Jetzt auf Hitmeister.de für kadder.de abstimmen & iPad 3 gewinnen

Das Portal Hitmeister.de sucht jedes Jahr die „Superblogs“, 2012 ist auch kadder.de nominiert. Wer also diesen kleinen Blog unterstützen möchte ist herzlich eingeladen, in der entsprechenden Kategorie abzustimmen. Zu gewinnen gibt es auch für die Abstimmenden ein iPad (der 3. Generation) sowie für mich einen Betrag ab 100,-€ (für den 3. Platz) bis 250,-€ (für den ersten Platz in der Kategorie Technik). Ihr müsst nicht in allen Kategorien abstimmen, es reicht in der abzustimmen, in der Kadder.de nominiert ist (Technik). Also, bitte abstimmen und diesen Blog unterstützen:

QWERTZ-Tastatur für iPad 3 von HP

HP WebOS Bluetooth-Tastatur

Auf der Suche nach einer QWERTZ-Bluetooth-Tastatur, die auch mit dem iPad 3 funktioniert und nicht allzu teuer ist bin ich nach einiger Recherche auf die HP webOS Bluetooth-Tastaturgestoßen. Die Tastatur ist eigentlich für das WebOS-Tablet „Touchpad“ von HP gedacht, funktioniert dank Bluetooth aber auch an anderen Geräten, zum Beispiel dem genannten iPad 3.

Leider werden nicht alle Tasten Unterstützt, die zum Teil dreifache Belegung funktioniert unter iOS bzw. MacOS nicht. Bei einigen Zeichen muss man die Apple-Belegung benutzen – z.B. AltGr + L für @ oder AltGr + 5 bzw. 6 für [ und ]. Damit ist eigentlich alles gegeben, um auf dem iPad schnell mal einen Text eingeben zu können (dieser Beitrag entsteht mit der HP WebOS-Tastatur auf einem iPad der 3. Generation). Das Koppeln war sehr einfach: Bluetooth am iPad aktivieren, Tastatur in den Pairing-Modus bringen und die PIN eingeben, die das iPad anzeigt – fertig. Wird die Tastatur eingeschaltet, erkennt das iPad diese in Zukunft automatisch und lässt Eingaben zu. Von den Media-Tasten funktioniert die für die Suche sowie die Tasten für die Lautstärke.

Neben dem Einsatz am iPad sollte die Tastatur auch an anderen Geräten funktionieren, die Bluetooth unterstützen, zum Beispiel Android-Tablets. Aber auch am MacBook bzw. Windows PC (bei letzterem ist die „Karten“-Taste die Windows-Taste) kann man die kleine schwarze von HP einsezten – auch wenn sie keine vollwertige Tastatur ersetzen kann.

iPad 3: Erste Erfahrungen, Eindrücke

Das weiße iPad 3, WiFi
Dieser Blog auf dem iPad, hier schon mit angebrachter reflexionsmindernder Folie

Auch wenn Apple das dritte iPad nicht als iPad 3 sondern nur als „iPad“ bezeichnet, hilft es doch, deutlich zu machen, welches iPad gemeint ist. Also wird hier die Sprache vom „iPad 3“ sein 😉

Wie schon im vorherigen Blog-Eintrag bemerkt, ist das wesentliche neue Merkmal der aktuellen iPad-Generation das Display: mit 2.048×1.536 Pixel Auflösung schlägt es so ziemlich alles, was es derzeit im Consumerbereich gibt (abgesehen von 27 und 30-Zoll-Monitoren) in der Auflösung und vor allem in der Pixeldichte (da die 3,1 Megapixel auf einen 4:3-Bildschirm mit 9,7″-Diagonale gequetscht werden). Das Ergebnis: eine beeindruckende Schärfe, auch wenn es auf dem Papier nicht ganz an das Retina-Display des iPhone 4/4S heranreicht, kann man doch keine Pixel mit bloßem Auge erkennen. Ich selbst habe mich für die WiFi-Only-Version entschieden, nachdem die HSPA+-Version zum einen 120,- Euro Aufpreis kostet und zum anderen der ebenfalls verbaute LTE-Chip in Europa in der Praxis nicht zu verwenden ist.

Das 2.048x1.536 Pixel-Display des aktuellen iPad
Besonders gut bei Text: das "Retina"-Display

Im Alltag macht das Display wirklich Spaß: Schrift z.B. auf Webseiten ist deutlich besser zu lesen als das z.B. auf dem Display des iPad 2 der Fall ist (wobei das natürlich persönliches Empfinden ist). Das etwas gestiegene Gewicht und die Zunahme in der Dicke fallen dagegen nicht auf (zumindest, wenn man die Geräte nicht parallel verwendet). In Sachen Geschwindigkeit ist der A5X auf dem Papier nicht schneller als der A5 des iPad 2, einzig die Grafikleistung hat Apple mit einem Quadcore-Grafikchip von PowerVR deutlich gesteigert, was bei der Display-Auflösung auch unbedingt nötig ist.

Ich habe auf meinem Gerät eine Display-Folie aufgebracht (Vikuiti ADQC27 bei Amazon) die ein wenig der Brillianz nimmt, dafür aber dafür sorgt, dass das Display nicht mehr als Schminkspiegel durchgeht. Außerdem empfinde ich es angenehmer, da die Finger deutlich leichter über das Display gleiten.

Zurück zum iPad 3: wer ein iPad 2 besitzt und mit dem Display zufrieden ist, braucht eigentlich nicht auf das neue iPad umsteigen. Wer das erste iPad sein eigen nennt oder überlegt ein iPad zu kaufen, sollte direkt mit dem iPad 3 einsteigen, welches ab 479,- Euro zu haben ist. Wie viel Speicher man braucht, sollte man sich genau überlegen: anders als bei Android-Tablets gibt es bei Apple keine Möglichkeit, den Speicher nachträglich aufzurüsten. Apple bietet jetzt über iTunes auch 1080p-Filme an, die entsprechend mehr Speicherplatz beleben, wer diese Möglichkeit also intensiv nutzen will, sollte mindestens zur 32-GB-Variante greifen. Die Meinung von Golem.de, nachder man auf keinen Fall ein iPad mit 16 GB kaufen sollte, teile ich dagegen nicht – es gibt sicher User (wie mich), die mit 16 GB problemlos auskommen werden.

Alles in Allem bietet die dritte Generation des iPad eher Evolution denn Revolution – was aber auch dem entspricht, was im Vorfeld von Apple erwartet wurde. Nun muss sich zeigen, wie sich Dinge wie eine gestiegene Hitzeentwicklung und womöglich gesunkene Akkuleistung in der Praxis auswirken. Bei meinem Nutzungsprofil ist es relativ egal, ob der Akku eine halbe Stunde länger oder kürzer hält, bei anderen Usern wird dies einen größeren Anteil an der Kaufentscheidung haben. Sicher kann man kritisieren, dass Apple die User sehr stark einschränkt: Apps sind nur über den Appstore zu beziehen, und auch sonst hat das System recht enge Ketten. Aber einerseits ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Jailbreak erscheint, andererseits weiß man mitlerweile, worauf man sich als Apple-Käufer einlässt. Die Auswahl an Alternativen ist ja gegeben, zu nennen ist hier zum Beispiel Asus‘ Transformer Prime, welches mit einer Tastatur kombiniert werden kann und damit einen deutlich anderen Ansatz verfolgt als Apple mit dem iPad.

Im Netz gibt es natürlich noch detaillierte Tests, zum Beispiel Aufnahmen vom Innenleben bei ifixit.com und einen kompletten Test bei Golem.de. Golem hat auch Informationen in einem Video zusammengefasst:

Mittlerweile habe ich auch eine Bluetooth-Tastatur dazu gekauft, von HP. Meine Meinung zum HP WebOS Keyboard am iPad 3 habe ich ebenfalls festgehalten.

Update 12.09.2015

Nach etwas über drei Jahren war es Zeit für ein Update. Statt des iPad 3 verrichtet nun ein iPad Air 2 den Dienst als Apple-Tablet in meinem Haushalt. Nach so einer langen Zeit ist das Upgrade doch deutlich spürbar, das neue iPad hat sich wirklich weiter entwickelt und fühlt sich deutlich besser an im direkten Vergleich. Wer noch ein altes iPad verwendet, sollte über ein Upgrade nachdenken.

iPad "3" vorgestellt und vorbestellt

Apple hat am 07.03. erwartungsgemäß das nächste iPad vorgestellt. Wider erwarten nennt Apple das neue Tablet nicht iPad 3 oder iPad 2S, sondern schlicht „iPad“. Verwirrung ist hier vorprogrammiert, im Apple-Store steht „3. Generation“ mit dahinter. Ansonsten ist die technisch Ausstattung wie erwartet: A5X-CPU mit Quadcore-GPU, 1 Gigabyte RAM und vor allem: ein Retina-Display. Apple hat es hier genauso gemacht wie beim iPhone: Pixelzahl vervierfacht, Auflösung verdoppelt auf jetzt 2.048 x 1.536 Pixel. Die Abmessungen entsprechenen denen des iPad 2, wobei die das neue Tablet um 0,6 Millimeter dicker ist.

Weiteres „Streitthema“: LTE. Apple bewirbt das iPad der 3. Generation als 4G-Gerät, welches LTE untersützt – und damit Datenraten von bis zu 72 MBit/s. Dies gilt leider nur in den USA, die in Deutschland für LTE verwendeten Frequenzen unterscheiden sich – und Apple hat keinen „World“-Chip für LTE integriert, mit einem solchen ist erst im nächsten iPad zu rechnen. Nach wie vor ist natürlich die Datenübertragung via WLAN und UMTS sowie HSPA+ möglich, hier ist in Deutschland nur ein entsprechender Datentarif nötig, wie er zum Beispiel im Vodafone-Netz via fyve bezogen werden kann.

Ich selbst habe mein iPad 2 verkauft und ein neues iPad bestellt – alleine das Display hat hier den Ausschlag gegeben, verglichen mit dem iPhone 4/4S war das Display des iPad 2 doch recht grobpixelig. Die Leistung reicht mir eigentlich schon beim iPad 2 für alles aus, nur eben die Auflösung könnte besser sein – was sie jetzt ja ist. Vielleicht gibt es dann am kommenden Wochenende weitere Informationen/Bilder/Videos sowie auf jeden Fall ein Ersteindruck.

iPad 3 und Apple TV – die aktuellen Gerüchte

Zu Apple gibt es aktuell wieder eine aktive Gerüchteküche. Die neuesten Gerichte: das iPad 3 soll am 7. März 2012 vorgestellt werden und dann ca. eine Woche danach direkt in den Handel kommen. Neben einem Retina-Display (2.048×1.536 Pixel Auflösung) soll es auch eine LTE-Version geben, die von entsprechenden Mobilfunknetzen profitieren soll. Eher unwahrscheinlich ist das Gerücht, dass das neue iPad (3 oder 2S) etwas dicker werden soll als das iPad 2 – einen Rückschritt bei einem solch wichtigen Punkt wird Apple nicht zulassen.

Weitere Gerüchte betreffen Apple TV – und damit ist keine kleine Box gemeint, die an den Fernseher angeschlossen wird, sondern ein kompletter Fernseher. Schon länger hält sich die Annahme, Apple würde an einem entsprechenden Gerät arbeiten (welches natürlich in der Lage wäre, Apps auszuführen und sich in Apples bestehende Infrastruktur integrieren würde). Nun hat Tim Cook mit einer Äußerung zum Thema Nachfolgegeräte zum Apple TV die Gerüchte wieder angeheizt.

Absinthe: Untethered Jailbreak für iPhone 4S und iPad 2 mit iOS 5.0.1 zum Download

Bisher gab es für das iPhone 4S sowie das iPad 2 mit iOS 5 bzw. 5.0.1 keinen untethered Jailbreak, nach einem Neustart des Geräts musste der Jailbreak jedes mal erneut durchgeführt werden. Nun gibt es mit Absinthe ein entsprechendes Tool (Meldung auf PCGames.de), welches den Jailbreak unter MacOS durchführt. Eine Integration in das bekannte redsn0w-Tool ist geplant, ebenso eine Windows und Linux Version.

Unterstützt wird der Jailbreak des iPhone 4S mit iOS 5.0 (Build 9A334) sowie iOS 5.0.1 (Build 9A405 bzw. 9A406) sowie des iPad 2 mit iOS 5.0.1 (Build 9A405). Die Anwendung ist denkbar einfach: Absinthe herunterladen (entweder von Greenpois0n oder pod2g), mit angeschlossenem iPhone bzw. iPad starten und den entsprechenden Button drücken. Sollte etwas nicht auf anhieb klappen das Gerät neustarten und noch einmal probieren – natürlich gibt es bei Jailbreaks, die so nicht vom Hersteller vorgesehen sind, immer ein Risiko, dass das Gerät dabei beschädigt wird oder nicht mehr wie gewünscht funktioniert.

Jailbreak für das iPad 2: Befreiung für Apple-Jünger

Was für Android-Nutzer schon lange selbstverständlich ist, ist auf „iDevices“ nur mit einem Jailbreak möglich. Zum Beispiel können nur so Apps aus alternativen Quellen installiert werden. Nachdem bisher nur ältere Apple-Geräte in diesen Genuss gekommen sind, geht es nun auch für das aktuell iPad 2.

Der Jailbreak und die Installation ist wirklich sehr einfach gehalten: jailbreakme.com aufrufen, auf „Install“ klicken und kurz abwarten. Danach ist sowohl der Jailbreak installiert als auch Cydia. Bei dieser Lösung handelt es sich um einen sogenannten untethered-Jailbreak, welcher auch nach einem Neustart des Geräts erhalten bleibt. Vorraussetzung ist iOS 4.3.3.

Entfernt werden kann der Jailbreak mit der Wiederherstellung über iTunes. Man möge mir den „Blick über den Tellerand“ verzeihen 😉

Samsung Galaxy Tab – muss sich das iPad warm anziehen?

Eines der interessantesten Tablet-Varianten, die dem iPad Paroli bieten wollen, hat den Handel erreicht: das Samsung Galaxy Tab ist zu Preisen ab 640,- Euro bei den Händlern gelistet, Chip Online zeigt einen ersten Test sowie Bilder vom Gerät. Im Gegensatz zum iPad ist das Galaxy Tab deutlich kleiner (7″ Display statt 9,7″) sowie leichter (nur 380 Gramm). Die Ausstattung ist aber komplett: 1 GHz ARM8-CPU, 512 MB RAM, 1024×600 Pixel Auflösung sowie GPS, WLAN und 3G-Support. Als Betriebssystem kommt Android 2.2 inklusive Flash-Support zum Einsatz, noch in diesem Jahr soll ein Update auf Android 3.0 verfügbar sein.

Preislich positioniert sich das Galaxy Tab sehr ambitioniert sogar noch etwas oberhalb des iPads: die 16 GB-Version mit UMTS bringt es auf 649 Euro im Preisvergleich, das iPad 16 GB WiFi + 3G kostet 570 Euro. Dafür bekommt man bei Samsung ein Gerät, welches auf die offenere Plattform setzt und mit Speicherkarten erweitert werden kann. Außerdem werden die Marktpreise wahrscheinlich in nächster Zeit noch sinken, ähnlich wie man es bei Samsungs Smartphone Galaxy S beobachten konnte.