Congstar: Guter Speed ohne Betreiberlogo

Auch nach meinem jetzt erfolgreichen Wechsel von o² zu congstar, bin ich von dem Problem der fehlenden Provideranzeige betroffen. In Foren wie telefon-treff.de wird seit einiger Zeit darüber gesprochen, dass Congstar-SIM-Karte keine Betreiberkennung ausgeben – zumindest nicht, wenn man ein iPhone verwendet. Der Funktionalität tut dies keinen Abbruch, nur sollen eigentlich korrigierte SIM-Karte verschickt werden. Meine SIM, die in der vergangenen Woche angekommen ist (KW 27), scheint immer noch das Problem zu haben.

Dafür sieht ein erster Speed-Test bei mir zu Hause hat brauchbare Ergebnisse geliefert: 75ms Ping, 4.8 MBit/s download und 1.33 MBit/s upload reichen, um mobile Webseiten ohne größere Verzögerungen aufzurufen. Wenn congstar jetzt noch zuverlässig SIM-Karten mit Provideranzeige verschickt, werde ich auch über den Support eine neue SIM beantragen – die dann hoffentlich „congstar“ ausgibt, auch wenn der fehlende Provider keinen Funktionsnachteil hat ist es doch netter, wenn alles so funktioniert wie es soll. Und: in meinem Fall ist der Empfang besser als mit Vodafone (fyve).

Congstar-Speedtest in der Fürther Südstadt

Update: Auch wenn es eigentlich nicht zu erwarten war, aber es wäre möglich gewesen; Aber auch mit iOS 6 fehlen die passenden Informationen, damit das Congstar-Betreiberlogo angezeigt wird. Also noch nichts neues an der Betreiberlogo-Front bei Congstar.

Update 2: Ich habe noch einmal einen Speedtest zum verifizieren der ersten Ergebnisse durchgeführt. Auch in München (in der Nähe des Einstein-Einkaufszentrum) liefert Congstar (bzw. T-Mobile) guten Speed, sogar noch etwas mehr als bei einem alten Standort in Nürnberg. Hier das Congstar-Speedtest-Ergebnis:

Congstar-Speedtest in München

Update 3: Nano-SIM mit Betreiberlogo
Die Nano-SIM, die ich für mein iPhone 5 von Congstar bestellt habe, liefert nun auch einen Betreiber-Schriftzug. Ob sich dieser durch etwas anderes austauschen lässt (entsprechende Anleitungen gibt es im Netz) habe ich noch nicht probiert – das steht aber als nächstes auf dem Plan, ob dort ein schönes T-Mobile-Logo statt Congstar-Schriftzug zu haben.

Update 4: neuer Speedtest
Ich habe mal wieder einen Speedtest durchgeführt – bei guten Bedingungen merkt man schlicht, dass Congstar bei 7,2 Mbit/s drosselt, das T-Mobile-Netz liefert durchaus gute Datenraten.

Congstar Speedtest im März
Congstar Speedtest im März

o² zu congstar – mein Wechsel

Nachdem ich mit o² zunehmend unzufrieden bin und congstar als Telekom-Tochter im D1-Netz arbeitet (was gemeinhin als deutlich zuverlässiger angesehen wird) wage ich meinen ersten Anbieterwechsel mit Rufnummernportierung. Eigentlich sollte dies ohne Probleme funktionieren, bisher habe ich jedoch nur die Bestätigung von o², dass mein Kündigungsschreiben eingetroffen ist. Die Preise sind bei congstar durchaus ähnlich verglichen mit meinem bisherigen o²o-Vertrag, gerade das Datenpaket mit 12,90 Euro für 1 GB (mit 7,2 MBit/s, danach Drossellung auf GPRS) ist attraktiv. Die Minuten/SMS-Preise sind mit 9 Cent ebenfalls angenehm niedrig, und außer Internet, wenigen Telefonie-Minuten und ein paar SMS im Monat brauche ich keine Komfort-Funktionen.

Warum ich mich für congstar und nicht für fyve entscheide: im Gegensatz zu Vodafone rüstet die Telekom die Basisstation flächendeckend mit EDGE aus, was zumindest gefühlt bei Vodafone nicht der Fall ist. Wenn dann UMTS nicht funktioniert, ist dies durchaus ein Vorteil. Bleibt zu hoffen, dass die Portierung ohne Probleme abläuft – sonst kommt im Notfall doch fyve zum Zuge für den Übergang. Natürlich werde ich hier festhalten, wie sich congstar im Vergleich zu o² im Alltag schlägt.

Eine All-Net-Flat (ein Vergleich verschiedener All-Net-Flatrate-Tarife ist auf flat.de möglich) wäre für mich persönlich nicht passend gewesen, dafür telefoniere ich schlicht zu wenig – egal in welches Netz.