FreeNAS 9.2.1 erschienen

FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen
FreeNAS 9.2.1 kommt mit neuen Funktionen
FreeNAS ist heute in der finalen Version 9.2.1 erschienen, die einige Neuerungen mitbringt. Darunter Support für SMB3 und einiges an Bugfixing.

Das komplette Changelog gibt es wie immer auf FreeNAS.org, hier nur die wichtigsten Neuerungen:

  • Samba 4.1.3 mit SMB3-Support
  • Wechsel von Avahi zu mDNSResponder, was das Auffinden von Freigaben für Macs erleichtert
  • Verbesserungen an der Web-GUI
  • Neuerungen für ZFS: enabled_txg hole_birth, extensible_dataset, bookmarks
  • Fehlerbehebung, allgemeine Leistungsverbesserung

Ich selbst werde ein paar Tage abwarten, bis ich mein NAS upgrade – vielleicht geht dann auch Wake-On-LAN wieder, welches mit der letzten FreeNAS-Version 9.2.0 leider seinen Betrieb eingestellt hatte.

Den Download von FreeNAS 9.2.1 (sowohl Neuinstallation als auch update) gibt es wie immer auf FreeNAS.org.

Wer Wake-On-LAN mit dieser FreeNAS-Version benutzen will, sollte sich die dazugehörige Anleitung durchlesen – leider funktioniert es nicht mehr auf allen Systemen ohne weiteres, ggf. ist eine Änderung in einer Konfigurationsdatei nötig.

FreeNAS 9.2.1-BETA erschienen

FreeNAS 9.2.0 ist noch gar nicht so lange verfügbar, da kündigt sich die Version 9.2.1 in Form einer BETA an. Die wichtigste Neuerung: Samba 4.1.4.

Damit hält laut Release-Notes für FreeNAS 9.2.1-BETA das SMB3-Protokoll Einzug sowie die Möglichkeit, FreeNAS als Windows Domain Controller zu nutzen. Weitere spannende Punkte aus dem Changelog (Auszug):

  • Bugfixing für Netatalk, wodurch ein Fehler beim Betrachten von Freigaben unter MacOS X behoben wird
  • Wechsel von Avahi zu mDNSResponder
  • Neue ZFS-Funktionen: enabled_txg hole_birth, extensible_dataset bookmarks
  • Fixed Kernel-Module loading für fuse, welches für den Import von NTFS-Volumes gebraucht wird
  • Behebung von verschiedenen Fehlern, die in 9.2.0 nicht mehr gefixt werden konnten

Wie immer bei BETA-Version und insbesondere bei Beta-Version für eine NAS-Software gilt: nicht auf produktiv genutzten Systemen installieren, die Datensicherheit kann nicht garantiert werden. Wer auf seine Daten angewiesen ist sollte sich über die hoffentlich bald erscheinenden Neuerungen freuen und die Beta auf einer Testmaschine installieren.

Eine Liste von offenen und bekannten Bugs für dieses Release findet sich hier, wer den Entwicklern helfen will kann FreeNAS 9.2.1-BETA hier herunterladen.

FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen

FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen
FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen
Recht kurz nach dem ersten und einzigen Release-Candidate ist noch vor Weihnachten der finale FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen.

Die wesentlichen Änderungen sind bereits von der RC-Version bekannt, die komplette Liste der Neuerungen gibt es auf der FreeNAS-Webseite. Hier nur die wichtigsten (aus meiner Sicht), FreeNAS-Plugins werden natürlich weiterhin unterstützt:

FreeNAS-Plugin: Crashplan

Leider gibt es immer noch keine Dropbox-Unterstützung für FreeNAS, mit dem jetzt erschienenen Crashplan-Plugin kann jedoch schon mal der gleichnamige Service für ein regelmäßiges Backup in der Cloud verwendet werden (ob man seine Daten einem Cloud-Unternehmen anvertrauen will steht auf einem anderen Blatt, eine zusätzliche Kopie schadet auf jeden Fall nichts).

Crashplan kann über die FreeNAS-Pluginverwaltung installiert werden. Bei den kostenpflichtigen Paketen bietet sich Crashplan+ Unlimited an, bei dem man für 4 Dollar im Monat unbegrenztes Datenvolumen in der Cloud bekommt – der limitierende Faktor ist dann nur noch die Upload-Bandbreite, wobei nach einem erstmaligen Komplett-Upload nur noch die Änderungen übertragen werden.

Mit der neuen Plugin-Verwaltung scheint endlich mal etwas Bewegung in die FreeNAS-Plugins zu kommen. Vor kurzem ist bereits der Plex-Media-Server als FreeNAS-Plugin erschienen, weitere sinnvolle Plugins werden sicherlich noch folgen.

Wer überlegt, ein NAS zuhause auf FreeNAS-Basis aufzusetzen, dem sei meine Einkaufsliste empfohlen.

Update 15.08.2014:
Ich verwende Crashplan nun für ein Backup aller wichtigen Dateien sowie aller Dateien, die sich nicht so einfach wiederbeschaffen lassen (Urlaubsbilder). Praktisch ist, das man die Daten zu allen PCs wiederherstellen kann, auf denen Crashplan installiert ist – im Falle eines Falles hat man ja meist keine Möglichkeit mehr, den Original-PC zu verwenden.

FreeNAS-Plugin: Plex Media Server

Plex Media Server Plugin für FreeNAS
Plex Media Server Plugin für FreeNAS: einfache Installation
Mit den aktuellen FreeNAS-Version 9.1.x hat sich die Plugin-Installation deutlich vereinfacht, damit sind auch neue Plugins dazugekommen. Ganz frisch: Plex Media Server als Plugin für FreeNAS. Damit können Medien-Dateien einfach im Netzwerk verteilt und auf passende Clients gebracht werden.

Die Installation ist denkbar einfach: wenn bereits ein Plugin-Jail unter FreeNAS konfiguriert ist kann das Plex-Media-Server-Plugin einfach heruntergeladen werden und direkt installiert werden. Danach muss nur noch ein Medien-Verzeichnis (oder mehrere) im Jail gemountet werden, damit der Plex Media Server die Dateien seiner Datenbank hinzufügen kann. Aktuell steht die Version 0.9.8.5 zur Verfügung, was der aktuellen Plex-Media-Server-Version entspricht.

Mehr Informationen zum Plex Media Server (die auch für das FreeNAS-Plugin gelten) gibt es auf der Homepage des Projekts. Im FreeNAS-Forum gibt es ebenfalls einen Thread zum Thema. Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr gut auf anderen Systemen.

Update 01.09.2014
Auf den bisherigen HP Microservern G7 kann es mit Transcoding unter Plex schon einmal eng werden. Mehr Leistung bietet die neuere G8-Version des Microservers, welche sich auch mit einem kleinen Xeon-Prozessor aufrüsten lässt. Dafür sind diese Systeme derzeit noch deutlich teurer.

FreeNAS 9.1.1 mit Bugfixing erschienen

FreeNAS 9.1.1 auf meinem HP N36L
FreeNAS 9.1.1 auf meinem HP N36L
Nachdem FreeNAS 9.1.0 vor nicht allzu langer Zeit erschienen ist, ist nun mit FreeNAS 9.1.1 ein Bugfix-Release erschienen. Damit werden vor allem kleinere Probleme beseitigt, die auf einigen FreeNAS-Installation aufgetreten sind (z.B. das 32-Bit-Plugins nicht funktionierten). Auch kaputte Funktionen (wie nicht funktionierendes AIO in Samba3 oder IPv6 im Plugin-Jail) wurden laut offizieller Meldung gefixt, zudem sind Stabilitätsverbesserungen im ZFS-Dateisystem in die neue FreeNAS-Version eingeflossen.

Die komplette Liste der Änderungen gibt es auf der FreeNAS-Seite: FreeNAS Bugtracker. Der Download der FreeNAS 9.1.1 ISO- und Upgrade-Dateien steht auf der FreeNAS-Webseite oder auf Sourceforge bereit.

Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr auf anderen Systemen.

FreeNAS 9.1.0 erschienen

FreeNAS 9.1.0 ist erschienen. Die neue FreeNAS-Version basiert auf FreeBSD 9.1-STABLE und bringt Neuerungen in verschiedenen Bereichen, unter anderem:

  • ZFS unterstützt jetzt Flags, TRIM, verbesserte Benachrichtigungen beim Entfernen von Laufwerken sowie LZ4-Komprimierung
  • Das Plugin-Interface wurde überarbeitet: FreeNAS-Plugins können nun direkt von einem FreeNAS-Repository installiert werden
  • es können mehrere Plugin-Jails angelegt werden und parallel benutzt werden
  • Verbesserter Volume-Manager, der automatisch auf Volumes auf Performance optimieren kann
  • Verbesserungen am Verschlüsselungssystem


FreeNAS 9.1.0 BETA erschienen

Das FreeNAS-Team hat eine neue BETA-Version der kostenlosen NAS-Software auf FreeBSD-Basis veröffentlicht, FreeNAS 9.1.0-BETA. Diese Version basiert auf FreeBSD 9.1.0-STABLE und bringt verschiedene Neuerungen, unter anderem das das Plugin-Jail nicht mehr separat heruntergeladen werden muss. Weitere Verbesserungen:

  • Verbesserungen am ZFS-Dateisystem (TRIM-Support, feature flags, etc.)
  • Verbessertes Plugin-Jail-System, welches jetzt mehrere Plugin-Jails unterstützt
  • Bessere Oberfläche für den Volume-Manager sowie automatische Performance-Verbesserung der Volumes
  • Verbesserungen bei der Verschlüsselung

Die Installationsgröße ist auf knapp unter 4 Gigabyte angestiegen (ein 4-GB-USB-Stick soll ausreichen, ein GUI-Upgrade ist aber nicht möglich). Durch die neue ZFS-Version ist es auch nicht möglich, nach einem erfolgten Upgrade des Dateisystems wieder auf die alte Version zurück zu wechseln – daran sollte man denken, wenn man die Beta ausprobieren will.

Der Download des Installationsimage ist über die FreeNAS-Webseite möglich. Da es sich um eine BETA handelt, sollte FreeNAS 9.1.0 im Moment nicht mit echten Daten eingesetzt werden, sondern nur auf einem Testsystem ausprobiert werden.

AppleTV 3: ohne Jailbreak eigene Medien abspielen

Die AppleTV-Box in der zweiten und dritten Generation kann nicht ohne weiteres eigene Mediendateien abspielen. Für die AppleTV 2 gibt es einen Jailbreak, nach dem Software wie XBMC installiert werden kann, für die dritte Generation der kleinen schwarzen Box gibt es noch keinerlei Jailbreak (und ein Jailbreak für das AppleTV 3 ist auch nicht abzusehen). Über einen Lösungsansatz mit der Software PlexConnect berichtet jetzt t3n.de, dauerhafte Veränderungen an der AppleTV-3-Box sind nicht nötig.

Der Trick: über einen eigenen DNS-Server beantwortet PlexConnect Anfragen, die eigentlich an die iTunes-Server gestellt wurden, mit eigenen Inhalten. Die Inhalte kommen dabei von einem PlexServer, welcher parallel auf einem anderen Rechner im Netzwerk laufen laufen muss. Leider gibt es bisher anscheinend kein Plex-Plugin für FreeNAS, sobald es da etwas Neues gibt wäre es die ideale Kombination (ein zusätzlicher PC wäre nicht mehr nötig). Auf jeden Fall ist es ein spannender Weg, Mediendateien abseits von iTunes mit einem AppleTV 3 wiederzugeben.