FreeNAS-Plugin: Crashplan

Leider gibt es immer noch keine Dropbox-Unterstützung für FreeNAS, mit dem jetzt erschienenen Crashplan-Plugin kann jedoch schon mal der gleichnamige Service für ein regelmäßiges Backup in der Cloud verwendet werden (ob man seine Daten einem Cloud-Unternehmen anvertrauen will steht auf einem anderen Blatt, eine zusätzliche Kopie schadet auf jeden Fall nichts).

Crashplan kann über die FreeNAS-Pluginverwaltung installiert werden. Bei den kostenpflichtigen Paketen bietet sich Crashplan+ Unlimited an, bei dem man für 4 Dollar im Monat unbegrenztes Datenvolumen in der Cloud bekommt – der limitierende Faktor ist dann nur noch die Upload-Bandbreite, wobei nach einem erstmaligen Komplett-Upload nur noch die Änderungen übertragen werden.

Mit der neuen Plugin-Verwaltung scheint endlich mal etwas Bewegung in die FreeNAS-Plugins zu kommen. Vor kurzem ist bereits der Plex-Media-Server als FreeNAS-Plugin erschienen, weitere sinnvolle Plugins werden sicherlich noch folgen.

Wer überlegt, ein NAS zuhause auf FreeNAS-Basis aufzusetzen, dem sei meine Einkaufsliste empfohlen.

Update 15.08.2014:
Ich verwende Crashplan nun für ein Backup aller wichtigen Dateien sowie aller Dateien, die sich nicht so einfach wiederbeschaffen lassen (Urlaubsbilder). Praktisch ist, das man die Daten zu allen PCs wiederherstellen kann, auf denen Crashplan installiert ist – im Falle eines Falles hat man ja meist keine Möglichkeit mehr, den Original-PC zu verwenden.

FreeNAS-Plugin: Plex Media Server

Plex Media Server Plugin für FreeNAS
Plex Media Server Plugin für FreeNAS: einfache Installation
Mit den aktuellen FreeNAS-Version 9.1.x hat sich die Plugin-Installation deutlich vereinfacht, damit sind auch neue Plugins dazugekommen. Ganz frisch: Plex Media Server als Plugin für FreeNAS. Damit können Medien-Dateien einfach im Netzwerk verteilt und auf passende Clients gebracht werden.

Die Installation ist denkbar einfach: wenn bereits ein Plugin-Jail unter FreeNAS konfiguriert ist kann das Plex-Media-Server-Plugin einfach heruntergeladen werden und direkt installiert werden. Danach muss nur noch ein Medien-Verzeichnis (oder mehrere) im Jail gemountet werden, damit der Plex Media Server die Dateien seiner Datenbank hinzufügen kann. Aktuell steht die Version 0.9.8.5 zur Verfügung, was der aktuellen Plex-Media-Server-Version entspricht.

Mehr Informationen zum Plex Media Server (die auch für das FreeNAS-Plugin gelten) gibt es auf der Homepage des Projekts. Im FreeNAS-Forum gibt es ebenfalls einen Thread zum Thema. Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr gut auf anderen Systemen.

Update 01.09.2014
Auf den bisherigen HP Microservern G7 kann es mit Transcoding unter Plex schon einmal eng werden. Mehr Leistung bietet die neuere G8-Version des Microservers, welche sich auch mit einem kleinen Xeon-Prozessor aufrüsten lässt. Dafür sind diese Systeme derzeit noch deutlich teurer.

Apple: iOS 7, iPhone 5S und 5C am 10. September

Mögliches iPhone 5S und 5C (Bild: Computerbase / Youtube)
Mögliches iPhone 5S und 5C (Bild: Computerbase / Youtube)
Es gilt als relativ sicher, dass Apple am kommenden Dienstag, den 10. September, sowohl ein iPhone 5S (die verbesserter Version des iPhone 5) als auch ein iPhone 5C vorstellen wird. Letzteres ist das spannendere Produkt, denn wenn die Gerüchte stimmen, wird es eine günstigere Version mit buntem Kunststoffgehäuse.

Die technischen Daten des iPhone 5C sollen weitgehend dem aktuellen iPhone 5 entsprechen, ob auch LTE mit dabei sein wird ist noch offen (und vielleicht überrascht Apple auch noch mit deutlich anderen Spezifikationen). Apple soll angeblich auch an einem Sechs-Zoll-Gerät arbeiten, dieses wird aber mit ziemlicher Sicherheit nicht am Dienstag vorgestellt, sondern erst im nächsten Jahr – wenn überhaupt – auf den Markt kommen.
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FreeNAS 9.1.1 mit Bugfixing erschienen

FreeNAS 9.1.1 auf meinem HP N36L
FreeNAS 9.1.1 auf meinem HP N36L
Nachdem FreeNAS 9.1.0 vor nicht allzu langer Zeit erschienen ist, ist nun mit FreeNAS 9.1.1 ein Bugfix-Release erschienen. Damit werden vor allem kleinere Probleme beseitigt, die auf einigen FreeNAS-Installation aufgetreten sind (z.B. das 32-Bit-Plugins nicht funktionierten). Auch kaputte Funktionen (wie nicht funktionierendes AIO in Samba3 oder IPv6 im Plugin-Jail) wurden laut offizieller Meldung gefixt, zudem sind Stabilitätsverbesserungen im ZFS-Dateisystem in die neue FreeNAS-Version eingeflossen.

Die komplette Liste der Änderungen gibt es auf der FreeNAS-Seite: FreeNAS Bugtracker. Der Download der FreeNAS 9.1.1 ISO- und Upgrade-Dateien steht auf der FreeNAS-Webseite oder auf Sourceforge bereit.

Wer noch auf der Suche nach einem FreeNAS-System ist findet vielleicht in meiner Einkaufsliste für ein FreeNAS-System auf HP-N54L-Basis Inspiration. FreeNAS läuft aber auch sehr auf anderen Systemen.

Roger Router: Faxen unter Linux mit der Fritz!Box

Roger Router Einstellungen: die MSN und der Kontroller muss richtig sein
Roger Router Einstellungen: die MSN und der Kontroller muss richtig sein
Wer eine Fritz!Box verwendet und unter Linux Faxe oder MacOS X verschicken will, kann ffgtk oder die Weiterentwicklung “Roger Router” verwenden.

Damit wird ein neuer Drucker hinzugefügt, der das verschicken von Faxen sehr erleichtert. Ich habe das mit Ubuntu 13.04 einmal ausprobiert (nachdem Fritz!Fax unter Windows 8 meine Fritz!Box 7390 nicht finden wollte, habe ich Ubuntu in einer VM installiert). Die Installation von Roger Router ist denkbar einfach: zuerst die passenden Pakete herunterladen (über den OpenBuild-Service stehen fertige Pakete für die verschiedenen Ubuntu-Variationen bereit). Weiterlesen…

Störsender gegen Internet-Preisvergleich in Elektronikmärkten?

Golem berichtet, dass ein Mitarbeiter eines Elektronikmarktes in einer RTL-Dokumentation geäußert hat, dass Störsender eingesetzt werden, damit Kunden nicht mehr so einfach die Ladenpreise mit Internetpreisen vergleichen können. Ich persönlich halte das für eine gewagte These: zwar mögen einige Läden aufgrund ihrer Bauweise den Handyempfang nicht gerade begünstigen, echte Störsender wären aber zu riskant. Der Image-Schaden, wenn sich solche Informationen als wahr herausstellen, wäre zu groß. Dazu kommen rechtliche Probleme, einen Handy-Störsender darf man nicht mal eben ohne Genehmigung betreiben.
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FreeNAS 9.1.0 erschienen

FreeNAS 9.1.0 ist erschienen. Die neue FreeNAS-Version basiert auf FreeBSD 9.1-STABLE und bringt Neuerungen in verschiedenen Bereichen, unter anderem:

  • ZFS unterstützt jetzt Flags, TRIM, verbesserte Benachrichtigungen beim Entfernen von Laufwerken sowie LZ4-Komprimierung
  • Das Plugin-Interface wurde überarbeitet: FreeNAS-Plugins können nun direkt von einem FreeNAS-Repository installiert werden
  • es können mehrere Plugin-Jails angelegt werden und parallel benutzt werden
  • Verbesserter Volume-Manager, der automatisch auf Volumes auf Performance optimieren kann
  • Verbesserungen am Verschlüsselungssystem

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Google stellt neues Nexus 7 vor

Nexus 7 (Version 2013) mit Full-HD-IPS-Display
Nexus 7 (Version 2013) mit Full-HD-IPS-Display
Google hat heute die 2013er Version des beliebten Nexus 7 vorstellt. Die Daten: 7 Zoll Diagonale, Full-HD-IPS-Display (1.920×1.080 Pixel), Snapdragon S4 Pro SoC, Ardeno 320 GPU, 2 GB RAM und 16 oder 32 GB Speicher. Der Speicher ist wie beim Vorgänger-Modell nicht erweiterbar, insgesamt ist das Nexus 7 2013 leichter und dünner geworden. Zudem kommt Android 4.3 zum Einsatz, die jetzt aktuelle Version von Googles Betriebssystem. Eine Version mit LTE soll folgen.

Abseits der technischen Daten wird es jetzt spannend, ob Google diesmal die Nachfrage besser einschätzt und aus der schlechten Verfügbar des Nexus 7 gelernt hat – ein gutes Produkt sollte es werden, auch bei der Verarbeitung gibt es Hoffnung, dass ASUS es dieses Mal besser macht und z.B. das Display fest verbaut ist. Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt, in den USA kostet das Nexus 7 (2013) 229,- $USD für die 16-GB-Version und 270,- $USD für die 32-GB-Fassung. Der Vorgänger, das Nexus 7 (2012), ist ab 209,- Euro bei Amazon zu bekommen.

Update 30.07.2013: Nachdem es etwas Verwirrung gab, ob das Nexus 7 (2013) auch in Deutschland LTE unterstützt, scheint es jetzt Entwarnung zu geben. Auf der US-Produktseite werden für Europa nun wieder folgende LTE-Frequenzen genannt: 800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100 und 2600 MHz (Bänder: 1/2/3/4/5/7/20).

myGICA ATV1200: wenig Hoffnung bei Fehler 43

Fehler 43 auf ATV1200
Fehler 43 auf ATV1200

Wer eine myGICA ATV1200 Android-TV-Box besitzt, kann sich zum einen darüber freuen, dass Google Play funktioniert und man verschiedenste Apps installieren kann. Ein Problem besteht jedoch nach wie vor (schon seit mehreren Firmware-Versionen): Error 43, “Lizenz konnte nicht abgerufen werden”. Er verhindert, das Filme von Google ausgeliehen werden können. Das Verstecken der su-Binary, welche zum werksseitigen root des ATV1200 gehört hilft ebenso wenig wie das Umstellen der Sprache für den Playstore über die Entwickleroptionen.
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