Android: keine Filme für gerootete Geräte

Google schränkt den Filmverleih auf Android-Geräten nicht nur regional ein, sondern schließt auch  Geräte aus, die gerootet wurden. „Failed to fetch license for [movie title] (error 49)“ lautet laut Winfuture.de die Fehlermeldung, die Nutzer mit gerooteten Geräten zu sehen bekommen, wenn sie mit einem entsprechenden Gerät versuchen, einen Film zu leihen.

Google rechtfertigt diese Maßnahme damit, dass der Kopierschutz nicht gewährleistet sei, wenn die Nutzer vollen Zugriff auf ihr Gerät haben. Google möchte hier anscheinend potentiellen Problemen mit den Rechteinhabern vermeiden – die Filmindustrie wäre sicher nicht begeistert, wenn die geliehenen Filme länger auf den Geräten bleiben oder sogar in Umlauf kommen. Ob Google bei dieser Politik bleibt, wenn mehr und mehr User entsprechende Support-Anfragen stellen, ist natürlich offen. Vielleicht spendiert Google der Einschränkung wenigstens eine eindeutige Fehlermeldung.

Google jetzt auch mit In-App-Bezahlung

Nachdem Apple schon seit einiger Zeit die Möglichkeit bietet, dass Anwendungsfeatures gegen Bezahlung nachinstalliert werden, schließt jetzt auch Google auf und bietet In-App-Purchase. Das freut vor allem die Entwickler, die so auf höhere Umsätze mit ihren Apps hoffen – User sind anscheinend eher bereit, etwas nach zu kaufen als eine von vornherein teurere App zu kaufen.

Wie seht ihr das? Ist In-App-Bezahlung für euch ein Killerfeature? Ich persönlich bin skeptisch, ob es von den Entwicklern sinnvoll genutzt wird.

Firefox 4 Mobile auch für Android und Meego

Nachdem letzte Woche der Firefox 4 für Desktops erschienen ist steht nun die mobile Version zur Verfügung, die auf Android und Meego läuft. Dabei wird die Renderengine der Desktop-Version verwendet, ebenso ist Firefox Sync und die Unterstützung für Plugins mit dabei. Insgesamt soll Firefox 4 Mobile deutlich schneller sein als die Webkit-basierten Browser, die es ansonsten auf der Android-Plattform gibt. Für iOS steht der Open-Source-Browser wie gewohnt nicht zur Verfügung.

Wie viele User auf den alternativen Browser setzen werden ist natürlich offen – gerade bei Smartphones wird es genug Leute geben, die sich keine Gedanken über solche Details machen und froh sind, wenn sie telefonieren können. Alle anderen bekommen unter Firefox.com/m einen aktuellen Browser für ihr Handy.

Flash 10.2 für Android 2.x – als Beta auch für Android 3.0

Die versprochene Flash-Integration für Android 3.0 „Honeycomb“-Tablets scheint Formen anzunehmen: im Android Market gibt es nun die Version 10.2, welche unter Android 3.0 eine bessere Integration in den Browser bringen soll sowie Unterstützung für Dual-Core-CPUs, wie sie in vielen Tablets eingesetzt werden. Unter Android 2.2 und 2.3 fallen die Änderungen kleiner aus, aber auch hier soll das Scrolling in Webseiten, die Flash verwenden, verbessert worden sein. Eine Einschränkung gibt es aber: für Android 3.0 steht nur eine Beta-Version zur Verfügung – liest man die Testberichte des Motorola Xoom, scheint das ein allgemeines Problem des Tablets zu sein.

Bleibt eigentlich nur die Frage, wo die Android-3.0-Tablets bleiben: das Motorola Xoom soll zwar im April auf den Markt kommen, aber von den angekündigten Geräten der Mitbewerber wie HTC oder Samsung ist noch nichts zu sehen. Schade, denn so bleibt Apple mehr Zeit, das iPad 2 zu etablieren, welches ab dem 25. März auch in Deutschland verkauft wird.

Google löscht Android-App via Remote-Zugriff

Bisher war es eher eine hypothetische Möglichkeit, nun hat Google zum ersten mal davon gebrauch gemacht und eine Anwendung auf den Handys der Nutzer aus der Ferne gelöscht. Auch wenn User mit hang zur Paranoia nun Sturm laufen, war das Löschen berechtigt: bei der Anwendung handelt es sich um eine Forschungsapplikation, mit der die mögliche Verbreitung von Malware geprüft werden sollte.

Aus dem Android-Market ist die Software schon bereits seit längerer Zeit verschwunden, von den Handys der User jetzt dank Google ebenfalls. Ein fader Nachgeschmack bleibt aber, ist das Löschen aus der Ferne doch keine hypothetische Möglichkeit mehr, sondern durchaus real – bleibt zu hoffen, das Google mit dieser Macht weise umgeht und keine Anwendungen löscht, die z.B. den Providern missfallen, den Kunden aber nützen.

Über die Hälfte der Android-Geräte läuft mit 2.1

Wie wired.com berichtet fallen 50% der Zugriffe auf den Android Market auf Android 2.1, je rund 25% auf Android 1.5 und 1.6 – entweder die Hersteller haben also Updates für ihre Geräte auf den Markt gebracht oder die Kunden sind auf neuere Geräte umgestiegen.

Das Problem des segmentierten Marktes ist dadurch aber trotzdem nicht kleiner geworden – immer noch gibt es drei verschiedene, sehr große Blöcke innerhalb der Android-Software-Version. Für Software-Entwickler macht es diese Entwicklung nicht einfach, da für alle drei Varianten tests und Resourcen eingesetzt werden müssen, will man nicht ein viertel der Kunden aussperren.

Android Market mit über 10.000 Apps

Wie die Seite AndroLib ermittelt hat beinhaltet der Android Market mittlerweile über 10.000 Anwendungen, von denen gut zwei Drittel kostenlos sind. Google selbst gibt keine Daten zur Zahl der Applikationen heraus (und hält den Store auch nicht auf dem PC durchsuchbar), sodass es bisher nur geschätzte Werte gab.

Von Apple mit über 60.000 Apps ist man aber noch ein Stück entfernt – mit zunehmender Verbreitung von Android-Apps werden hoffentlich aber auch die Programmierer auf diese Plattform aufmerksam. Es wird Zeit für ein Android-Handy, welches es mit dem Iphone aufnehmen kann…