FreeNAS: Crashplan 4.3.0 Problemlösung

Wer Crashplan auf FreeNAS als Headless Backup-Maschine benutzt wird in den letzten Tagen bemerkt haben, dass er sich nicht mehr verbinden kann. Hier die Lösung!

Crashplan neigt dazu, mit neuen Updates nicht mehr auf FreeNAS zu funktionieren bzw. die Verbindung zwischen Client und Headless-Crashplan auf der FreeNAS-Maschine (bei mir nach wie vor ein HP ProLiant Microserver) funktioniert nach dem Update nicht mehr.

Ich gehe davon aus, dass das Crashplan-Plugin auf FreeNAS prinzipiell läuft und nur die Verbindung zwischen GUI (der Benutzeroberfläche) und Headless-Crashplan-Service fehlschlägt!

Schritt 0: per SSH in den Crashplan-Jail verbinden

Zuerst wird per SSH eine Verbindung zur FreeNAS-Maschine aufgebaut. Dort mittels jls herausfinden, welche ID das Crashplan-Jail hat (in meinem Fall: 2) und danach mit jexec ID csh verbinden. Man ist nun innerhalb des Crashplan-Jails, alle weiteren Befehle werden dort ausgeführt.

iPhone 3GS: geplatzter Akku vom rumliegen?

Smartphones sollte man nicht tiefentladen – die Auswirkungen auf den Akku können dabei verheerend sein. Genau das ist jetzt meinem alten iPhone 3GS widerfahren.

iPhone 3GS - defekter Akku
iPhone 3GS – defekter Akku
Nach einer Weile des Rumliegens hat sich das iPhone 3GS (welches bis dahin ohne Probleme funktionierte und eigentlich als „Einsteiger“-Smartphone dienen sollte) deutlich gewölbt und das Display ist in einzelnen Lagen auseinander gesprungen.

Zu 100% lässt es sich natürlich nicht sagen, ob es an der Tiefentladung lag oder ob ein anderer Defekt vorhanden war – auf jeden Fall schadet es nicht, Smartphones ab und zu im Auge zu behalten und sie auch mal zu laden. Immerhin hat es, abgesehen vom defekten iPhone, keine weiteren Schäden gegeben: ein Akku, der in Flammen aufgeht und dabei unbeobachtet ist, kann zu ernsthaften Problemen führen. Entsprechende Videos gibt es unter anderem bei Youtube.

Das iPhone ist auf jeden Fall so demoliert, dass auch eine Reparatur nicht mehr möglich wäre – ein Fall für die Wertstofftonne. Immerhin können beim Recycling noch die Materialen wieder verwendet werden.

Gesetz gegen Routerzwang: aktueller Stand KW 29/2015

Nachdem es recht lange Still um das geplante Gesetz gegen Routerzwang war, habe ich eine Anfrage beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestellt.

Die Pressestelle hat auf meine Nachfrage zum aktuellen Stand im Gesetzgebungsprozess auch reagiert:

Das europäische Notifizierungsverfahren ist nunmehr abgeschlossen. Es ist beabsichtigt, den Gesetzentwurf im August dem Kabinett zur Beschlussfassung vorzulegen. Das parlamentarische Verfahren kann dann nach der Sommerpause beginnen.

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BOSE QuietComfort 25 Ears-On

Wer im Büro oder Unterwegs seine Ruhe haben möchte, sollte sich nach Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung umschauen: BOSE hat mit dem QuietComfort 25 ein sehr interessantes Angebot im Portfolio. Dieser Erfahrungsbericht soll eine mögliche Kaufentscheidung erleichtern, ist aber natürlich kein professioneller Test.

BOSE Quietcomfort 25
BOSE Quietcomfort 25

Bereits der BOSE SoundTrue Around-Ear Kopfhörer hält Umgebungsgeräusche recht gut vom Ohr fern – mit dem QuietComfort 25 klappt das noch besser. Der Trick: drei Mikrophone an jeder Ohrmuschel nehmen die Umgebungsgeräusche in Echtzeit auf und mischen der Musikwiedergabe entsprechend so Schallwellen bei, dass diese die störenden Geräusche aufheben. Das Ergebnis: eine rauschende Klimaanlage oder Turbinen-Geräusche im Flugzeug treten in den Hintergrund bzw. sind überhaupt nicht mehr zu hören. Für diese Funktion ist es nötig, eine AAA-Batterie im rechten Kopfhörer einzusetzen – ohne die Stromversorgung ist es dennoch möglich Musik zu hören, dies war beim Vorgänger noch anders.

SPD spricht sich für Vorratsdatenspeicherung aus

Wer darauf gehofft hat, dass die SPD sich beim Konvent an diesem Wochenende gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung, wurde enttäuscht. Die Partei hat eine Mehrheit für die anlasslose Speicherung von Internet-Daten gefunden.

Bei einem kleinen Parteitag in der Berlin stimmten 124 Delegierte mit „Ja“, 88 Delegierte lehnten das Vorhaben ab. Sieben Delegierte enthielten sich. Damit ist eine weitere Hürde des Vorhabens, IP-Adressen und Telefondaten bis zu zehn Wochen sowie Handy-Standortdaten bis zu vier Wochen zu speichern, genommen.

Kritiker sehen in dem Gesetzesentwurf nur einen weiteren Schritt in Richtung eines beschränkten Internet. Zwar ist es das Ziel der Vorratsdatenspeicherung, vor allem Terrorismus eine Stirn zu bieten, die gesammelten Daten können aber auch auf anderes Ausgewertet werden.

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Congstar LTE weiter eingeschränkt

Zwar war es bisher möglich, mit einer Congstar-Vertragskarte das Telekom LTE-Netz zu nutzen – dies wird aber in immer mehr Tarifen eingeschränkt. Bei den neuen Tarifen gibt es nun zwar schnelleres 3G-Internet, aber nach wie vor kein LTE.

Congstar liefert auch mit LTE gute Datenraten
Congstar liefert auch mit LTE gute Datenraten
Anders als die restlichen Netzbetreiber (nach der Zusammenlegung von o2 und Eplus bleiben nur zwei Wettbewerber) verwehrt sich die Telekom dagegen, dass die günstigen Marken Zugriff auf das LTE-Netz bekommen. Teltarif.de hat nachgefragt zum Thema Congstar LTE und nur eine negative Antwort bekommen: im Rahmen der „Markenstrategie“ bleibt LTE nur bei der Telekom-Hauptmarke verfügbar.

Neben schnelleren Latenzen (da das moderne Netz nicht so ausgelastet ist und technisch bedingt geringere Pings ermöglicht) bietet LTE auch Vorteile beim Ausbau in der Fläche: gerade in ländlichen Gegenenden setzt die Telekom auf LTE-Ausbau und lässt das UMTS-Netz dagegen wie es ist. Für Endkunden ohne LTE-Vertrag bleibt damit nur EDGE als Alternative, was mit deutlich niedrigeren Datenraten einher geht.

AVM bringt Fritz!Box 4020

AVM bringt mit der Fritz!Box 4020 den bisher kleinsten Router im Sortiment der Berliner. Ideal, wenn man keine großen Ansprüche hat.

FRITZ!Box 4020Ebenfalls ein sinnvoller Einsatzzweck: hinter einem „Routerzwang“-Gerät, welches sich nicht austauschen lässt. Mit der günstigen Fritz!Box 4020 bekommt man wenigstens WLAN nach n-Standard (max. 450 Mbit/s) sowie die üblichen Fritz!Box-Funktionen wie einen privaten Hotspot, VPN und Mediaserver.

Die Fritz!Box 4020 beinhaltet kein eigenes (V)DSL-Modem – hier ist man darauf angewiesen, dass bereits ein entsprechendes Gerät vorhanden ist.

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Moto G LTE (2013) bekommt direkt Android 5.1

Für die LTE-Variante des Moto G LTE (1st Gen., 2013) kommt anscheinend kein Android 5.0.2, sondern Motorola geht direkt zu Android 5.2 über – das Update kommt dafür wahrscheinlich etwas später.

Moto G (2013) mit Android 5.0.2
Moto G (2013) mit Android 5.0.2
So soll es zwar in verschiedenen Regionen Tests mit Android 5.0.x auf dem Moto G LTE geben, Motorola hat sich aber laut Androidpolice.com dazu entschlossen, diese Version auszulassen und sofort auf die aktuelle Version 5.1 zu setzen.

Leider ist offen, wann das Update erscheinen wird – Motorola ist zwar immer noch unter den Android-Smartphone-Herstellern mit den schnellsten Updates, aber auch diese ziehen sich im Vergleich zu Googles Nexus-Geräten deutlich hin. Aus Nutzersicht wäre es von Vorteil, wenn die Updates wie bei Apple an einem Tag für alle Geräte aufgespielt würden – wenigstens wenn es um die Geräte eines Herstellers geht, wenn man schon nicht alle Android-Devices auf einen Stand bringen kann. Android hat hier nach wie vor Nachteile bezüglich des Ökosystems.

Für Moto-G-Nutzer heißt es aber zugleich: Android 5.1 wird sowohl für das Moto G LTE als auch für die normale Version kommen. Prinzipiell nicht schlecht für ein Gerät, welches 2013 auf den Markt gekommen ist und damit immerhin schon fast zwei Jahre alt ist – auf dem Smartphone-Markt ist das fast eine Ewigkeit. Erste Schatten voraus wirft außerdem das Moto G der 3. Generation, welches in diesem Jahr erscheinen soll und einen deutlich stärkeren Prozessor bekommen soll.

Zwei neue Router-Exploits

Wie Golem.de berichtet, gibt es zwei neue Exploits für ungeschützte Router. Dies zeigt wieder einmal, warum es so wichtig ist, selbst einen Router wählen zu können.

Malware 1, getauft auf „Moose/Linux“ kann dazu benutzt werden, Social-Media-Logins abzugreifen und auch selbst automatisiert (Fake-)Konten in den Netzwerken anzulegen. Angegriffen werden Linux-basierte Router – was aber ein Gutteil der auf dem Markt befindlichen Geräte betrifft.

Malware 2 funktioniert über einen verschlüsselten Javascript-Code, den der Nutzer eingebettet auf einer Webseite auch unbemerkt aufrufen kann. Dieser Code versucht dann, den Router zu finden und dort die gängigen Sicherheitslücken auszunutzen. Klappt das, werden die DNS-Einstellungen geändert, sodass nicht die gewohnten Webseiten aufgerufen werden – der Nutzer kann sich so weitere Schadsoftware einfangen.

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kadder.de beim „Liebster“-Award nominiert

Beim „Liebster“-Award geht es darum, zum eigenen Blog 11 Fragen zu beantworten, die von demjenigen, der einen nominiert hat, gestellt wurden. Dafür darf man wieder weitere Blog nominieren, die dann wiederum meine Frage beantworten.

Liebster-Award-Logo
Liebster-Award-Logo
Auch wenn ich kein Freund solcher Aktionen bin, habe ich mich entschlossen, hier doch einmal mitzumachen. Nominiert hat mich Martin Stäbe, der auf www.frankreich-fan.de über unser Nachbarland bloggt. Er hat auch die folgenden Fragen formuliert, zu denen ich hier eine kurze Antwort finden will.

Am Ende des Beitrags habe ich wiederum weitere Blogs nominiert, die herzlich dazu eingeladen sind, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Auch wenn es ein wenig etwas von einem Kettenbrief hat, schadet es wahrscheinlich nichts, wenn sich Blogger untereinander stärker vernetzen. So, genug der Einleitung, zu den Fragen: