Raspberry Pi Model B+: mehr USB-Ports

Der beliebte Raspberry Pi ist in der Version B+ erschienen: neben einer besseren Spannungsversorgung ist die wichtigste Neuerung die Anzahl der USB-Ports.

Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports
Raspberry Pi B+ mit vier USB-Ports
Statt wie bisher zwei USB-2.0-Ports gibt es nun derer vier – praktisch, wenn man neben Maus und Tastatur auch WLAN-Adapter und externe Festplatte anschließen will. Die anderen Eckdaten bleiben gleich: der SoC taktet mit 700 MHz, der Speicher ist 512 MB groß. Statt eines SD-Card-Slots wird nun ein Micro-SD-Card-Slot verwendet, sodass bestehende Installation zwar verwendet werden können, müssen aber auf eine andere Speicherkarte übertragen werden.

Wer bereits einen Raspberry Pi verwendet, muss nicht unbedingt auf das neue Modell wechseln. Bei Amazon gibt das neue Raspberry Pi B+-Modell für 40 Euro und damit etwas teurer als das bisherige Modell, die bisherigen Gehäuse passen durch die geänderten Anschlüsse nicht mehr. Auch hier gibt es passende Lösungen auf Amazon.

Wer jedoch jetzt erst einen Raspberry Pi kaufen will, sollte gleich zum B+-Modell greifen. Wer den Pi als Mediaplayer einsetzt, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, dass das neue Modell nicht über mehr Takt verfügt.

Raspberry Pi: EM 2016 selbst aufs Handy streamen

Gerade wer Sportereignisse wie die Fußball Europameisterschaft 2016 auch auf dem Handy verfolgen will, kann das bequem mit Hilfe eines Raspberry Pi mit tvheadend und VPN via PPTPD tun.

Alles was man für dieses Setup braucht ist bereits vorhanden, wenn man tvheadend auf einem Raspberry Pi mit DVB-C einsetzt. Ist dies nicht der Fall, sollte erst der genannten Anleitung gefolgt werden, damit der Fernsehempfang selbst schon einmal funktioniert. Ist dies geschafft, geht es weiter mit der Einrichtung des PPTPD-Servers.
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HTPC als DLNA-Client für FreeNAS-Server: Zusammenstellung 2

Wer auf der Suche nach einer HTPC-Zusammenstellung ist, mit der alle Medien von lokalen Quellen, z.B. FreeNAS und Streams abgespielt werden können, findet hier vielleicht etwas Inspiration.

Nachdem die ATV1200-Android-Box, die derzeit zum Einsatz kommt, mit einigen Medien Probleme hat und zudem für den Einsatz z.B. mit Netflix doch verhältnismäßig zu konfigurieren ist (z.B. der Wechsel zwischen root und nicht root, verschiedenen VPN-Einstellungen) besteht immer noch der Plan, auf einen HTPC mit Windows 8.1 zu wechseln. Der Vorteil dabei: vollkommene Freiheit was das Abspielen von Medien angeht, alle Streaming-Dienste werden unterstützt (Amazon Prime Instant Video, Watchever, Netflix, Google Play Movie – letzteres ohne Probleme mit Error 43) und auch für neue Dienste muss man nicht auf eine App warten.
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Amazon Prime Instant Video – erster Eindruck

Amazon hat für alle Prime-Kunden das Instant-Video-Angebot freigeschaltet. Für bestehende Prime-Kunden bleibt der Preis bis zu nächsten Verlängerung gleich, sodass das Videoangebot für diese Kunden kostenlos ist. Da ich auch zu diesen Kunden zähle hier mein erster Eindruck.

Amazon Prime Instant Video
Amazon Prime Instant Video
Nachdem Amazon Prime Instant Video in Amazon Prime integriert wurde, finden sich die neuen Funktionen einfach unter dem entsprechenden Menüpunkt, nachdem man sich bei Amazon angemeldet hat. Auch wenn Amazon mit gut 12.000 Filmen und Serien wirbt, werden mir derzeit (Stand 09.03.2014) 2.108 Inhalte zum direkten Streaming angeboten.
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Raspberry Pi: Live-Fernsehen mit tvheadend

Für den Raspberry Pi gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon: das Streaming eines DVB-Signals ins Netzwerk, um z.B. in Räumen ohne guten DVB-T-Empfang live Fernsehen zu können.

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
Was man dafür braucht: einen Raspberry Pi, einen DVB-T-Stick der von Linux unterstützt wird sowie einen passenden Client (wenn man nicht direkt XBMC auf dem Raspberry verwenden will) und einen USB-Hub, da die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht genug Strom liefern. In meinem Fall verwende ich die Lösung, um meinen DVB-T-Stick mit Mac-OS-X nutzen zu können, wo er leider nicht direkt unterstützt wird.

Mittlerweile habe ich das Setup um DVB-C-Support erweitert, da der Kabelanschluss ungünstig im Wohnzimmer gelegen ist. So lässt sich digitales Kabelfernsehen einfach in mehreren Zimmern verteilen – zumindest wenn man sich auf unverschlüsselte Sender beschränkt. Man benötigt gar nicht mal viele Teile, die Kosten entstehen vor allem durch den USB-Stick für DVB-T oder noch teurer DVB-C. Wichtig ist vor allem der Linux-Support, sonst bekommt man ein Problem wenn man TVHeadend einsetzen will.
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Netflix in Deutschland mit ATV1200-Android-Box

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar – wer trotzdem US-Serien genießen will, kann es simpel mit einer Android-Box wie der myGICA ATV1200 realisieren.

Zuerst benötigt man einen Netflix-Account. Bei mir hat es mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, dafür gibt es aber im Zweifelsfall Anleitungen und Lösungen. Hat man das geschafft, besteht immer noch das Problem, dass Netflix nicht ohne weiteres nach Deutschland streamt. VPN mit Ausgangserver in den USA wäre eine Lösung, kostet aber meist Geld. Der einfache Ansatz: Hola (hola.org) auf der Android-Box installieren und den Hola-Unlocker verwenden. Der Service ist kostenlos, und im Gegensatz zu klassischen VPN-Lösungen wird nicht der gesamte Datenverkehr umgeleitet sondern nur die Anfragen, die für das Funktionieren des Streaming nötig sind.
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Dachbodenfund: AKG K141 Monitor-Kopfhörer

AKG K141 Monitor-Kopfhörer mit 600 Ohm Impedanz
AKG K141 Monitor-Kopfhörer mit 600 Ohm Impedanz

Nachdem ich schon mit Beyerdynamics MMX300 und Ultrasone PRO 450 ausgerüstet bin, gibt es nun dank eines Dachbodenfundes ein neues paar Kopfhörer in der Sammlung: AKG K141 Monitor mit 600 Ohm Impedanz. Die AKG K141 sind soweit es meine Recherchen ergeben haben (ein Datenblatt war leider nicht mehr dazu zu finden) eher Monitore, mit einer Impedanz von 600 Ohm benötigen sie für höhere Lautstärken einen Verstärker – direkt an ein iPhone angeschlossen gibt es nur niedrige Pegel.

Meine AKG K141 Monitor sind in Österreich herstellt („Made in Austria“), es handelt sich um das goldene Modell (es gab anscheinend auch ein silbernes mit etwas anderen technischen Daten und natürlich die neueren K141 Mark II, die eine Impedanz von 55 Ohm aufweisen (für 115 Euro bei Amazon kaufen)). Im Internet gibt es verschiedene Threads zu den K141, geschätzt dürften sie 20 bis 25 Jahre auf dem Puckel haben, sehen aber nicht danach aus, als währen sie häufig benutzt worden.
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FreeNAS-Plugin: Plex Media Server

Plex Media Server Plugin für FreeNAS
Plex Media Server Plugin für FreeNAS: einfache Installation
Mit den aktuellen FreeNAS-Version 9.1.x hat sich die Plugin-Installation deutlich vereinfacht, damit sind auch neue Plugins dazugekommen. Ganz frisch: Plex Media Server als Plugin für FreeNAS. Damit können Medien-Dateien einfach im Netzwerk verteilt und auf passende Clients gebracht werden.

Die Installation ist denkbar einfach: wenn bereits ein Plugin-Jail unter FreeNAS konfiguriert ist kann das Plex-Media-Server-Plugin einfach heruntergeladen werden und direkt installiert werden. Danach muss nur noch ein Medien-Verzeichnis (oder mehrere) im Jail gemountet werden, damit der Plex Media Server die Dateien seiner Datenbank hinzufügen kann. Aktuell steht die Version 0.9.8.5 zur Verfügung, was der aktuellen Plex-Media-Server-Version entspricht.

Mehr Informationen zum Plex Media Server (die auch für das FreeNAS-Plugin gelten) gibt es auf der Homepage des Projekts. Im FreeNAS-Forum gibt es ebenfalls einen Thread zum Thema. Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr gut auf anderen Systemen.

Update 01.09.2014
Auf den bisherigen HP Microservern G7 kann es mit Transcoding unter Plex schon einmal eng werden. Mehr Leistung bietet die neuere G8-Version des Microservers, welche sich auch mit einem kleinen Xeon-Prozessor aufrüsten lässt. Dafür sind diese Systeme derzeit noch deutlich teurer.

myGICA ATV1200: wenig Hoffnung bei Fehler 43

Fehler 43 auf ATV1200
Fehler 43 auf ATV1200

Wer eine myGICA ATV1200 Android-TV-Box besitzt, kann sich zum einen darüber freuen, dass Google Play funktioniert und man verschiedenste Apps installieren kann. Ein Problem besteht jedoch nach wie vor (schon seit mehreren Firmware-Versionen): Error 43, „Lizenz konnte nicht abgerufen werden“. Er verhindert, das Filme von Google ausgeliehen werden können. Das Verstecken der su-Binary, welche zum werksseitigen root des ATV1200 gehört hilft ebenso wenig wie das Umstellen der Sprache für den Playstore über die Entwickleroptionen.
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