Zwei neue Router-Exploits

Wie Golem.de berichtet, gibt es zwei neue Exploits für ungeschützte Router. Dies zeigt wieder einmal, warum es so wichtig ist, selbst einen Router wählen zu können.

Malware 1, getauft auf „Moose/Linux“ kann dazu benutzt werden, Social-Media-Logins abzugreifen und auch selbst automatisiert (Fake-)Konten in den Netzwerken anzulegen. Angegriffen werden Linux-basierte Router – was aber ein Gutteil der auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft.

Malware 2 funktioniert über einen verschlüsselten Javascript-Code, den der Nutzer eingebettet auf einer Webseite auch unbemerkt aufrufen kann. Dieser Code versucht dann, den Router zu finden und dort die gängigen Sicherheitslücken auszunutzen. Klappt das, werden die DNS-Einstellungen geändert, sodass nicht die gewohnten Webseiten aufgerufen werden – der Nutzer kann sich so weitere Schadsoftware einfangen. Weiterlesen…

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kadder.de beim „Liebster“-Award nominiert

Beim „Liebster“-Award geht es darum, zum eigenen Blog 11 Fragen zu beantworten, die von demjenigen, der einen nominiert hat, gestellt wurden. Dafür darf man wieder weitere Blog nominieren, die dann wiederum meine Frage beantworten.

Liebster-Award-Logo
Liebster-Award-Logo
Auch wenn ich kein Freund solcher Aktionen bin, habe ich mich entschlossen, hier doch einmal mitzumachen. Nominiert hat mich Martin Stäbe, der auf www.frankreich-fan.de über unser Nachbarland bloggt. Er hat auch die folgenden Fragen formuliert, zu denen ich hier eine kurze Antwort finden will.

Am Ende des Beitrags habe ich wiederum weitere Blogs nominiert, die herzlich dazu eingeladen sind, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Auch wenn es ein wenig etwas von einem Kettenbrief hat, schadet es wahrscheinlich nichts, wenn sich Blogger untereinander stärker vernetzen. So, genug der Einleitung, zu den Fragen:
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Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in Vorbereitung

Wie Netzpolitik.org berichtet, ist aktuell ein Gesetzesentwurf zur anlasslosen Vorratsdatenspeicherung in der Umsetzungsphase. Ernsthafter Widerstand regt sich derzeit nur von Seiten der Opposition im Bundestag.

Bereits am 27. Mai soll der aktuelle Entwurf in einer Kabinetssitzung der Bundesregierung auf den Weg gebracht werden. Das ganze Gesetz, welches eine anlasslose und massenhafte Überwachung der Telekommunikation in Deutschland ermöglichen würde, soll noch vor Beginn der Sommerpause am 03. Juli beschlossen werden.

Will man seinen Unmut gegenüber der Vorratsdatenspeicherung, die auf EU-Ebene nach wie vor Umstritten ist, zum Ausdruck bringen, sollte man sich an den jeweiligen Abgeordneten wenden. Weiterlesen…

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O2 und E-Plus legen 3G-Netz zusammen

Früher als geplant legen O2 und E-Plus das UMTS-Netz zusammen – dies hatte Telefónica angekündigt, nachdem es den Wettbewerber E-Plus gekauft hatte. Gelöst wird das über national Roaming im 3G-Netz.

In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz
In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz
Der Vorteil für die Kunden: die Netzabdeckung wird für Telefónica- und E-Plus-Kunden gerade im Bezug auf Datenanwendungen deutlich besser. Im städtischen Raum verfügt Telefónica durch das Roaming über das dichteste Datennetz – nach eigenen Angaben. Im ländlichen Raum soll die Abdeckung durch das Roaming ebenfalls verbessert werden.

Für die Kunden ist die Umstellung simpel: es werden nach und nach alle Kunden umgestellt. Damit beide Netze genutzt werden können, muss das Handy einmal aus- und angeschaltet werden, danach sollte das jeweils andere Netz (also O2 bei E-Plus-Kunden und umgekehrt) genutzt werden können. Die Umschaltung selbst läuft dann für den Kunden ohne weiteres Eingreifen. Eigentlich war das Zusammenlegen der UMTS-Netze erst zum 15.04.2015 geplant – Telefónica liegt also mit dem Start des nationalen UMTS-Roaming deutlich vor dem eigenen Zeitplan.
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Neues Apple TV soll im Sommer kommen

Wie Golem.de berichtet soll die neue Generation von Apples Set-Top-Box im Sommer zum WWDC erscheinen. Insbesondere die Fernbedienung soll neu gestaltet werden.

Netflix auf Apple TV in Deutschland
Netflix auf Apple TV in Deutschland
So soll die neue Fernbedienung über ein Touchpad verfügen, ähnlich dem des aktuellen MacBooks oder der Apple Watch. Apple legt laut der New York Times besonders viel Wert auf die einfache Bedienbarkeit legen. Die Tastatur wurde demnach schon exzessiv getestet, ein Debakel wie es mit Google TV und 78 Tasten auf der Fernbedienung will Apple unbedingt vermeiden.
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Aktueller Stand zur freien Routerwahl

Das Thema „Routerzwang“ wird uns noch eine Zeit beschäftigen: der Gesetzes-Entwurf muss jetzt noch alle Stationen, die im Gesetzgebungsprozess vorgesehen sind.

Aktuell ist der Gesetzesentwurf laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach der Richtlinie 98/34/EG notifiziert. Die Stillhaltefrist läuft jetzt bis zum 8. Juli 2015.

Ebenfalls bereits abgelaufen ist die Frist, bis zu der Verbände und Unternehmen ihre Stellungnahmen zum aktuellen Gesetzesentwurf abgeben konnte. Was es an Rückmeldung bis zum 20. März 2015 gab ist ebenfalls auf der Webseite des Ministeriums zu lesen.

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Verdrängt Streaming das normale Fernsehen?

Streamingdienste werde immer populärer – ich persönlich nutze kaum noch „normales“ Fernsehen, wenn es um die Abendunterhaltung geht. Wie geht es anderen Lesern hier?

Amazon FireTV Stick
Amazon FireTV Stick
Ob Netflix, Watchever oder Amazon Instant Video – Streaming-Dienste gibt es jede Menge. Netflix & Amazon setzen auf selbst produzierte Inhalte, um neue Kunden zu gewinnen. Dieses Geschäftsmodell, welches in den USA bereits erfolgreich von Kabelnetzbetreibern (hier vor allem HBO mit Serien wie „Game of Thrones“) verwendet wird, soll auch den Streaming-Diensten zum endgültigen Durchbruch verhelfen: Netflix setz dabei auf „House of Cards“ mit Kevin Spacey, Amazon hält mit Serien wie „Bosch“ dagegen.
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Apple: iOS 8.3 erschienen

Kurz vor dem Start der Apple Watch hat die Firma aus Cupertino noch eine neue iOS-Version veröffentlicht: iOS 8.3. Dieses Release soll vor allem mehr Geschwindigkeit bringen.

Apple bringt mit iOS 8.3 vor allem bessere Performance
Apple bringt mit iOS 8.3 vor allem bessere Performance
Die Liste der Fehlerbehebungen und Änderungen ist durchaus recht lang – vor allem wurden Fehler mit WLAN-Verbindungen, CarPlay, Safari behoben. Interessant für viele Kunden: bei einigen Providern ist es jetzt möglich, zwischen 2G, 3G und LTE explizit zu wählen, ersten Berichten zu folge klappt dies bei Vodafone und der Telekom. Bei Congstar ist die Wahl ebenfalls möglich, sofern man einen Tarif mit LTE-Support hat.

iOS 8.3 bringt die Wahl des Netzstandards
iOS 8.3 bringt die Wahl des Netzstandards
Das Update auf iOS 8.3 wird wie bei Apple gewohnt Over-the-Air (OTA) ausgeliefert und steht für iPhone ab 4s, iPad (ab 2) und iPod touch (ab 5G) zur Verfügung – Apple unterstützt damit auch relativ alte Geräte, das iPhone 4S wurde 2011 eingeführt und ist damit fast vier Jahre alt – ohne gegen Android sticheln zu wollen, entsprechend alte Geräte werden nur selten mit aktuellen Android-Versionen versorgt.

Neben den offensichtlichen Änderungen wird Apple auch wieder Sicherheitslücken geschlossen haben – gerade wer einen Jailbreak einsetzen will, sollte wie immer mit dem Update warten: ohne bekannte Lücken ist ein Jailbreak nicht möglich, wie immer dauert es wahrscheinlich wieder einige Tage, bis die „Befreiung“ der aktuellen iOS-Version verfügbar ist.

Störerhaftung: Frage-/Antwortkatalog erschienen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Frage- und Antwortkatalog zum Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Rechtssicherheit veröffentlicht. Der zeigt: ein wirklicher Fortschritt bei der Störerhaftung ist nach wie vor nicht zu erwarten.

Golem.de geht mit dem Gesetzesentwurf und der jetzt erschienenen FAQ hart ins Gericht: einige im Gesetzesentwurf enthaltene Änderungen seien nur vorgeschoben und würden die Verbreitung freier WLAN-Netze verhindern. Die Freifunker sehen sich ebenfalls bestätigt, gerade die Frage wann genau ein WLAN-Hotspot „geschäftsmäßig“ betrieben wird – nach Interpretation der Freifunker kann auch eine Privatperson ein „geschäftsmäßiger“ WLAN-Betreiber sein, wenn man das WLAN dauerhaft zur Verfügung stellt. Weiterlesen…

HP Proliant N54L: perfekt für FreeNAS

Wer auf der Suche nach einem System für FreeNAS ist (aktuell ist FreeNAS 9.3.0 erschienen) sollte sich den HP Proliant N54L Microserver einmal genauer anschauen.

Mit 2,2 GHz ist das System immer noch schnell genug, um auch für mehrere Clients mit Daten zu versorgen und die mit Hilfe von ZFS zu verschlüsseln. Vier Festplatteneinschübe bieten genug Platz, um ein großes NAS aufzubauen, die Festplattengröße ist der einzige limitierende Faktor. Das Problem, dass Wake-On-LAN unter FreeNAS mit der Onboard-Netzwerkkarte nicht funktioniert, hat auch der N54L, sodass man eine Intel Netzwerk-Karte mit bestellen sollte. Vier Gigabyte RAM sind ebenfalls etwas knapp, hier sollten es 8 oder gleich 16 Gigabyte sein – zu viel RAM kann ZFS nicht bekommen.

Leider ist der N54L nicht mehr ohne weiteres zu bekommen – abgelöst wurde er von neueren Microserver Gen8, der auf Intel-Basis deutlich mehr Leistung zur Verfügung stellt. Geblieben ist das kleine Gehäuse und die Unterstützung für vier Festplatten. Zusammen mit der aktuellen FreeNAS-Version ergibt sich damit eine gute Alternative zu bekannten Fertig-NAS-Systemen.

Einkaufsliste für HP Proliant N54L & FreeNAS (alles Amazon, Preis vom 09.03.2014):

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