Raspberry Pi: Schnelleres Internet mit DNS-Caching

Zwar ist DNS-Auflösung ein Thema, über das sich die meisten wahrscheinlich keine Gedanken machen, dennoch hat der Vorgang, der aus einer Domain eine IP-Adresse auflöst einen erheblichen Anteil an der Geschwindigkeit beim Surfen. Etwas Linderung kann ein DNS-Cache auf einem Raspberry Pi bieten.

Nachdem ich den Internet-Provider gewechselt habe und nun über eine VDSL-Leitung mit einem Sync von 51,4 Mbit/s downstream und 10 Mbits/s upstream verfüge habe ich mich daran gemacht, die letzten Bremsen zu lösen.

FreeNAS 9.2.1-BETA erschienen

FreeNAS 9.2.0 ist noch gar nicht so lange verfügbar, da kündigt sich die Version 9.2.1 in Form einer BETA an. Die wichtigste Neuerung: Samba 4.1.4.

Damit hält laut Release-Notes für FreeNAS 9.2.1-BETA das SMB3-Protokoll Einzug sowie die Möglichkeit, FreeNAS als Windows Domain Controller zu nutzen. Weitere spannende Punkte aus dem Changelog (Auszug):

  • Bugfixing für Netatalk, wodurch ein Fehler beim Betrachten von Freigaben unter MacOS X behoben wird
  • Wechsel von Avahi zu mDNSResponder
  • Neue ZFS-Funktionen: enabled_txg hole_birth, extensible_dataset bookmarks
  • Fixed Kernel-Module loading für fuse, welches für den Import von NTFS-Volumes gebraucht wird
  • Behebung von verschiedenen Fehlern, die in 9.2.0 nicht mehr gefixt werden konnten

Wie immer bei BETA-Version und insbesondere bei Beta-Version für eine NAS-Software gilt: nicht auf produktiv genutzten Systemen installieren, die Datensicherheit kann nicht garantiert werden. Wer auf seine Daten angewiesen ist sollte sich über die hoffentlich bald erscheinenden Neuerungen freuen und die Beta auf einer Testmaschine installieren.

Eine Liste von offenen und bekannten Bugs für dieses Release findet sich hier, wer den Entwicklern helfen will kann FreeNAS 9.2.1-BETA hier herunterladen.

FreeNAS: Dropbox-Ersatz mit BitTorrent Sync

Wer Dateien zwischen mehreren Geräten synchron halten will denkt zuerst einmal an Services wie Dropbox oder Lösungen wie Owncloud. Mit BitTorrent Sync gibt es eine weitere Lösung, die auf der Bittorrent-Technik aufsetzt und einen Sync im Hintergrund durchführt.

BitTorrent Sync: Dropbox-Alternative?
BitTorrent Sync: Dropbox-Alternative?


Geniatech ATV1200: jetzt mit Linux XBMC

Linux XBMC auf ATV1200
Linux XBMC auf ATV1200

Für die Geniatech bzw. myGICA ATV1200-Android-TV-Box ist nun ein Linux-XBMC-Image erschienen. Damit kommt eine auf XBMC reduzierte Oberfläche, wer aber sowieso keine Android-Apps benutzen will bekommt eine schnelle XBMC-Box, die auch mit Full-HD-Videos keinerlei Probleme hat.

Der Umstieg von Android zu Linux ist einfach zu bewerkstelligen: das aktuelle Linux-XBMC-Image gibt es bei Geniatech zum Download (vom 02.01.2014), im XBMC-Forum gibt es eine Diskussion dazu. Die Schritte, um das Linux-Image auf die Box zu bekommen sind einfach.

FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen

FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen
FreeNAS 9.2.0 kommt mit neuen Funktionen
Recht kurz nach dem ersten und einzigen Release-Candidate ist noch vor Weihnachten der finale FreeNAS 9.2.0-RELEASE erschienen.

Die wesentlichen Änderungen sind bereits von der RC-Version bekannt, die komplette Liste der Neuerungen gibt es auf der FreeNAS-Webseite. Hier nur die wichtigsten (aus meiner Sicht), FreeNAS-Plugins werden natürlich weiterhin unterstützt:

iOS 7 Jailbreak für alle Geräte erschienen und ausprobiert

iOS 7 Jailbreak bringt Cydia auf das iPhone 5
iOS 7 Jailbreak bringt Cydia auf das iPhone 5

Recht überraschend ist noch vor Weihnachten in untethered iOS-7-Jailbreak erschienen, der zudem mit allen Geräten funktioniert. Das Jailbreak-Tool hört auf den Namen „evasi0n7“ und kann auf evasi0n.com für Mac OS X und Windows heruntergeladen werden.

Die Durchführung des Jailbreaks geschieht auf eigenes Risiko, das Gerät kann dabei unbenutzbar werden.

Das Tool führt die nötigen Schritte automatisch aus, der Zeitaufwand sind ca. 10 Minuten. Die Daten auf meinem iPhone 5 blieben erhalten, trotzdem sollte man vorher ein Backup anlegen, falls man das Gerät nach dem Jailbreak wiederherstellen möchte (so wie ich, der eigentlich kein Jailbreak-Nutzer ist und es nur für diesen Beitrag einmal ausprobiert hat.

Raspberry Pi als VPN-Gateway

Nach Verwendung als Proxy und TV-Client hier nun eine weitere Verwendungsmöglichkeit für einen Raspberry Pi: als VPN-Gateway, im konkreten Fall um mehrere Geräte eine VPN-Verbindung bereitzustellen. Praktisch, wenn nicht jedes Gerät direkt VPN unterstützt.

Update vom 14.05.2015: Ich habe das Setup zum VPN-Gateway für die Verwendung des Raspberry Pi 2 noch einmal aktualisiert. Die Geschwindigkeit hängt natürlich immer noch vom verwendeten VPN-Anbieter bzw. vielen weiteren Faktoren ab.

Platine des Raspberry Pi 2: Dank Quadcore und 1 GB RAM mehr Leistung
Platine des Raspberry Pi 2: Dank Quadcore und 1 GB RAM mehr Leistung
Es gibt zwar bereits ein fertiges Image, welches einen Raspberry Pi als OpenVPN-Gateway bereitstellt, die komplette Einrichtung hat sich am Ende allerdings nicht als so kompliziert herausgestellt, dass ich es nicht auf dem bereits bestehenden Raspberry Pi zusätzlich einrichten könnte.

Raspberry Pi: Live-Fernsehen mit tvheadend

Für den Raspberry Pi gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon: das Streaming eines DVB-Signals ins Netzwerk, um z.B. in Räumen ohne guten DVB-T-Empfang live Fernsehen zu können.

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
Was man dafür braucht: einen Raspberry Pi, einen DVB-T-Stick der von Linux unterstützt wird sowie einen passenden Client (wenn man nicht direkt XBMC auf dem Raspberry verwenden will) und einen USB-Hub, da die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht genug Strom liefern. In meinem Fall verwende ich die Lösung, um meinen DVB-T-Stick mit Mac-OS-X nutzen zu können, wo er leider nicht direkt unterstützt wird.

Mittlerweile habe ich das Setup um DVB-C-Support erweitert, da der Kabelanschluss ungünstig im Wohnzimmer gelegen ist. So lässt sich digitales Kabelfernsehen einfach in mehreren Zimmern verteilen – zumindest wenn man sich auf unverschlüsselte Sender beschränkt. Man benötigt gar nicht mal viele Teile, die Kosten entstehen vor allem durch den USB-Stick für DVB-T oder noch teurer DVB-C. Wichtig ist vor allem der Linux-Support, sonst bekommt man ein Problem wenn man TVHeadend einsetzen will.

Netflix in Deutschland mit ATV1200-Android-Box

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar – wer trotzdem US-Serien genießen will, kann es simpel mit einer Android-Box wie der myGICA ATV1200 realisieren.

Zuerst benötigt man einen Netflix-Account. Bei mir hat es mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, dafür gibt es aber im Zweifelsfall Anleitungen und Lösungen. Hat man das geschafft, besteht immer noch das Problem, dass Netflix nicht ohne weiteres nach Deutschland streamt. VPN mit Ausgangserver in den USA wäre eine Lösung, kostet aber meist Geld. Der einfache Ansatz: Hola (hola.org) auf der Android-Box installieren und den Hola-Unlocker verwenden. Der Service ist kostenlos, und im Gegensatz zu klassischen VPN-Lösungen wird nicht der gesamte Datenverkehr umgeleitet sondern nur die Anfragen, die für das Funktionieren des Streaming nötig sind.

MacMini Late 2012 Upgrade mit SSD

Wer einen MacMini besitzt, dem wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass die Standard-HDD nicht sonderlich schnell ist – und zudem deutlich zu hören ist. Die Lösung: der Einbau einer SSD. Leider nicht von Apple vorgesehen, deswegen etwas komplizierter.

Bei mir handelt es sich um einen MacMini Late 2012 mit 2,3 GHz Quadcore (Core i7) und 8 Gigabyte RAM – also das mittlere Modell. Leider war er als ich ihn gebraucht gekauft habe nur mit der Standard-HDD ausgerüstet und nicht mit dem von Apple angebotenen FusionDrive, welches eine SSD und eine HDD zu einem logischen Laufwerk zusammenfasst und so für mehr Leistung sorgt. Leider ist der MacMini aufgrund des kleinen Gehäuses nicht ohne weiteres Aufzurüsten, wenn man vom RAM absieht. Prinzipiell passen aber zwei 2,5-Zoll-Festplatten in das Gehäuse, beim MacMini Server wird das auch so verbaut.