Amazon Fire TV: ab 49,- Euro für Prime-Kunden

Nachdem Apple schon seit einigen Jahren den AppleTV verkauft und Google mit dem Chromecast-Stick ebenfalls eine Erweiterung für den Fernseher anbietet zieht Amazon nun nach: die Fire-TV-Box soll das Prime-Instant-Video-Angebot einfach verfügbar machen.

Amazon FireTV in Deutschland ab dem 25.09.

Amazon hat bekannt gegeben, dass die FireTV-Streaming-Box in Deutschland ab dem 25.09.2014 verfügbar ist und vorbestellt werden kann. Die Preise beginnen bei 49,- Euro für Prime-Kunden (was sich zur Nutzung von Amazon Instant Video eh anbietet), Nicht-Prime-Kunden müssen 99,- Euro berappen. In den USA unterstützt der FireTV auch Netflix – ob das auch in Deutschland nach dem absehbaren Start des Services der Fall sein wird ist noch offen.

Update 08.09.2014: Lieferung erst 2015
Wer jetzt ein Amazon FireTV bestellt, bekommt ihn erst nach dem 01. Januar 2015 geliefert – Amazon hat sich anscheinend deutlich verschätzt, was die Nachfrage angeht. Die Möglichkeit für Prime-Kunden, den FireTV für 49,- Euro zu bestellen, besteht noch bis heute, 23:59 Uhr.

Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Amazon Fire-TV-Box: Spezifikationen
Optisch ähnelt die Amazon Fire-TV-Box durchaus dem AppleTV 2. und 3. Generation, ist jedoch etwas flacher. Anders als bei Apple wird ein externes Netzteil benötigt.

Genau wie ein AppleTV oder Googles ChromeCast ist Amazons FireTV darauf ausgelegt, Inhalt aus dem Internet zu streamen. Eine Quelle im lokalen Netzwerk (z.B. ein DLNA-Server) wird nicht unterstützt, dies wäre ein Ziel eines möglichen roots für das Gerät.

Netflix: Deutschlandstart im Herbst bestätigt

Lange Zeit musste man auf verschiedenste Mittel zurückgreifen, um Netflix in Deutschland zu nutzen. Damit ist im Herbst Schluss: der Deutschland-Start des beliebten Streaming-Anbieters ist bestätigt.

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Kein VPN und keine Proxies mehr: Netflix kommt offiziell nach Deutschland, mit der Funkausstellung in Berlin (IFA) im September soll der Dienst starten. Preise gibt es bisher noch nicht, es ist aber davon auszugehen, dass Netflix ähnliche Preise wie in den USA und wie andere Anbieter in Deutschland aufrufen wird – also etwas unter 10 Euro.

Raspberry Pi Model B+: mehr USB-Ports

Der beliebte Raspberry Pi ist in der Version B+ erschienen: neben einer besseren Spannungsversorgung ist die wichtigste Neuerung die Anzahl der USB-Ports.

Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports
Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports
Statt wie bisher zwei USB-2.0-Ports gibt es nun derer vier – praktisch, wenn man neben Maus und Tastatur auch WLAN-Adapter und externe Festplatte anschließen will. Die anderen Eckdaten bleiben gleich: der SoC taktet mit 700 MHz, der Speicher ist 512 MB groß. Statt eines SD-Card-Slots wird nun ein Micro-SD-Card-Slot verwendet, sodass bestehende Installation zwar verwendet werden können, müssen aber auf eine andere Speicherkarte übertragen werden.

Wer bereits einen Raspberry Pi verwendet, muss nicht unbedingt auf das neue Modell wechseln. Bei Amazon gibt das neue Raspberry Pi B+-Modell für 40 Euro und damit etwas teurer als das bisherige Modell, die bisherigen Gehäuse passen durch die geänderten Anschlüsse nicht mehr. Auch hier gibt es passende Lösungen auf Amazon.

Wer jedoch jetzt erst einen Raspberry Pi kaufen will, sollte gleich zum B+-Modell greifen. Wer den Pi als Mediaplayer einsetzt, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, dass das neue Modell nicht über mehr Takt verfügt.

HTPC als DLNA-Client für FreeNAS-Server: Zusammenstellung 2

Wer auf der Suche nach einer HTPC-Zusammenstellung ist, mit der alle Medien von lokalen Quellen, z.B. FreeNAS und Streams abgespielt werden können, findet hier vielleicht etwas Inspiration.

Nachdem die ATV1200-Android-Box, die derzeit zum Einsatz kommt, mit einigen Medien Probleme hat und zudem für den Einsatz z.B. mit Netflix doch verhältnismäßig zu konfigurieren ist (z.B. der Wechsel zwischen root und nicht root, verschiedenen VPN-Einstellungen) besteht immer noch der Plan, auf einen HTPC mit Windows 8.1 zu wechseln. Der Vorteil dabei: vollkommene Freiheit was das Abspielen von Medien angeht, alle Streaming-Dienste werden unterstützt (Amazon Prime Instant Video, Watchever, Netflix, Google Play Movie – letzteres ohne Probleme mit Error 43) und auch für neue Dienste muss man nicht auf eine App warten.

Amazon Prime Instant Video – erster Eindruck

Amazon hat für alle Prime-Kunden das Instant-Video-Angebot freigeschaltet. Für bestehende Prime-Kunden bleibt der Preis bis zu nächsten Verlängerung gleich, sodass das Videoangebot für diese Kunden kostenlos ist. Da ich auch zu diesen Kunden zähle hier mein erster Eindruck.

Amazon Prime Instant Video
Amazon Prime Instant Video
Nachdem Amazon Prime Instant Video in Amazon Prime integriert wurde, finden sich die neuen Funktionen einfach unter dem entsprechenden Menüpunkt, nachdem man sich bei Amazon angemeldet hat. Auch wenn Amazon mit gut 12.000 Filmen und Serien wirbt, werden mir derzeit (Stand 09.03.2014) 2.108 Inhalte zum direkten Streaming angeboten.

Raspberry Pi: Live-Fernsehen mit tvheadend

Für den Raspberry Pi gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon: das Streaming eines DVB-Signals ins Netzwerk, um z.B. in Räumen ohne guten DVB-T-Empfang live Fernsehen zu können.

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
Was man dafür braucht: einen Raspberry Pi, einen DVB-T-Stick der von Linux unterstützt wird sowie einen passenden Client (wenn man nicht direkt XBMC auf dem Raspberry verwenden will) und einen USB-Hub, da die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht genug Strom liefern. In meinem Fall verwende ich die Lösung, um meinen DVB-T-Stick mit Mac-OS-X nutzen zu können, wo er leider nicht direkt unterstützt wird.

Mittlerweile habe ich das Setup um DVB-C-Support erweitert, da der Kabelanschluss ungünstig im Wohnzimmer gelegen ist. So lässt sich digitales Kabelfernsehen einfach in mehreren Zimmern verteilen – zumindest wenn man sich auf unverschlüsselte Sender beschränkt. Man benötigt gar nicht mal viele Teile, die Kosten entstehen vor allem durch den USB-Stick für DVB-T oder noch teurer DVB-C. Wichtig ist vor allem der Linux-Support, sonst bekommt man ein Problem wenn man TVHeadend einsetzen will.

Netflix in Deutschland mit ATV1200-Android-Box

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar – wer trotzdem US-Serien genießen will, kann es simpel mit einer Android-Box wie der myGICA ATV1200 realisieren.

Zuerst benötigt man einen Netflix-Account. Bei mir hat es mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, dafür gibt es aber im Zweifelsfall Anleitungen und Lösungen. Hat man das geschafft, besteht immer noch das Problem, dass Netflix nicht ohne weiteres nach Deutschland streamt. VPN mit Ausgangserver in den USA wäre eine Lösung, kostet aber meist Geld. Der einfache Ansatz: Hola (hola.org) auf der Android-Box installieren und den Hola-Unlocker verwenden. Der Service ist kostenlos, und im Gegensatz zu klassischen VPN-Lösungen wird nicht der gesamte Datenverkehr umgeleitet sondern nur die Anfragen, die für das Funktionieren des Streaming nötig sind.

Dachbodenfund: AKG K141 Monitor-Kopfhörer

AKG K141 Monitor-Kopfhörer mit 600 Ohm Impedanz
AKG K141 Monitor-Kopfhörer mit 600 Ohm Impedanz

Nachdem ich schon mit Beyerdynamics MMX300 und Ultrasone PRO 450 ausgerüstet bin, gibt es nun dank eines Dachbodenfundes ein neues paar Kopfhörer in der Sammlung: AKG K141 Monitor mit 600 Ohm Impedanz. Die AKG K141 sind soweit es meine Recherchen ergeben haben (ein Datenblatt war leider nicht mehr dazu zu finden) eher Monitore, mit einer Impedanz von 600 Ohm benötigen sie für höhere Lautstärken einen Verstärker – direkt an ein iPhone angeschlossen gibt es nur niedrige Pegel.

Meine AKG K141 Monitor sind in Österreich herstellt („Made in Austria“), es handelt sich um das goldene Modell (es gab anscheinend auch ein silbernes mit etwas anderen technischen Daten und natürlich die neueren K141 Mark II, die eine Impedanz von 55 Ohm aufweisen (für 115 Euro bei Amazon kaufen)). Im Internet gibt es verschiedene Threads zu den K141, geschätzt dürften sie 20 bis 25 Jahre auf dem Puckel haben, sehen aber nicht danach aus, als währen sie häufig benutzt worden.

FreeNAS-Plugin: Plex Media Server

Plex Media Server Plugin für FreeNAS
Plex Media Server Plugin für FreeNAS: einfache Installation
Mit den aktuellen FreeNAS-Version 9.1.x hat sich die Plugin-Installation deutlich vereinfacht, damit sind auch neue Plugins dazugekommen. Ganz frisch: Plex Media Server als Plugin für FreeNAS. Damit können Medien-Dateien einfach im Netzwerk verteilt und auf passende Clients gebracht werden.

Die Installation ist denkbar einfach: wenn bereits ein Plugin-Jail unter FreeNAS konfiguriert ist kann das Plex-Media-Server-Plugin einfach heruntergeladen werden und direkt installiert werden. Danach muss nur noch ein Medien-Verzeichnis (oder mehrere) im Jail gemountet werden, damit der Plex Media Server die Dateien seiner Datenbank hinzufügen kann. Aktuell steht die Version 0.9.8.5 zur Verfügung, was der aktuellen Plex-Media-Server-Version entspricht.

Mehr Informationen zum Plex Media Server (die auch für das FreeNAS-Plugin gelten) gibt es auf der Homepage des Projekts. Im FreeNAS-Forum gibt es ebenfalls einen Thread zum Thema. Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr gut auf anderen Systemen.

Update 01.09.2014
Auf den bisherigen HP Microservern G7 kann es mit Transcoding unter Plex schon einmal eng werden. Mehr Leistung bietet die neuere G8-Version des Microservers, welche sich auch mit einem kleinen Xeon-Prozessor aufrüsten lässt. Dafür sind diese Systeme derzeit noch deutlich teurer.