Netflix: Deutschlandstart im Herbst bestätigt

Lange Zeit musste man auf verschiedenste Mittel zurückgreifen, um Netflix in Deutschland zu nutzen. Damit ist im Herbst Schluss: der Deutschland-Start des beliebten Streaming-Anbieters ist bestätigt.

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Kein VPN und keine Proxies mehr: Netflix kommt offiziell nach Deutschland, mit der Funkausstellung in Berlin (IFA) im September soll der Dienst starten. Preise gibt es bisher noch nicht, es ist aber davon auszugehen, dass Netflix ähnliche Preise wie in den USA und wie andere Anbieter in Deutschland aufrufen wird – also etwas unter 10 Euro.

Sony Xperia Z1 Compact bekommt Android 4.4.4

Sony bringt Android 4.4.4 für das Z1 Compact – damit ist Sony was Updates angeht recht vorbildlich und liefert die aktuelle Android-Version für das kleine High-End-Smartphone vor dem entsprechenden Update für das Flaggschiff Z2.

Android 4.4.4 auf Sony Xperia Z1 Compact
Android 4.4.4 auf Sony Xperia Z1 Compact
Aktuell wird das Update ausgerollt – nach und nach wird es auf allen Geräten Over-the-Air verfügbar sein, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wann das der Fall sein wird und was genau eigentlich die Änderungen der neuen Version sind. Wie Android 4.4.3 ist auch 4.4.4 eine Bug-Fix-Version, mit der verschiedene Fehler behoben werden sollen.

Sony liefert das Update laut dem XperiaBlog zuerst in Italien, Russland und Indonesien aus – es ist aber davon auszugehen, dass es auch nach Deutschland kommt, entsprechende Meldungen aus dem Telefon-Treff.de-Forum legen dies auch Nahe. Mutige können das Update auch selbst aus dem XDA-Forum beziehen und dann mit dem Flash-Tool auf das Handy übertragen. Damit können jedoch die Daten verloren gehen, sodass ein Backup wichtig ist. Die Software-Version 14.4.A.0.108 wurde auch für das Xperia Z1 sowie das Xperia Z Ultra zertifiziert, allerdings ist hier noch nichts davon bekannt, wann es ausgerollt wird.

Es bleibt zu hoffen, das Sony auch bei kommenden Android-Version so schnell ist was die Updates angeht: schließlich geht es nicht nur um Bugfixing, sondern auch um neue Funktionen. Mehr über das Sony Xperia Z1 Compact zu erfahren gibt es in meinem Hands-On.

Sony Xperia Z1 Compact – Hands On

Das Xperia Z1 Compact von Sony soll alles bieten, was ein High-End-Smartphone braucht – nur auf einem kleineren Formfaktor. Wie gut das gelungen ist habe ich mir einmal genauer angeschaut.

Sony Xperia Z1 Compact
Sony Xperia Z1 Compact
Die technischen Daten überzeugen zunächst: Snapdragon-800-SoC mit 2,15 GHz, 2 Gigabyte RAM, 20 Megapixel Kamera, UMTS, NFC, LTE. Dazu ein Micro-SD-Slot um den 16 Gigabyte großen Speicher zu erweitern. Das Display löst mit 1280×720 Pixeln auf, was bei der Diagonalen von 4,3 Zoll für 344 ppi reicht und damit über der Auflösung des iPhone 5 liegt (326 ppi).

Die Stromversorgung übernimmt ein fest eingebauter Akku mit 2.300 mAh – in meinem Einsatzszenario reicht das für gut zwei Werktage, rund 1 Tag 12 Stunden vergehen, bis das Gerät wieder geladen werden will.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 3

Nachdem ich mittlerweile auf ein Sony Xperia Z1 Compact umgestiegen bin, soll das Moto G ein iPhone 3GS ablösen – eigentlich eine klare Sache, ist der Einstiegs-Androide doch deutlich schneller.

Motorola Moto G - fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Motorola Moto G – fotografiert mit Sony Xperia Z1 Compact
Zunächst aber der Vergleich zwischen Sony Xperia Z1 Compact und Motorola Moto G. Auf den ersten Blick ähneln sich beide Gerät, dem 4,3″-Display beim Sony steht ein 4,5″-Display bei Motorola gegenüber, beide mit 1.280×720 Pixel Auflösung. Beide Geräte verzichten zudem auf physikalische Buttons sondern setzen komplett auf die Android-Funktionen.

Damit Enden dann aber auch die Gemeinsamkeiten: während im Moto G ein Quadcore-A7-SoC mit 1,2 GHz arbeitet, kommt der mit ebenfalls vier Kernen ausgerüstete Snapdragon 800 im Sony Xperia Z1 Compact auf 2,15 GHz.

Google Chromecast in Deutschland verfügbar

Googles Chromecast-HDMI-Stick, mit dem aus eigentlich jedem Fernseher ein Smart-TV gemacht werden kann, ist seit heute auch in Deutschland regulär verfügbar.

Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Google Chromecast: günstiger HDMI-Stick für Fernseher (Bild: Amazon)
Die verfügbaren Dienste wurde an den deutschen Markt angepasst: statt Netflix, was in Deutschland immer noch nicht verfügbar ist, gibt es Watchever und Maxdome. Ansonsten sind die Funktionen gleich geblieben: Youtube-Videos können direkt abgespielt werden, Chrome kann Browsertabs mit der passenden Erweiterung „casten“.

Google Chromecast ist aber nicht direkt vergleich mit Android-TV-Boxen wie der MyGICA ATV1200, sondern benötigt immer noch ein zusätzliches Gerät zur Steuerung. Dies kann zum Beispiel ein Android-Handy sein oder auch ein iOS-Device – Google macht da keine grundlegenden Einschränken. Apps für Chromecast können auf Basis des entsprechenden SDK erstellt werden.

Interessierte können Chromecast für günstige 35,- Euro bei Amazon bestellen. Alternativ dazu gibt es Googles Chromecast auch beim MediaMarkt (ebenfalls für 35,- Euro). Es bleibt abzuwarten, wie sich das Ökosystem rund um den Chromecast entwickelt und welche Apps noch davon profitieren werden.

Motorola Moto G – Tagebuch Teil 1

Wer auf der Suche nach einem Android-Smartphone ist und nicht mehr als 200,- Euro ausgeben will, stolpert früher oder später über das Motorola Moto G. Ich habe es mir zugelegt und werde meine Erfahrungen in einem mehrteiligen Tagebuch festhalten.

Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Motorola Moto G: viel Android für kleines Geld
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: auf 4,5″-Displaydiagonale bringt Motorola 1280×720 Pixel unter, was einer Punktdichte von 329ppi entspricht. Angetrieben wird das Moto G von einem Qualcomm MSM8x26 Quad-Core A7 mit 1,2 GHz und einer Adreno-305-GPU mit 450 MHz – soweit ich es am ersten Tag beurteilen kann langt das, um alle wichtigen Funktionen ausreichend schnell zu erledigen.

Abgerundet wird die Ausstattung mit folgenden Eckpunkten: HSPA+ mit 21,1 Mbps download und 5,76 Mbps upload, GPS und GLONASS, 1 GB LPDDR2 RAM, 5-Megapixel-Kamera mit Fotolicht sowie einem 2070-mAh-Akku.

Geniatech ATV1200: jetzt mit Linux XBMC

Linux XBMC auf ATV1200
Linux XBMC auf ATV1200

Für die Geniatech bzw. myGICA ATV1200-Android-TV-Box ist nun ein Linux-XBMC-Image erschienen. Damit kommt eine auf XBMC reduzierte Oberfläche, wer aber sowieso keine Android-Apps benutzen will bekommt eine schnelle XBMC-Box, die auch mit Full-HD-Videos keinerlei Probleme hat.

Der Umstieg von Android zu Linux ist einfach zu bewerkstelligen: das aktuelle Linux-XBMC-Image gibt es bei Geniatech zum Download (vom 02.01.2014), im XBMC-Forum gibt es eine Diskussion dazu. Die Schritte, um das Linux-Image auf die Box zu bekommen sind einfach.

Netflix in Deutschland mit ATV1200-Android-Box

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar – wer trotzdem US-Serien genießen will, kann es simpel mit einer Android-Box wie der myGICA ATV1200 realisieren.

Zuerst benötigt man einen Netflix-Account. Bei mir hat es mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, dafür gibt es aber im Zweifelsfall Anleitungen und Lösungen. Hat man das geschafft, besteht immer noch das Problem, dass Netflix nicht ohne weiteres nach Deutschland streamt. VPN mit Ausgangserver in den USA wäre eine Lösung, kostet aber meist Geld. Der einfache Ansatz: Hola (hola.org) auf der Android-Box installieren und den Hola-Unlocker verwenden. Der Service ist kostenlos, und im Gegensatz zu klassischen VPN-Lösungen wird nicht der gesamte Datenverkehr umgeleitet sondern nur die Anfragen, die für das Funktionieren des Streaming nötig sind.

Google: Nexus 5 vorgestellt

Nexus 5 schwarz
Nexus 5 schwarz
Bereits am Donnerstag Abend hat Google das Nexus 5 vorgestellt, welches das Nexus 4 ablöst. Das neue Smartphone von Google wird wieder von LG hergestellt und entspricht von der Hardware weitgehend dem LG G2: 4,95 Zoll Display mit 1920×1080 Pixel, Snapdragon 800 mit 2,3 GHz und 2 GB RAM. Da wie vom Vorgänger ein Speicherkarten-Slot fehlt, muss man sich zwischen der 16-GB- und 32-GB-Version entscheiden. Preislich platziert Google das Nexus 5 wieder zu einem Kampfpreis: die 16-GB-Version des Nexus 5 ist für 349 Euro zu bekommen, für das 32-GB-Nexus 5 werden 399 Euro fällig.