Pagespeed: combine_css mit WordPress

Wer WordPress mit mod_pagespeed bzw. ngx_pagespeed verwendet und den Filter combine_css verwendet, wird feststellen, das nichts passiert. Was ist zu tun?

Der Grund für die Probleme: Das Pagespeed-Modul berücksichtigt keine CSS-Einbindungen, die unterschiedliche IDs haben. WordPress setzt den Namen des CSS als ID bei der Einbindung, am Ende sieht es dann so aus:

link rel='stylesheet' id='wp-pagenavi-css' href='/wp-content/plugins/wp-pagenavi/pagenavi-css.css?ver=2.70' type='text/css' media='all'/

Der Lösungsansatz: die ID sowie den dazugehörigen Wert entfernen. Dafür kann man eine entsprechende Funktion in der functions.php des Themes einbinden:

function remove_style_id($link) {
        return preg_replace("/id='.*-css'/", "", $link);
}
add_filter('style_loader_tag', 'remove_style_id');

Der Hintergrund: der Filter style_loader_tag beinhaltet die Einbindung, die Funktion remove_style_id macht nichts weiter als in der fertigen Ausgabe der CSS-Einbindung in WordPress die ID-Werte zu entfernen. Das „Problem“ besteht schon länger, auf Codecentric.de wurde dieser Lösungsansatz bereits 2011 beschrieben.

Insgesamt braucht man am Ende mit den funktionierenden combine_css das WordPress W3TC-Plugin nicht mehr: Caching wird via Microcaching direkt von Nginx gelöst, alle anderen Seitenoptimierungen erledigt das Pagespeed-Modul im Webserver. Dieser Blog läuft mit einer entsprechenden Konfiguration und erreicht damit sehr gute Speed-Index-Werte.

Raspberry Pi: Temperatur und Luftfeuchte messen

Wer Luftfeuchte und Temperatur messen und protokollieren will, kann dazu einen Raspberry Pi mit einem SHT21-Sensor benutzen. Hier wird der Aufbau und die Funktionsweise dargestellt.

SHT21 am RaspberryPi
SHT21 am RaspberryPi
Herzstück des Projektes ist der SHT21-Sensor, der sowohl Temperatur (von -20 bis +127°C) sowie Luftfeuchte (von 0 bis 100%) messen kann. Angeschlossen wird das ca. 13,- Euro teure Bauteil über die GPIO-Pins des Raspberry Pi, die Daten werden mittels i2c übertragen (der entsprechende Treiber muss geladen sein). Als Basis verwende ich Raspbian, prinzipiell würde es aber auch mit jedem anderen Linux funktionieren. Damit man starten kann, ist noch das herunterladen der Software für den SHT21-Sensor nötig: diese gibt es als Beispielprogramm auf der emsystech-Webseite.

Rootserver vs. Cloud-Server

Die letzten Jahre lief kadder.de auf einer JiffyBox von Domainfactory – bis ich jetzt wieder auf einen „richtigen“ Server von Hetzner gewechselt habe.

Die Kosten sind praktisch die selben: das Cloud-Level-2 mit SSD bei Domainfactory kostet im Monat maximal 37,20 Euro – der Hetzner-Server aus der Server-Auktion 39,- Euro. Doch was bekommt man für unter 40 Euro an Hosting? Ein Vergleich:

Rootserver vs. Cloudserver im Vergleich
Rootserver vs. Cloudserver im Vergleich
Auf dem Papier gibt es also beim Rootserver – zumindest wenn man ein Schnäppchen wie bei der Server-Auktion schießen kann. Regulär starten die Root-Server bei Anbietern wie Hetzner bei 49,- Euro/Monat, bieten dann aber etwas weniger Leistung als das von mir verwendete „Gebraucht-Modell“: Hetzner bietet über die Auktion Server an, die bereits im Einsatz waren. Dadurch gibt es kostengünstig auch Extra-Merkmale wie Intel-Netzwerkkarten oder ECC-RAM mit Fehlerkorrektur.

FreeNAS 9.3-RELEASE mit vielen Neuerungen

Heute am 8. Dezember 2014 ist FreeNAS 9.3 erschienen. Die neue Version bringt einige interessante Neuerungen.

FreeNAS Plugins
FreeNAS Plugins
FreeNAS bietet in der aktuellen Version nicht nur wie gewohnt eine Auswahl an Plugins wie Crashplan oder Bittorrent Sync, sondern auch etliche Neuerungen am System selbst. Die wichtigsten:

  • Neuer Setup-Wizard während und nach der Installation.
  • Neuer Updae-Wizard für einfache Installation von Updates und Patches.
  • Verschiedene Update-Varianten, freie Wahl zwischen den Update-„Zügen“.
  • „Standard“ und „Advanced“ Menüs in der Benutzeroberfläche.
  • Keine Tabs mehr in der Benutzeroberfläche.
  • ZFS für das Boot-Device. Damit kann auch dieses gespiegelt werden.
  • Dank ZFS geclonte „Startumgebungen“. Man kann zwischen FreeNAS-Version hin- und herwechseln.
  • Verwendung von GRUB als Bootloader mit verschiedenen neuen Funktionen.
  • Samba liegt in Version 4.1.12 vor.
  • NFSv4 Unterstützung.
  • Verschiedene Sicherheits-Updates.


Managed vServer – die Vor- und Nachteile im Überblick

Wer seinen eigenen Server nicht selbst warten und auf dem neusten Stand halten möchte, kann zu einem Managed vServer greifen. Immer mehr Privatpersonen oder auch Unternehmen greifen zu solch einer Lösung.

Dabei handelt es sich um einen Service, bei welchem eine externe Firma die Kapazitäten für einen virtuellen Server stellt und sich als Käufer lediglich um die Nutzung gekümmert werden muss. Worauf bei einem Managed vServer geachtet werden sollte und was ihn im Detail ausmacht, verrät der folgende Artikel.

FreeNAS 9.3 bekommt neue Funktionen

Aktuell arbeitet das FreeNAS-Team an Version 9.3, die aktuell in der Beta-Phase ist. Die nächste FreeNAS-Version wird einige spannende Funktionen beinhalten.

FreeNAS 9.3 mit GRUB
FreeNAS 9.3 mit GRUB

Dazu zählt die Verwendung von GRUB als Bootloader und die damit einhergehende Möglichkeit, verschiedene FreeNAS-Version zu starten – praktisch, wenn bei einem Update noch einmal etwas daneben gegangen ist und das System nicht mehr korrekt starten will.

Der aktuellen Version 9.2 fehlt diese Möglichkeit. Plugins für FreeNAS wie CrashPlan oder Wake-On-LAN werden natürlich auch mit FreeNAS 9.3 funktionieren, vielleicht kommen auch neue FreeNAS-Plugins dazu.

AVM bringt WLAN-Repeater für DVB-C

FRITZ!WLAN Repeater DVB-C (Bild: AVM)
FRITZ!WLAN Repeater DVB-C (Bild: AVM)
Routerhersteller AVM hat auf der IFA 2013 einen Repeater vorgestellt, der neben dem WLAN-Signal auch das Fernseh-Signal eines Kabelanschlusses (DVB-C) im Netzwerk verteilen kann. Zwar ist noch nicht klar, wann das Gerät auf den Markt kommen wird (AVM spricht vom ersten Quartal 2014), es dürfte aber in etlichen Situationen praktisch sein. Gerade hier in München, wo man über DVB-T die Sender der RTL-Gruppe nicht mehr zu empfangen ist, wäre es schon praktisch, auch in den anderen Räumen der Wohnung wieder mehr Sender zur Verfügung zu haben.

Der AVM Fritz!WLAN Repeater DVB-C kann für 99,- Euro bei Amazon bestellt werden – gut ein Jahr nach der ersten Vorstellung.

AVM verwendet laut Pressemeldung den SAT-IP-Standard (Cenelec prEN 50585), als Clients können VLC, MXPlayer oder Goodplayer zum Einsatz kommen, sodass auch Android-TV-Boxen wie meine ATV1200 als Empfänger arbeiten können. Eine vorhandene FRITZ!Box soll den Repeater automatisch erkennen.

FreeNAS: Automatisch aufwecken mit Raspberry Pi

Wer einen FreeNAS-Server zuhause hat will diese vielleicht passend zu den jeweiligen anderen Rechnern im Netzwerk an- und ausschalten. Mit zwei Scripts und einem Raspberry Pi ist sowohl automatisch Wake-on-LAN als auch automatischer Shutdown für FreeNAS möglich.

Grundvoraussetzung ist, dass Wake-on-LAN mit FreeNAS funktioniert. Außerdem sollte sich FreeNAS automatisch abschalten. Das ist der Fall, wenn keine anderen Geräte im Netzwerk mehr online sind, die eine Datenanfrage an FreeNAS stellen können. Außerdem benötigt man einen Rasberry Pi: dieser scannt in diesem Setup das Netzwerk nach aktiven Geräten und sendet das WOL-Packet an FreeNAS, sobald ein Rechner gefunden wird.

FreeNAS: Einkaufsliste für HP Microserver G8

Lange Zeit waren die HP Microserver HP N36L, N40L und N54L Mittel der Wahl, wenn man einen FreeNAS-Server zusammenstellen wollte. Hier nun eine Einkaufsliste auf Basis des Nachfolgers.

HP Microserver G8
HP Microserver G8
Der Hewlett Packard MICROSERVER Gen8 bietet deutlich mehr Leistung als die Vorgängerversionen. Statt wie bisher eine AMD-CPU kommt nun ein Intel Celeron G1610T mit 2,3 GHz und zwei Kernen zum Einsatz. Dazu kommen 2 GB RAM und eine 1 TB große Festplatte. Um einen sinnvollen Homeserver zusammen zu stellen sind dennoch noch einige weitere Komponenten nötig, die in dieser Liste zusammenstellt sind (Alle Preise von Amazon).

FreeNAS: Backup zu Crashplan

Wer ein FreeNAS-System einsetzt hat vielleicht schon darüber nachgedacht, wie man das gesamte System backuppen kann. Crashplan als Plugin für Freenas bietet hier eine Lösung.

Crashplan beim Backup eines FreeNAS-Verzeichnis
Crashplan beim Backup eines FreeNAS-Verzeichnis
Leider lässt sich dies nicht so einfach konfigurieren wie andere Plugins – offiziell wird ein headless Server nicht unterstützt, man benötigt eine Desktop-Software zur Einrichtung die für Windows, Mac und Linux zur Verfügung steht. Mit einigen Schritten lässt sich Crashplan aber direkt dazu benutzen, ein Verzeichnis der FreeNAS-Installation zu sichern.