Netflix & Amazon FireTV: die perfekte Kombination?

Noch im Herbst soll auch in Deutschland Netflix auf die Amazon FireTV-Box kommen. Damit kommen gleich zwei Neuerungen für Film- und Fernsehfans in einem Halbjahr.
Mit der Amazon FireTV-Box scheint ein Gerät in Deutschland auf den Markt zu kommen, mit dem man auf ein großes Angebot an Filmen und Serien zurückgreifen kann: Nicht nur Amazon Prime Instant Video wird auf der Box funktionieren, sondern auch Netflix. Dienste wie Watchever werden es dagegen schwer haben, zumindest bei Nutzern mit FireTV.

XBMC bzw. Kodi auf FireTV
Da die Amazon FireTV-Box im Grund auf Android basiert ist es auch möglich, entsprechende Apps auszuführen. Am spannendsten ist natürlich die Erweiterung mit XBMC (bzw. Kodi ab Version 14.0): damit lässt sich dann eine größere Bandbreite an Dateiformaten auf dem FireTV abspielen, außerdem kann man sich eine Nutzung als tvheadend-Client vorstellen. Dieser sollte dann auch schnell genug für HD-Streams sein.

Alles in Allem scheint Amazon mit der FireTV-Box ein wirklich gutes Angebot auf den Markt zu bringen – die AppleTV-Box wirkt dagegen eher antiquiert, auch was die verwendete Hardware angeht. In der kommenden Woche sollte bei mir eine FireTV-Box eintrudeln, dann werde ich detailliert über die Möglichkeiten von XBMC und FireTV berichten. Wer jetzt bei Amazon die FireTV für 99,- Euro bestellt wird wahrscheinlich erst 2015 beliefert.

Update 26. März 2015

Nachdem die Amazon FireTV-Box nun schon eine Zeit lang auf dem Markt ist – und der kleine Bruder, der FireTV-Stick, in den Startlöchern steht: Amazon hat wirklich eine gute Medien-Box auf den Markt gebracht. Zwar lässt sich Kodi immer noch nur via Sideloading installieren, dafür läuft Netflix und Amazon Prime Video wirklich sehr gut; Beim Streaming von HD-Serien wird eine Bandbreite von ca. 10 Mbit/s beansprucht.

Dementsprechend viel Traffic sollte man für regelmäßigen Seriengenuss auch einplanen: wer über einen DSL-Vertrag mit Volumen-Begrenzung hat, sollte hier immer ein Auge drauf behalten – auch wenn einige Provider wie o2 der Meinung sind, dass Streaming und Volumen-Limits keinen Widerspruch darstellen.

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