Bioshock Infinite: meine Meinung

Eines vorweg: dies ist meine vollkommen private Meinung zu Bioshock Infinite. Es geht mir nicht darum, den Inhalt des Spiels komplett wieder zu geben (Spoiler sind also keine oder kaum zu befürchten ;)) oder eine Wertung abzugehen, sondern nur meine Eindrücke zu schildern.

Bioshock Infinite hat ein deutlich anderes Setting als die beiden Vorgänger: statt unter Wasser spielt die Handlung in einer Stadt über den Wolken, Columbia. Dorthin gelangt der Protagonist, den man wie gewohnt in der Ego-Perspektive steuert, um ein Mädchen zu finden und zu seinen Auftraggebern zu bringen. Soviel zur Geschichte – im Verlauf des Spiels bekommt man über Tonaufzeichnungen und Videos weitere Hintergrundinformationen zur Story. Das Gameplay lässt verschiedene Schwerpunkte zu: entweder man spielt Bioshock Infinite wie einen normalen Shooter (leider kann man nur zwei Waffen gleichzeitig tragen) oder man nutzt die „Vigors“ verstärkt, wobei es sich im Prinzip um magische Kräfte handelt, die man verschieden einsetzen kann (von Feuer, Wasser über Blitze gibt es insgesamt acht verschiedene). Wie man es letzten Endes spielt, bleibt jedem selbst überlassen (komplett ohne Vigors wird es aber kaum möglich sein).

Technisch basiert Bioshock Infinite auf der Unreal Engine 3 und läuft auf einem Core i7 920 @ 3,3 GHz zusammen mit einer Geforce GTX 580 auch mit hohem Detailgrad flüssig mit fast durchgehend 60 Fps bei Full-HD-Auflösung. Die Grafik ist liebevoll gestaltet und bietet im Verlauf des Spiels verschiedene Anspielungen an Rapture (die Unterwasserstadt aus den beiden Vorgängern) – sie ist im allgemeinen stimmig, könnte aber schärfere Texturen vertragen. Verglichen mit Tomb Raider und Crysis 3 wirkt Bioshock Infinite schon etwas „altbacken“.

Technik ist aber nicht der Hauptgrund, um Bioshock Infinite bis zum Ende zu spielen (ich habe übrigens auf Schwierigkeitsstufe „Normal“ 8,6 Stunden gebraucht laut Steam): stattdessen ist es wirklich die gut erzählte Geschichte, die zumindest mich am Bildschirm gefesselt hat. Für mich – und viele andere – ist Bioshock Infinite das bisher beste Spiel 2013.

Wer Bioshock Infinite spielen will, kann es bei Amazon für PC, Xbox 360 und Playstation 3 bestellen. Das Programm ist umgeschnitten mit einer Freigabe ab 18 Jahren von der USK eingestuft.

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Eindrücke aus den ersten Abschnitten des Spiels: