Motorola Backflip für 440,- Euro bei Amazon vorbestellen

Das Motorola Backflip mag ein interessantes Design verfolgen, für 440,-€ kann man es jetzt bei Amazon vorbestellen – ein stolzer Preis für ein Gerät, welches zwar über ein interessantes Bedienkonzept mit Touchfläche auf der Rückseite des Displays verfügt, aber immer noch mit Android 1.5 ausgeliefert wird.

Warum die Handy-Hersteller sich so schwer damit tun, neue Android-Versionen zu übernehmen, bleibt ein Rätsel – warum bringt man ein Gerät auf den Markt, das schon beim Launch veraltet ist? Google geht immer mehr dazu über, Anwendungen nur noch mit Android 2.x kompatibel zu halten (aus Google-Sicht auch kein Problem, da das Nexus One mit einer passenden Version läuft). Aber was machen die Kunden der anderen Hersteller?

Apple geht das Problem etwas geschickter an, selbst das erste Iphone läuft mit der aktuellen Software-Version – und solange die Programme keine Extra-Hardware wie den Kompass oder GPS verlangen gibt es auch keine Probleme.

Samsung I9000 Galaxy S: neues High-End Android-Handy

Mit dem I9000 Galaxy S bewegt sich Samsung im Bereich des Nexus One: 1 GHz CPU, 4″ Super AMOLED Anzeige, 16 oder 32 GB Speicher, Android 2.1 mit eigener Oberfläche. Das Ganze verpackt in einem 9,9 Millimeter dicken Gehäuse. Samsung will anscheinend zeigen, dass man in der Lage ist, auch ein richtiges High-End-Gerät zu bauen, denn nichts anderes wird das Galaxy S werden.

Leider ist noch nichts zur Verfügbarkeit bekannt, wahrscheinlich wird es erst im Sommer soweit sein. Zum Preis schweigt Samsung ebenfalls noch, ein Gerät mit dieser Ausstattung wird aber nicht unter 500 US-Dollar zu haben sein.

Nexus One immer noch nicht (offiziell) in Deutschland verfügbar

Im Januar ging noch das Gerücht um, das Nexus One würde ab Februar bei Vodafone für 149,00 € inklusive Vertrag verfügbar sein. Anscheinend hat das nicht geklappt, weder die Vodafone noch die Google-Seite geben einen Hinweis darauf, wann das Nexus One in Deutschland verfügbar sein wird.

Freie Händler bieten das Gerät aber an, die Preis starten hier bei 688 Euro ohne Vertrag und bei 160 Euro mit Vodafone-Vertrag (Quelle: Geizhals.at). Insgesamt scheint Googles Initiative mit einem „eigenen“ (eigentlich von HTC produzierten) Gerät ins Stocken zu kommen. Für eine deutliche Stärkung der Android-Plattform müsste die Verfügbarkeit deutlich besser sein.

Immerhin, die Wertungen in den Tests schneiden fast durchweg gut ab, die Seite Testfreaks.com hat dazu eine Übersicht: HTC (Google) Nexus One Reviews. Ein Hype wie um das Iphone kann Google aber nicht erzeugen.

HP bringt Netbook mit Android: Airlife 100

Android läuft nicht nur auf Handys gut, sondern auch auf Netbooks. HP hat nun ein entsprechendes Gerät vorgestellt: der Airlife 100. Angetrieben vom Snapdragon-Prozessor, der schon im Nexus arbeitet, soll eine Laufzeit von 12 Stunden möglich sein, bei bis zu 10 Tagen Standby.

Mit dabei ist Wlan, UMTS und GPS – das System läuft auf einer 16 GB SSD, über SD-Cards kann der Speicher erweitert werden. Das Display misst 10,1 Zoll und entspricht dabei Netbook-Standard.

Weitere Details werden wahrscheinlich auf dem Mobile World Congress in Barcelona enthüllt.

Motorola Devour: weiteres Android-Handy mit Tastatur

Motorola hat anscheinend erkannt, dass das Milestone/Droid auch wegen der Volltastatur so beliebt ist: mit dem Devour kommt jetzt eine weiteres Gerät, welches ein komplettes Tastenfeld bietet – und dazu noch besser aussieht. Außerdem kommt die Motoblur-Oberfläche für Android zum Einsatz, welche Status-Updates aus Social Networks wie Facebook direkt auf dem Homescreen anzeigt.

Das Display fällt dafür etwas kleiner aus, und das Devour kommt vorerst nur bei Verizon in den USA – und ist damit inkompatibel zu europäischen GSM- und UMTS-Netzen. Bei Erfolg in den USA ist aber davon auszugehen, das Motorola sich den europäischen Kuchen nicht entgehen lassen wird.

Technische Details und eine 360°-Rundumansicht gibt es auf der Motorola-Webseite zum Devour.

Nexus One zensiert bei Spracheingabe

Wie Reuters herausgefunden hat, lassen sich dem Nexus One nicht alle Wörter diktieren, einige werden zensiert. „that’s bull #### and you know it.“ ist dann z.B. das Ergebnis, wenn man das Schimpfwort mit den Tierexkrementen verwenden will. Laut Google dient diese Funktion dazu, zu verhindern, das versehentlich „schlimme“ Wörter in den Text eingefügt werden.

Die Spracheingabe in Android 2.1 wird nicht auf dem Gerät berechnet, sondern auf den Google-Servern. Wird die Spracherkennung genutzt werden also Daten an den Google-Server gesendet und dann der übersetzte Text zurück an das Gerät geschickt. Dadurch ist ein Update der Sprachsteuerung möglich, ohne das Handyhersteller etwas an ihren Geräten verändern müssten – zudem ist die Leistung der Google-Server um ein vielfaches höher als die des Nexus One.

Google Nexus One ab Februar bei Vodafone?

T-Mobile kriegt einen Konkurrenten in Deutschland, wenn es um Smartphones geht. Hat der Konzern aus Bonn noch beim Iphone das Rennen gemacht, startet nun Vodafone anscheinen einen Angriff mit dem Nexus One. Im Netz sind Bilder einer Präsentation aufgetaucht, auf denen das Nexus One bei Vodafone im Februar für 150 Euro mit Vertrag erscheinen soll.

Welche Konditionen der Vertrag beinhaltet ist noch offen, eine Datenflatrate ist aber als sicher anzunehmen – wahrscheinlich wird man sich an den Iphone-Tarifen bei T-Mobile orientieren und vielleicht diese ein wenig unterbieten.

Google veröffentlicht SDK für Android 2.1

Bisher gibt es Android 2.1 nur auf dem Nexus One, und dieses gibt es nur in den USA. Nun hat Google schon einmal das dazugehörige SDK veröffentlicht, denn Android 2.1 wird über kurz oder lang auch für andere Geräte wie das Motorola Milestone oder das HTC Hero kommen – wahrscheinlich im Frühjahr.

Offiziell ist Android 2.1 nur ein kleineres Update, bringt aber Sprachsteuerung für das gesamte Handy und Verbesserungen des Browsers (die im Detail nicht bekannt sind, schneller soll es sein). Dazu kommen animierte Hintergrundbilder und mehr Home-Screens als bisher (letzteres ließ sich bereits mit alternativer Firmware „beheben“).

Motorola Backflip auf CES 2010 gezeigt

Auf der CES 2010 in Las Vegas hat Motorola ein weiteres Android-Gerät gezeigt: das Backflip. Der Name ist bei diesem Gerät Programm: statt wie bei einem klassischen Aufklapp-Design im Querformat das Display und die Tastatur innenliegend unterzubringen ist sind diese Elemente beim Backflip auf der Außenseite. Damit kann man den Touchscreen zwar gut bedienen, die Rückseite des Gerätes ist aber nicht wie gewohnt einfach der Akku-Deckel, sondern die Qwertz-Tastatur, welche in Form von Sensor-Tasten ausführt ist, die erst beim Aufklappen zum Leben erweckt werden. Ein wirkliches Feedback wird dann wahrscheinlich nicht gegeben sein, was den Tipp-Komfort beinträchtigen könnte.

Ansonsten fällt auf, das Motorola noch auf Android 1.6 setzt, und nicht auf das im Motorola Milestone/Droid verwendete Android 2.0 Eclair. Ob dies damit zu begründen ist, das Motorola ein Alleinstellungsmerkmal für das Milestone haben wollte oder ob die Moto-Blur-Oberfläche, welches auf dem Backflip zum Einsatz kommt noch nicht mit 2.0 läuft, ist offen – ein Update auf Android 2.0 (oder dann vielleicht gleich 2.1?) soll nachgereicht werden. Trotzdem ist es schwach, wenn im Jahr 2010 noch Geräte mit einem veralteten Software-Stand auf den Markt kommen.

Die restlichen Daten, soweit bekannt:

  • Display: 3,1-Zoll, Auflösung: 320×480 Pixel
  • Alle vier GSM-Netze sowie UMTS/HSDPA
  • GPS-Empfänger
  • Akku: 1.400 mAh
  • Gewicht: 133g mit Akku

Der Marktstart soll noch im ersten Quartal 2010 erfolgen, Preise oder Details zur Verfügbarkeit nannte Motorola noch nicht.

Speicherlimit bei Android-Apps soll fallen

Derzeit können Anwendungen auf Android-Geräten nur auf dem Geräte-Speicher installiert werden, die Speicherkarte steht nicht zur Verfügung. Das begrenzt den nutzbaren Speicher deutlich, denn anders als z.B. das Iphone sind Android-Handys nur mit einem relativ kleinen Gerätespeicher ausgerüstet.

Laut Techcrunch.com arbeitet man derzeit an einer Lösung, wie der gesamte zur Verfügung stehende Speicher (inklusive Speicherkarte) für Anwendungen genutzt werden kann. Wann dieses Update erscheint und für welche Geräte es verfügbar sein wird ist noch offen – hoffen wir, das es auch für ältere Geräte wie das G1 kommen wird.