Speed Index < 1000 mit Nginx, ngx_pagespeed, PHP, W3TC

Nginx-Logo
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Nichts ist nerviger als langsam ladende Webseiten – wer WordPress selbst hostet (in meinem Fall auf einem Cloudserver bei JiffyBox) hat jedoch etliche Luft für Optimierungen. Hier stelle ich einige vor.
Das Endergebnis vorweg: für die Blog-Startseite unter www.tech-blogger.net ermittelte Webpagetest.org am 09. November 2013 einen Speed-Index von 601 (kleiner ist besser, mehr Informationen zum Speed Index) für den „First View“ und 401 für den „Repeat View“. Das ganze für eine normale WordPress-Blog-Seite (Lightbox für Bilder, 10 Beiträge auf der Startseite, Bilder für Beiträge, Google Analytics) mit einem auf TwentyTwelve basierendem Theme (von mir etwas angepasst für SEO).

Nginx: GZIP aktivieren

Um die Datenübertragung zu beschleunigen und den Datentransfer zu minimieren sollte GZIP für JavaScript, CSS und HTML-Dateien aktiviert werden.

Per default ist Gzip nicht für alle relevanten Mimetypes aktiviert, sodass dies in der nginx.conf nachgeholt werden sollte (im http-Bereich hinzufügen):

gzip on;
gzip_disable "MSIE [1-6]\.(?!.*SV1)";
gzip_proxied any;
gzip_buffers 16 8k;
gzip_types text/plain text/html text/css text/xml application/x-javascript application/xml application/xml+rss text/javascript;
gzip_vary on;

Danach sollte Googles Pagespeed-Test eine deutliche Verbesserung zeigen – fehlende GZIP-Komprimierung wird dort nach wie vor als wirklich kritisches Problem eingestuft, welches nach aktiviertem Gzip besser wird. Mein nächster Plan: Cache-Zeiten via expires zu aktivieren, was derzeit bei diesem WordPress-Blog noch dazu führt, dass kein CSS mehr geladen wird.

Mehr zum Thema nginx und php gibt es im entsprechenden Blogpost. Nginx läuft mit GZIP problemlos und vollkommen stabil.

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