iOS 7 Jailbreak für alle Geräte erschienen und ausprobiert

iOS 7 Jailbreak bringt Cydia auf das iPhone 5
iOS 7 Jailbreak bringt Cydia auf das iPhone 5

Recht überraschend ist noch vor Weihnachten in untethered iOS-7-Jailbreak erschienen, der zudem mit allen Geräten funktioniert. Das Jailbreak-Tool hört auf den Namen „evasi0n7“ und kann auf evasi0n.com für Mac OS X und Windows heruntergeladen werden.

Die Durchführung des Jailbreaks geschieht auf eigenes Risiko, das Gerät kann dabei unbenutzbar werden.

Das Tool führt die nötigen Schritte automatisch aus, der Zeitaufwand sind ca. 10 Minuten. Die Daten auf meinem iPhone 5 blieben erhalten, trotzdem sollte man vorher ein Backup anlegen, falls man das Gerät nach dem Jailbreak wiederherstellen möchte (so wie ich, der eigentlich kein Jailbreak-Nutzer ist und es nur für diesen Beitrag einmal ausprobiert hat.

Raspberry Pi als VPN-Gateway

Nach Verwendung als Proxy und TV-Client hier nun eine weitere Verwendungsmöglichkeit für einen Raspberry Pi: als VPN-Gateway, im konkreten Fall um mehrere Geräte eine VPN-Verbindung bereitzustellen. Praktisch, wenn nicht jedes Gerät direkt VPN unterstützt.

Update vom 14.05.2015: Ich habe das Setup zum VPN-Gateway für die Verwendung des Raspberry Pi 2 noch einmal aktualisiert. Die Geschwindigkeit hängt natürlich immer noch vom verwendeten VPN-Anbieter bzw. vielen weiteren Faktoren ab.

Platine des Raspberry Pi 2: Dank Quadcore und 1 GB RAM mehr Leistung
Platine des Raspberry Pi 2: Dank Quadcore und 1 GB RAM mehr Leistung
Es gibt zwar bereits ein fertiges Image, welches einen Raspberry Pi als OpenVPN-Gateway bereitstellt, die komplette Einrichtung hat sich am Ende allerdings nicht als so kompliziert herausgestellt, dass ich es nicht auf dem bereits bestehenden Raspberry Pi zusätzlich einrichten könnte.

Raspberry Pi: Live-Fernsehen mit tvheadend

Für den Raspberry Pi gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Eine davon: das Streaming eines DVB-Signals ins Netzwerk, um z.B. in Räumen ohne guten DVB-T-Empfang live Fernsehen zu können.

DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
DVB-T und DVB-C gleichzeitig, gestreamt via tvheadend vom Raspberry Pi
Was man dafür braucht: einen Raspberry Pi, einen DVB-T-Stick der von Linux unterstützt wird sowie einen passenden Client (wenn man nicht direkt XBMC auf dem Raspberry verwenden will) und einen USB-Hub, da die USB-Anschlüsse am Raspberry nicht genug Strom liefern. In meinem Fall verwende ich die Lösung, um meinen DVB-T-Stick mit Mac-OS-X nutzen zu können, wo er leider nicht direkt unterstützt wird.

Mittlerweile habe ich das Setup um DVB-C-Support erweitert, da der Kabelanschluss ungünstig im Wohnzimmer gelegen ist. So lässt sich digitales Kabelfernsehen einfach in mehreren Zimmern verteilen – zumindest wenn man sich auf unverschlüsselte Sender beschränkt. Man benötigt gar nicht mal viele Teile, die Kosten entstehen vor allem durch den USB-Stick für DVB-T oder noch teurer DVB-C. Wichtig ist vor allem der Linux-Support, sonst bekommt man ein Problem wenn man TVHeadend einsetzen will.

Netflix in Deutschland mit ATV1200-Android-Box

Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix: Videostreaming wie es gedacht ist
Netflix ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar – wer trotzdem US-Serien genießen will, kann es simpel mit einer Android-Box wie der myGICA ATV1200 realisieren.

Zuerst benötigt man einen Netflix-Account. Bei mir hat es mit einer deutschen Kreditkarte funktioniert, dafür gibt es aber im Zweifelsfall Anleitungen und Lösungen. Hat man das geschafft, besteht immer noch das Problem, dass Netflix nicht ohne weiteres nach Deutschland streamt. VPN mit Ausgangserver in den USA wäre eine Lösung, kostet aber meist Geld. Der einfache Ansatz: Hola (hola.org) auf der Android-Box installieren und den Hola-Unlocker verwenden. Der Service ist kostenlos, und im Gegensatz zu klassischen VPN-Lösungen wird nicht der gesamte Datenverkehr umgeleitet sondern nur die Anfragen, die für das Funktionieren des Streaming nötig sind.

MacMini Late 2012 Upgrade mit SSD

Wer einen MacMini besitzt, dem wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass die Standard-HDD nicht sonderlich schnell ist – und zudem deutlich zu hören ist. Die Lösung: der Einbau einer SSD. Leider nicht von Apple vorgesehen, deswegen etwas komplizierter.

Bei mir handelt es sich um einen MacMini Late 2012 mit 2,3 GHz Quadcore (Core i7) und 8 Gigabyte RAM – also das mittlere Modell. Leider war er als ich ihn gebraucht gekauft habe nur mit der Standard-HDD ausgerüstet und nicht mit dem von Apple angebotenen FusionDrive, welches eine SSD und eine HDD zu einem logischen Laufwerk zusammenfasst und so für mehr Leistung sorgt. Leider ist der MacMini aufgrund des kleinen Gehäuses nicht ohne weiteres Aufzurüsten, wenn man vom RAM absieht. Prinzipiell passen aber zwei 2,5-Zoll-Festplatten in das Gehäuse, beim MacMini Server wird das auch so verbaut.

Amazon Cyber Monday 2013

Amazon startet auch dieses Jahr wieder einen Cyber Monday, bei dem Blitz-Angebote im 15 Minuten-Takt eingestellt werden.

Insgesamt soll es 3.500 Blitz-Angebote geben mit insgesamt 1.000.000 Produkten, die bis zu 50 Prozent reduziert werden. Da es in der Vergangenheit Probleme mit der Verfügbarkeit bei den Cyber-Mondays gab, stellt Amazon nun im Voraus klar: „Alle Blitzangebot-Produkte sind zum jeweiligen Aktionsrabatt nur in limitierter Stückzahl erhältlich und können bereits innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sein.“

Aktuell veranstaltet Amazon einen „Cyber Monday-Countdown“ mit einzelnen Angeboten (vom 15. – 22. November), die eigentliche Cyber Monday-Woche läuft vom 23. bis zum 30. November. Andere Online-Händler wie Cyberport kontern die Amazon-Aktion mit dem BlackFridaySale – auch hier wird es verschiedene Angebote geben.

Nginx mit SSL und SPDY

HTTPS korrekt aktiviert für kadder.de
HTTPS korrekt aktiviert für kadder.de (Google Chrome)

Wie einigen vielleicht aufgefallen ist, läuft mein Blog kadder.de neuerdings über eine verschlüsselte Verbindung (zu erkennen am HTTPS-Symbol in der Browser-Leiste). Hauptgrund für diese Umstellung, die leider etwas Zeit bei der First Byte Time kostet, war die Möglichkeit, Verbindung auch via SPDY für entsprechende Browser (z.B. Chrome) anzubieten. Außerdem hat es mich interessiert, wie sich die Umstellung der ganzen Domain auf SEO auswirkt – das wird sich aber erst in der nächsten Zeit zeigen.

Speed Index < 1000 mit Nginx, ngx_pagespeed, PHP, W3TC

Nginx-Logo
Nginx-Logo
Nichts ist nerviger als langsam ladende Webseiten – wer WordPress selbst hostet (in meinem Fall auf einem Cloudserver bei JiffyBox) hat jedoch etliche Luft für Optimierungen. Hier stelle ich einige vor.
Das Endergebnis vorweg: für die Blog-Startseite unter www.tech-blogger.net ermittelte Webpagetest.org am 09. November 2013 einen Speed-Index von 601 (kleiner ist besser, mehr Informationen zum Speed Index) für den „First View“ und 401 für den „Repeat View“. Das ganze für eine normale WordPress-Blog-Seite (Lightbox für Bilder, 10 Beiträge auf der Startseite, Bilder für Beiträge, Google Analytics) mit einem auf TwentyTwelve basierendem Theme (von mir etwas angepasst für SEO).

Google: Nexus 5 vorgestellt

Nexus 5 schwarz
Nexus 5 schwarz
Bereits am Donnerstag Abend hat Google das Nexus 5 vorgestellt, welches das Nexus 4 ablöst. Das neue Smartphone von Google wird wieder von LG hergestellt und entspricht von der Hardware weitgehend dem LG G2: 4,95 Zoll Display mit 1920×1080 Pixel, Snapdragon 800 mit 2,3 GHz und 2 GB RAM. Da wie vom Vorgänger ein Speicherkarten-Slot fehlt, muss man sich zwischen der 16-GB- und 32-GB-Version entscheiden. Preislich platziert Google das Nexus 5 wieder zu einem Kampfpreis: die 16-GB-Version des Nexus 5 ist für 349 Euro zu bekommen, für das 32-GB-Nexus 5 werden 399 Euro fällig.

Wer wird Österreichs Seokanzler?

Nachdem gestern auf dem SEO-Day in Köln der deutsche Seokanzler gekührt wurde, geht der Wettbewerb nun in Österreich weiter: wer am Stichtag, dem 22.11.2013, mit dem Begriff „SEOKanzler“ Platz 1 auf google.at belegt, gewinnt spannende Preise.

Nachdem der Google-Index in Deutschland und Österreich unterschiedlich ist, ist es natürlich schwieriger, mit einer deutschen Domain wie kadder.de in Österreich etwas zu erreichen. Trotzdem kann man es ja mal probieren 🙂