HP bringt vielleicht doch wieder WebOS-Geräte

HP wechselt im Bezug auf WebOS im Moment anscheinend häufig den Kurs: nun soll es doch wieder WebOS-Tablets geben; Smartphones werden aber ausgeschlossen, nach dem Kurswechsel in diesem Jahr dürfte das Vertrauen der Netzbetreiber in HP-Geräte auch zu tief erschüttert sein. Laut Golem hat sich die HP-Chefin Meg Whitman recht Vage geäußert, aber angedeutet, dass noch einmal Tablets mit dem jetzt als Open-Source laufenden WebOS auf den Markt kommen könnten. Entweder 2012 oder auch erst 2013 sei dies möglich, da man im Bezug auf WebOS in langen Zeiträumen denken müsse und nicht nur bis zum nächsten Geschäftsabschluss.

Anscheinend hat der Erfolg des günstig abverkauften HP Tablets Eindruck bei den Entscheidern bei HP hinterlassen. Mehr Mitbewerber im Tablet-Markt würden aber auf keinen Fall schaden, nur Android und iOS wird auf dauer dann doch zu langweilig (auch wenn im nächsten Jahr noch Windows 8 dazu kommen wird).

HP verramscht das TouchPad für 99,-€

Nachdem HP in der letzten Woche überraschend erklärt hatte, das Endkundengeschäft mit PCs und Tablets einstellen zu wollen und insbesondere WebOS-Geräte wie das Touchpad nicht weiter führen zu wollen. Nun lässt HP taten folgen und „verramscht“ das Touchpad für 99 US-Dollar bzw. 99 Euro in Europa. Das scheint ein Preis zu sein, bei dem viele Kunden schwach werden: die Liefersituation ist undurchsichtig, Shops die das Touchpad mit WebOS 3.0 für 99,- Euro angeboten haben (z.B. Cyberport oder der HP-Shop selbst) waren dem Ansturm nicht gewachsen – und das, obwohl zweifelhaft ist, dass es überhaupt noch einmal Updates gibt.

Ganz offensichtlich ist es eine Preisfrage, wie die Akzeptanz für Tablets aussieht. Bisher waren die Geräte anscheinend vielen Kunden zu teuer – HP verkauft das Touchpad jetzt wahrscheinlich unter Materialwert, denn die Komponenten machen keinen billigen Eindruck. Ebenfalls günstig zu bekommen: das Pre3 für 79,- Euro – auch hier ohne Software-Support in der Zukunft.

Allgemein ist derzeit etwas undurchsichtig, ob HP die bestellten Touchpads tatsächlich ausliefert – aber wahrscheinlich ist es für den Konzern günstiger, als die alten Touchpads zu entsorgen.

Android 3.2 für Tablets veröffentlicht

Google hat Android 3.2 für Tablets freigegeben, die wichtigste Neuerung: besserer Support für Android-Apps, die nicht an die großen Displays der Tablets angepasst sind sowie Unterstützung für Tablets mit 7-Zoll-Display. Außerdem werden nun ARM-CPUs von Qualcomm unterstützt, sodass die Bandbreite der verfügbaren Geräte steigen dürfte – bisher konnten nur Nvidias Tegra-2-SoC mit Android 3.x kombiniert werden.

Das Update wird jetzt nach und nach von den Tablet-Herstellern verteilt.

Acer Iconia A501 mit UMTS auf dem Weg nach Deutschland

Wie Acer in einer Facebook-Meldung geschrieben hat, ist die UMTS-Version des Acer Iconia A500, dass 501, auf dem Weg in den Handel – per Schiff. Die Preise für das A501 beginnen bei recht günstigen 470,-€ für das 16GB mit UMTS – beim Hauptkonkurrenten Apple gibt es dafür nur die WiFi-Version des iPad 2.

Acer bietet damit eines der günstigsten Android-3.x-Tablets mit Nvidia-Tegra-2-Chip. Die Ausstattung kann sich mit den Geräten von Samsung und Motorola messen: 1.024 MB Arbeitsspeicher, 2x 1 GHz Takt, 1280×800 Pixel Auflösung sowie Android ohne zusätzliche Oberflächen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Schiff mit den Tablets den deutschen Markt sicher erreicht.

Jailbreak für das iPad 2: Befreiung für Apple-Jünger

Was für Android-Nutzer schon lange selbstverständlich ist, ist auf „iDevices“ nur mit einem Jailbreak möglich. Zum Beispiel können nur so Apps aus alternativen Quellen installiert werden. Nachdem bisher nur ältere Apple-Geräte in diesen Genuss gekommen sind, geht es nun auch für das aktuell iPad 2.

Der Jailbreak und die Installation ist wirklich sehr einfach gehalten: jailbreakme.com aufrufen, auf „Install“ klicken und kurz abwarten. Danach ist sowohl der Jailbreak installiert als auch Cydia. Bei dieser Lösung handelt es sich um einen sogenannten untethered-Jailbreak, welcher auch nach einem Neustart des Geräts erhalten bleibt. Vorraussetzung ist iOS 4.3.3.

Entfernt werden kann der Jailbreak mit der Wiederherstellung über iTunes. Man möge mir den „Blick über den Tellerand“ verzeihen 😉

Samsung Galaxy Tab 8.9 erst im August

Eigentlich sollte das Galaxy Tab 8.9 als kleine Version des Galaxy Tab 10.1 bereits im Juli auf den Markt kommen. Dann gab es das Gerücht, dass Samsung Aufgrund von Problemen bei der Verfügbarkeit der Displays zwei Versionen des Galaxy Tab 8.9 auf den Markt bringen würde. Und nun die Verschiebung des Android 3.1 auf Mitte August.

Immerhin soll die größere 10.1-Version wie geplant auf den Markt kommen, o2 will das Tablet noch in dieser Woche ins Programm aufnehmen. Ob das tatsächlich klappt ist ebenfalls noch offen.

Samsung Galaxy Tab 10.1 ab Anfang Juli bei o2

Anfang Juli soll das Samsung Galaxy Tab 10.1 in de Handel kommen, und auch ab Anfang Juli soll es auch bei o2 verfügbar sein. Der Listenpreis des Tablets mit Android 3.1 und einer von Samsung angepasste Oberfläche wird mit 630,-€ angegeben, zu welchem Preis o2 das Tablet verkauft ist noch offen. Der Verkauf wird wahrscheinlich über o2 MyHandy abgewickelt, sodass ein Ratenkauf möglich sein wird .

Das Samsung Galaxy Tab 10.1 gilt als eines der aussichtsreichsten Kandidaten, wenn es darum geht, das iPad 2 anzugreifen. Dazu muss neben einem interessanten Produkt aber auch noch die Lieferbarkeit passen und Apps sowie Software-Update verfügbar sein – bei Tablets ist noch nicht klar, ob es deutlich besser klappt als bei Smartphones.

Display-Wirrwarr bei Samsung Galaxy Tab 8.9?

Wie Golem.de berichtet droht beim kommenden Samsung Galaxy Tab 8.9 ein Display-Wirrwarr: so soll es Probleme mit der Lieberbarkeit der dünnen G1F-Displays geben, bei denen der Touch-Sensor direkt auf dem Display aufgebracht ist. Als Alternative soll es ein Modell mit GFF-Display (Glass Fiber Filter) geben, mit dem allerdings die angepeilte Dicke von 8,6 Millimetern nicht wird zu erreichen sein.

Sollte dieses Gerücht tatsächlich eintreten, wäre die Verwirrung komplett: vom Galaxy Tab 10.1 gibt es die Version 10.1V, welche deutlich dicker ist und bereits jetzt über Vodafone verkauft wird. Beim Galaxy Tab 8.9 käme auch noch eine Version mit anderem Display dazu, die hoffentlich im Handel eindeutig bezeichnet wird. Was genau an den Gerüchten über die Lieferbarkeit der Display dran ist könnte nur Samsung beantworten – die sich bisher in Schweigen hüllen. Ganz unbegründet scheinen die Gerüchte aber nicht zu sein – ansonsten wären die Tablets von Samsung bereits im Handel verfügbar.

Samsung gibt Preise für Android 3.0 Tablets bekannt

Samsung hat die Preise für das Samsung Galaxy Tab 10.1 und das  Galaxy Tab 8.9 genannt: 630,-€ für das größere Modell und 600,-€ für das kleinere Modell werden in Deutschland fällig, wenn sie ende Juni (10.1) bzw. im Juli (8.9) auf den Markt kommen werden. Beiden Tablets gemein ist die UMTS-Unterstützung, WLAN sowie 16 GB Speicher – ob eine Version mit mehr Speicher oder ohne UMTS geplant ist, ist bisher nicht bekannt.

Damit gibt es dann in Sommer schon einmal drei Tablets mit Android 3.0 Honeycomb auf dem deutschen Markt: das Motorola Xoom, das Acer Iconia A500/A501 sowie eben das Galaxy Tab in zwei Ausführungen. Bleibt abzuwarten, ob durch den Wettbewerb die Straßenpreise sinken und Apple so unter Druck gerät. Bisher kann nur Apple das iPad 2 in nennenswerten Stückzahlen absetzen, aber vielleicht ändert sich das im Laufe des Jahres. Ebenfalls spannend: werden die Hersteller dann gleich auf die dann aktuelle Android-3.1-Version setzen oder gibt es ein Debakel wie bei den Handys.

Android 3.0 Tablets von Acer und Motorola starten in Deutschland

Sowohl das Motorola Xoom als auch das Acer Iconia Tab A500 sind seit Ende April lieferbar. Beide Tablets bieten 10,1″-Display, Nvidias Tegra-2-SoC und sind mit 32 GB Speicher ausgestattet. Allerdings gibt es nur das Xoom auch in einer UMTS-Variante, Acer versucht es dagegen über einen „günstigen“ Preis, der unter dem des iPad 2 WiFi 32 GB liegt. Letzteres kostet aktuell 565,-€ – Acer verlangt 499,-€ für die gleiche Speicherkapazität.

Damit scheint es endlich – gut ein Jahr nach der Vorstellung des iPad – vorran zu gehen, was die Android-Konkurrenz angeht. Es wird auch Zeit, will man Apple noch irgendwie abfangen auf dem Weg, weiter Marktanteile im Tablet-Markt zu erobern. Allerdings fehlen dafür auf der Android-Plattform noch die entsprechenden Apps – diese werden hoffentlich bald dazu kommen.