 16 GB (249,95 Euro). An den Tarifen selbst hat sich bei T-Mobile leider nichts getan, anscheinend ist der Hype auf das neue Iphone 4 groß genug, um auch weiterhin teure Preise zu verlangen.

Android-Fans können zuweilen nur darüber Schmunzeln, auch wenn man zugegeben muss, das das Iphone 4 ein interessantes Gerät ist. Und man mag mir an dieser Stelle den Themenfremden Blog-Eintrag verzeihen, das Iphone 4 ist – ob man es will oder nicht – auch für den Android-Markt ein wichtiges Gerät, da davon auszugehen ist, dass sich die Hersteller wie HTC wieder daran orientieren werden – hoffentlich endliche einmal mit mehr Erfolg, nur ohne die Einschränkungen…

Google I/O: Android 2.2 vorgestellt – kein Support für G1

Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O Android 2.2 „Froyo“ vorgestellt. Die neue Version bringt neue Funktionen wie Tethering sowie eine Hotspot-Funktion sowie deutliche Leistungsverbesserungen: so ist die von Google Chrome bekannte Javascript-Engine V8 in den Android-Browser integriert werden, was die Ausführung von Javascript um den Faktor 2-3 beschleunigen soll. Außerdem wird Flash 10.1 unterstützt, eine entsprechende Beta-Version wurde von Adobe veröffentlicht.

Weitere Verbesserungen sollen zu einer allgemein besseren Performance führen. Desweiteren lassen sich Anwendungen im Paket updaten und nun auch offiziell auf Speicherkarten installieren (bisher war dies nur mit Tools wie App2SD möglich).

Ein Problem bleibt die Unterstützung älterer Modelle: das ursprüngliche Android-Handy, das T-Mobile G1, wird kein offizielles Update auf Version 2.2 bekommen. Auch für andere Geräte sieht es zumindest bei HTC schlecht aus: nur Smartphones, die 2010 auf den Markt kamen, sollen ein Update bekommen, für ältere Modelle ist die Unterstützung noch offen. Damit verspielt Google die Möglichkeit, eine einheitliche Plattform zu schaffen, wie es bisher bei Apple der Fall ist.

T-Mobile USA Produktvorstellung am 21. April?

Mobilegear.com berichtet über eine mögliche Produktvorstellung von T-Mobile in den USA am 21. April – bisher ist noch nicht viel bekannt, allerdings hat T-Mobile anscheinend Journalisten und Blogger darauf vorbereitet, das etwas vorgestellt wird am 21.

Logisch, das nun gerätselt wird, was T-Mobile vorstellen wird. Denkbar ist zum Beispiel ein neuer Sidekick oder die T-Mobile-Interpretation des HTC Magic (ob dieses G3 heißen wird, ist noch offen – G2 ist aber schon von Vodafone belegt. Wobei: Nokia Handys sind auch unter den selben Bezeichnungen bei allen Anbietern zu bekommen).

Zwar ist T-Mobile USA doch relativ losgelöst vom deutschen Markt, es ist aber davon auszugehen, dass neue Produkt über kurz oder lang auch nach Deutschland kommen – wie schon beim Iphone und vor allem bei T-Mobile G1 geschehen.

Google nimmt Tethering-Apps wieder in den Market auf – Mit Einschränkungen

Auf Crunchgear.com gibt es die aktuelle Meldung,das Google sich anscheinend dazu entschlossen, die Tethering-Apps wieder in den Android Market aufzunehmen. Allerdings: dieser Sinneswandel ist nicht ohne Einschränkungen. Laut Crunchgear.com verbieten es die Nutzungsbedingungen, die Tethering-Apps im T-Mobile US (was wahrscheinlich auch für T-Mobile Deutschland gilt) anzubieten. Damit können anscheinend nur G1-Nutzer ohne T-Mobile als Netzbetreiber in den Genuß der Tethering-Apps kommen.

Crunchgear stellt zudem die Vermutung auf, das T-Mobile vielleicht selbst eine entsprechende Anwendung entwickelt, die das G1 in einen Mini-WLAN-Hotspot mit 3G-UMTS-Internet macht. Nur: wenn eine solche Funktion vom Netzbetreiber kommt kann es durchaus passieren, das eine monatliche Gebühr dafür fällig wird.

Bleibt zu hoffen, das nach Google es sich auch T-Mobile anders überlegt und Android doch eine offene Plattform wird.