Macbook Pro 2016: System Integrity Protection überprüfen

Mit Mac OS X „El Capitan“ hat Apple die sogenannte „System Integrity Protection“ eingeführt, mit der für mehr Sicherheit gesorgt wird. Bei einigen jetzt ausgelieferten Macbooks ist dieses System jedoch deaktiviert.

Warum Apple das Sicherheits-System nicht konsequent aktiviert bzw. ob hier ein Fehler vorliegt ist offen, man kann es jedoch einfach selbst aktivieren. Zuerst muss dafür das Macbook mit „cmd + R“ in den Recovery Mode gebootet werden. Dort kann man dann über die Dienstprogramme ein Terminal starten.

Apple: iOS 10.1 erschienen

Apple hat heute iOS 10.1 für alle unterstützten Geräte veröffentlicht – der Porträtmodus für das iPhone 7 Plus ist weiterhin als Beta gekennzeichnet.

iOS 10.1 veröffentlich
iOS 10.1 veröffentlicht
Abgesehen vom Porträt-Modus, der sowieso nur für das iPhone 7 Plus zur Verfügung stehen wird, gibt es einiges an Fehlerkorrekturen. So wurde zum Beispiel der Fehler behoben, der bei einigen iPhone-7-Nutzern verhinderte, dass die Kamera zuverlässig bei jedem Start scharf stellte. Von diesem Problem war mein Gerät ebenfalls betroffen, seit dem Update auf iOS 10.1 ist der Fehler bisher nicht zu reproduzieren gewesen.

Abgesehen von der Kamera-Unterstützung hat Apple Maps nun auch verbesserten Support für ÖPNV-Navigation – gerade in Großstädten kann dies sehr praktisch sein. Zusätzlich zur offiziellen Liste der Updates wird Apple auch wieder einiges im Bereich Sicherheit getan haben – Jailbreaks sind aber eh mit den letzten iOS-Versionen aus der Mode gekommen.

Apple iPhone 7: ohne Klinkenanschluss, dafür IP67-Zertifiziert

Apple hat am gestrigen 07. September das iPhone 7 vorgestellt – mit einigen Neuerungen, darunter der Wegfall der 3,5mm-Klinkenbuchse.

iPhone 7 mit besserem Display

Wie bisher gibt es auch weiterhin zwei Varianten: das iPhone 7 sowie das iPhone 7 Plus. Die wesentlichen Neuerungen betreffen beide Varianten: der Homebutton ist nun kein mechanisches Element mehr, sondern der Klick wird mittels „Taptic Engine“ wie bei neueren Apple-Touchpads simuliert. Und: der 3,5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und andere Audiogeräte ist weggefallen. Apple selbst bezeichnet diesen Schritt als „mutig“, das bisherige Feedback im Netz ist eher negativ.

Immerhin: Apple legt einen Adapter Lightning-zu-Klinke bei, mit dem wie bisher gängige Kopfhörer verwendet werden können. Leider ist es mit dem aktuellen Adapter nicht möglich, gleichzeitig Musik zu hören und das iPhone 7 zu laden. Gerade bei Verwendung als Navigationsgerät im Auto oder als Musikplayer an einer Anlage kann dies kritisch werden, was auch die Kunden so sehen.

Schadsoftware "Pegasus": Apple reagiert mit iOS 9.3.5

In den letzten Tagen ist bekannt geworden, dass eine Software namens „Pegasus“ unter Ausnutzung verschiedener Schwachstellen die Kontrolle über ein iPhone bis inkl. iOS 9.3.4 übernehmen konnte. Apple reagiert mit iOS 9.3.5

ios_935„Pegasus“ hat potentiell alle nicht aktualisierten iOS-Geräte gefährdet: durch einen einfachen Klick auf einen Link kam die Software auf das Gerät, danach wurde ein „Jailbreak“ ohne das Wissen des Users durchgeführt. Danach war es der Software möglich, verschiedene Funktionen des iPhones zu steuern, auf Kontakte zuzugreifen, Daten auszulesen (wie E-Mails, Passwörter, Chat-Verläufe o.ä.). Die Schadsoftware setzte dabei auf einen Zero-Day-Exploit, der von Apple innerhalb von zwei Wochen gefixt wurde. Entdeckt wurde sie von der Sicherheitsfirma „Lookout“ und des Citizen Labs der Universität von Toronto. Gefährdet sind alle iOS-Versionen ab 7.0, die vor drei Jahren erschienen ist.

Nutzern von betroffenen Apple-Geräten ist nur zu raten, das aktuelle Update baldmöglichst zu installieren. Apple verteilt das rund 38 Megabyte große Update über iTunes oder über die Update-Funktion des Geräts selbst.

Trotz dieser gravierenden Sicherheitslücke kann ein iPhone immer noch als relativ sicher gelten – 100 % Sicherheit ist natürlich nie gewährleistet in einem vernetzten System, Apple hat aber relativ schnell reagiert und die aufgedeckte Lücke gefunden. Auch Android-Geräte können unter ähnlichen und vor allem bisher unentdeckten Sicherheitslücken leiden. Gerade der größere Marktanteil macht das Android-System eigentlich noch interessanter für die Entwicklung solcher Zero-Day-Exploits.

Weitere Informationen zu „Pegasus“ und iOS:

iPhone SE: Apple aktualisiert 4" iPhones

Für Freunde des 4″-iPhones, denen das iPhone 6S zu groß ist, hat die heutige Apple-Keynote eine spannende Neuerung gebracht: das iPhone SE

iPhone SE: volle Leistung im 4" Format
iPhone SE: volle Leistung im 4″ Format
Das iPhone SE sieht dem bekannten iPhone 5s zum verwechseln ähnlich – die Gerüchte, dass Apple ein Design angelehnt an das iPhone 6s verwenden würde, haben sich nicht bewahrheitet. Dafür packt Apple recht viel von der Technik des großen Bruders in das kleine Gehäuse:

  • 16 oder 64 Gigabyte Speicher
  • 4″-Display mit 1.136×640 Pixel Auflösung (326ppi) mit vollem sRGB Farbstandard
  • A9 Chip mit 64‑Bit Architektur und M9 Co-Prozessor
  • 12 Megapixel Kamera mit 4k Videoaufnahme
  • LTE mit bis zu 150 Mbps und Voice over LTE (wenn es das Netz unterstützt)
  • NFC-Chip für Apple Pay (welches in Deutschland nach wie vor nicht angeboten wird)


iOS: was ist eigentlich aus Adblockern geworden?

Mit iOS 9 hat Apple die Möglichkeit eingeführt, Adblocker auf den mobilen Geräten aus Cupertino zu verwenden. Mittlerweile ist iOS 9.2 erschienen und die Berichterstattung rund um die iOS-Adblocker ruhiger geworden. Zeit, das Thema noch einmal zu beleuchten.

Adblocker für iOS 9.x
Adblocker für iOS 9.x
Lange waren mobile iOS-Geräte eine der letzten Bastion, wo kein Adblocking möglich war. Mit iOS 9 hat sich dies nun geändert, Apple lässt nun entsprechende Apps zu. Diese werden direkt in Safari eingebunden und filtern dann die aufgerufenen Webseiten.

Nach der Einführung mit iOS 9.0 gab es erst einen Aufschrei unter den Seitenbetreibern, die befürchteten, dass die Werbeeinnahmen auf mobilen Webseiten nun einbrechen würden. Seitdem sind einige Monate vergangen – und es ist deutlich ruhiger geworden um die iOS-Adblocker. Aktualisierung der Apps selbst sind relativ selten, am Anfang „gehypte“ Apps wie 1Blockr oder Purify wurden seit mehr als einem Monat nicht aktualisiert (die Filterlisten natürlich schon, nur die grundlegenden Apps nicht).

Miniot iWood 6s: Mahagoni fürs iPhone 6s

Miniot hat auch für das iPhone 6s wieder eine Holzhülle auf den Markt gebracht. Gegenüber dem „alten“ Modell für das iPhone 5/5s ist die neue Holzhülle noch einmal deutlich dünner geworden. Sie ist ungefähr vergleichbar mit der Leder-Hülle von Apple.

Miniot iWood 6s Mahagoni
Miniot iWood 6s Mahagoni

Miniot fertigt die Echtholz-Cases wie gehabt in den Niederlanden. Das Holz stammt dabei aus zertifiziertem Anbau, sodass auch für die Tropenholz-Cases (wie in meinem Fall für das Mahagoni-Case für das iPhone 5s) kein Regenwald abgeholzt wurde.

Durch eine angepasste Struktur an der Innenseite ist die aktuelle Generation des iWood-Case deutlich leichter und ein stabiler. Das Case wirkt fast schon ein wenig fragil, gerade beim „anlegen“ hat man ein wenig Angst, die Hülle direkt kaputt zu machen. Es ist schon faszinierend, wie dünn das Holz gearbeitet wird – das originale Ledercase von Apple ist gefühlt auch nicht flacher.

Wie Apple mich davon abhält, einen neuen Mac zu kaufen

Eigentlich würde ich gerne auf einen aktuellen Mac (egal ob Macbook oder Mac Mini oder iMac) – dort verschiedenste Einschränkungen halten mich immer wieder davon ab.

Aktuell verwende ich einen 2012er Mac Mini (mit 2,3 GHz Core i7 Quadcore-Prozessor, 8 GB RAM und 250 GB SSD) sowie ein 13″ Macbook Air mit 1,8 GHz Core i5, 8 GB RAM und 128 GB SSD aus dem selben Jahr. Nun hat Apple einen neuen iMac vorgestellt: 4k-Retina-Display, Quadcore Core i5 mit 3,1 GHz, 8 GB RAM und verschiedenen große Festplatten. Eigentlich ein sehr spannendes Gerät – eigentlich.

Eine wesentliche Voraussetzung für mich: ich möchte den iMac auch als externes Display benutzen – was theoretisch auch möglich ist, vorausgesetzt man verwendet einen PC, der über einen Thunderbolt-Ausgang verfügt. Das Problem: es gibt weder von Nvidia noch von AMD eine entsprechende Grafikkarte. Damit fällt die Variante, einen der neuen Retina-iMacs als Ablösung für den Mac Mini zu kaufen, aus.

Android oder Apple – Smartphones für jeden Geschmack

Früher fragte sich die Generation vor uns: Mars oder Snickers? Playstation oder Nintendo 64? Oder um in der Branche und etwas aktueller zu bleiben: Windows oder Macintosh? Doch längst hat Apple auch den Markt der Smartphones erobert.

Sony Xperia Z1 Compact
Sony Xperia Z1 Compact
Deshalb stellt sich nun jeder die nicht ganz so einfache Frage: Android oder Apple? Und diese Frage betrifft sozusagen diesmal jeden. Denn Smartphones sind längst nicht mehr wegzudenken in unserer Gesellschaft. Jeder hat eines. Mindestens. Selbst die Kinder in der Grundschule können sich zunehmend früh über den Besitz eines Handys freuen. Und dort fängt es bereits an: Gehört man zu den Usern von Android oder den Usern von Apple? Es ist längst nicht mehr nur eine Frage der Ausstattung. Oft geht es allein um die Marke.

iOS 9: Adblocker für Safari

Eine der weniger in den Medien genannten Funktionen von iOS 9 ist die Möglichkeit, Werbeblocker zu installieren. Apple hat diese Erweiterungen nun auch im App-Store zugelassen.

Aus Nutzersicht ist ein Werbeblocker gerade auf mobilen Geräten ein Segen: benutzt man z.B. ein iPad, können Seiten in der normalen Desktop-Ansicht gezeigt werden – mit der entsprechenden Werbung, die gerade Unterwegs am Datenvolumen nagt. Für die Seitenbetreiber sind Adblocker dagegen ein Graus: werden doch die meisten Einnahmen nach wie vor über Banner-Werbung erzeugt und nicht durch Paywalls. Für Nutzer ist es also ein zweischneidiges Schwert: will man ein weitgehend werbefreies Surfvergnügen mit dem Risiko, dass immer mehr hochwertiger Content durch eine Paywall geschützt wird, oder will man das – teilweise sehr knappe – Datenvolumen für Werbung aufwenden.

Einfache Installation der Adblocker unter iOS 9

Abgesehen von den moralischen Fragestellungen ist es sehr einfach, Adblocker in iOS 9 zu installieren. Apps wie 1Blocker werden installiert, danach muss unter „Einstellungen“ -> „Safari“ -> „Inhalts-Blocker“ die gewünschte App aktiviert werden. Die Einstellungen welche Filter verwendet werden, werden in der App selbst vorgenommen – man kennt diesen Ablauf von Tastaturen, die seit iOS 8 auch von Drittanbietern kommen können.

Für meinen kleinen Test habe ich sowohl das angesprochenen „1Blocker“ als auch „Purify“ ausprobiert – letzteres wird von den Machern von ublock entwickelt, einem schlanken und schnellen Werbeblocker, der sich auf die gängigen Filterlisten versteht.