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O2 und E-Plus legen 3G-Netz zusammen

Früher als geplant legen O2 und E-Plus das UMTS-Netz zusammen – dies hatte Telefónica angekündigt, nachdem es den Wettbewerber E-Plus gekauft hatte. Gelöst wird das über national Roaming im 3G-Netz.

In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz

In der Netzwahl erkennbar: Fonic+ als ePlus-Netz

Der Vorteil für die Kunden: die Netzabdeckung wird für Telefónica- und E-Plus-Kunden gerade im Bezug auf Datenanwendungen deutlich besser. Im städtischen Raum verfügt Telefónica durch das Roaming über das dichteste Datennetz – nach eigenen Angaben. Im ländlichen Raum soll die Abdeckung durch das Roaming ebenfalls verbessert werden.

Für die Kunden ist die Umstellung simpel: es werden nach und nach alle Kunden umgestellt. Damit beide Netze genutzt werden können, muss das Handy einmal aus- und angeschaltet werden, danach sollte das jeweils andere Netz (also O2 bei E-Plus-Kunden und umgekehrt) genutzt werden können. Die Umschaltung selbst läuft dann für den Kunden ohne weiteres Eingreifen. Eigentlich war das Zusammenlegen der UMTS-Netze erst zum 15.04.2015 geplant – Telefónica liegt also mit dem Start des nationalen UMTS-Roaming deutlich vor dem eigenen Zeitplan.

o2 bietet Watchever günstig mit Drosseltarifen

Manchmal bekommt man den Eindruck, Provider haben eine falsche Vorstellung vom Nutzungsverhalten ihrer Kunden: o2 bietet jetzt Watchever günstiger an – und drosselt gleichzeitig die DSL-Anschlüsse.

Die von o2 angekündigte Drosselung, bei der eine dauerhafte Begrenzung der Bandbreite in Kraft tritt nachdem der Kunde drei Monate in Folge das jeweilige Limit des Vertrags ist seit Februar 2015 in Aktion. Ironischerweise bietet o2 seinen Kunden ein Angebot, Watchever deutlich günstiger nutzen zu können.

Über den Tellerrand: Fuhrpark-Management

Normalerweise geht es in diesem Blog um Gadgets für Endkunden – abseits von iPhone und Android gibt es jedoch noch eine Welt für Geschäftskunden, zum Beispiel im Bereich Fuhrparkmanagement.

Darunter versteht man Systeme, mit denen es zum Beispiel möglich ist, Baumaschinen auf einen bestimmten Bereich zu beschränken (Geofencing) oder wenn man Fahrstrecken protokollieren will. Die Systeme, zum Beispiel der „Fleetmonitor“ von Telefónica, decken mit einer kleinen Box für das Fahrzeug alle Anforderungen ab: von Tracking bis Fahreridentifikation ist alles in solchen Lösungen abgedeckt.

Einsatzzwecke von Flottenmanagement-Lösungen
Flottenmagement ist für viele Abläufe in der Wirtschaft eine nötige Grundlage: abgesehen vom Beschränken von Baumaschinen auf den Bereich der jeweiligen Baustelle (was dem Diebstahlschutz dient) ist es für Just-in-Time-Logistik wichtig, zu wissen ob Waren irgendwo im Stau stecken und ob dadurch Abläufe verzögert werden.

In unserem täglichen Leben bemerkt man Flottenmagement wahrscheinlich am ehesten, wenn morgens die DHL-Transporter ausschwärmen – ohne eine genau Planung und Überwachung der Routen wäre die zeitige Auslieferung der Amazon-Pakete sowie das Nachverfolgen der Sendungen kaum möglich. Auch Apps wie myTaxi funktionieren nach ähnlichen Prinzipien und basieren darauf, dass der Standort der Fahrzeug jederzeit übermittelt wird – Punkte, an denen eigentlich abstrakte B2B-Lösungen ganz konkrete Auswirkungen auf unseren Alltag haben.

o²-"Mehr Netz"-App: gut, könnte aber noch besser funktionieren

Mehr Netz App von o²: der richtige Ansatz, aber nicht perfekt

o² hat mit der „Mehr Netz“-App eine Möglichkeit geschaffen, mit der man den Netzbetreiber auf Probleme in seinem Netz hinweisen kann. Nun wollte ich diese am vergangenen Wochenende nutzen, nur kann man leider zeitnah keine Meldung absetzen, wenn man überhaupt kein Netz hat. Die Berichte lassen sich auch nicht speichern, sodass die Meldungen, die o² bekommt eigentlich nur zeitlich verspätet sein können – was sicherlich nicht im Sinne der Netzverbesserung ist.

Davon ab: wenn man als Sponsor auf einer Großveranstaltung auftritt, sollte es im Vordergrund stehen, dass die beworbene Leistung (in diesem Fall Handy-Empfang) uneingeschränkt (also mit Internet) funktioniert. Handy-Empfang war zwar gegeben, aber mit Internet sah es über das ganze Wochenende mau aus. Wie es bei den anderen Netzbetreibern aussah bei Rock im Park kann ich nicht beurteilen, bei o² gab es auf jeden Fall durchgehend kein Internet, obwohl zwischenzeitlich sogar EDGE bzw. 3G angezeigt wurde. Vielleicht wäre hier der Zeitpunkt gewesen, meinen Fyve-Selbsttest fortzuführen.