Doch Android 2.3 für HTC Desire?

Beim HTC Desire gibt es derzeit Verwirrung darum, ob das Gerät Android 2.3 “Gingerbread” bekommt oder auf Android 2.2 hängen bleibt. Hieß es gestern, dass der Speicher nicht ausreichen würde, um Android 2.3 mit HTC Sense zu installieren, gab es heute eine gegenteilige Meldung. Offen bleibt aber, wann das Update kommt, ursprünglich von HTC angesagt war Ende Juni, was nur noch wenige Tage Zeit wären – gebrandete Geräte erhalten ihre Updates in der Regel noch später.

Ursprung für die Verwirrung so ein Mißverständnis zwischen Entwicklungsabteilung und Pressestelle gewesen sein – trotzdem hat es der Community einen Schrecken eingejagt, gibt es doch immer wieder Hersteller, die ihre nicht besonders alten Geräte nicht mehr mit neuen Android-Versionen versorgen. Auch die von HTC versprochene Öffnung des Bootloaders, mit der Community-Version wie CyanogenMod installiert werden können, ist noch nicht umgesetzt – vielleicht wird dies mit dem kommenden Update mit erledigt.

Display-Wirrwarr bei Samsung Galaxy Tab 8.9?

Wie Golem.de berichtet droht beim kommenden Samsung Galaxy Tab 8.9 ein Display-Wirrwarr: so soll es Probleme mit der Lieberbarkeit der dünnen G1F-Displays geben, bei denen der Touch-Sensor direkt auf dem Display aufgebracht ist. Als Alternative soll es ein Modell mit GFF-Display (Glass Fiber Filter) geben, mit dem allerdings die angepeilte Dicke von 8,6 Millimetern nicht wird zu erreichen sein.

Sollte dieses Gerücht tatsächlich eintreten, wäre die Verwirrung komplett: vom Galaxy Tab 10.1 gibt es die Version 10.1V, welche deutlich dicker ist und bereits jetzt über Vodafone verkauft wird. Beim Galaxy Tab 8.9 käme auch noch eine Version mit anderem Display dazu, die hoffentlich im Handel eindeutig bezeichnet wird. Was genau an den Gerüchten über die Lieferbarkeit der Display dran ist könnte nur Samsung beantworten – die sich bisher in Schweigen hüllen. Ganz unbegründet scheinen die Gerüchte aber nicht zu sein – ansonsten wären die Tablets von Samsung bereits im Handel verfügbar.

Samsung schenkt CyanogenMod-Entwicklern ein Galaxy S2

Manchmal überrascht auch ein großer Hersteller wie Samsung: wie einer der CyanogenMod-Entwickler via Twitter bekannt gab hat Samsung ein Galaxy S2 (das aktuelle Top-Modell des Herstellers) bereitgestellt, um die Anpassung des CyanogenMod an das Gerät. Das ist in sofern bemerkenswert, dass sich normalerweise die Hersteller gegen alternative Firmware gewehrt haben. Langsam scheint dort ein Umdenken einzusetzen: auch HTC hat den Bootloader freigegeben, sodass auch hier Alternativen entwickelt werden können.

Eigentlich sollten alternative Android-Versionen überhaupt nicht nötig sein: würden die Hersteller ihre Geräte jeweils zeitnah auf die aktuelle Android-Version bringen, bräuchte es die Arbeit der freiwilligen Entwickler nur noch, um zum Beispiel Funktionen wie die Übertaktungsmöglichkeiten freizuschalten. Auch wenn das derzeit noch utopisch erscheint ist es doch ein guter Schritt, wenn die Hersteller nach und nach einsehen, dass die Modding-Community nicht aufzuhalten ist und das man vielleicht sogar den Wert des eigenen Geräts verbessern kann, in dem man sie unterstützt.

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 3: Internet

Nach dem die Störung dann doch nach ein paar Tagen behoben war, funktioniert die Internet-Verbindung nun wieder reibungslos seit ein paar Tagen. Was auffällt: zumindest rund um meinen Wohnort gibt es entweder HSDPA (was super läuft) oder GPRS – EDGE ist zumindest hier nicht drin. Das mag sich in anderen Teilen der Republik anders verhalten, zumindest im Süden Fürths sollte man das Handy nicht in den 2G-Modus zwingen.

Morgen gibt es noch einen “Stresstest” in Form einer Zugfahrt nach München – die Strecke ist zumindest mit o2 eigentlich unbrauchbar, was das Internet angeht. Mal schauen, ob Vodafone hier einen besseren Job gemacht hat. Ansonsten bliebe nur T-Mobile, die ja zum Teil auch in ICEs Hotspots anbieten – nur einem nicht zu den selben Preisen wie Fyve sie bietet 😉

Die bisherigen Teile dieser Serie:
Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 2: kein Internet
Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 1

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 2: kein Internet

Nachdem das ZTE Blade/San Francisco angekommen ist (zugegeben ein gebrauchtes Gerät, aber mit OLED sind eigentlich keine neuen mehr zu bekommen) sollte es eigentlich daran gehen, mal zu schauen, wie gut das über Vodafone abgewickelte mobile Internet-Angebot von Fyve funktioniert. Bisheriges Ergebnis nach zwei Tagen: gar nicht. Am Samstag hatte ich für ca. 45min in der Nürnberger Innenstadt eine funktionierende Datenverbindung, aktuell kommt wieder keine Verbindung zu stande.

Damit scheine ich nicht alleine zu sein, auf der Facebook-Seite von Fyve und im Telefon-Treff.de-Forum gibt es verschiedene Berichte, die von Problemen mit der Datenverbindung bei Fyve zeugen. Es bleibt zu hoffen, dass Fyve bzw. Vodafone die Probleme schnell in den Griff bekommt und vor allem den Zeitraum der Datenpakete um die Zeit des Ausfalls verlängert. Das wäre das mindeste.

Fyve statt o2o? Ein Selbsttest – Teil 1

Der o2o mit Kostenairbag ist zwar schon ein günstiger Tarif, aber nachdem ich kaum telefoniere/simse dachte ich mir: probier doch mal mit Fyve einen Discounter im Vodafone-Netz aus – laut eigener Aussage dem besten Datennetz in Deutschland – und schau, ob man für 15,-€/Monat für 1 GB tatsächlich die versprochene 7,2 Mbit/s HSDPA-Leistung bekommt.

Grundlegend hat die Bestellung schon einmal problemlos geklappt. Leider bietet das “Vielsurfer Paket” nur UMTS-Geschwindigkeit, und das “Upgrade” auf die Surflat XL zieht sich leider hin – trotz vorhandenem Guthaben. Zudem: an meinem Standort gibt es kein Edge – ohne UMTS kaum zu gebrauchen.

Ich werde Fyve die nächsten Tage parallel benutzen (mit einem ZTE Blade) und dann entscheiden, ob ich meine o2-Nummer portiere (dann auf eine neue Fyve-Karte). Mehr Info zu Fyve: www.fyve.de – Fyve ist echtes Prepaid und wird direkt von Vodafone betrieben – als Netzbetreiber wird mir auf zwei Geräten auch Vodafone angezeigt.

Hat jemand hier sonst Erfahrungen mit Fyve? Meine Erfahrung gehen weiter in Teil 2: kein Internet.

Android: keine Filme für gerootete Geräte

Google schränkt den Filmverleih auf Android-Geräten nicht nur regional ein, sondern schließt auch  Geräte aus, die gerootet wurden. “Failed to fetch license for [movie title] (error 49)” lautet laut Winfuture.de die Fehlermeldung, die Nutzer mit gerooteten Geräten zu sehen bekommen, wenn sie mit einem entsprechenden Gerät versuchen, einen Film zu leihen.

Google rechtfertigt diese Maßnahme damit, dass der Kopierschutz nicht gewährleistet sei, wenn die Nutzer vollen Zugriff auf ihr Gerät haben. Google möchte hier anscheinend potentiellen Problemen mit den Rechteinhabern vermeiden – die Filmindustrie wäre sicher nicht begeistert, wenn die geliehenen Filme länger auf den Geräten bleiben oder sogar in Umlauf kommen. Ob Google bei dieser Politik bleibt, wenn mehr und mehr User entsprechende Support-Anfragen stellen, ist natürlich offen. Vielleicht spendiert Google der Einschränkung wenigstens eine eindeutige Fehlermeldung.

Samsung gibt Preise für Android 3.0 Tablets bekannt

Samsung hat die Preise für das Samsung Galaxy Tab 10.1 und das  Galaxy Tab 8.9 genannt: 630,-€ für das größere Modell und 600,-€ für das kleinere Modell werden in Deutschland fällig, wenn sie ende Juni (10.1) bzw. im Juli (8.9) auf den Markt kommen werden. Beiden Tablets gemein ist die UMTS-Unterstützung, WLAN sowie 16 GB Speicher – ob eine Version mit mehr Speicher oder ohne UMTS geplant ist, ist bisher nicht bekannt.

Damit gibt es dann in Sommer schon einmal drei Tablets mit Android 3.0 Honeycomb auf dem deutschen Markt: das Motorola Xoom, das Acer Iconia A500/A501 sowie eben das Galaxy Tab in zwei Ausführungen. Bleibt abzuwarten, ob durch den Wettbewerb die Straßenpreise sinken und Apple so unter Druck gerät. Bisher kann nur Apple das iPad 2 in nennenswerten Stückzahlen absetzen, aber vielleicht ändert sich das im Laufe des Jahres. Ebenfalls spannend: werden die Hersteller dann gleich auf die dann aktuelle Android-3.1-Version setzen oder gibt es ein Debakel wie bei den Handys.

Android 3.0 Tablets von Acer und Motorola starten in Deutschland

Sowohl das Motorola Xoom als auch das Acer Iconia Tab A500 sind seit Ende April lieferbar. Beide Tablets bieten 10,1″-Display, Nvidias Tegra-2-SoC und sind mit 32 GB Speicher ausgestattet. Allerdings gibt es nur das Xoom auch in einer UMTS-Variante, Acer versucht es dagegen über einen “günstigen” Preis, der unter dem des iPad 2 WiFi 32 GB liegt. Letzteres kostet aktuell 565,-€ – Acer verlangt 499,-€ für die gleiche Speicherkapazität.

Damit scheint es endlich – gut ein Jahr nach der Vorstellung des iPad – vorran zu gehen, was die Android-Konkurrenz angeht. Es wird auch Zeit, will man Apple noch irgendwie abfangen auf dem Weg, weiter Marktanteile im Tablet-Markt zu erobern. Allerdings fehlen dafür auf der Android-Plattform noch die entsprechenden Apps – diese werden hoffentlich bald dazu kommen.

Xperia Play – mobiles Gaming auf Android-Basis?

Das Xperia Play soll sowohl Android-Smartphone als auch mobile Spielekonsole sein. Deswegen hat es Sony mit dem Label “Playstation certified” ausgestattet. Anders als sonst bei Handys mit Spieleunterstützung gibt es komplette Eingabegeräte, die unter dem Display ausgezogen werden. Die Spieleplattformen, die das Xperia Play unterstützt, ist im wesentlichen Android, wobei es auch spezielle an die Steuerung angepasste Android-Spiele gibt. Anders als es vielleicht zu erwarten wäre laufen Spiele für die erste Playstation Portable nur, wenn sie für die Steuerung des Xperia Play angepasst wurden. Das ist längt noch nicht für alle Titel der Fall, immerhin funktionieren die bisher portierten Spiele wohl recht gut.

Die Golem.de-Redaktion hat einen Test des Xperia Play verfasst und diesen auch mit einem Video untermauert:

Ob das Gerät sich tatsächlich als mobiles Gaming-Device wird durchsetzen können hängt im Wesentlichen von der Verbreitung ab – ein einzelnes Modell dürfte es hier schwer haben, andere Entwickler dafür zu begeistern.